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Adhs

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Scanja, 10. Juni 2006.

  1. Scanja

    Scanja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2006
    Beiträge:
    1.532
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    Hallo,

    nunhabe ich noch was über:
    ADHS

    Ratgeber hyperaktive Kinder
    Diese Kinder verursachen jede Menge Wirbel: Kleine Zappelphilippe mit ADHS-Syndrom nerven nicht nur ihre Umwelt, sondern spalten auch die Fachwelt: Ist eine medikamentöse Behandlung nötig und richtig oder werden die kleinen Nervensägen damit bloß ruhig gestellt?
    In jeder Klasse gibt es im Schnitt ein bis zwei Kinder mit einer Aufmerksam- keitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Sie sind unkonzentriert, ständig in Bewegung, handeln ohne nachzudenken und reizen ihre Mitschüler. Eltern und Lehrer reagieren oft hilflos. Aber auch die Ärzte sind gefordert. Denn eine richtige Diagnose weist den Weg, um die Störung angemessen zu behandeln. Lesen Sie, woran man ADHS erkennt, welche Therapiemöglichkeiten es gibt und wie Eltern ihren Kindern helfen können.
    ADHS-Kinder
    In den richtigen Händen
    Sie können nicht zuhören, sind zappelig, chaotisch, springen von einem Extrem ins andere, reden ununterbrochen – Kindern mit der so genannten Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Wer hilft ihnen und vor allem wie?
    In jeder Klasse gibt es im Schnitt ein bis zwei Kinder mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Sie leiden vor allem unter drei Symptomen:
    1. Die Kinder sind wenig aufmerksam, leicht abzulenken und können sich schlecht konzentrieren.
    2. Sie handeln, ohne nachzudenken. Den Kindern fehlt die Impulskontrolle; sie können ihr Verhalten nicht steuern.
    3. Die meisten ADHS-Kinder sind ständig in Bewegung und extrem unruhig (hyperaktiv). Es gibt auch wenig aktive Patienten, die kaum auffallen, aber wegen der erstgenannten Symptome auch ohne Hyperaktivität behandelt werden müssen (ADS).

    Experten der Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Universität Lübeck (MUL) haben es sich zum Ziel gesetzt, vorhandene Defizite bei ihren jungen Patienten möglichst früh zu erkennen, um zeitig eine Erfolg versprechende Therapie zu beginnen.
    In der Lübecker Klinik werden jährlich 500 neue Patienten behandelt. Betroffen sind meist Jungen: Auf ein Mädchen mit ADHS kommen sechs bis neun erkrankte Jungen.

    Neurobiologische Abläufe im Gehirn sind gestört
    Die Ursachen der Erkrankung liegen größtenteils im Dunkeln; eindeutige Beweise, wie etwa in der organischen Medizin, gibt es nach Angaben von Prof. Ulrich Knölker, Leiter der Poliklinik an der Lübecker Uni, nicht. Als gesichert gilt, dass neurobiologische Abläufe im Gehirn gestört sind. Besonders das Zusammenspiel der Neurotransmitter (Botenstoffe) Dopamin, Serotonin und Noradrenalin im Hirnstoffwechsel scheint beeinträchtigt und für das Auftreten der Symptome verantwortlich zu sein. Mangelt es z.B. an Dopamin, können Aktivitäten des Nervensystems, die unsere Gefühle und unser Verhalten steuern, nur unzureichend beeinflusst werden.

    Diagnose ADHS: Elternberichte, Untersuchungen, Computertests
    Bei der Diagnose stützten sich die Experten zum einen auf Berichte aus dem Elternhaus, von Kindergärtnerinnen und Lehrern. Zum anderen wird das Kind umfassend körperlich und neurologisch untersucht und einer Reihe von Testverfahren (Konzentrationsfähigkeit, Ablenkbarkeit etc.) unterzogen. Diese finden – zur Begeisterung der Kinder – auch am Computer statt.

    Therapie: Eltern müssen umdenken!
    Die Therapie ist vielschichtig und sollte das soziale und schulische Umfeld des kleinen Patienten immer mit einbeziehen.
    Prof. Knölker: „Am wichtigsten ist zunächst eine umfassende Aufklärung der Familie. Wenn die Eltern verstehen, warum ihr Kind sich so verhält und auch das Kind begreift, weshalb es im Unterricht nicht still sitzen kann und mit den Hausaufgaben nicht klarkommt, ist schon viel gewonnen.“ In Schulungen, in denen konkrete Alltagssituationen durchgespielt werden, erfahren Eltern, warum eine „Gardinenpredigt“ ihre hyperaktiven Sprösslinge wenig beeindruckt, dagegen kurze und klare Anweisungen sehr wirksam sind (Bsp.: „Geh bitte in die Küche und hol den Dosenöffner“ statt „Gehst Du mal nach unten. Ich glaube, in der Küche im Schrank neben dem Herd ist ein Dosenöffner. Kannst Du mir den einmal bringen...").

    Lehrer: Strafmaßnahmen sind nutzlos
    Auch die Lehrer spielen eine wichtige Rolle. Statt ewig zu schimpfen ("Wenn Du nicht endlich still bist, fliegst Du raus"), kann der Pädagoge den Störenfried in der ersten Reihe platzieren und mit ihm spezielle Fingerzeige oder Schlüsselwörter verabreden.
    Überspannt das Kind während des Unterrichts den Bogen, hilft dann oft das vereinbarte Zeichen, um es wieder auf den Boden zu holen.

    Umstrittenes Ritalin: Die Lübecker sind dafür
    Das Kind selbst profitiert meist von einer Kombination aus Verhaltenstherapie, psychomotorischen Bewegungsübungen und einem Medikament, das in den Hirnstoffwechsel eingreift (z.B. Ritalin). Ritalin, so Prof. Knölker, ist weder ein Beruhigungs- noch ein Aufputschmittel. Es ermöglicht den Kindern, sich besser zu konzentrieren und länger aufmerksam zu bleiben; gleichzeitig reguliert es die Impulsivität. „Bei den allermeisten Patienten erzielen wir mit Ritalin einen durchschlagenden Erfolg; sie können oft erstmals klar und strukturiert denken.“ Die Nebenwirkungen (z.B. Appetitminderung, Übelkeit, Kopf- und Bauchschmerzen) sind laut Knölker beherrschbar und stehen in keinem Vergleich zum Nutzen des Präparats, das in aller Regel nur von Patienten mit einer ausgeprägten ADHS eingenommen werden muss. Im übrigen rät Prof. Knölker Eltern, Fragen rund ums Ritalin mit einem fach- und sachkundigen Arzt zu besprechen (Ärzteliste).

    ADHS: Gute Therapiefortschritte möglich, aber nicht heilbar
    Trotz aller Therapiefortschritte ist eine ADHS nicht heilbar. Die motorische Unruhe bessert sich im Jugendalter, doch Konzentrationsschwächen und Impulsivität nehmen bis zu 60 Prozent aller Patienten mit ins Erwachsenenalter. Welche Auswirkungen die Erkrankung auf erwachsene Männer und Frauen haben, erforschen Psychiater und Psychologen der Lübecker Universitätsklinik derzeit in mehreren übergreifenden Studien.

    Die Bedeutung einer frühzeitig einsetzenden Therapie hebt auch Barbara Bargele´, Leiterin des Lübecker „Arbeitskreis Überaktives Kind“ (AÜK), hervor: „Wir beobachten sehr große Erfolge, wenn schon vor Beginn der Schulzeit die soziale Kompetenz und die Psychomotorik trainiert werden. Voraussetzung dafür ist eine rechtzeitige Diagnose mit begleitender Elterninformation und -schulung.“
    Erfahrungsbericht
    Entwicklung einer zunächst unerkannten ADHS
    Wie sich eine – zunächst unerkannte – ADHS im Extremfall entwickeln kann, zeigt der nachfolgende Bericht einer betroffenen Mutter:
    „Mein Sohn kam auf die Welt und hat gebrüllt. Er war ein echtes Schreibaby, unruhig, immer in Aktion und beinahe ohne Schlafbedürfnis. Kein Vergleich zu seiner drei Jahre älteren Schwester. Seine Wildheit hat ihm ungezählte Verletzungen eingebracht: Mit seinem Bobbycar ist er ständig Stufen heruntergefahren und dann auf die Nase gefallen. Schmerzen schien er nicht zu spüren, die Pflaster am ganzen Körper machten ihm nichts aus. Er ist in Waschmaschine und Backofen gestiegen, hat sich unter parkende Autos gelegt, hing mit dem Kopf zuerst im Klo – lauter irre Sachen. Die machen andere Kinder vielleicht auch, aber er hat sie alle an einem Tag und immer und immer wieder gemacht. Dann kletterte er auf Schränke und Treppenabsätze, schrie „Häschen hüpf“ und sprang ohne Vorwarnung in die Tiefe. Im Schwimmkurs hatte er mit diesem Kommando gelernt, vom Beckenrand ins Wasser zu springen. Nur: Zu Hause landete er nicht im Wasser, sondern auf den harten Fliesen. Ich kroch zu der Zeit praktisch „auf dem Zahnfleisch“.

    Ich war voll berufstätig, hatte bei meiner Arbeit viel mit Kindern zu tun und bin auch sehr gut mit ihnen zurecht gekommen. Nur mein Sohn überforderte mich vollends. Ich konnte nicht mehr, war rund um die Uhr immer nur bemüht, ihn vor dem Schlimmsten zu retten. Von den Ärzten konnte ich keine Hilfe erwarten: Mit zweieinhalb waren wir das erste Mal bei einem Kinder- und Jugendpsychiater. „Das ist doch ein cleveres Kerlchen. Andere Eltern wären froh, wenn sie so ein lebendiges Kind hätten. Mit ihnen stimmt wohl etwas nicht“, lautete das für mich niederschmetternde Fazit. So ging es über Jahre weiter. Ganz gleich, ob Kinderarzt, Psychiater oder Familienberatungsstelle: Bei allen hieß es „Mit dem Jungen ist alles in Ordnung. Sie sind es, die nicht richtig ticken.“

    Das glaubte ich dann sogar selbst, fing gemeinsam mit meinem Mann eine Psychotherapie an. Im Kindergarten hielten es Kinder und Erzieherinnen nie länger als zwei Stunden mit ihm aus. Er biss, kratzte und kniff, benutzte übelste Schimpfwörter und konnte nicht eine Minute ruhig spielen. In der Schule konnte er sich natürlich nicht ans Ruhigsitzen gewöhnen. Er kletterte auf die Tafel, steckte im Papierkorb und machte den Max. In der 3. Klasse wurde ich in die Schule zitiert: Mein Sohn sollte in eine Sonderschule, die Anmeldeformulare lagen schon auf dem Tisch. Ich habe mich mit Händen und Füßen gewehrt, weil ich wusste, dass mein Sohn keineswegs dumm war. Klassenarbeiten hat er immer gut hinbekommen, seine Schulnoten waren okay.

    Er war zehn, als wir zu Prof. Knölker in die MUL kamen. Endlich hörte mir jemand zu und nahm mich ernst. Der Professor wusste sofort, was los war – und die späteren Untersuchungen und Tests bestätigten seine Vermutungen: Mein Sohn litt seit seiner Geburt unter einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Ich hätte heulen können, als ich endlich wusste, was los war. Warum nur hat das kein Arzt oder Therapeut zuvor herausgefunden?

    Endlich wurde es besser, unser ganzes Leben veränderte sich: Mein Sohn begann eine Verhaltenstherapie, bekam psychomotorisches Training und wurde auf das Medikament Ritalin eingestellt. Mit der Pubertät nahmen dann die verletzungsintensiven motorischen
    Störungen ab. Wir Eltern informierten uns, ließen uns schulen und sprachen mit seinen Lehrern. Er ging inzwischen aufs Gymnasium, schlängelte sich mit therapeutischer Hilfe von Klasse zu Klasse.

    Die Probleme waren trotz der verbesserten Situation nicht aus der Welt. Seine Psyche hatte erheblichen Schaden genommen, weil er über viele Jahre immer von allen Seiten „was auf den Deckel“ bekam. Selbst bei uns zu Hause ist es heute oft noch so: Wenn irgendwo etwas scheppert oder umfällt, rufen alle im Chor: „Was machst Du jetzt schon wieder?“ Das hinterlässt natürlich Spuren. Weil er so vorlaut war, haben wir gedacht, dass er sehr robust ist. Seine Seele haben wir zu selten berücksichtigt. Es war aber auch immer Aktion im Haus; nachts war meist die ganze Familie wach, weil er alle auf Trab hielt. Oft haben wir uns wie auf einem Bahnhof gefühlt. Am meisten in Beschlag genommen hat er natürlich mich, seine Mutter. Wenn er etwas auf dem Herzen hatte, ist er im Abstand von zehn Zentimetern hinter mir her gegangen und hat mir pausenlos ins Ohr gebrabbelt. Alle Versuche, ihn zu unterbrechen, schlugen fehl. Ich hatte nur zwei Möglichkeiten: Entweder mich hinsetzen und mir stundenlange Monologe anhören oder
    kurz entschlossen mit dem Auto wegfahren. Wenn ich dann später zurück kam, hatte er sich meist einigermaßen beruhigt.

    Ohne Humor hätte ich die Jahre nicht durchgestanden. Die ganze Familie hat immer auch die komischen Seiten unserer Situation gesehen und herzhaft gelacht. Ich glaube, wenn man alles analysiert und hinterfragt, wird man eines Tages verrückt. Heute ist mein Sohn erwachsen. Probleme gibt's immer noch, doch er bekommt sie besser in den Griff: Ohne eine Klasse zu wiederholen, hat er sein Abitur bestanden. Inzwischen studiert er Betriebswirtschaft, hat sein Vordiplom mit 2 abgeschlossen. Er lebt in einer eigenen Wohnung und kommt mit dem Chaos, das dort herrscht, gut zurecht. Alle reden immer nur von den Defiziten. Doch er hat, wie die meisten ADHS-Betroffenen auch, viele Stärken: Er kann sehr gut und überzeugend reden, ist offen und kontaktfreudig, hat eine tolle Ausstrahlung mit ganz viel Charme und kann andere Menschen für sich gewinnen.“

    Viele Grüße:liebe1:

    Sonja
     
  2. Eine Zusammenfassung von "Talking Back to Ritalin"
    von Dr. Peter R. Breggin

    Um die Öffentlichkeit auf die Gefahren von stimulierenden Drogen aufmerksam zu machen, darf dieser Anhang zum Buch "Talking Back to Ritalin" von Dr. Peter R. Breggin ohne Erlaubnis in beliebiger Auflagenhöhe nachgedruckt werden, vorausgesetzt, es wird keine Gebühr für dieses Material erhoben, und es wird kein Gewinn durch die Verbreitung erzielt. Die Quelle muss angegeben werden, und das Material muss vollständig vervielfältigt werden, einschließlich dieser Seite.

    "Talking Back to Ritalin" wurde von Dr. Peter R. Breggin geschrieben und von diesem Verlag herausgegeben: Common Courage Press, P.O.Box 702, Monroe, Maine 04951, Tel. 1-800-497-3207.

    Einige Millionen Kinder werden mit Ritalin und anderen Stimulantien behandelt, auf der Grundlage davon, dass sie eine Aufmerksamkeitsstörung (ADHD) haben und an Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität oder Impulsivität leiden. Die Stimulantien schließen ein:

    - Ritalin (Methylphenidat)

    - Dexedrine und DextroStat (Dextroamphetamine bzw. D-Amphetamine)

    - Adderall (D-Amphetamin und Amphetamin-Mischung)

    - Desoxyn und Gradumet (Methamphetamine)

    - Cylert (Pemolin).

    Außer Cylert haben alle diese Drogen nahezu identische Effekte und Nebenwirkungen. Ritalin und die Amphetamine können für die meisten angeführten Aspekte als ein Typ von Drogen betrachtet werden.

    Die Anzahl der Kinder, die unter Drogen gesetzt wurde, hat sich in den letzten Jahren vervielfacht.

    Ritalin und Amphetamine haben nahezu identische ungünstige Effekte auf das Gehirn, den Verstand und das Verhalten, einschließlich der Entstehung von durch die Droge hervorgerufenen Verhaltensstörungen, Psychosen, Manien, Drogenmissbrauch und Abhängigkeit.

    Ritalin und Amphetamine verursachen oft die gleichen Probleme, die sie eigentlich behandeln sollen - Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität.

    Ein hoher Prozentsatz der Kinder zeigen unter Stimulantien-Einnahme roboterhaftes Verhalten, sie werden lethargisch, depressiv oder geistesabwesend.

    Ritalin kann bleibende neurologische Ticks einschließlich des Tourette-Syndroms hervorrufen.

    Ritalin kann das Wachstum von Kindern verzögern, indem es die Zyklen der Wachstumshormone stört, die von der Hirnanhangsdrüse ausgeschüttet werden.

    Die Forschungsergebnisse jüngeren Datums, wonach Ritalin in einigen Tierarten Krebs verursachen kann, sind von der (Lebensmittel-Überwachungsbehörde) FDA nicht ernst genug genommen worden.

    Ritalin verursacht routinemäßig gravierende Fehlfunktionen im kindlichen Gehirn. Es gibt in der Forschung Beweise durch einige kontrollierte wissenschaftliche Studien, dass Ritalin eine Atrophie oder ein Schrumpfen des Gehirn oder andere permanente physische Abnormitäten im Gehirn verursachen kann.

    Entzug von Ritalin kann zu Gemütsleiden einschließlich Depressionen, Erschöpfung und Selbstmord führen. Hierdurch können Kinder seelisch gestört wirken, und dies kann irrtümlicherweise zu einer erhöhten Medikamenten-Dosis führen.

    Ritalin macht abhängig und kann als Einstiegsdroge für andere Abhängigkeiten dienen. Ritalin ist eine verbreitete Missbrauchsdroge unter Kindern und Erwachsenen.

    ADHD und Ritalin sind nordamerikanische und kanadische medizinische Modeerscheinungen. Die USA verbraucht 90% der weltweiten Ritalin-Produktion. CibaGeneva Pharmaceuticals, auch als Ciba-Geigy-Gesellschaft bekannt, eine Unterabteilung von Novartis, ist der Hersteller von Ritalin. Dieser Pharmakonzern versucht, den Ritalin-Markt nach Europa und den Rest der Welt auszuweiten.

    Ritalin ,funktioniert", indem Fehlfunktionen des Gehirns hervorgerufen werden, statt die Gehirnfunktionen zu verbessern. Dies ist die einzige Art, wie Ritalin wirkt.

    Kurzfristig unterdrückt Ritalin kreative, spontane und selbständige Aktivitäten in Kindern, indem es Kinder gefügsamer und gehorsamer macht, und mehr willens, routinemäßige, langweilige Aufgaben auszuführen, wie Schularbeiten im Klassenraum und zu Hause.

    Kurzfristig hat Ritalin keinerlei positiven Effekt auf die Psyche oder die schulischen Leistungen und Erfolge. Dies wird durch zahllose Studien und durch viele professionelle Analysen der Fachliteratur bestätigt.

    Langfristig, länger als einige Wochen, hat Ritalin keinerlei positiven Effekte auf irgendeinen Aspekt im Leben von Kindern.

    Kinder, die mit ADHD diagnostiziert und mit diesem Etikett versehen sind, und die dann mit Ritalin behandelt werden, können dadurch aus der Armee ausgeschlossen bleiben, ihre zukünftigen Karriere-Möglichkeiten können eingeschränkt sein, und sie können fürs Leben stigmatisiert und gezeichnet bleiben. Dies kann ihr eigenes Bild von sich selbst ruinieren, sie subtil demoralisieren und sie entmutigen, ihr volles Potential zu erreichen.

    Es gibt keinen soliden Beweis dafür, dass ADHD eine angeborene Störung oder irgendeine Form von Krankheit darstellt.

    Es liegt eine Fülle von wissenschaftlichen Studien vor, welche belegen, dass Umweltprobleme ADHD-ähnliche Symptome hervorrufen.

    Ein sehr kleiner Prozentsatz von Kindern können an ADHD-ähnlichen Symptomen leiden aufgrund von körperlichen Störungen wie Bleivergiftung, Vergiftung durch Drogen, Erschöpfung und Kopfverletzungen. Physische Ursachen sind in den USA vermutlich häufiger in ärmeren Bevölkerungsgruppen zu finden.

    Es gibt keinerlei Beweis für irgendwelche körperlichen Abnormitäten in den Gehirnen oder Körpern von Kindern, die routinemäßig mit ADHD diagnostiziert werden. Sie haben keinerlei biochemische Ungleichgewichte oder ,Kurzschlüsse".

    ADHD stellt eine kontroverse Diagnose dar mit geringer oder überhaupt keiner medizinischen Grundlage. Als Eltern, Lehrer oder Arzt können Sie sich in guter Gesellschaft fühlen, wenn sie die Diagnose völlig ablehnen und sich weigern, sie auf Kinder anzuwenden.

    Ciba gibt Millionen von Dollar aus, um Eltern und Elterninitiativen sowie Ärzten die Idee zu verkaufen, Ritalin anzuwenden. Ciba unterstützt auch finanziell die Elterngruppe CH.A.D.D. sowie die organisierte Psychiatrie.

    Die US-Behörde für Erziehung (U.S. Department of Education) und das Nationale Institut für Mentale Gesundheit NIMH pushen Ritalin so vehement wie der Hersteller von Ritalin, und zwar oft sogar mit noch blumigeren Worten als der Pharmakonzern, dem darin rechtliche Beschränkungen auferlegt sind.

    Unsere Gesellschaft hat Drogenmissbrauch unter unseren Kindern legalisiert. Noch schlimmer, wir missbrauchen unsere Kinder mit Drogen, statt die Anstrengung auf sich zu nehmen, bessere Wege herauszufinden, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Auf lange Sicht erteilen wir damit unseren Kindern eine ganz schlechte Lektion - dass Drogen die Antwort auf emotionale Probleme sind. Wir ermutigen eine Generation von jungen Menschen aufzuwachsen, indem sie auf psychiatrische Drogen angewiesen sind, statt auf sich selbst und weitere menschliche Ressourcen.

    (Quelle Ritalin.Kritik.de )
     
  3. matrix84

    matrix84 Sehr aktives Mitglied

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    21. Dezember 2005
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    Wie wahr. Dem ist nichts hinzuzufügen. Ich glaub, das trifft den Nagel auf den Kopf.

    Danke

    matrix
     
  4. Pelisa

    Pelisa Guest

    Hier eine Kritik zu Breggin und seinen Methoden:

    http://www.quackwatch.org/11Ind/breggin.html
     
  5. matrix84

    matrix84 Sehr aktives Mitglied

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    MCD / ADS - und Ritalin

    Diagnose ADS = Gefährliche Übertreibung?
    Oftmals sehr leichtfertig wird die Diagnose ADS gestellt. Etliche Selbsthilfegruppen haben sich gegründet um mit diesem Problem fertig zu werden. Für das seit Jahrhunderten bestehende Problem der Überaktivität musste endlich ein medizinischer oder englischer Fachbegriff gefunden werden. Man hat dies erreicht mit ADS: Attention Defizit Syndrom (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom oder auch MCD, ADHD, ADD, etc.)
    Warum hat plötzlich der Großteil unserer Kinder ADS?
    HABEN WIR UNS EIGENTLICH SCHON SELBST MAL DIESE FRAGE GESTELLT ?
    Warum sprechen alle von diesem Syndrom, fast kommt es uns vor als wäre eine "neue Seuche" ausgebrochen, welche unsere Kinder heimsucht.....

    Wie leben wir mit unseren Kindern, Wo leben unsere Kinder?

    Bevor man sich mit diesen, vielleicht unangenehmen Fragen beschäftigt sucht man sich lieber eine organische Diagnose, wie dem AD-Syndrom, oder MCD, oder ADD, oder ADHD, oder Hyperaktivität, oder, oder, oder,........., denn schon in der Psychoanalytischen Therapie kennt man das Phänomen, daß sich das sogenannte ICH zunächst erstmal gegen Aufklärungen der Lebenssituation zur Wehr setzt.

    Eigene Fehler zu finden fällt also schwer und es bedarf einiger Wege und Umwege. Vielleicht machen wir es uns einfach zu leicht, uns mit einer etikettierenden Diagnose wie ADS zufrieden zu geben. Nicht wir leiden unter ADS, sonder die Kinder - allerdings nicht unter den realen Beschwerden, sondern vielmehr unter der Bezeichnung ADS, also der Etikettierung.

    Unsere Kinder müssen dann ein Leben lang mit diesem Problem fertig werden, und mit dem Problem von Methylphenidat (Ritalin) abhängig zu sein.

    Oftmals spielen also verdeckte familiäre Verhältnisse eine große Rolle (soziale Probleme, Suchtprobleme, Psychische Probleme, kleiner Lebensraum, allgemeines negatives Milieu,etc.).

    Es gibt natürlich kein Patentrezept, den Lesern dieser Seite einen Rat zu unterbreiten, aber vergleichen Sie doch nur mal die Entwicklung unserer Gesellschaft (die sogenannte Ego-Gesellschaft). Jeder denkt nur an sich und an sein Wohlbefinden - andere Menschen werden mit der Ellenbogentaktik aus der Bahn geworfen (z.B. Mobbing). So werden Familien zerstört und in Unruhe gebracht.

    Kinder leiden dann natürlich mit (Prinzip der Übertragung / Prinzip des Systems Familie) und zeigen es mit bestimmten Verhaltensmustern, z.B. Hyperaktivität oder besser nervöser Unruhe.

    GERADE DANN müssen Kinder raus, müssen ihren Sorgen und Ängsten freien Lauf lassen. Sie müssen sich ablenken, wollen toben, raufen, klettern, hüpfen, zappeln, etc. DAS ADRENALIN muss raus, es muss ausgeschüttet werden um dem Körper neue Energien und Konzentration zu geben.
    GENAUSO WIE WIR ES FRÜHER GEMACHT HABEN!
    Wo aber sind denn heute unsere Kinder? Im Wald ist keine Platz mehr, hier lauern neue Gefahren (z.B. Übergriffe auf Kinder etc.), in der Stadt ist es meist zu gefährlich, in Wohnsiedlungen müssen Kinder ruhig sein, etc.

    Bleibt eigentlich nur der Platz in den eigenen vier Wänden. Aber hier werden die Kinder nicht gefordert, zumindest nicht körperlich. Teletubbies, Spielcomputer und sonstiger neumodischer Krimskrams lassen unsere Kinder nur noch unruhiger werden. Im Moment der visuellen Aufnahme sind sie konzentriert, doch lässt diese Konzentration rasch nach, Gehirnnerven werden in Unruhe gebracht und der Effekt der Hyperaktivität ist da.

    Dies war nur ein Beispiel von vielen Faktoren.
    HABEN SIE DAS GEFÜHL DASS IHR KIND EXTREM AKTIV IST?
    Durchleuchten Sie Ihre familiären Verhältnisse mit einem Fachmann, versuchen Sie Hintergründe zu erfahren. Lassen Sie Ihren Kindern freien Lauf, auch wenn es anstrengend ist, und Sie einen freien Tag gebrauchen könnten, Ihre Kinder werden es Ihnen danken.
    PROBIEREN SIE ES SELBST MAL WIEDER AUS !
    Wenn Sie Schlafprobleme haben, wenn Sie selbst in Unruhe sind - fast schon hyperaktiv sind, dann machen sie es wie wir früher, verausgaben sie sich. Sie werden die Veränderung schnell merken. Tollen Sie mal selbst im Wald umher, springen und hüpfen Sie herum, am besten sogar mit Ihren Kindern.

    Dies ist ein ganz logischer und natürlicher Prozess, der Körper wird sich bei Ihnen mit neuer Ruhe und Ausdauer bedanken, und - sie benötigen kein Ritalin!
    GESELLSCHAFTSPROBLEME - EIN WEITERER FAKT:
    Alles in Allem ist es doch eine sehr hektische und unruhige Zeit. Der Vater eilt zur Arbeit, kommt oft verspätet nach Hause und muß sich dann evtl. noch seiner Arbeit widmen, da er ein Zeitproblem hat. Man könnte sagen, der Großteil unserer Gesellschaft ist Überaktiv.

    Da liegt es doch eigentlich recht Nahe zu sagen, daß sich die allgemeine Unruhe und Hektik unserer Zeit auch auf die Kinder überträgt. Wer kann denn heute noch behaupten, er würde viel Zeit mit der gesamten Familie verbringen, und vor allem in viel Ruhe und harmonischer Atmosphäre?

    Mediziner wollen sich natürlich nicht so leicht geschlagen geben. Ein organisches Problem können Eltern leichter annehmen, als z.B. ein psychosoziales Problem, ausserdem füllt Ritalin die Kassen der Ärzte und der Pharmaindustrie. Es ist also ein lohendes Geschäft. Mittlerweile hat fast jedes Kind ADS und somit auch Ritalin im Medizinschrank.
    DENKEN SIE UNBEDINGT MAL DARÜBER NACH!
    WARUM HABEN FAST ALLE KINDER ADS?
    WARUM NICHT FRÜHER?
    ES GIBT KEINEN DEFINITIVEN NACHWEIS FÜR ADS,
    LEDIGLICH EINEN VERHALTENSMUSTERKATALOG.
    Deswegen wurden bis dato einige Versuchsreihen gestartet. Mittlerweile glaubt man an eine Minderfunktion des Gehirns im Frontalhirnlappenbereich. Eine Störung des Dopaminhaushaltes ist hier die evtl. Ursache.
    ALLE KINDER REAGIEREN AUF RITALIN APATHISCH, NICHT NUR ADSler.
    (Lassen Sie sich also nicht erzählen, ihr Kind habe ADS, weil Ritalin so gut wirkt, Ritalin wirkt bei allen Kindern )
    NACH DER PUPERTÄT REAGIEREN KINDER UND ERWACHSENE MIT NORMALEN REAKTIONEN, ALSO MIT GESTEIGERTER AKTIVITÄT, SO WIE ES FÜR RITALIN (AMPHETAMINE ) ÜBLICH IST.
    Jetzt kommen die Medikamente ins Spiel: Ritalin. Dieser Wirkstoff dient eigentlich zur Leistungssteigerung. Er macht wach, erzeugt Glücksgefühle. Bei ADS-lern wirkt er paradox (bzw. bei allen Kindern), d.h. ADSler (alle Kinder) werden müde und insgesamt ruhiger. Leider sind die Beobachtungen nicht immer überzeugend und übereinstimmend. Diese Kinder leiden dann nicht mehr unter Hyperaktivität (wenn überhaupt vorhanden), sie leiden dann an Apathie - werden also mit Medikamenten ruhig gestellt, oder provokativer - sie werden "abgeschossen" (Fachsprache von Ärzten und Pflegern)
    DIE WHO STELLT HEROIN UND RITALIN AUF GLEICHE GEFÄHRLICHKEITSSTUFE
    Lassen Sie sich gut beraten, denn Ritalin hat es in sich. Ihr Arzt wird Ihnen davon erzählen können. In der Medizin Ausgabe MSD MANUAL gibt es einen Absatz in dem steht, daß Ritalin in Deutschland nicht angewendet werden sollte, bzw. nur mit äußerster Sorgfalt.

    In AMERIKA ist Ritalin mittlerweile so beliebt wie gut schmeckender Hustensaft. Langzeitfolgen sind noch nicht bekannt. Nach Recherchen müßte in AMERIKA fast jedes 2. KIND ADS haben.
    --- Etwas unwahrscheinlich, oder ?......


    Der Autor dieses Artikels möchte anonym bleiben.

    Quelle: www.ritalin-kritik.de


    matrix
     
  6. Pelisa

    Pelisa Guest

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    Ohne das Problem von Fehldiagnosen und die Schubladisierung der Kinder verharmlosen zu wollen: Matrix, du verwendest sehr unbestimmte Begriffe.

    "Oftmals" wird die Diagnose sehr leichtfertig gestellt. - So etwas muss in Zahlen ausgedrückt werden und belegt.

    Ein "Großteil der Kinder" hat plötzlich ADS. - So allgemein kann das gar nicht stimmen. Wieviel Prozent?

    "man" sucht eine Diagnose: Wer ist das?

    Kein Autor - warum nicht?
     
  7. matrix84

    matrix84 Sehr aktives Mitglied

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    Fehldiagnose ADHS bei jedem 2. Kind

    Baierbrunn (rpo.) Bei jedem zweiten Kind, dem eine Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätsstörung (ADHS) attestiert und das aus diesem Grunde medikamentös behandelt wird, stimmt die Diagnose nicht. Dies hat eine aktuelle amerikanische Studie ergeben.

    "Es gibt in Deutschland zwar keine vergleichbare Studie, dennoch sollte uns dies Ergebnis mahnen, bei der Diagnosestellung sorgfältig zu sein", sagt Prof. Dr. Gerd Lehmkuhl, Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität Köln, im Apothekenmagazin "Baby & Familie".Die Zahl der Kinder mit ADHS und die Therapie mit dem Psychostimulans Methylphenidat hat in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen. Lehmkuhl mahnt: "Grundsätzlich sollten Kinder, die das Medikament erhalten, zusätzlich eine Therapie bekommen.Die Zahl der Kinder mit ADHS und die Therapie mit dem Psychostimulans Methylphenidat hat in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen. Kritiker fürchten um die Individualität der kleinen Patienten und warnen vor eventuellen Langzeitschäden.

    Dem gegenüber stehen die positiven Erfahrungen von Eltern und Ärzten mit durch das Medikament plötzlich zugänglicheren Kindern. Lehmkuhl mahnt jedoch: "Grundsätzlich sollten Kinder, die das Medikament erhalten, zusätzlich eine Therapie bekommen."

    "

    [Quelle: RP Online]

    www.rp-online.de/public/article/nachrichten/wissenschaft/medizin/76953
     
  8. matrix84

    matrix84 Sehr aktives Mitglied

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    tja, so sind kinder eben. genauso so war ich als kind auch. öfter VOR der klasse als drinnen ;). ich war vorlaut, konnt mich keine sekunde lang konzentrieren, fand die vorbeifahrenden autos spannender als den unterricht, hab mich mit jungs gedroschen, über alles gelacht was der lehrer gesagt hat, konnt nicht still sitzen, nicht warten, bis ich "dran" war, bin, zu hause angekommen, herumgehüpft, hab gelacht, getanzt, geblödelt bis schlafenszeit war.
    damals nannte man das noch kindheit. heute heißt es adhs. man, hab ich ein glück nicht heut zu tage kind sein zu müssen :blue2:

    achso, klar. darunter fallen dann "krankheiten" wie lese- und rechtschreibschwäche oder rechenschwäche...... tja,das bedarf selbstverständlich medikamente :ironie:


    jungen sind nun man in der regel "stürmischer" und "draufgängerischer" als mädchen. allein die tatsache, dass buben von dieser "krankheit" häufiger "betroffen" sind als mädchen, macht für mich schon offensichtlich, dass es eben keine krankheit ist.
     
  9. Pelisa

    Pelisa Guest

    Jetzt werde ich lästig: "aktuelle amerikanische Studie" ist mir zuwenig. Da weiss ich noch gar nix. Das amerikanische Gesundheitssystem mit einem mitteleuropäischen zu vergleichen halte ich grundsätzlich für äußerst gewagt.

    Dass bei einer psychischen Störung jeglicher Art zusätzlich eine Therapie erforderlich ist, ist ein unverständlicher Satz. Medikation ist Therapie. Gemeint ist wohl eine Verhaltenstherapie, aber das ist eine no-na-net-Aussage. Das ist nämlich state of the art.
     
  10. matrix84

    matrix84 Sehr aktives Mitglied

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    Quelle:

    www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/05/24/AR2006052402053.html









    Study: ADHD Drugs Send Thousands to ERs

    By LINDA A. JOHNSON
    The Associated Press
    Wednesday, May 24, 2006; 10:56 PM

    -- Accidental overdoses and side effects from attention deficit drugs likely send thousands of children and adults to emergency rooms, according to the first national estimates of the problem.

    Scientists at the U.S. Centers for Disease Control and Prevention estimated problems with the stimulant drugs drive nearly 3,100 people to ERs each year. Nearly two-thirds _ overdoses and accidental use _ could be prevented by parents locking the pills away, the researchers say.




    Other patients had side effects, including potential cardiac problems such as chest pain, stroke, high blood pressure and fast heart rate.Concerns over those effects have led some doctors to urge the Food and Drug Administration to require a "black box," its most serious warning, on package inserts for drugs such as Ritalin, Concerta and Adderall. Yet even doctors advising the FDA don't agree on whether that's warranted.

    The issue was discussed in a series of letters in Thursday's New England Journal of Medicine, including some from doctors worried about the dangers of not treating attention deficit hyperactivity disorder.

    "The numbers (of side effects) are puny compared to the numbers of stimulant prescriptions per year," said Dr. Tolga Taneli, a child and adolescent psychiatrist at University of Medicine and Dentistry of New Jersey in Newark. "I'm not alarmed."

    An estimated 3.3 million Americans who are 19 or younger and nearly 1.5 million ages 20 and older are taking ADHD medicines. Ritalin is made by Novartis Pharmaceuticals Corp. of East Hanover, N.J.; Concerta by Johnson & Johnson of New Brunswick, N.J., and Adderall by Shire US Inc. of Newport, Ky.

    Twenty-five deaths linked to ADHD drugs, 19 involving children, were reported to FDA from 1999 through 2003. Fifty-four other cases of serious heart problems, including heart attacks and strokes, were also reported. Some of the patients had prior heart problems.
    Still, there hasn't been a clear estimate of the scope of side effects. The CDC report, while not a rigorous scientific study, attempts to provide that by using a new hospital surveillance network.

    From August 2003 through December 2005, the researchers counted 188 ER visits for problems with the drugs at the 64 hospitals in the network, a representative sample of ERs monitored to spot drug side effects.

    Doctors linked use of stimulant ADHD drugs to 73 patients with side effects or allergic reactions. Another 115 accidentally swallowed ADHD pills, including a month-old baby, or took too much.

    "These are cases where a young child took someone else's medication or they took too much of their own," CDC epidemiologist Dr. Adam Cohen said of the second group.

    Nearly 1 in 5 patients was admitted to the hospital, 1 in 5 needed stomach pumping or treatment with medicines, and 1 in 7 had cardiac symptoms. Sixteen percent of the side effects involved interaction with another drug.

    Besides cardiac problems, common symptoms included abdominal pain, rashes and spasms, pain or weakness in muscles, according to Cohen. No patients died.Extrapolating to all U.S. hospitals, the researchers estimated 3,075 ER visits occur each year.

    In another letter in the journal, the heads of the American Psychiatric Association and the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry wrote they are concerned a black box warning would discourage use of ADHD drugs, raising patients' risks of academic failure, substance abuse and other problems.

    This past February, an FDA drug safety advisory panel voted 8-7 for a black box warning. The next month, another FDA panel instead recommended data on cardiac and other risks go in a new "highlights" section the agency plans to add to the top of drug inserts.

    Dr. Marsha Rappley, pediatrics professor at Michigan State University, and two other doctors on the advisory panels believe the vote for a black box was premature.

    She said studies show the drugs raise blood pressure and pulse rates a bit, but it's unknown whether that would harm children taking them for years, and that cardiac risks may be higher for adults.Dr. Steven Nissen, cardiology chief at the Cleveland Clinic, who had pressed for a black box warning at the FDA panel meeting, said ADHD drugs are powerful stimulants and inherently risky. Nissen and other doctors say the drugs are being prescribed to some who don't need them.

    This week, the FDA said it is "working diligently" on "labeling changes that we feel accurately reflect the available data and the advice of the committees." The agency declined interview requests.
     
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