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hatte Jesus Angst

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von FIST, 10. Februar 2006.

  1. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Schalom Alechem

    hmm... ich finde das eine Interessante Frage : Hatte Jesus angst oder nicht?

    Jesus war ja ein MEnsch und die meiste Zeit seines Lebens wird er wohl auch eine Fast normale Kindheit und Jugend verlebt haben, warscheinlich mit all dem, was jedes Kind druchmacht, also viel Freude und viel Kummer, als kleines Kind sicherlich auch viel Weinen...

    Ich denke, dass Jesus nicht von anfang an wusste, was sein Weg ist - ich bin der Meinung, dass er nur mit dem Geiste Gottes Gebohren worden ist, dass er also so eine ahnung hatte, aber nicht genau wusste, was das ist... vieleicht war er ein sehr aufgewecktes Kerlchen, dass viele Fragen stellte und ein Problem sehr schnell durchdringen konnte - aber warscheinlich war er voll mit Fragen und hat seinen Mutter, seinen Vater und die Rabbis in der Schule mit Fragen gelöchert und hatte vieleicht auch des öfteren eine interessante Antwort parat, die die Rabbis verwunderten. Kurz, ich denke, Jesus hat, mit wenigen Ausnamen warscheinlich ein ganz gewöhnliches Leben eines Hochinteligenten Muttersöhnchens verlebt.
    Und nun stelle ich mir vor, dass er den Jesaia lass, vieleicht in seiner Pupertät, als er ein paar Fragen zu seiner Geburt hatte, als er merkte, dass man ihn hie und da schel anschaute, dass er ein wenig anderst war als die anderen, dass er Dinge anderst sah und von Dingen wusste, vondenen er eigentlich nichts wissen konnte. Ich denke, da wurde er wascheinlich zum ersten mal so richtig erschreckt - er fragte sich : Bin ich das, vondem der Prophet hier schreibt? bin ich das Opferlamm?
    Nu ja, wie kann er da nicht angst gehabt haben wenn er las, dass er "Zur schlachtbank" geführt werden soll, dass er als Unschuldiger hingerichtet werden soll, dass er all den Schmerz, die Schmach, die Beleidigungen und den Spott erleben musste? Wie konnte er nicht angst haben, wenn er an die Römer dachte?
    Jesus war ja ein Liebender Mensch, der für alle Menschen ein offenes Herz hatte - aber wer liebt und somit gefühle hat, der kennt auch die Angst und warscheinlich musste er, nachdem ihn Johannes erkannt hatte in die Wüste nicht nur um dem Teufel zu wiederstehen, sondern um seine Angst zu besiegen, er brauchte Mut, Kraft, er musste mit seinem Vater ganz alleine sein... warscheinlich hat er ihn gefragt, warum dies nur so gehen werde, hatt vieleicht auch schon da gefleht, dass der Kelch an ihm vorübergehen solle, vieleicht hat er wie Jakob/Israel mit Gott gestritten (wer hatte noch nie Zank mit seinem Vater?)

    Aber die Angst um sich war warscheinlich nur das eine: etwas anderes War die Angst um seine Mutter : Konnte sie es ertragen ihn so zu sehen, wie wir Jesus kennen, Blutig, ausgedörrt am Kreuz sterbend? Konnte sie seinen Ausspurch der Verzweiflung (Vater, Vater, warum hast du mich verlassen?) in ihrem Herzen ertragen? Und wie geht sie mit der Schande um, die durch ihn auf sie viel? Und dann sicherlich die Angst um seine Freunde, er wusste ja, dass sie nach und nach sterben werden, ähnlich wie er - waren sie stark genug, dieses Los zu tragen?

    Ich denke, Jesus hatte sehr viel Angst - aber er hatte sie nach und nach überwunden und die MEnschen und Gott halfen ihm dabei - vieleicht Jochanaan, der ihn im Geiste liebte: vieleicht hat er ihm oft zugesprochen um ihm Mut zumachen auf seinem Weg, vieleicht hat er mit ihm auch viel Philosophiert... Oder Petrus - konnte nicht Jesus in den Blicken des Petrus, in dieser Hingebenden Liebe erkennen, dass sein Weg und sein Los gute Bewirken wird? Oder Jakobus... er erkannte sicherlich, dass Jakobus seiner Mutter eine Stütze sein wird, was seine ANgst sicherlich dämpfte.

    Ich glaube, dass macht Jesus als Menschensohn und Gottessohn so speziell : er ist voller Menschlichkeit, voller gefühle, voller liebe, aber auch mit Zorn, manchmal unnahbar und ein andermal wieder die Herzlichkeit selbst... Wie könnte er keine Angst gehabt haben?

    mfg by FIST
     
  2. HAllo Fist,

    Ich teile Deine Meinung, Jesus hatte Angst! Das geht aus einer Stelle in der Bibel hervor die ungefähr so lautet, als er am Ölberg gebetet hatte : "... Vater, lass den Kelch an mir vorübergehen ..."
    Dazu gibt es von Herrn Pfarrer Greber ein interessante Abhandlung die im Buch "Verkehr mit der Geisterwelt" von Ihm zu finden ist. Das Buch hat allerdings keine ISBN Nummer und kann nur direkt beim Verlag bestellt werden.

    Gruss
    Andreas
     
  3. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    44.000
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    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Klar hatte er Angst: "Vater, warum hast du mich verlassen?"
    Auch wenn er "Sohn Gottes" war, so war er doch auch Mensch und dadurch hatte er eben auch Angst.
     
  4. martina weigt

    martina weigt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2005
    Beiträge:
    1.215
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    genau in Bremen
    Komisch, diesen Satz "laß diesen Kelch an mir vorübergehen", den habe ich in den letzten Tagen immer im Kopf.
    Ich denke auch, da hatte Jesus Angst, Angst vor der Überforderung, vor dem Kreuzigungsweg und letztendlich auch vor dem Sterben, dem Tod wohl weniger.
     
  5. DregorBaer

    DregorBaer Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2005
    Beiträge:
    392
    Ort:
    Mettmann, NRW
    Hallöchen,

    Also, da das Zitat von Fist von mir ist möchte ich auch etwas dazu sagen.

    Es kommt darauf an, wie man Jesus wahrnimmt, als was man ihn erkennt. Man muss stärker differenzieren, als ich es getan habe:

    War Jesus Gott oder Mensch?
    Wenn er göttlich war, dann hatte er keine Angst, weil er die Zukunft seines selbst gewählten Schicksals kannte. Er wollte verraten, verurteilt, getötet werden und wusste was da kommt, weil er eine göttlich Vorhersehung besaß. Und als Gott brauchte er keine Angst zuhaben, wenn Gott so etwas überhaupt kennt.

    War Jesus aber menschlich, dann hatte er mit Sicherheit Angst, weil er ahnte, dass ihm sein Tod bevorstand, weil er wusste, es würde grausam werden, weil die vielen durch die Römer gekreuzigten Zeloten und ihr Leiden gesehen hatte.
    Er konnte sich regelrecht ausmalen wie er sterben würde und welches Leid ihm das bereiten würde.

    Wenn Jesus menschlich und göttlich war, dann muss man sagen, das "der menschliche Teil" Jesu Angst hatte und der "göttliche Teil" nicht, aus oben genannten Gründen.
    Das ist natürlich die am schwersten in Worte zu fassende Möglichkeit, die Dualität Jesu. Also denke ich, wenn wir vom "offiziellen" Standpunkt ausgehen ist die Frage nicht zu beantworten.

    Zu guter letzt handelt es sich also meiner Meinung nach um eine Glaubensfrage.

    LG Baer

    PS: Jetzt hätte ich meinen Standpunkt fast vergessen!^^
    PS2: Für mich war Jesus "nur" ein Mensch, da ich nicht glaube, dass er göttlicher war als alle anderen Menschen es auch sind. Er war sich dessen bewusster, das mag sein. Aber an einen bilischen "Puppenspielergott" (nicht negativ gemeint) glaube ich nicht. Folglich war Jesus für mich einer der mutigsten Männer überhaupt, denn wie er selbst sagte, es gibt keine größere Liebe, als sein Leben zu geben aus Liebe.
     
  6. martina weigt

    martina weigt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    genau in Bremen
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    Für mich war Jesus erleuchtet, aber er war auch ein Mensch, und damit nicht frei von Emotionen, nämlich der Angst.
     
  7. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Hallo

    Ich denke auch das Jesus gewisse Ängste ausgestanden hat, aber Gebete zu seinem Vater ( Gott) gaben ihm Hoffnung, Vertrauen, Liebe und dieses gab ihm Kraft.
    Durch sein Leben auch mit Schmerz, hat Jesus gezeigt das auch Menschen keine Angst zu haben brauchen, den Gott liebt sie.
    Jesus war erst Mensch und dann Gottes Sohn.
    Jesus hatte den Mut, seine Angst zu überwinden, aus Liebe zu den Menschen.
    Er sagte aber auch:" In der Welt habt ihr Angst. Aber habt Mut, ich habe die Welt besiegt, und somit die Angst."

    LG Tigermaus:)
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalom Alechem Bear

    ich hatte gehofft, dass ich diese Antwort zu hören bekomme...

    Nun angenommen, du wüsstest, was mit dir passiert, du kenntest dein eigenens Schicksal bis ins letzte Detail, du währst allwissend usw... glaubst du nicht, dass du dann immer noch angst hättest von den SChlägen die dich erwarten und von der Schmach die dich erwartet? Zu wissen, dass man durch die Hölle gehen muss heisst doch noch lange nicht, dass man auch keine Angst mehr vor der Hölle hat...

    Jesus war beides, er war der als Mensch inkarnierte Gott, er war, bzw ist das Äussere Antlitz des Herren, er ist das Fleischgewordene Wort Gottes - und das Wort Gottes ist mit Gott Identisch (<- und ich hab was gegen Theologie... *gg*)

    Aber, nuja.. man könnte jetzt Stundenlang darüber diskutieren, in welcher eigenschaft, wie und ab wann und wozu Jesus Mensch odr Gott oder Gottmensch oder Mensch und Gott wie auch immer war - wir werden es warscheinlich nie wirklich ganz erfahren und können nur mutmassen... oder in der Mysik und der Magie suchen (Unio Mysica, Tipheret, Adam Kadmon usw...)
    wie heisst es so schön : Credo qui absurdum - ich glaube, weil es absurd ist

    Ich kann mir, jedenfalls den "Historischen" Jesus nur als Mensch mit all seinen Gefühlsregungen vorstellen ..

    mfg by FIST
     
  9. Moludeami

    Moludeami Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    1.986
    Sicherlich hatte Jesus Angst.
    Ansonsten wäre es nicht möglich, dass er sich bewusst seinem Ende hingegeben und es laut Überlieferung demütig ertragen hat.

    Die Frage müsste lauten 'Wie hat Jesus seine Angst überwunden?'
     
  10. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
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    SChalom Moludeami

    eine sehr gute Frage... ich nehme an, dank seinen Freunden, dank seiner mutter, dank Gott...sicher haben ihm alle gut zugeredet, ihm Mut gemacht und ihm beteuert, dass sie bei ihm bleiben werden. Er hielt sich warscheinlich an seine eigenen Worte : Wer sein Leben verliehrt um meines (Gottes) willen, dem wird das leben geschenkt werden.

    mfg by FIST
     
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