1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Geld - Kind - Erziehung

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von gldat, 31. Januar 2009.

  1. gldat

    gldat Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2009
    Beiträge:
    144
    Werbung:
    Gängige Meinung:

    Geld ist wichtig um ein Kind großzuziehen!

    Geld ermöglicht gute Kindererziehung
    Also ist Geld wichtig.
    Demnach ist ein Kind nur gut erzogen worden wenn Geld vorhanden war.


    Meine Meinung:

    Ein gute Erziehung ist auf den Menschen und seine Glücksgefühle ausgerichtet.
    Also ist der Mensch und seine Glücksgefühle wichtig.
    Daher entsteht ein glücklicher Mensch durch die Ausrichtung der Erziehung.


    Mit so einer Logik müssen sich unsere heutigen Kinder (großteils)auseinandersetzen!

    Mit freundlichen Grüßen



    gldat

    __________________________________
    Die Menschen brauchen meine Liebe nicht, aber ich gebe ihnen meine Liebe!
     
  2. Farben

    Farben Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2009
    Beiträge:
    357
    Vielleicht weiss es die ältere Generation besser, aber nur die, die selbst Kinder hatten.
     
  3. Zora

    Zora Mitglied

    Registriert seit:
    8. Januar 2006
    Beiträge:
    332
    Ort:
    NRW
    Hallo

    Also so würde ich das nicht sagen.
    Meine Mutter hatte selbst nie Geld für nix. Meine erste Levis habe ich mir mit 16 zusammengespart.
    Und davor wurde ich als Mülltonne beschimpft in der Schule und gehänselt.
    Daran denke ich heute noch.
    Das heißt nicht-Geld gleich Glück.
    Und auch nicht dass Kinder von reichen Eltern besser erzogen sind! Ist wohl sehr pauschal das ganze.
    Aber in der heutigen Zeit wird der Druck von aussen immer stärker.
    Ich würde meinen Kindern nicht jeden Wunsch ermöglichen, aber banale dinge wie mal ein Buch oder ein Kinobesuch etc sollten ab und an drin sein...ich glaube auch nicht dass die Menschen die genug Kohle haben glücklicher sind und ich weiß auch nicht wer solche Werte vermittelt.
     
  4. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.728
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    shalom

    sehr wohl bestimmt geld und einkommen der eltern welche startchancen kinder haben... kinder von arm,en eltern haben serh viel schwerer später im leben voranzukommen. das beginnt schon vor dem kindergarten.... kindern von menschen wo geld fehlt, zeigen schon im kidergarten sprachdefizite, da soclchen kindernn zum besipiel weniger vorgelesen wird...ich will nicht behaupten, das teure klamotten oderteuere spielzeuge den untescheid machen aber "bildung" ist allemal an geld geknüpft und entscheiden über das spätere leben! so einfach -- so traurig!


    shimon,der alte
     
  5. Physikus

    Physikus Mitglied

    Registriert seit:
    30. Dezember 2008
    Beiträge:
    273

    Geld ist zwar auch oft Grund für wenig Bildung ist aber auch ein Indikator.
    Statistisch entwickeln Kinder aus einkommensschwachen Familien weniger Fertigkeiten als aus höhren Familien. Es hängt aber eher mit den Eigenschaften der Eltern zusammen, die den geringen Einkommensstand bedingen, als das Geld an sich.
    Der Focus stellte mal heraus, dass nur ein Mehr an Geld keine bessere Erziehung der Kinder aus unteren Schichten auslöst.
    Der Focus hat es überspitzt ausgedrückt: Es würde halt einmal mehr nach Mc Donalds gegangen und eine X-Box gekauft bevor auch nur an ein Lexikon gedacht wird.

    Geld ist nicht das Allheilmittel.
     
  6. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.728
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    Werbung:
    :ironie:


    ... wer (nur) FOCUS liest ist selber schuld! :lachen:

    shimon1938
     
  7. sage

    sage Guest

    Ab wann "hat man Geld"?
    Wenn es dazu reicht, die Miete zu bezahlen, jeden Tag 3 -4 Mahlzeiten bekommt, im eigenen Bett schläft,die Sachen sauber sind und passen, man nicht die Klamotten der älteren Geschwister auftragen muß?
    Oder "hat man Geld", wenn die Kids 4x im Jahr in Urlaub fahren, eigene TV-Geräte für jedes Familienmitglied besitzt, wenn die "Blähschäschen 3" vorhanden ist und Vadder ein dickes Auto fährt und Muddern ebenfalls ne Karre hat?

    Ich kannte Kids, die alte Sachen trugen und die sich sonntags auf Würstchen mit Kartoffelsalat stürzten, weil ein neues Auto angespart wurde. Eine lebte mit ihrer Mutter bei der Tante in der Wohnküche, wirklich in ärmlichen Verhältnissen. Sie war Klassenbeste auf dem Gym und ist heute Künstlerin, eine andere war beim Gericht, auch studiert.
    Dafür kenne/kannte ich auch solche aus reichem Elternhaus, die nix geworden sind.
    Geld kann helfen, aber es ist nicht alles.


    Sage
     
  8. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.728
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    shalom,

    sagen wir mal es so: "geld ist nicht alles, aber onge geld ist alles nichts!"

    shabbat shalom

    shimon1938
     
  9. Physikus

    Physikus Mitglied

    Registriert seit:
    30. Dezember 2008
    Beiträge:
    273

    Einzelfälle gehören zur eingerechneten Ausnahme.
    Ich dürfte auch nicht studieren wenn es nach dem Familienbackground ginge.

    Die Aussage war lediglich, dass nicht das geringe Geld Hauptauslöser für das Bildungsdefizit der Kinder ist, sondern die Familienstruktur, die man unter anderem am Indikator Einkommen festmachen kann.

    Zusätzlich habe ich mit dem Verweis auf die Quelle auch deutlich gemacht, dass das erwähnte nicht unbedingt 100% Deckungsgleich mit meinen Ansichten ist, aber dennoch eine Betrachtungsweise die man nicht unter den Tisch fallen lassen darf.
     
  10. Tarja

    Tarja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2008
    Beiträge:
    1.108
    Ort:
    auf der Erde
    Werbung:
    Hi, Alter! ;)

    Im Hinblick auf ein Studium könntest du Recht haben!

    Bei Kindern mit Migrationshintergrund ist das sicherlich der Fall. Andere Kinder im Kigaalter haben (sofern beide Eltern Muttersprachler sind) kaum Schwierigkeiten - Kinder lernen das Sprechen fast von allein. Natürlich benötigen sie einen Erwachsenen oder ein älteres Kind, dass mit ihnen redet oder etwas vorliest. Am Besten lernen Kinder beim Singen! Also ein Buch allein bringt nicht viel. Auch sind Kinder unterschiedlich, kann ich nur immer wieder betonen. Es gibt so viele Kinder aus sozial schwachen Familien die echt was auf dem Kasten haben und sehr schnell lernen, andere aus gut gestellten Familien evtl. mehr Zeit und Anleitung benötigen.
    Was soviel heißt, wie, es hängt nicht nur von Eltern und Finanzen, sondern auch vom geistigen Stand und dem Willen des Kindes ab.


    Ich würde sagen, was auch Psychikus gut beschreibt: Es hängt nicht nur vom Geld, sondern auch vom Interesse der Eltern ab. Bedenke man, dass Bücher allein keine Sprache vermitteln. Dazu braucht es Mutter oder Vater oder Geschwister. Sind diese jedoch nicht bereit sich mit dem Kind zu befassen und es in seiner Entwicklung zu födern, dann gibt es ja auch noch den Kindergarten, die Schule, usw. Also müssen diese Kinder nicht gleich verblöden!
    Eltern die mehr Geld zur freien Verfügung haben können dies jedoch mit BabysitterIn oder Nachhilfe ausgleichen. Das, und dann stimmt deine These wieder, ist sozial schwachen Familien jedoch nicht möglich.

    Man kann auch intelligent und arm sein. Entweder nichts passendes zu finden oder keine Lust auf Ausbeuterarbeit. Deshalb hat man dann zwar weniger finanzielle Möglichkeiten, jedoch noch lange keine beschränkte Intelligenz. Und wer dann auch noch kreativ wird, der bietet seinem Kind weit mehr.

    Ich z. B. würde meine Tochter auch nicht überfordern. Wenn sie etwas interessiert oder ich merke, dass an dieser Stelle angesetzt werden kann, tue ich mein Bestes. Doch alles andere macht sie eh fast von selbst.
    Kinder sind echt ein Wunder!

    Viel wichtiger ist für mich die Liebe und die Verantwortung der Eltern, dem Kinde gegenüber. Sind diese vorhanden, fühlt sich das Kind wohl und kann sich ungestört auf seine Entwicklungs- und Lernprozesse konzentrieren.

    Gruß Tarja
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen