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Copyright/Urheberrecht und Bibel

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von SYS41952, 20. November 2009.

  1. SYS41952

    SYS41952 Guest

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    Wie ist das eigentlich mit dem Copyright und dem Urheberrecht?
    Hat die Bibel sowas und an wen muss ich mich wenden wenn ich was zitieren oder sie vervielfältigen möchte?
     
  2. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde

    Das deutsche (nehme an, auch das österreichische) Urheberrecht endet 70 Jahre nach dem Tod des Autors.
    Die Autoren (nicht wirklich mit Adresse bekannt) sind sicherlich länger als 70 Jahre tot. Erben, die diese Frist verlängern könnten, gibt es nicht.
    Also gibt das Urheberrecht den Text frei.

    :D

    crossfire
     
  3. SYS41952

    SYS41952 Guest

    Was ist mit dem Papst? Ist er nicht der Nachlassverwalter?

    Ich hab mal nachgedacht,GOTT ist je keine Person im rechtlichen Sinne, also wäre Jesus als einziger Sohn ja zu 100% erbberechtigt und Jesus lebt ja bekanntlich...gefährliche Sache..ob man die Kirche abmahnen kann?
     
  4. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    :lachen: :lachen: :lachen: :lachen: Mennoooo!! ROFL :lachen: :lachen: :lachen:
     
  5. SYS41952

    SYS41952 Guest

    Warum? Der Papst ist doch oberster Stellvertreter Gottes,oder nicht?

    Ausserdem
    und damit auch die Urheberrechte der Bibel in ihrer Gesamtheit?
     
  6. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    Werbung:
    Also wenn jemandem die Rechte an der Schrift Gottes gebühren,
    dann müsste das Nietzsche sein. Immerhin hat der quasi den
    Totenschein ausgestellt. Schliesslich ist die Feststellung:
    "Gott ist tot" doch recht legendär ...

    ... wie könnte der Papst da mithalten, der sein Leben
    in den Dienst des "lebendigen Gottes" gestellt hat?

    Warum wird hier überhaupt über den Nachlass verhandelt,
    wenn der Tod des Autoren nicht amtlich bestätigt ist?


    Euer, totgesagte länger leben lassender, Ischariot
     
  7. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.063
    Ort:
    burgenland.at
    Mit dem Urheberrecht, mehr inhaltlich als schriftlich, ist da schon immer recht großzügig umgegangen worden. Denken wir doch nur an die goldene Regel wie man richtig geistige Revolution macht, Veränderungen im Denken herbeiführt.

    Möchte man jemanden von einer festen Meinung abbringen, in der offensichtlich eine sehr romantische Sichtweise erkannt worden ist, dann kann man nicht einfach her gehen und eine solche Konstruktion durch Verneinung vernichten und dafür eine reale Sichtweise genau auf diesen Platz der zuvor gebräuchlichen Einsetzen.

    Die „neue“ Idee muss sich viel mehr bewähren.

    Aus jener Zeit ist etwa bekannt, dass man sich in einem größeren Rahmen befunden hatte und noch heute befindet. Hier war es schwierig in keinen Personenformen zu denken und genau so kompliziert war es die eigene Befindlichkeit zu bewerten. Aber das kräftigste Argument das dem Glauben entgegen stand war die Erfüllung von Hoffnung und Erwartung. Angewendet wurde nicht ein Austausch der Inhalte 1 zu 1, sondern daneben wurde ein Angebot sozusagen unterbreitet, das den Erfüllungen der Erwartungen in den Menschen entgegen gekommen ist, in Form von Telepathie, Wundern und Krankenheilungen. Zwar von Mensch zu Mensch praktiziert, aber das Nahverhältnis zu den bereits bestehenden Glaubensrichtungen wurde dokumentiert. Mitunter wurden die dazu notwendigen Praktiken von dort her organisiert, wo sie heute wieder zurückgekehrt sind, aus dem Bereich des Militärs wo sie als Waffen angesehen werden. Soll auch nicht verschwiegen werden. Denn in den Kirchen finden wir sie nicht mehr.

    Ähnlich verhält es sich mit dem nicht ganz unbekannten Brot und Wein, für Leib und Blut. Nur mit dem wesentlichen Unterschied, dass dies in der umgekehrten Reihenfolge funktioniert. Ereignet hat sich das Bekanntwerden von diesem Teil der Lehre nach dem Johannesevangelium schon wesentlich früher als vor dem letzten Bissen und dem letzten Schluck, nämlich bereits im 6. Kapitel, worauf hin den Vortragenden zahlreiche Zuhörer entsetzt verlassen haben. Danach folgt dann diese Forderung an die unmittelbaren Jünger: „wollt nun auch Ihr mich verlassen?“ es fehlte nur noch die Aufforderung: „dann geht doch, mir ist es gleich, ich weiß sehr genau ich bin im Recht, auch wenn ich mein Ding alleine durchziehen muss.“

    In der Sache selbst war es jedoch ein sehr gesellschaftliches Problem. Geht man also vom Genuss des Brotes und des Weines aus – waren sie auch einst Teil einer persönlichen Trauerarbeit – so konnten diese von jedem verwendet sehr gut als Ausgangspunkt angesehen werden. Erst in einem jenseitigen Denken verändert sich der Energiegewinn dann in dieses Fleisch und Blut. Worin der Erhalt eines jenseitigen Lebens wahrzunehmen sein sollte.

    Hier jedoch überschlagen sich die Ereignisse im Sinn. Denn nur ein wirklich mit Seele und Körper lebender Mensch ist in der Lage als ein solcher Energiespender aufzutreten. Man kann es nicht genug oft betonend hervorheben: nur ein Mensche der im Licht des Lebens sich befindet, der hat diese Qualitäten – ein verstorbener nicht mehr.

    Jedoch dieses Bild von einem Menschen der seine Lebensenergie für getrennte und als verstorben geltende Seelen bereitstellt, das vervielfältigt sich in den Menschen und in Generationen hundertfach und tausendfach.

    Es ist nicht so, dass eine Seele im Jenseits keine Energie verteilt und sich im Trennen davon entfernt, damit haben wir uns schon befasst. Aber bei diesen Energieformen zum Erhalt des Lebens handelt es sich nicht mehr um das wörtliche „mein Leib und mein Blut“.

    Beim Konservieren ist hier einiges schief gelaufen.

    Wenn nun zwar nicht der wirkliche Inhalt falsch ist, den man findet wenn man danach sucht, dafür aber die historische Chronologie zu wünschen übrig lässt, muss man sich fragen wozu das Gezerre um das Urheberrecht, der Streit um des Kaisers Bart – denn auch ein Cäsar hat einen solchen nicht mehr in seiner Gruft.




    und ein :zauberer1
     
  8. jona

    jona Mitglied

    Registriert seit:
    4. Dezember 2007
    Beiträge:
    372
    Ort:
    Niederösterreich
    Jeder und jede darf so viel om von der Bibel zitieren und verfielfältigen, wie er/sie will.

    Man darf sogar danach leben!
     
  9. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2007
    Beiträge:
    18.071
    Danach? Also praktisch in Selbstüberholung? Ich staune...

    Loge33
     
  10. Felix Wolf

    Felix Wolf Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2007
    Beiträge:
    294
    Ort:
    Berlin
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    Im deutschen Recht gibt es die Verwertungsrechte. Diese Rechte nimmt für offizielle Publikationen (Bücher mit ISBN; Zeitschriften mit ISSN) die Deutsche Bibelgesellschaft in Stuttgart wahr. Die verdienen an den deutschsprachigen Bibelzitaten. Urheberrechte sind natürlich obsolet.

    Gruß, Felix
     
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