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Äusserung - Konversation - Kommunikation - Lernen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Trixi Maus, 23. Februar 2007.

  1. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    Grüäzi.

    Durch die Wissenschaft lernt jeder. Es kommt nur darauf an, wie man dieses Wissen nutzt.

    Wir können also davon ausgehen, daß wir alle schon sehr viel gelernt haben, nur eben alle scheinbar etwas anderes. Scheinbar.

    Wir hier im Westen mit unseren Diagnosen und Differntialdiagnosen über Störungen und ihre Ursache sind- was die Betrachtung des Themas Harmonie in organischer Kommunikation angeht- Anfänger. Man sieht das daran, wie in der Öffentlichkeit kommuniziert wird: gestört.

    Dabei kann man jetzt entweder hingehen und die Störung im Einzelnen identifizieren- das ist wenig hilfreich- oder man kann hingehen und die Störung an sich als solche identifizieren und Lösungsstrategien entwickeln.

    Das ist ein ganz normales Vorgehen, man nennt das überall auf der Welt Problemlösungsprozess. Der klassische besteht aus 5 Teilschritten, in manchen Systemen werden 4, 6,7,8,9,10 oder auch noch mehr Schritte eines grundsätzlichen Prozesses vorgestellt, der Menschen ihre Probleme löst und mit dem Menschen ihre Probleme lösen können. Und wir alle lernen nur diesen einen Prozeß, der vielgesichtig daherkommt, weil wir alle unterschiedliche Gesichter haben. Wir lernen alle nur zu produzieren, "uns" zu produzieren und leisten uns dabei Dienste anderer.

    Es geht mir um Schlüssel--- um Dimenionen zu überspringen. Um Schlüsselqualifikationen, um z.B. aus einer beruflichen Tätigkeit problemlos in die andere wechseln zu können. Weil man selber genug ist, weil man der Schlüsselmacher für das eigene Leben ist und weiß, wie man kommunizieren muß, um durch jede Tür hindurch zu kommen, durch den einen das Leben gerne (!) führen möchte.

    Es geht mir nicht darum, Abneigungen zu überwinden, sondern sie zu erkennen und einfach auf der Abneigung bergab zu gehen, weil das der Weg ist. Er ist einfach, nicht bergauf. Das Leben ist leicht. Die Zeit mit ihren Kommunikationsstörungen macht es schwer. Schwer zu lösen, aber wenn man sich äussert, wirklich selber und persönlich äussert, aus dem inneren Erleben und nicht nur aus dem emotionalen, dann geht es in Gruppen immer bergauf, weil man Hilfe bekommt. Das ist immer so: legt man sich hin und zeigt die Kehle, wird man nicht gebissen.

    "Konversation" dagegen ist eine Übung. Man lernte das früher in der Bräuteschule. Für die Geisha ist es entscheidend. Konversation ist ein Ritus. Damit ist er zeit- und kulturabhängig, etwas zum Sich-Gewöhnen daran, daß es neben der Konversation auch noch die Kommunikation gibt. Konversation klammert nämlich Themen und Emotionen aus und man neigt heute dazu, sich dabei unsittlich zu verschwägern. Und Clübchen zu bilden, weil man so wunderbar immer über das gleiche Konversation betreiben kann. Damit sich keiner mehr bewegen muß. In der die Kontroverse-vermeidenden Konversation. Eine Familie ist da ein gutes Beispiel, da wir über viele Themen auch nur Konversation betrieben, weil die Eltern in manchen Bereichen nicht kommunikationssicher sind. Es fehlt z.B. ein natürlicher Wortschatz, um Kinder aufzuklären. Der Wortschatz ist das Wesentliche in der Kommunikationssicherheit. Je grösser der Wortschatz meines Gegenübers, desto kleiner erscheine ich selber.

    Kommunikation- frei, toll, Wochenende. Endlich kann ich normal sein. Da kommenitsiehre isch in mainem Miliöööö, wuweiiii...

    Wenn man Kommunikation als Schlüsselqualifikation beherrscht, dann ist man immer frei. Es ist immer Wochenende. Man arbeitet ständig an der Schlüsselqualifikation, denn wie soll sonst die Türe jemals aufgehen?

    Wenn ich das Eine Wort nicht kenne, wie soll es dann weitergehen? Wenn ich das rede, was ich gerade gefühlt habe, bin ich zeitlich nicht akkurat, bin nicht präsent. Ich plappere meinen Gefühlen hinterher... So kann ich noch nicht mal sehen, wo ich eigentlich bin.

    "Lernen"- :) <---macht irre Spa&#223;. Kennt keine Grenzen. Einfach immer nur Nehmen, was neu ist. WOW, NEU.

    Unser "Konsumbewu&#223;tsein" heute ist dagegen auf Alt und Belegt getrimmt. Der einzige Grund, weshalb wir uns angew&#246;hnt haben, so zu denken, ist die Marktwirtschaft. Es mu&#223; Neues kommen um Geld zu verdienen und das mu&#223; "stimmen". --------- scheinbar. Dabei ist das eben nicht so. Was man heute kaufen kann, stimmt alles eben nicht. Es ist alles nicht harmonisch, schon gar nicht harmonisch in die Natur gef&#252;gt oder so aus ihr genommen, denn diese Eigenschaft wird bei der Entwicklung von Produkten in einer Marktwirtschaft gar nicht &#252;berpr&#252;ft. Und die Arbeitsbedingungen sind heute ebensowenig harmonisch wie die Familienbeziehungen oder die rechtlichen Beziehungen oder die Beziehung der Organe des Staates zu seinen B&#252;rgern.

    Wir kriegen nicht beigebracht, da&#223; wir Alles einer Pr&#252;fung unterziehen m&#252;ssen, was wir ver&#228;ussern- verkaufen und &#228;ussern, "den anderen verkaufen wollen". Es geht nur um Geld, schneller richtig und l&#228;nger falsch. Welche Qualit&#228;t das Produkt, die Dienstleistung f&#252;r das Lebensmilieu und die Qualit&#228;t des Lebens im Allgemeinen hat, wird heute nicht ber&#252;cksichtigt. Da mu&#223; die Erde schon erst umkippen und zur gro&#223;en M&#252;llhalde werden, bevor man mal nachdenkt, was eigentlich qualit&#228;tsvolles Leben ist. Alles was mich hier umgibt, geh&#246;rt f&#252;r mich z.B. nicht zu einem qualit&#228;tsvollen Leben dazu. Das ist alles vollkommener Mumpitz unserer entarteten Luxus-Zeit, der mich umgibt.

    Ist dieses Wort wirklich das, was mir und anderen wirklich das Optimum in der Qualit&#228;t der Kommunikation in diesem jetzigen Moment anbietet? Oder zeige ich nur die H&#228;lfte, mache nur vage Andeutungen oder beziehe mich eigentlich nur kindlich &#225; la &#228;p&#228;p&#228;p&#228;p&#228; auf irgendeine Sache, die mir wie ein Sandkorn in der Unterhose in den Augen gezwickt hat? Wirklich wie ein Kleinkind reagierend, das die Erbse unter der Matratze sp&#252;rt, weil es es sp&#252;ren will? Da-- eine Erbse- da sche*** ich jetzt drauf. Eine Mager-sichtige Sache w&#228;re das, so kleinlich zu sein und sich so hinter Floskeln zu verd&#252;nnisieren. Nicht wirklich ein Blick ins Schwarze. Eher dem Rot aufgesessen.

    So wie ich hier. Nuja ( : Ich hatte fr&#252;her mal ein rotes Sparschwein, daher vielleicht.
     
  2. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

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    30. April 2005
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    ~ Oche wa?
    Moin Triximauserl :),

    sag mal vielleicht bin ich ja nicht ausgepennt aber was willst Du eigentlich genau mit diesem Post sagen? Die Qualität der verbalen Komunikation hängt in meinen Augen vom Gleichklang der Partner ab. Du kannst durchaus ein und die selbe Sprache sprechen aber für den anderen ist es Chinesisch.....
    Zudem plädiere ich immer für konkrete Aussagen die Interpretations- möglichkeit weitgehend ausschließen.
    Zur nonverbalen Komunikation hat man hier im Forum ja nun keine Möglichkeit.
    Körpersprache( Mimik, Gestik) ist ausgeschlossen und daher wird es wieder schwieriger den anderen zu verstehen.
    Wenn dann noch ähnlich der Kirche in Gleich-nissen geschrieben wird...

    Denke das ist eben die Quelle von Miß-verstehen.

    Hehehe Dich versteh ich eh oft nicht bestimmt hab ich dein Post Miß-verstanden :D.

    Liebe Grüßlies vom Ulien:alien:
     
  3. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Ja. Diese Art von Mäuse-Texten liest man mit der ganzen Figur, oder man kann sie nicht lesen. Wer das nur mit den Augen am Hirn vorbei versucht, bei dem flimmerts nur... vor den Auchen, nichwa.

    Für mich und meine ganze Figur ;) war da ein Edelstein drin, der ist mir so richtig draus entgegengesprungen. Der hier, dieser:

    Mannometer. Welch ein WAHRES Wort. Einrahmen und übers Bett hängen.
     
  4. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
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    Ort:
    ~ Oche wa?
    Ein Zitat von (grübel) William Faulckner....

    Das Vergangene ist nicht tot....es ist nicht einmal vergangen.... Pro&Contra:clown: .....
    Zusammen mit einer Songpassage ...Stillstand ist der Tod.....

    Ich bewege mich dreidimensional Gestern, Heute und Morgen

    LG Ulien:alien:
     
  5. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Klingt mir gut. In meinem Erleben wird es immer öfter so eine Abfolge von Impulsen, was vor sich geht. Also nicht eine ununterbrochene Linie, sondern Impuls-Impuls-Impuls... es ist - und es ist - und es ist. Und es ist niemals "es war" :) - das stimmt.

    Der Wort-Schatz des Mauserichs (Maus-er-ich ;)) zeigt mir ein gutes Bild, ich versuchs einmal zu beschreiben. Ich kann mit meiner Aufmerksamkeit ganz genau und zur Gänze in dem Impuls "es ist" drin sein. Oder meine Aufmerksamkeit bleibt zu einem Teil in einem der Impulse hängen - dann entsteht ein Doppelbild mit Nachhall wie in einem schlecht eingestellten Fernsehapparat "eses isist". Und dann lauf ich hinter mir her... und hol mich niemals ein.
     
  6. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

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    Offen Gesagt fehlt mir da wohl die Wort-gewand-t-heit:D. Trage ja auch nur Simpel-Things (kleine Schörz).

    Allerdings entgeht mir bei dem Maustext der Konsens-Nonsens. Was will das sagen was er da schreibt?:confused: Für mich grad nen typischer Fall von Chinesisch:clown:

    LG Ullili
     
  7. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

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    Hi Uli,
    Du ich lerne hier nur. Ich hab da gar nicht den Wunsch, irgendetwas mit auszudrücken. Ich bin einfach dem Impuls gefolgt, das aufzuschreiben, was ich da aufgeschrieben habe. Und danach bin ich ins Bett gegangen. Weil es eben aufgeschrieben war. Schreiben ist ja auch eine Art, sich von Inhalten zu lösen und sie loszulassen. Ich beschäftige mich eben zur Zeit mit dem Thema Kommunikation und ihre Störungen, weil gerade die Gelegenheit so günstig ist. Ganz allgemein, auch hier im Forum. Und auch ohne grosse Debatte ist es einfach wichtig, Dinge zu thematisieren. Über kurz oder lang folgt die Debatte dann aber so oder so. Die Sache ist die: was du "eingibst", das ist eingegeben. Dein Körper hat mit den Fingern eine Bewegung gemacht, die Hand-Gehirn-Kommunikation wurde einmal rund um dieses Thema auf eine bestimmte Weise bewegt. Und der Geist des Schreibers hat die Worte gehört, die er getippt hat. Das ist Tätigkeit mit "Chi"- Chinesisch, wie Du aus Deinem Bewußtsein ja auch richtig ausgibst in Deinem Beitrag.

    Ich könnte jetzt auch "gegen" das Chi kommunizieren und mich aufregen, daß wir Kommunikationsschwierigkeiten haben. Dann würde ich mich aber nicht mit dem Thema beschäftigen, sondern gegen das Thema---- so lernt man leider immer nur durch "Reibung". Das wäre ein Lernen auf eine Art, bei der sich z.B. im Jin-Yang-Symbol die Mittellinie zwischen schwarz und weiß immer wieder gegeneinander verschiebt, so als ob Jin und Yang sich teilen wollten. Eine "Auseinandersetzung" rund um ein Thema, statt einer konzentrierten Themenbehandlung. Ich lerne lieber durch "Fügung". Kennst Du Wu Wei?

    :liebe1:
     
  8. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    26.439
    Das "Wort-Gewand", die "Wort-Gewandtheit", das finde ich sehr schön. Die Kunst, den Wortschatz zu benutzen. Jedem Kaiser (Thema) neue Kleider geben. Und immer: "jaaaa, schööönnn" sagen und innerlich lachen, weil der Kaiser nackt ist.

    Oberflächlichkeit- diese Information, daß Oberflächlichkeit nicht zu gebrauchen sein, ist vollkommen veraltet. Es gibt heute Techniken, z.B. an der Gesichtsphysiognomie zu erkennen, wie jemand gestrickt ist. Und an Augenbewegungen und Körpersprache zu erkennen, wie jemand drauf ist. Und an den Mikrobewegungen sieht man, wie jemand tickt. Das kann man heute alles lernen. Wenn Du Vertreter für ein Produkt bist, dann mußt Du das z.B. drauf haben, wenn Du gut bist. Weil die eigene Sprache je nach Wahrnehmungstyp variiert werden muß, damit der Kunde zum Käufer wird.

    Der Mensch an sich ist ein offenes Buch, solange man nur auf die Oberfläche der Person guckt und nicht in sie eindringt und in der Kommunikation nach Fehlern oder in der Persönlichkeit nach Unzulänglichkeiten sucht. Sich so aufeinander zu beziehen ist ja im Grunde ein kommunikatives Fehlverhalten, eine Kommunikationsschwäche. Man wird durch Emotionen und Verhaltungen beim Hören davon abgehalten, dem anderen in seiner Aussage zu begegnen und ihn anzunehmen. Genau so läuft aber hier im Forum 95% der Kommunikation ab. Ich stelle das nur für mich fest, ich kritisiere das gar nicht. Wozu? Ich sage nur: es ist wirklich ein sehr niedriges Kommunikations-Niveau. Man muß also schon aus den Prozessen lernen, denn es wird nur persönliches Teilwissen vertreten, ohne daß man sich um das Thema wirklich kümmern würde.

    :liebe1:
     
  9. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    ~ Oche wa?
    Gug gug Mäuserich :),

    Danke Duuu nu hab ich es denk ich ein wenig erfasst. Ich versuche hier eigentlich immer den Zusammenhang zu sehen. Ich stelle meine Themen eigentlich immer in einem gewissen Zusammenhang ein.
    Schade is dass es oft zerissen wird. Gut sind andere Sichtweisen ...dadurch lerne ich.
    Zwischen den Zeilen komuniziere ich ungern weil man Mißverstanden werden kann. Da frag ich dann mal eher...

    Das Wu-wei hat mein Interesse geweckt da werd ich nachher nochmal genauer nachlesen.

    Ganz liebe Grüßlies Ullili:liebe1:
     
  10. su78944

    su78944 Aktives Mitglied

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    ....mir fällt dabei ganz spontan ein alter Songtext ein.

    Ging etwa so: ".......bei denen tanzen die Forellen im selbstgemachten Apfelmus".

    Sorry, bin einfach so einem Impuls gefolgt.

    Grüssle su
     
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