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Mit dem Tod gerechnet

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von boerni, 15. Januar 2006.

  1. boerni

    boerni Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2004
    Beiträge:
    1.301
    Ort:
    Chur
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    Zum Trauern hat Darrell Scott kaum Zeit. Seine Tochter Rachel starb am 20. April 1999, ermordet von zwei jugendlichen Amokläufern durch einen Schuss in die Schläfe. Zwölf Schüler und ein Lehrer mussten an diesem Tag in der Columbine-Schule in Littleton bei Denver (USA) ihr Leben lassen, bevor sich die zwei Jungen selbst töteten. Die Nation schaute fassungslos auf das Blutbad.

    Seit über einem halben Jahr ist Darrell Scott unterwegs, um den Menschen zu sagen, dass der Tod seiner Tochter einen Sinn hat. Er ist überzeugt: «Gott gebraucht diese Tragödie, um nicht nur Amerika, sondern die Welt aufzuwecken.»

    An vielen Orten predigt Darrell Scott vor Tausenden in Kirchen und Gemeindehallen - mit einer bewegenden Botschaft. Die Tochter wurde laut Augen-zeugenbericht Sekunden vor ihrem Tod von ihren Mördern gefragt, ob sie an Jesus Christus glaube. Sie antwortete mit Ja. Dann drückten die Täter ab. Das mutige Bekenntnis hat die Amerikaner tief beeindruckt und herausgefordert. Christliche Jugendgruppen erlebten ein explodierendes Interesse an ihrer Tätigkeit. Seit dem Massaker von Littleton geht es nicht mehr nur darum, ob Christen sich die Haare färben oder in der Schule abschreiben dürfen. Plötzlich stehen junge Leute vor der Frage: «Wenn jemand einen Revolver an deinem Kopf hält und fragt: Glaubst du an Gott? Was würdest du sagen?»

    Darrell Scott hat seinen Beruf als Verkaufsleiter bei einer Lebensmittelfirma aufgegeben, um den Amerikanern vom Glauben seiner Tochter zu erzählen. Er liest aus ihren Tagebüchern, die verraten, dass Rachel mit einem frühen Tod rechnete.

    Am 2. Mai 1998 schrieb sie: «Mein letztes Jahr beginnt, Herr.» An einer anderer Stelle heisst es: «Gott wird mich gebrauchen, um junge Menschen zu missionieren. Ich weiss nicht wie, ich weiss nicht wann.» Zwanzig Minuten vor ihrem Tod malte sie in ihr Tagebuch weinende Augen, aus denen 13 Tränen auf eine Rose tropfen. Kurz danach wurde in ihrer Schule 13 Menschen ermordet. Kein Wunder, dass ihr Vater das Massaker von Littleton als «geistliches Ereignis» wertet.

    Gottes Hand sieht er auch darin, dass Rachels jüngerer Bruder Craig überlebte. Er hatte sich an jenem Schreckenstag in der Blutlache eines Mitschülers liegend tot gestellt. Die Amokläufer liessen sich täuschen.

    Der Tod der Tochter hat Darrell Scotts Glaubens vertieft. Landesweit wirbt er für die Wiedereinführung des Schulgebets und plant den Aufbau einer Jugendgruppe. Bis Ende 2000 war er mit Predigten und Vorträgen ausgebucht. Aus zahllosen Anrufen und Schreiben weiss er: Der Tod des Mädchens hat Zehntausende in der USA zum Glauben an Jesus Christus geführt.

    Wenn du den Wunsch hast, Jesus Christus als deinen Erlöser und Herrn anzunehmen, dann kannst du zu ihm beten:

    «Herr Jesus Christus, ich habe das ewige Verderben verdient. Ich glaube, dass du auch für mich gestorben und auferstanden bist. Es tut mir leid, dass ich gesündigt habe. Vergib mir alle meine Ungerechtigkeiten. (Zähle auf, was dir bewusst wird.) Befreie und löse mich von allem Bösen. Ich will begangenen Schaden, wo es möglich ist, wieder gutmachen, und jede bewusste Sünde meiden. Komm in mein Leben, und führe mich nach deinem Willen. Danke, Herr Jesus, dass du mir alle Schuld vergeben hast, und nun in mir lebst. Danke, Vater im Himmel, bin ich jetzt dein Kind, und darf den Heiligen Geist haben, der mich in alle Wahrheit führt. Amen.»

    Wenn du dieses Gebet aufrichtig gebetet hast, dann hat Jesus dir alle Sünden vergeben (1. Johannes 1, 9), dich vom Zwang, zu sündigen befreit (Römer 6, 6), und dir das ewige Leben geschenkt (Johannes 10, 28).

    Dein Glaube wächst, wenn du täglich die Bibel liest, mit Gott redest und Kontakt zu anderen Christen pflegst. Gott segne dich!
     
  2. Déguórén

    Déguórén Guest

    Naja... muss jeder selbst wissen, wie er solche Ereignisse politisch zu instrumentalisieren meint.

    Doch das hier ist nach meinem Dafürhalten einer der merkwürdigsten Widersprüche im christlichen Selbstverständnis:
    ...wenn Gott - angeblich allmächtig - alles erschaffen hat, dann natürlich auch die Naturgesetze und insbesondere den "Sünder". Gott ALLEIN ist dann verantwortlich dafür, was in der Welt geschieht. Wieso also soll das christliche Schäfchen für die "Pannen", die dem Kerl da oben unterlaufen sind, ewiges Verderben verdient haben? Das erscheint mir wenig logisch.

    LG
     
  3. SchwarzerLotus

    SchwarzerLotus Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2005
    Beiträge:
    188
    So wie das ganze Christentum :stickout2
     
  4. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
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    Ich denke, ich würde die Aussage ein wenig variieren.
    Denn ich glaube nicht an Gott. Ich bin mir seiner/ihrer absolut bewusst.

    Sorry - nein, habe ich nicht.

    Von was soll ich er-löst sein?
    Von meiner Liebe zu Gott, die ich unter der Drohbotschaft begraben müsste?

    Von der Freiheit meiner göttlichen Seele, die die Einheit mit Gott freiwillig und ohne Angst und Druck immer mehr erkennt und lebt?

    Von dem wunderbaren Jesus als Christus, der mit dem Missverstehen der "gläubigen" Nicht-Wissenden nichts zu tun hatte?

    Ich habe keinen "Herrn", Boerni. Und ich brauche auch keinen.
    Gelegentlich brauche ich einen Lehrer und mein Bruder Jesus als Christus:liebe1: ist einer davon.

    Ich habe einen wundervollen Vater im Himmel, den Jesus liebevoll "Abba" nannte und zu dem er uns "Vater unser" beten lehrte.
    Als Sondergezeugter "einziger Sohn" hätte er "Vater mein" gesagt...

    Und ich bin eine Seele, die nach dem Wesen ihres Vaters geschaffen wurde. Aufrecht, frei und Selbst-bestimmend.

    Gelegentlich habe ich einen Körper, in dem geirrt, gestrauchelt, gefallen, wieder aufgestanden wird. Das trennt ( Sünde ) mich nicht von meinem Ursprung. Es macht mich nur erfahrener und weiser.

    Ich habe keine Sünden, die mir von außerhalb gnädigst vergeben werden müssten und Gott ist für mich kein unwägbares Fragezeichen, sondern Ursprung und wunderbare ewige Heimat. Und ich krieche nicht als sündiger Wurm in seine Richtung, sondern erlebe, dass ich nie irgendwo anders war in der bedinungslosen Liebe, die Ursprung und Wesen alles Lebens ist.

    Gruß von RitaMaria
     
    Urajup gefällt das.

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