Wo hat sich Gott versteckt?

Wieso sollte Gott einen andern Himmel errichten?
Ich formuliere das einmal höchst einfach so: Weil Gott es so will. In etwa mit dem gleichen festen Willen, mit dem er sich in Jesus Christus inkarnierte, um sich selbst umzugestalten. Daran glaube ich selber ganz fest.

Der neue, andere "Himmel" kommt ja in ferner Zukuft bei jedem Einzelnen erst dann, wenn er endlich ebenbildlich zu Gott geworden ist. Das gehört zu meinem persönlichen Glauben. Doch weil das Glaube ist, deswegen ist es jetzt relativ unnütz sich darüber die Haare auszureißen, ob das stimmt oder nicht, ob das sicher kommt oder nicht. Ich weiß es ja auch nicht. Ich gaube nur daran.

Einen großen Anhaltspunkt dafür schöpfe ich mir aus dem Gleichnis vom Verlorenen Sohn, wo auch alt auf neu stoßt.
 
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Wo hat sich Gott versteckt- Wenn er sich nicht verstecken will, macht er, das Schimpansen Simpansinnen mit höheren Stirnen attraktiver erscheinen. Wer macht schon den "fit" bei der Biologie-Oder anders, wer macht das dass die AFFEN-Frauen bestimmte AFFEN-Männer geiler finden?


dIE SUBJEKTIVEN Präferenzen MACHEN WOHL NICHT ÄU?ERLICHE Faktoren: und WENN DOCH WIRD ES WOHN AUCH KEIN pROBKLEM DARSTELLEN:

ß
 
Hier noch eine andere Ansicht zur Vulgata:

„Das bestätigt kein Geringerer als der Hl. Hieronymus. Er übersetzte um 370 nach Christi Geburt die ganze Bibel in die lateinische Sprache. Der damalige Papst Damasus hatte ihn zu dieser Übersetzung aufgefordert. In einem Brief an Damasus berichtet nun Hieronymus über sein neues Bibelwerk. Darin sagt er, dass es eine gefährliche Anmassung sei, eine Bibel schreiben zu wollen, welche den richtigen Text wiedergäbe. Denn die vorhandenen Abschriften des Urtextes, die über die ganze Welt zerstreut seien, wichen alle voneinander ab. Nun solle er den Schiedsrichter spielen. Wenn er nun eine neue Bibel herausgäbe, so würde sie von den bisherigen abweichen. Die Folge werde sein, dass man ihn einen gotteslästerlichen Fälscher nenne, weil er Worte und Sätze geändert, hier etwas ausgelassen, dort etwas hinzugesetzt oder sonstige Verbesserungen vorgenommen habe. Und dann schreibt er den Satz, der den schwersten Schlag gegen jeden führt, der die Bibel, wie sie uns jetzt vorliegt, als das unverfälschte Wort Gottes ansieht. Er sagt:

‘Selbst diejenigen, die mich als gotteslästerlichen Fälscher schmähen, müssen zugeben, dass dort nicht mehr von ‘Wahrheit’ die Rede sein kann, wo das, was die Wahrheit sein soll, voneinander abweicht (Verum non esse quod variat etiam maledicorum testimonio conprobatur).’

Er will damit sagen: Wenn die Schriften, welche die Wahrheit enthalten sollen, sich bezüglich der Wahrheit widersprechen, dann kann mich niemand einen ‘Fälscher der Wahrheit’ nennen; denn in meinem Falle kann von ‘Wahrheit’ überhaupt nicht mehr die Rede sein, und darum auch nicht von einer ‘Fälschung der Wahrheit’.“

„Weiter schildert Hieronymus in seinem Briefe, wie die vielen Verschiedenheiten der Abschriften des ursprünglichen Textes zu erklären seien. Manche Abschreiber - sagte er - haben in verbrecherischer Weise absichtlich gefälscht. Andere wollten in ihrer Anmassung den Text verbessern, haben ihn jedoch in ihrer Unerfahrenheit noch mehr verdorben. Wieder andere haben beim Abschreiben geschlafen und dadurch manches ausgelassen, verkehrt gelesen oder an die verkehrte Stelle gesetzt.“

„Aber was Hieronymus von den Abschriften überhaupt und was er über die Abschreiber sagt, gilt in demselben Umfang von seiner eigenen Bibelausgabe. Denn auch er hat dasselbe getan, was alle früheren Übersetzer und Abschreiber taten. Auch er hat nach seinem persönlichen Gutdünken in seiner neuen Bibel Zusätze angebracht, Stellen und Worte umgeändert, und Teile ausgelassen, wie er selbst zugibt. Und sicherlich sind seine Änderungen nicht zu Ungunsten der damaligen Lehre des Papsttums ausgefallen. Später hat man an dieser Übersetzung des Hieronymus, die den Namen ‘Vulgata’führt, noch weitere Änderungen vorgenommen und dann auf dem Konzilvon Trient den Glaubenssatz aufgestellt, dass die Vulgata das ‘inspirierte Wort Gottes’ enthalte. Es wird dabei nicht gesagt, wem denn die Vulgata mit all ihren Zusätzen, Weglassungen und nachträglichen Änderungen inspiriert worden sei, ob dem Hieronymus oder wem sonst. So hatte Hieronymus z.B. die für die katholische Trinitätslehre so wichtige Stelle im ersten Johannesbrief: ‘Drei sind im Himmel, die Zeugnis geben’... nicht in seiner Vulgata; denn keine einzige der vielen Handschriften, die ihm vorlagen, enthielt diese Stelle. Jedoch in die Vulgata, die das Konzil von Trient vor sich hatte, war diese Stelle eingefügt; infolgedessen hat auch diese Fälschung als ‘inspiriert’ zu gelten, obschon sie vor dem 15. Jahrhundert in keiner einzigen Handschrift enthalten ist. Da auch katholische Theologen diese Stelle als Fälschung ansahen, hat die Inderkongregation am 15. Januar 1897 im Auftrage des Papstes ausdrücklich erklärt, dass sie einen ‘integrierenden’ Bestandteil des Neuen Testamentes bilde und darum als vom heiligen Geist inspiriert zu betrachten sei. - Diesen gefälschten ‘Beweis’ für die Lehre von dem ‘einen Gott in drei Personen’ wollte man sich nicht mehr aus der Hand nehmen lassen, da kein anderer Beweis dafür in der Bibel enthalten ist.“

Nun, lieber Schreib - vermutlich hast Du von diesem Text von Hieronymus keine Kenntnis gehabt.

lg
Syrius

Doch das kenne ich genau, allerdings geht es um recht wenige Bibelstellen die es betrifft, sodass keine elementaren Lehren Jesu betroffen sind :)

Allerdings empfehle ich dir wenn du Zweifel hast z.B. die Luther Bibel zu verwenden denn, schau mal:

Mit der Reformation Martin Luthers im 16. Jahrhundert und dessen Bibelübersetzung (Lutherbibel), die keine Übersetzung der Vulgata darstellt, sondern auf die griechische Textausgabe des Erasmus von Rotterdam zurückgreift, begann jedoch der Niedergang der Vulgata. Die protestantische Bewegung lehnte die Vulgata wegen ihrer vielen Fehler weitgehend ab und bevorzugte die Originalsprachen Hebräisch bzw. Griechisch.
(Zitat aus Wikipedia)

Mache dir keine Sorgen, die Heilige Schrift ist unverfälscht überliefert, da hat Gott schon seine Hand drauf! ;)
 
Ja, so wird die Geschichte enden. Er, Luzifer / Satan fiel als erster und wird als letzter den Weg zurück finden. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn ist ihm gewidmet.

Erst aber, und das ist von Gott so bestimmt, müssen wir alle, die wir ihm nachfolgten, wieder zurück sein.

Wo genau? Du fragst noch? Im Himmel, wo Christus uns so viele Wohnungen bereitet hat!!

lg
Syrius

Da widersprichst du aber der Bibel:

Offb 20, 10 Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
 
Wieso sollte Gott einen andern Himmel errichten? Natürlich war Gottes gewaltige Kraft in jenem Himmel - in unserem Himmel vorhanden. Von verweichlicht keine Spur - natürlich war da ein gewisser Effekt der Gewöhnung an das Herrliche, Wunderbare und jeder Beteiligte vergass, dass er ursprünglich Christus die Treue geschworen hatte.

Die Anzahl der Gefallenen ist Legion - trotzdem ist es nur ein kleiner Teil der gesamten damals existierenden Engelschaar.

lg
Syrius

du hast wohl beim Lesen der Bibel das Buch Offenbarung ausgelassen?

Offb 21, 1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer gibt es nicht mehr.
 
Wie kann man etwas vergessen was es noch nicht gab? Zu Beginn der Schöpfung war keine Rede von einem "Christus" Diese Bezeichnung hat man Jesus verpasst um ihn den nicht Juden schmackhafter zu machen.
Die geistige Kraft, die einen Christus ausmacht, gab es schon immer und wird es immer geben. Dass sich diese Kraft inkarnierte kann man glauben oder nicht - ich bin mir sicher, dass diese Kraft nun in der Physis existent ist und man kann sich ihr anschließen, indem man Jesus nachfolgt. Was natürlich nicht heißt, dass diese geistige Kraft nur mit Hilfe eines inkarnierten Jesus dem Christus gefunden werden kann, denn der physische Leib eines Jesus ist nur ein Ausdruck des Christus und nicht sein umfängliches Sein.

LGInti
 
Wie kann man etwas vergessen was es noch nicht gab? Zu Beginn der Schöpfung war keine Rede von einem "Christus" Diese Bezeichnung hat man Jesus verpasst um ihn den nicht Juden schmackhafter zu machen.
LG

Offenbar gehst Du davon aus, dass vor der Materie nichts war?

Ich betrachte die Dinge etwas anders.
Gott ist Geist und seine (erste) Schöpfung ist geistiger Natur. Das Wesen Gottes ist in Bezug auf seine Herkunft kaum vorstellbar - wir gehen hier einfach Mal von einer vollkommenen Person aus.

Als erstes Geistwesen erschuf Gott Christus und verbrachte Äonen mit seinem Sohn Christus in höchstem Glück. Irgendwann schlug Gott seinem Sohn die Schaffung einer geistigen Schöpfung vor - eines riesigen geistigen Reiches beseelt mit vielen Engeln. Nach der Schaffung der drei Erzengelpaaren salbte Gott Christus zum König und stattete ihn mit entsprechender Macht aus. Die Engel versprachen alle nach ihrer geistigen Geburt Christus Gehorsam.

Nun, wir wissen, Luzifer, der erste nach Christus, wurde neidisch und schuf damit das Böse - er verführte grosse Engelscharen - leider waren auch wir dabei. Als Gott sah, dass keine Hoffnung mehr bestand, dass die Engel einsichtig würden, entfernte er sie aus dem Himmel. Und ja - die Mitläufer 'vergassen', dass sie Christus Treue geschworen hatten.

Nun, die Materie - der Kosmos - wurde erst später geschaffen, um den Gefallenen den Weg zurück zu ermöglichen - und da der Himmel verschlossen war brauchte es einen Erlöser. Christus persönlich bewarb sich bei Gott um diese Aufgabe und schloss den Himmel wieder auf - vergeben ist die damalige Untreue im Himmel.

lg
Syrius
 
du hast wohl beim Lesen der Bibel das Buch Offenbarung ausgelassen?

Offb 21, 1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer gibt es nicht mehr.

Ja, mein lieber Freund, die Offenbarung des Johannes - einerseits war Johannes zu dem Zeitpunkt schon uralt und konnte vermutlich seine Visionen nicht mehr richtig einordnen. Zu bedenken ist allenfalls noch, dass damals die Juden, weil sie die neue Lehre keinesfalls annehmen wollten, viele Irrlehren verbreiteten und das Leben des Johannes auch noch viele andere Enttäuschungen mit sich brachte.

Item - ich kann dieser Bibelstelle vorerst keine tiefere Bedeutung abringen.

lg
Syrius
 
Die geistige Kraft, die einen Christus ausmacht, gab es schon immer und wird es immer geben. Dass sich diese Kraft inkarnierte kann man glauben oder nicht - ich bin mir sicher, dass diese Kraft nun in der Physis existent ist und man kann sich ihr anschließen, indem man Jesus nachfolgt. Was natürlich nicht heißt, dass diese geistige Kraft nur mit Hilfe eines inkarnierten Jesus dem Christus gefunden werden kann, denn der physische Leib eines Jesus ist nur ein Ausdruck des Christus und nicht sein umfängliches Sein.

LGInti

Was spricht denn gegen die Präexistenz Christi? Er inkarnierte und trug als Mensch den Namen Jesus - öffnete für uns den Himmel und nahm seinen ursprünglichen Platz im Himmel wieder ein?
 
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Doch das kenne ich genau, allerdings geht es um recht wenige Bibelstellen die es betrifft, sodass keine elementaren Lehren Jesu betroffen sind

Wenn Du das genau kennst, wie Du behauptest, dann ist es völlig unmöglich, dass Du beurteilen kannst, um wieviele Bibelstellen es geht und ob elementare Lehren Jesu betroffen sind: Du belügst Dich selbst - denn wenn andere die Vulgata wegen ihrer vielen Fehler ablehnen - da sin auch krasse Widersprüche vorhanden - dann kannst Du es nicht als Imponderabilien abtun.

Mache dir keine Sorgen, die Heilige Schrift ist unverfälscht überliefert, da hat Gott schon seine Hand drauf!

Voll krass - Schreib!! wie kannst Du nach dem selbst Geschriebenen noch solchen Unsinn erzählen? Du belügst Dich selbst und somit auch uns!

Die Schriften der Evangelisten waren wahr und göttlich inspiriert, da gebe ich Dir vollumfänglich recht. Aber von ihren Schriften ist nichts mehr vorhanden. Und wenn Hieronymus schon sagte, das Erstellen einer Bibel sei unmöglich - dann kommt heute - 1700 Jahre nach Hieronymus - der Schreib und sagt, nein, das ist alles wahr und vollständig.

Ob solcher Unverfrorenheit bin ich nun wirklich entrüstet! Du kannst doch nicht einfach all diese wirklich kompetenten Männer, allen voran Hieronymus - als Dummköpfe hinstellen! und völlig ohne Begründung behaupten, dass Gott schon dafür gesorgt hätte!!

Das Wort Lügengriffel scheint Dir neu zu sein! Jesus hat die Geister der Wahrheit versprochen, aufdass sie immerfort die Wahrheit verkünden! Das scheint dem Schreib jedoch entgangen zu sein.

lg
Syrius
 
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