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Individuum und Diversität

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Trixi Maus, 24. Mai 2007.

  1. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    Diese beiden Komplexe in der Überschrift will nur mal kurz gegenüberstellen und die Richtung verdeutlichen, in der die Begriffe wesensmässig verlaufen auf dem Weg von der Ablenkung durch das Aussen ins innere Zentrum.

    Wie man erkennt ist Individuum das "Ungeteilte", wenn man es wörtlich hernimmt. Das Ungeteilte ist ja eine Ganzheit, ein Individuum.

    Jetzt haben wir aber heute auf der Erde im Jahre 2007 noch immer folgendes: Diversität der Güter und Qualitäten. Was nicht festgelegt ist auf unserem Planeten, das ist die Qualität dessen, was ein Individuum ausmacht. Das ist zwar in internationalen Charten und Menschenrechten geregelt, was Individualität ausmacht, aber die Unverletzlichkeit der Individualität kommt da so nicht zum Ausdruck.

    Der Grund liegt eben darin, daß es Diversität gibt. Was man sich individuell antut ist ja die eigene Sache. Man kann sich einen Guru kaufen und den konsumieren oder eine goldene Spirale, die man sich zum Reinigen des Raumes irgendwo hinhängt- das wirkt alles ohne irgendeine weitere Frage, man kann das erleben, daß das wirkt, wenn man das eigene Bewußtsein auf etwas richtet. Kon-Zentr-ation, da klingt das Zentrum mit, man schaut aus diesem heraus und blickt in eine bestimmte Richtung, weil da ein Objekt ist. Vom Grundsatz bildet das eben die Möglichkeit zur Diversität an, indem man nun Einzelnes als Wahrhheit fixiert und für sich herausgreift und zum Dogma macht, sei es im Gefühl, wo man dann gegen eine Mauer aus Emotion rennt oder im Geist, wo man gegen Mauern denkt oder im Körper, wo man Fett ansammelt oder Beweglichkeit durch ein Verkümmern (kommt von Kummer!) der Gelenke einbüßt.

    Da sind so lauter Vorfälle gewesen in der Vergangenheit unseres individuellen wie gemeinschaftlichen Lebens und die haben uns in ringförmig wiederkehrende Gedanken verstrickt und in Emotionen, mit denen wir alle versuchen auf eine individuelle "Weise" umzugehen und wir suchen dadurch Orientierung in einer Welt, die keinen Halt mehr anbietet. Alles wird global, die Erde ist rund- dabei ist sie ein Ei. Das meine ich mit Diversität, daß man sich Tatsachen einfach so strickt. Früher meinte man, die Erde sei eine Scheibe, bis heute meintest Du sie sei eine Kugel, nimm einfach mal individuell bis in die letzte Faser Deines Seins auf, daß sie ein Ei ist. Das wäre dann quasi das Verlassen des Zeitalters der Aufklärung.

    Wenn wir noch im Mittelalter lebten, dann wäre das so einfach. Wow, die Erde ist ein Ei, genial, wer hätte das gedacht! Also mir hat man das in der Schule nicht gesagt oder ich habe es vergessen. Man hat halt vereinfacht dargestellt und wißt ihr was? So ist das überall. Man bastelt Modelle und Systeme, Theorien und Gebäude drumherum und das sind dann Kathedralen. Und was dabei heutzutage drauf geht ist der Körper der in diesen Glaubensgebäuden aufgebauten Individuen, die sich abrackern um die Kohle für ein Buch aufzubringen. Und das in einem sogenannten Informationszeitalter, an dem man auch nur teilnehmen kann, wenn man sich laufend weiterbildet in einem Affentempo, das keiner mehr mithalten kann. Mit 40 bist du leer oder hast Dir ein Scherflein erkämpft und bist ein selbständiger Meister in Deinem Fachgebiet oder aber auf Wiedersehen in der Arbeitslosigkeit weil zu hohe Lohnnebenkosten. Ja das darf doch alles nicht wahr sein, wie in der heutigen Zeit der Diversität mit der Individualität in unserer Lebenswelt umgegangen wird.

    Und jetzt will ich noch etwas anfügen, was vielleicht nicht jedem schmeckt: diese ganze Wünscherei hat uns unser Elternhaus geschenkt zu Weihnachten. Da haben wir gelernt, daß man bekommt, was man sich wünscht. Aber wie sieht das denn in der Realität aus, wenn man mal entweder in die Zukunft denkt wie das eigene Alter oder wenn man mal nicht egoistisch ist, sondern an Alle Menschen auf der Erde denkt, die sich keinen Wunscherfüllungs-Trip erlauben können, den eine Konsum-Gesellschaft anbietet? Weil sie noch nicht mal lesen und schreiben können zum Beispiel und hier an so einem Austausch gar nicht teilnehmen? Und das im Informationszeitalter?

    Daher meine ich, daß Ungeteiltheit und Verantwortung heute noch nicht so ganz ineinander greift, was das Menschlichsein ganz im Allgemeinen angeht und daß Esoterik dazu führen muss heute, daß aus ihr heraus die Welt überblickend und nicht sich selber miteinander vermengend in Streitgesprächen einmal betrachtet wird, wie sonst vielleicht nur der eigene Gedanke oder das eigene Gefühl oder der eigene Glaube.

    So und mir reicht vollkommen aus, wenn man das bis hierher gelesen hat und sich dann wieder anderen Theman zuwendet, weil mir das ein inneres Anliegen war das zu schreiben und mit Euch als Diversitäten nur im Zusammenhängen der Individuen zu tun hat.

    Und jetzt futtere ich weiter meinen Endivien-Salat.

    lg,
    Trixi Maus
     
  2. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Hab den Text als Ganzen gelesen. Aber auf diesen Satzteil mag ich mal einsteigen:

    Das sich vor Augen zu halten lohnt zur Selbsterkenntnis. Modelle, Systeme Theorien... Wir brauchen sie, um uns einen Überblick in der Vielheit zu schaffen und um zum Komplizierten vereinfachten Zugang zu finden. Sie werden verwendet, um eine genormte Ausbildung der Kinder zu ermöglichen und verbindliche Verhaltensregeln für eine Gesellschaft zu erstellen. Hat also alles einen organisatorisch vernünftigen Sinn. Die Kehrseite ist die, dass Mensch dran hängenbleibt und glaubt, das sei nun die Wahrheit. Nein, es ist lediglich System, lediglich Organisation des Überfließenden, es ist Produkt von speziellen Erfahrungen und Wünschen, die von gesellschaftlichen Anführern "verurmelt" wurden, damit das Anliegen konsumierbar wird...

    K.S.
     
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