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In den Zeilen lesen können

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Trixi Maus, 2. März 2007.

  1. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    Lovely ausgedrückt hat das unser(e) bernstein. :banane:

    Ist das nicht schön? Das ist doch mal etwas, wo man gut drauf rumkauen kann.

    Also womit assoziiert es sich in Euch: "in den Zeilen lesen können"? Was meint es denn für Euch, was für eine Qualität ist das, in den Zeilen lesen zu können. Ist das höher- oder über- oder unter- oder sonstwie wertig im Vergleich mit zwischen den Zeilen lesen können? Fällt das in den Bereich Empathie? "In den Zeilen lesen wohl eher nicht. Das dazwischen schon.

    Kommunikation, die zwischen den Zeilen stattfindet, oder Kommunikation, die ihre Aussagen in den Zeilen macht? Wie haltet ihr das?

    LG,
    Trixi Maus
     
  2. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    huhu Trixi

    hm grundsätzlich sollte man in dn Zeilen lesen, denn liest man zu viel zwischen den Zeilen, kann es auch schnell passieren, dass man etwas hineinliest, was gar nicht da steht, was vorallem dann nichts sehr angehem ist, wenn man aufgrund von dem, was man zwische den zeilen hineingelesen hat als Ausgangspunkt für streitereien nimmt.

    Aber natürlich gibts ausnahmen und man kann auch ganz bewusst zwischen den Zeilen schreiben und dann natürlich hoffen, dass zwischen den Zeilen gelesen wird

    Liebe Grüsse

    FIST, mal so und mal so
     
  3. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Also momentan hab ich von den sich epidemisch ausbreitenden ZwischendenZeilenirgendwashineinLeseübungen aber sowas von genug, das kann ich gar niemandem beschreiben. Weder in noch zwischen den Zeilen. :morgen:
     
  4. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    In deinen Zeilen lese ich, dass du genervt bist ;) :D
     
  5. bernstein

    bernstein Guest

    Das ist ja allerliebst, fast zuviel der Ehre, Trixie.

    Ja, wie könnte ich das gemeint haben? ;-)

    Was heisst es, in den Zeilen zu schreiben?
    Es soll heissen Eindeutigkeit und Verbindlichkeit herstellen zu wollen. In einer Welt der Unverbindlichkeiten und Vieldeutigkeiten, die Mehrdeutigkeit als solche zu markieren und somit Transparenz zu schaffen. Das MissVerständnis wo nicht aus der Welt zu schaffen, doch zu reduzieren auf den Sinn den das Wort ausdrücken will.

    Wie kann man diese Absicht zunichte machen?
    - In dem man ungenau liest.
    - In dem man selektiv nur das liest, was man lesen will.
    - In dem man überhaupt nicht liest.
    - In dem man Vorurteile pflegt.

    Das Vorurteil hat natürlich den besonderen Vorteil, dass man sich erst gar nicht mit dem geschriebenen auseinander setzen muss, weil man das vermutlich sowieso nicht will. Aggressionen müssen natürlich trotzdem abgebaut werden, darum oft abfällige Bemerkungen. Besser wäre es gar nichts zu schreiben.

    Das überhaupt nicht lesen, meint das völlige Unverständnis des gelesenen. Da dies eine Hilflosigkeit auslösen kann, ist der erste Reflex vermutlich das Geschriebene zu bekämpfen. Das Unverständnis wird dadurch natürlich nicht behoben, aber man fühlt sich doch gleich besser...

    Selektiv lesen. Man greift sich das heraus was man will und schleudert die nun natürlich zu kurz greifende Kritik, vielmehr die in sich angesprochene Abneigung zurück. Konflikt vorprogrammiert.

    Ungenaues lesen. Man überfliegt den Text und meint den Autor verstanden zu haben. Dem wäre in einer Entgegnung abzuhelfen. Das wäre dann Kommunikation.

    Es ist mir ja bekannt, dass es mit der Gesprächskultur in den meisten Foren nicht weit her ist. Der Übervorteilungsgedanke, so scheint es, hat einen höheren Stellenwert als eine klare und klärende Kommunikation die ein gegenseitiges verstehen erst ermöglicht.

    Man darf sich fragen inwieweit man dies erwartet, inwieweit man bereit ist dazu beizutragen und wie man das bewerkstelligt. Ich für meinen Teil behalte mir das Recht vor eine "Unkommunikation" die meint via nicht geschriebenem "______" böses Tun auszumachen bei Zeiten abzubrechen. Es ist einfach zu absurd, wenn man daran gemessen wird was man nicht geschrieben hat! Absurd ist ja erst der Vorname! Es scheint aber doch den einen oder anderen Nutzer (Saboteure) zu geben, der wiederum daraus einen Lustgewinn zieht, wie sonst wäre das von Kinnarih erwähnte "epidemieartige" zu erklären?

    Ein langer Text, ich weiss, ich hoffe das die/der eine oder andere dem etwas abgewinnen kann.

    Grüsse
    bernstein
     
  6. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.465
    Ort:
    ~ Oche wa?
    Werbung:
    Moin Triximausi:)

    In den Zeilen Lesen....genau das was da steht....und nicht interpretieren was dazwischen stehen könnte....

    Ich gebe unrechtmäßig Aspekte zu einem Schrieb dazu wenn ich interpretiere.

    Du hast es doch selber in deinem letzten Thread über Komunikation angesprochen...auf der Oberfläche zu sehen nicht immer versuchen hinter oder in alles "reinzugucken"....oder hab ich das in den falschen Hals bekommen?

    Eben das wahrzumnehmen was ich wirklich komunikativ herüber bringen möchte... ohne dass jeder seinen eigenen Senf auf die gelieferte Wurst schmiert....

    Liebste Grüßlies an das Mausevieh

    Ullili :D
     
  7. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Nur hin und wieder, ganz leicht. Aber ganz im Ernst, und ganz in den Zeilen. Wer etwas zu sagen hat, und sei es noch so unangenehm, kann das in ganzen Sätzen und ganzen Gedanken tun. Dann kann ich, selbst wenn ich etwas nicht auf Anhieb verstehe, es mir durchlesen bzw. es durch mich durchlesen und zuschauen, was es in mir auslöst, wie es sich anfühlt und dann auf das, was sich in mir anfühlt, irgendwie reagieren. Das ist Kommunikation.

    Halbe Sachen in halben Sätzen andeutungsweise verschwommen mit hundert blöden Smilies dazwischen, die die kaum vorhandenen Aussagen noch weiter vernebeln, und dann dem kopfschüttelnden Gegenüber andeuten, es sei halt zu eindimensional, um den Sinn zwischen den kaum erkennbaren Zeilen herauslesen zu können - das ist keine Kommunikation. Das ist Verschwendung von Zeit und Speicherplatz.
     
  8. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Jedes "IndenZeilenlesen" beinhaltet auch ein "hinterdenZeilenlesen" - hier kann die Kommunikation wie bernstein es schon ansprach Fehlinterpretationen verhindern

    schwierig wird es mit dem "inderZeilelesen" wenn jemand Gleichnisse erzählt, dann besteht die Information fast nur aus "zwischenhinterüberdenZeilen"

    Sehr fit in dieser Fähigkeit des "zwischenderZeilehineinschreibens" sind i.D.R. gute Autoren und Werbepsychologen - da werden - meist unbewusst - Reaktionen im Leser erzeugt ohne dass dieser das bewusst mitbekommt.

    LGInti
     
  9. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Hi Kinnarih, zwischen Deinen Zeilen lese ich Unzufriedenheit. Ich muß ein :zauberer1 sein.

    Interpretationsübungen- ja, das ist doch eine ganz gute Beschreibung für das, was man beim Zwischendenzeilenlesen macht. So als Lernender. Man lernt interpretieren. Jetzt kann man sich fragen: lernt man Interpretieren, weil man schon in den Zeilen lesen gelernt hat, oder lernt man durch das Interpretieren eigentlich erst die Bedeutung der einzelnen Zeichen und ihrer Gruppierungen in Worte und Sätze kennen? Lernt man also gewissermaßen lesen, wenn man noch interpretiert? Hält man sich nicht an irgendein Drehbuch, wenn man zuviel interpretiert und ruft Energien, die einen karmatisch binden oder ist das ein unverzichtbarer Bestandteil des Wesens, zu interpretieren, von dem man sich nur in der Vorstellung jemals lösen kann??

    hihi, lustige Fragen, das betritt dann Gefilde, in denen Trixi Maus nicht mehr schwätzen tut, weil es notwendend bis peinlich wird.:weihna1
     
  10. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
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    hm

    zum zwischen den Zeilen lesen noch dies: Man betrachte den Umgang mit der Bibel in den letzen 2000 Jahren, dann wird man erkennen, wie viel, wieviel wiedersprüchliches man zwischen die Zeilen hineinlesen kann und wohin das führen kann (30 Jähriger Krieg, 100 Jähriger Krieg usw.)

    Liebe Grüsse

    FIST
     
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