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Ist Töten und Morden angemessen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Uwe1967, 26. August 2009.

  1. Uwe1967

    Uwe1967 Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2009
    Beiträge:
    49
    Ort:
    Köln
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    Sehr wenige eurer täglichen Entscheidungen über das, was richtig und was falsch ist, werden von euch selbst auf der Grundlage eures Verständnisses getroffen. Das gilt vor allem für wichtige Angelegenheiten. Tatsächlich läßt sich sagen, daß ihr, je wichtiger die Angelegenheit, desto weniger wahrscheinlich auf eure eigene Erfahrung hört und folglich desto bereiter seid, euch fremdes Gedankengut anzunehmen.
    Das erklärt, warum ihr praktisch die gesamte Kontrolle über bestimmte Lebensbereiche und bestimmte Fragen, die sich im Kontext der menschlichen Erfahrung ergeben, abgegeben habt.
    Diese Bereiche und Fragen schließen oft Themen ein, die für eure Seele überaus wesentlich sind: die Natur Gottes, das Wesen der wahren Moral, die Fragen nach der letztlichen Wirklichkeit, die Themen von Leben und Tod im Zusammenhang mit Krieg, Medizin, Abtreibung, Euthanasie, der Gesamtsumme und Substanz der persönlichen Werte, Strukturen und Urteile. Das meiste davon habt ihr von euch weg- und anderen zugeschoben.
    ihr wollt in diesen Dingen keine eigene Entscheidung treffen. Jemand anderer soll entscheiden! Ich richte mich danach! ruft ihr.
    Jemand anderer soll mir sagen, was richtig und was falsch ist!
    Deshalb sind übrigens eure Religionen so populär. Es spielt fast keine Rolle,
    um welches Glaubenssystem es sich handelt, solange es stark, konsequent,
    klar in den an seine Anhänger gestellten Erwartungen und rigide ist.
    Sind dies Merkmale vorhanden, so werdet ihr auch Menschen finden, die an fast alles glauben. Die seltsamsten Verhaltensweisen und merkwürdigsten Glaubensvorstellungen können auf Gott bezogen werden-
    und sie wurden es auch. Das sind die Wege Gottes, sagen sie. Das ist nun mal Gottes Wort. Und es gibt die, welche das akzeptieren – mit Freuden.
    Weil es sie der Notwendigkeit des Nachdenkens enthebt.
    Und nun laß uns über das Töten nachdenken. Kann es je einen gerechtfertigten Grund für das Töten von irgend etwas geben? Denk darüber nach. Du wirst feststellen, daß du keine äußere Autorität brauchst, die dir hier die Richtung weist, keine höhere Quelle, die dir die Antwort liefert.
    Wenn du dir darüber Gedanken machst, wenn du schaust, wie du in dieser Hinsicht fühlst, werden die Antworten für dich offensichtlich sein und wirst du dementsprechend handeln. Das nennt man Handeln aufgrund der eigenen Autorität, Handeln auf eigenen Befehl.
    Richtest du dich nach der Autorität anderer und befolgst deren Befehl, so gerätst du in Schwierigkeiten. Sollten Staaten und Nationen sich des Mittels des Tötens bedienen, um ihre politischen Ziele zu erreichen? Sollten Religionen sich des Mittels des Tötens bedienen, um ihre theologischen Gebote durchzusetzen? Sollten Gesellschaften sich des Mittels des Tötens bedienen in Reaktion auf jene, die ihre Verhaltensregeln durchbrochen haben? Stellt das Töten eine angemessene politische Lösung dar, ist es spirituell überzeugend, löst es gesellschaftliche Probleme?
    Nun, könntest du töten, wenn jemand dich zu töten versucht? Würdest du töten, um das Leben eines geliebten Menschen zu verteidigen? Oder das einer Person, die du nicht einmal kennst?
    Ist das Töten eine angemessene Verteidigungsmaßnahme gegen jene, die töten würden, wenn man sie nicht auf irgendeine Weise daran hindert?
    Besteht ein Unterschied zwischen Töten und Morden?
    Der Staat möchte euch glauben machen, daß das Töten für das Erreichen einer rein politischen Zielsetzung absolut vertretbar ist. Tatsächlich muß der Staat euch dies glauben machen, um als Machtinstitution existieren zu können. Religionen möchten euch glauben machen, daß das Töten zum Zweck der Verbreitung, Bewahrung und des Festhaltens an ihren ureigensten Wahrheiten absolut gerechtfertigt ist. Tatsächlich müssen die Religionen euch dies glauben machen, um als Machtinstitutionen existieren zu können. Die Gesellschaft möchte euch glauben machen, daß das Töten zum Zweck der Bestrafung jener, die gewisse Verbrechen begehen (um welche Verbrechen es sich handelt, ändert sich immer wieder im Lauf der Zeit), absolut gerechtfertigt ist. Tatsächlich muß die Gesellschaft euch dies glauben machen, um als Machtinstitution existieren zu können.
    Glaubst du, daß diese Standpunkte korrekt sind? Hast du hier die Aussagen anderer übernommen? Was hat dein Selbst dazu zu sagen?
    In diesen Dingen gibt es kein richtig oder falsch.
    Doch mit deinen Entscheidungen malst du ein Porträt von dem, der du bist.
    Und mittels ihrer Entscheidungen haben eure Staaten und Nationen bereits solche Bilder gemalt.
    Durch ihre Entscheidungen haben eure Religionen dauerhafte, unauslöschliche Eindrücke geschaffen, wie auch eure Gesellschaften Porträts geschaffen haben. Gefallen euch diese Bilder? Sind das die Eindrücke, die ihr hinterlassen wollt? Stellen diese Porträts dar, wer ihr seid? Vorsicht mit diesen Fragen. Sie können es erforderlich machen, daß ihr nachdenkt. Denken ist eine harte Sache. Werturteile fällen ist schwierig.
    Es bringt euch an den Ort der reinen Schöpfung, weil ihr so viele Male sagen werden müßt: Ich weiß nicht. Ich weiß einfach nicht. Und trotzdem müßt ihr entscheiden, müßt ihr eine Wahl treffen – eigenmächtig.
     
  2. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Hallo erstmal...

    ...wusstest Du schon, das Du in einem Esoterikforum postest?

    Warum ich das frage? - Weil Du hier Verhaltensmuster und Meinungen den Menschen auferlegst - die hier ganz bestimmt kaum einer vertritt.
    Demnach hast Du entweder eine sehr negative Meinung über die Teilnehmer des Forums, dann müsste ich Dich allerdings fragen wie Du zu so einer Meinung kommst?:tomate:

    Oder Du befindest Dich im falschen Forum und wolltest Deine "Predigt" ganz anderen Leuten aufs Auge drücken? Du wohnst in Köln, vielleicht kannst Du auf der Domplatte auf die Leute herab wettern? Nimm 'ne Kölschkiste stell Dich drup - und ab geht die Paula.:lachen:
    Solltest Du kein Erfolg haben, kannst Du die Kölschkiste im Schatten des Doms immer noch vor lauter Frust leeren.:sekt:

    Im Ernst - was willst Du mit dem Beitrag reißen, darüber sind wir schon lange hinweg! Kenne I-Dötzgen mehr --- ne ne ne:D

    Und ob es einen Unterschied zwischen Töten und Morden gibt - das kannst Du Dir auch selber beantworten.:rolleyes:
     
  3. ALINALUNA

    ALINALUNA Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2009
    Beiträge:
    946
    Ort:
    Österreich
    HI Uwe!!!

    Ich seh das etwas anders als Lifthi....
    Wo wenn nicht hier ist eine solche Fragestellung denn angebracht?Wir reden über Karma,das Leben nach dem Tod.Warum also nicht auch über das Töten und Morden selbst?
    Aus meiner Persönlichen Sicht kann ich sagen das ich es generell nicht richtig finde was so alles "im Namen von Wem oder Was-auchimmer" passiert.
    Ich habe vollstes Verständniss für einen Vater oder eine mutter die tötet um ihre Kinder zu schützen oder bei jemanden wo eine Notwehrhandlung vorliegt.
    Die wenigsten die um ihr Leben kämpfen töten aus Absicht...Sie wollen sich selbst schützen.
    Ich habe einen Freund in Texas der in Vietnam und im Golfkrieg war.
    Er träum heute noch jede Nacht von den 78 Menschen die durch ihn sein Leben gelassen haben.Krieg ist etwas Grausames und ich wünsche niemanden das er das live erleben muss.Dennoch ist er real.
    Das Bewusstwerden kam bei ihm allerdings auch erst später...Das er Familienväter oder Burschen getötet hat die ihr Leben noch vor sich hatten.Mit seiner Erlaubnis poste ich einen Auszug einer seiner Mails an mich.......

    At 13 I lied and got my driver license and paid $15.oo US for my first car.
    Not much to look at but it did run and got me back and fourth to school. At 18 my father was shot and killed by a drunk friend of his over some money he wanted. I moved back home to help my mother pay the bills and to make sure the rest of the family had what they needed. I have 5 sisters and two brothers. My older brother left home when he was 12 as well and never returned. He passed away last October at 65. At 18 I got married and left home marrie dto get away then was drafted into the Army. My wife left me while I was there for another man. Droped my kids off with my sister and I can home ot reaise them alone. Spent ten years in the Army as it was a good job and I was good at fihghting and killing people. I grew up that way and new nothing more . But learne dbetter when in the army. have to wonderful kids a daughter and a son. My daughter has 4 kids and my son has 2. Tey don't live close to us about 2 hour drive to my sons home and 18 to my daughters. So we don'tsee each othe rvery much may-be twice a year. My family as a kid was not a good one and I nerver had a childhood. Atfer the army I played around way to much until I met my wife who I love very much we have been married for two years now and I am happier than I ave been in over 30 years.
    The war was hell in Vietnam, I had to do a lot of things that were not very nice I killed 78 young men face to face in hand to hand cobat, and for 33 years I have seen their faces every night. May-be not all at one time but one or two of them every night and I slept only about one or two hour a night. Now thanks to my wife and how happy I am I don't see them as much and I sleep much more. I lost my best friend in Vietnam we went to school and collage together and after two week in Vietnam he was shot by a snipper in the head and his brains went all over me.I drove around with him for 4 days before I cou send him back home. After that I did not care if I lived or died and tried to get myself killed but it did not work. I was Air born Ranger special forces and very good at my job.

    Man kann morden und töten nicht verdammen,es gehört nunmal zum Leben dazu.
    Und die Entscheidung trifft man nur für sich selbst.
    Es gibt Menschen die sagen sie würden lieber sterben als jemand anderen zu töten.
    Ich wünschte ich wäre einer von ihnen,doch bin ich so ehrlich zu sagen dass ich es jetzt nicht bin....
    lg
     
  4. PT 1976

    PT 1976 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2008
    Beiträge:
    969
    Ort:
    Wien
    life is complex .. killing is involved .. moreover time is bringing our death and killing me, you ... ..

    PT
     
  5. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
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    im Wald
    Ich glaub, Uwe hält einfach gern lange, möglichst unleserlich gestaltete Vorträge. Und weil ihm sonstwo keiner zuhört, schreibt er sie hier rein :)
     
  6. Delphinium

    Delphinium Sehr aktives Mitglied

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    21. Mai 2007
    Beiträge:
    4.673
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    Bayern
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    Kurzum, ja, wenn ichs für angemessen halte, kann ich auch jemanden töten :zauberer1

    ciao, :blume: Delphinium
     
  7. Drake

    Drake Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Mai 2009
    Beiträge:
    1.176
    gott sei dank :D

    Neinnein. Deines nehme ich nicht an.
    Warum? Weil du net Glücklich bist. Von daher haste unrecht.

    Ganz einfach Mathematik.

    Unrecht*Erleben= Unglücklich

    Richtig liegen*Erleben=Glücklich

    Aus welcher ANGST sollte ich den Töten? würde mir ja nur selbst schaden damit und die Angst wäre immer noch da.

    Aus welcher Angst würdest DU es tun?
     
  8. perspektive

    perspektive Guest

    Hi Uwe1967,
    ich schließe mich einigen der Kommentare hier an. Was hat dich dazu bewogen, besonders diese Einleitung hier so zu verfassen.
    Ich gehe davon aus, dass im Bereich Philosophie (ich benutze Esoterik als Wort ungern) die Leute tendenziell weniger fremdgesteuert sind als der "Gesamtdurchschnitt".
    Ich meine die Frage ernst. Wäre schön, wenn du darauf eingehen würdest.
    -----------------
    So:
    Sicherlich. Je nach Situation und verbleibenden Möglichkeiten wäre z.B. Tyrannenmord für mich etwas legitimes.

    Das, und auch die folgenden Fragen im Kontext sind viel zu theoretisch.
    Das Ziel im Fremd oder Selbstschutz ist eben genau das. Schutz. Tod kann eine Folge sein, ist aber nicht das Ziel. Intuitiv, wird der Mensch sein Bestreben darauf legen sein Fortbestehen zu sichern, nicht das des Angreifers zu beenden. Tod ist hier wie gesagt eine mögliche Folge, aber nicht primäre Intention.

    Ich würde schon einen Unterschied definieren. Der muss sich aber nicht an gesellschaftlichen oder strafrechtlichen Normen orientieren.

    Ja, zu einem gewissen Teil schon. Allerdings bewusst - nicht unbewusst.

    Siehe Antworten.

    Welche? Deine oder meine? Standpunkte sind Standpunkte.
     
  9. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

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    11. November 2007
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    44.830
    Ort:
    hear(hier)
    das erinnert an eine gewissenprüfung zur kriegsdienstverweigerung..
    wenn da ein käfer läuft und ich trete ihn nicht tot ...sondern lass ihn leben ...dann bekomm ich ein klein wenig mit ...wie sehr liebe und leben zusammengehören...:)
     
  10. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
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    11.864
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    An der Nordsee
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    Unsäglich dieser Text!

    Hat dir noch nie jemand gesagt, dass man in dieser Form keine sachliche Diskussion führen kann?

    R.
     
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