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.....bis man den Ort der Liebe erreicht

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von lichterl, 7. August 2010.

  1. lichterl

    lichterl Mitglied

    Registriert seit:
    22. September 2009
    Beiträge:
    82
    Ort:
    in mir
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    Für mich, bis jetzt, eine gute Antwort auf meine Fragen.

    Zitat aus dem Buch: Mit Herz und allen Sinnen, ANSELM GRÜN

    Im Tod werden wir unserer eigenen Wahrheit begegnen. Keiner kann an seiner Wahrheit vorbei. Das ist das Gericht von dem die Tradition spricht. Aber Gott wird nicht von außen her über den Menschen richten. Vielmehr wird der Mensch sich selbst zum Gericht indem er mit der Wirklichkeit seines Lebens konfrontiert wird.
    Gericht meint, dass es um das Richtigsein geht. Der Mensch wird aufs neue ausgerichtet nach Gott. Und das kann sehr weh tun. Es ist eine Grundwahrheit, die ins menschliche Herz geschrieben ist, dass die Mörder nicht über ihre Opfer driumphieren dürfen. - Ausgleichende Gerechtigkeit.

    Aber wir dürfen sie uns nicht so vorstellen, dass Got d von außen her Gericht spricht. Vielemhr werden die Mörder der Grausamkeit des eigenen Herzens begegnen und sie vor Gott aushalten müssen. Das wird ein unvorstellbarer Schmerz sein. Aber auch für diese Möder gibt es im Tod die Möglichkeit zur Umkehr.

    Wenn sie die Liebe Gottes sehen, und wenn sie das Leid sehen, das sie anderen zugefügt haben, dann besteht immer noch die Chance die Opfer um Vergebung zu bitten und sich selbst in die Barmherzigkeit Gottes zu ergeben.Aber es wird keine harmlose Sache sein.

    Das ist ein Weg durch die Hölle der eigenen Wahrheit, durch die Feuersgluten des Hasses und der Lüge, bis man den Ort der Liebe erreicht...

    Wir werden so, wie wir geworden sind durch unser Leben, vor Gott treten und die Chance haben, uns für diesen Gott zu entscheiden. Die Entscheidung für Gott bedeutet dann auch, ja zu sagen zu dem Prozeß der Läuterung, auf dem wir uns in der Begegnung mit Gott einlassen.
     
  2. johsa

    johsa Guest

    das glaube ich auch
    und der Weg kann sehr lang sein

    "[Mo.01_004,13] Seht, es gibt noch Geister aus den Zeiten Abrahams auf diesem Weltkörper, die mit ihrer Reise noch nicht über drei Vierteile zu Ende sind!"
    Jakob Lorber: Erde Und Mond
     
  3. checkerlady

    checkerlady Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2008
    Beiträge:
    499
    Ort:
    NRW
    stimme ich voll zu.

    allen Licht und Liebe !
     
  4. love777

    love777 Guest

    so ist es.. :danke:
     
  5. suenja

    suenja Guest

    Hallo lichterl

    Wie empfindest du,wenn du so grausam sprichst und dich vermutlich auch von ganzem Herzen diesen Zeilen hingibst,
    Meinst du nicht dass es wichtiger ist ,aus vollem Herzen der Liebe zu begegnen,als sich einem drohendem Gott zu unterwerfen.

    Meiner Meinung nach gibt es diesen drohenden Gott nicht,der die Menschen unterwürfig und klein sehen will.
    Er will die Liebe sehen,die frei und ungezwungen ihren Weg in das Herz des Nächsten findet,lächelnd weltumspannend Herzen verbindet...

    Liebe Grüsse Suenja
     
  6. Noneytiri

    Noneytiri Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juli 2010
    Beiträge:
    1.218
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    die bedingungslose liebe....
    das ist es
     
  7. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Anselm Grün scheidet hier ein hochbrisantes Thema an. Und, wenn ihr genau gelesen hättet, würdet ihr vermutlich nicht so eifrig und zustimmend beipflichten.

    Es geht um etwas essentiell ungemein Relevantes und Wichtiges, vermutlich um das Wichtigste, das das, die vergangenen und zukünftigen Leben jedes Einzelnen betrifft. Und genau deshalb irrt Grün auch. Zumindest mit, in seiner Gewichtung:

    Menschliches Herz, menschliche Grundwahrheit. Wie wahr. Und doch mag Gott das anders beurteilen. Dazu später mehr.

    Allgemeine Zustimmung zu diesem Satz. Nun ja. Sidala schreibt: Und der Weg kann lang sein. Womit er völlig recht hat. Mehrfach lebenslänglich, mitunter noch länger. Ausgleichende Gerechtigkeit eben.

    Ich habe wen getötet, also erlebe ich, dass mich jemand tötet. Ich habe viele getötet, also erlebe ich, wie mich viele töten. Und der eine Aspekt ist eben erst ein einziger von möglichen "Fehlern". Bis es sich ausgleicht. Nur, auf dem Weg kommen ja ständig neue Fehler, Irrtümer hinzu. Wann also soll, wann also endet dieser Weg?

    Die Zustimmung zu dieser Aussage lässt darauf schließen, dass ihr mehrheitlich davon ausgeht, ziemlich am Ende dieses Weges angelangt zu sein. Seid ihr euch da so sicher? Wisst ihr, was euch morgen begegnet? Ein Mörder, um beim Beispiel zu bleiben, wird man mitunter in Sekundenbruchteilen. Oder wisst ihr, ob ihr in diesem Leben nicht wegen eines von euch selbst verursachten Mordes nicht noch selbst ermordet werdet? Genau wegen, aufgrund dieser ausgleichenden Gerechtigkeit?

    Ja, aber die Gerechtigkeit ist doch wichtig, in Ordnung, mögt ihr einwerfen. Ist sie auch. Wenn ihr euch, wie ihr es ja mit eurer eigenen Zustimmung tut, für diesen Weg entscheidet. Und Gott wird das genau so sehen und eure Wahl akzeptieren. Eure Eigene. Und euch ganz im Sinne eines "Auge um Auge, Zahn um Zahn" eben diese Gerechtigkeit zukommen lassen.

    Gottes Gerechtigkeit. Und das Rad dreht sich endlos und gerecht weiter.

    Schade, wird sich Gott vielleicht denken. Ich hätte ihnen so gerne das Andere gegeben, aber sie haben nicht einmal danach gefragt.

    Welches Andere? Fragt ihr vermutlich. Und das meinte ich mit der unproportionalen Gewichtung. Was Grün, warum immer, hier in den Hintergrund treten lässt, ist ganz einfach die zweite Wahl, die Alternativmöglichkeit: Gottes Gnade.

    Und Gottes Gnade ist Vergebung. Nicht die der Opfer. Wenn Gottes Gerechtigkeit gerecht ist, erfahren die in gewisser Weise als Opfer ihr eigenes selbstgefälltes Urteil an sich selbst. Aber Gottes Vergebung dem Täter, dem Mörder gegenüber, der erkennt, einsieht, und die letztlich, was auch nicht irrelevant ist, dazu führen kann, dass sich der Täter selbst vergeben kann.
    Was der mit Abstand schwerste Teil daran ist. Der ist nicht wie die Beichte in der Kirche. Dir sei vergeben und alles ist wieder gut. Dieser Akt der Selbsterkenntnis, der Wahrheit über einen selbst, darüber, wer, was man eigentlich wirklich ist, erschüttert einen selbst, stellt oft genug eine Menge auf den Kopf, dabei bleibt wenig unangetastet in einem selbst, nur, ohne diese Erkenntnis, dieses Verständnis ist Selbstvergebung in aller Konsequenz und Tiefe eben kaum möglich.

    Gott vergibt so gut wie immer, letztlich. Aber das alleine ist eben doch nicht genug. Die ausgestreckte Hand muss jemand auch annehmen wollen, annehmen können. Beides muss geschehen, damit Erlösung erfolgen kann, sonst greift wieder die Gerechtigkeit. Und Erlösung ist zugleich der Ausstieg aus dieser Gerechtigkeitsspirale.
    Keine Ausgleich, auch keine neue Schuld, sondern ein Schlussstrich. Endgültig. Es genügt, es ist genug. Das vermag Gott.

    Auch da widerspreche ich Grün: Barmherzigkeit, Gnade führt nicht zur Strafe. Da schlagen wohl noch die katholisch-inquisitorischen Wurzeln ein wenig durch. Was für eine Gnade, was für Barmherzigkeit wäre das? Menschliche, oder das was einige dafür halten mögen. Gerechtigkeit wäre es, ja. Auch aus göttlicher Sicht. Aber eben keine Gnade. Definitiv keine göttliche Gnade.

    Gottes Gerechtigkeit und Gottes Gnade schließen einander aus. Also verzichtet jeder, der sich für Gerechtigkeit entscheidet, auf die Gnade. Was schade ist.

    Aber, wie der Prozess hier auch zeigt, und weshalb ich diese Ergänzung hier einbringen wollte, auch, sogar, gerade das ist das eigene Urteil, das jeder über sich selbst fällt.

    Und eine Entscheidung, die man vielleicht doch mit etwas Bedacht treffen sollte. Es könnte ganz unterschiedliche Folgen haben.

    So radikal ist es letztlich dann doch wieder nicht, auch auf dem Weg der Gerechtigkeit kann man der Gnade oft genug begegnen. Die Schwierigkeit ist, sie wahrzunehmen, zu erkennen, aus diesem Bewusstseins-, Geisteszustand sie anzunehmen. Die Abkürzung zu finden, sozusagen. Also könnte man präziser sagen, der Bewusstseinszustand, der Gerechtigkeit sucht, erfüllt haben will, steht dem Bewusstheitszustand, der Gnade annehmen, oder auch leben, auch selbst geben kann, im Weg. Es ist eine Art Reifungs-, Entwicklungsprozess. Vom "Auge um Auge" zum "Herr, vergib mir".

    Mögt ihr die Gnade nie vergessen. (Die ein sehr schöner Aspekt der Liebe ist.) Auch euch selbst und anderen gegenüber.

    Was hier steht, kann natürlich nur eine Reflexion meiner Eindrücke und Erfahrungen sein, keine allgemein verbindliche Wahrheit. Soll letztlich nur dazu anregen, sich eigene Gedanken zu machen.
     
  8. lichterl

    lichterl Mitglied

    Registriert seit:
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    82
    Ort:
    in mir
    Ja diese Seite in diesem Buch hat mich sehr sehr erschüttert und doch neige ich dazu diese Aussage als realistisch zu deuten. Obwohl sie mir nicht ganz schmeckt. Als ich das gelesen habe wurde mir innerlich mal ganz anders.

    Schon lange stelle ich mir die Frage, wie weit darf man gehen ?
    Wird man begnadet. Wer wird begnadet ?
    usw.

    Zum Schluß bin ich draufgekommen, dass bei jeglicher Aktion mein Gewissen mit dabei ist. Also wenn ich hier im Leben schon das Gewissen spüre wenn ich mal nicht so "korrekt" gehandelt habe - so habe ich in etwa ein Vorahnung von dem was gemeint sein könnte.

    Das ist meine Meinung und lasse es mal so stehen.

    Liebe Grüße L
     
  9. johsa

    johsa Guest

    meine Zustimmung beruht auf den Trost und den Glauben an Gerechtigkeit, welche ich in den Worten finde

    doch was findest Du darin?
    Deine Sätze habe ich leider nicht verstanden, ich kann Deinen Gedankengängen nicht folgen
    ja, ich weiß es, ich weiß 100%ig, daß mir morgen nichts begegnen kann, was aus mir einen schlechteren Menschen machen würde,,
    ich kann kein Mörder werden, da ich niemals bewußt morden würde, und ein unabsichtlich verschuldeter Tod eines anderen macht mich nicht zum Mörder, denn alles was zählt, ist die Absicht bzw. der Wille

    "Die Rechnung, oder besser das Gericht, liegt lediglich in dem tätigen Willen; alles andere ist gleichgültig, ist ganz in der Ordnung und gibt sich frei, wenn nur der Wille nach der reinen Er kenntnis Meines göttlichen Willens in die Ordnung gebracht wurde."
    (Lorber: Erde und Mond)
     
  10. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

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    In den paar Sätzen des #1 kommt das Wort

    Gott

    zehnmal vor.

    Man sollte diesen Namen (der eigentlich keiner ist) nicht so oft gebrauchen.
     
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