Wo hat sich Gott versteckt?

ich weiß sehr wohl was ich sagte und erklärte es auch. ich kann innerhalb des vorgegebenes/ angeeignetes wissens denken (z.b. bibel ect pp) oder ich kann ohne dieses wissen in mich reinhorchen und selbst nachdenken .... also selbst gedanken machen. z.b. über das leben, gott usw.

wenn ich nur eine feste struktur annehme bzw absolut überzeugt bin... dann ist der geist nun mal träge weil er die neugierde für andere ansichten verliert. was nicht bedeutet das man anderes annehmen muß. aber zumindest die offenheit das auch anderes möglich sein könnte. amen ;)

bist du der deutschen Sprache eigentlich mächtig? Ich habe den Eindruck du weißt selbst nicht was du sagst. Du hast mir in Abrede gestellt "selbst zu denken". Das ist doch wohl sehr persönlich oder?
Passt schon, ich merke du hast es nicht so gemeint (n)
 
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ich weiß sehr wohl was ich sagte und erklärte es auch. ich kann innerhalb des vorgegebenes/ angeeignetes wissens denken (z.b. bibel ect pp) oder ich kann ohne dieses wissen in mich reinhorchen und selbst nachdenken .... also selbst gedanken machen. z.b. über das leben, gott usw.

wenn ich nur eine feste struktur annehme bzw absolut überzeugt bin... dann ist der geist nun mal träge weil er die neugierde für andere ansichten verliert. was nicht bedeutet das man anderes annehmen muß. aber zumindest die offenheit das auch anderes möglich sein könnte. amen ;)

völliger Unsinn, wenn man an Jesus Christus glaubt und die Bibel ernst nimmt, bedeutet das nicht dass man den Verstand dabei abgibt. :cautious:
 
ich habe einige Leben gebraucht um in diesem Leben endlich zu verstehn .....und dies erst nachdem ich aufgehört hatte Christ zu sein.......ich habs über den magischen Weg gelernt ..
Wie genau weiß ein Mensch, wie oft er schon reinkarniert war und wie viele "Erdenleben" davon nötig sind, um in diesem Leben "endlich" zu verstehen? Was endlich verstehen?

Und ist es wirklich wahr, dass man aufhören muss ein Christ zu sein, damit man etwas vom Leben versteht, insbesondere von seinem eigenen?

Ich glaube, dass es wirklich nicht nötig ist, oft oder sogar sehr oft auf der Erde zu sein. Und es liegt auch wirklich keine absolute Notwendigkeit vor, das "Christsein" ad acta zu legen und statt dessen die Magie zu bemühen.

Im Gegenteil: wenn man, oder wenn der Mensch über die gewöhnlichen Kirchenriten und Kirchenlehren hinaus die feinen Schönheiten des höher christlich orientierten Gedankengutes heraus finden kann, dann eröffnen sich nicht nur die Schönheiten des Seins und des Lebenssinns, sondern auch das Vertrauen ins eigene Leben. Eigentlich breiten sich gerade auch mit höherem Christsein sehr gut Friede, Ruhe und leichtes vergebendes Verstehen aus.

Das wirkt und ist wie eine helle, gute Psychoanlayse. Die Traumata des Lebens treten in den Hintergrund, verspielen ihre Aufdringlichkeit.
 
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Nein, darüber zu diskutieren wäre nicht sinnvoll.
Das Erlösungswerk Jesu und seine Lehren sind eindeutig erkennbar!

Zur Verdeutlichung sei gesagt, das es sich bei den Diskussionen um den Urtext um etwa 2% des gesamten Textes handelt!

Du kannst ruhigen Gewissens davon ausgehen, dass von den deutschen Bibelübersetzungen, wie z.B. die Elberfelder, Schlachter und Luther Übersetzungen, alle vollständig Gottes Wort enthalten!

Mein lieber Freund Schreib, ich gehe mit Dir einig, dass der Urtext göttlich inspiriert war. Johannes Geber meint dazu:

„Nun aber besitzen wir kein einziges der Originale der Neutestamentlichen Schriften mehr. Was wir heute vor uns haben, sind ungefähr dreitausend unvollständige Abschriften, von denen nicht zwei miteinander übereinstimmen. Ja selbst jede einzelne Handschrift hat verschiedene Lesarten, indem viele Worte in der Handschrift selbst durch Drüberschreiben geändert wurden. Oft ist dasselbe Wort mehrfach geändert. Kein Mensch vermag daher anzugeben, was in diesen Abschriften mit den Originalen der Verfasser des Neuen Testamentes übereinstimmt. Kein Buch der Welt hat nämlich im Laufe der Zeit durch die Abschreiber so viele Änderungen und Fälschungen erfahren als die Bibel des Alten und des Neuen Testamentes.“
„Bezüglich der Fälschungen des Alten Testamentes lässt Gott selbst durch den Propheten Jeremia [Jer. 8,8] die Worte verkünden: ‘Ihr dünkt euch weise und glaubt im Besitz der Wahrheit des göttlichen Wortes zu sein. Jawohl! Der Fälschergriffelder Abschreiber hat die Wahrheit in Lüge verdreht.’“
„Dasselbe kann auch von den Schriften des Neuen Testamentes gesagt werden. Welche Worte, Sätze oder Kapitel darin von den Abschreibern absichtlich oder unabsichtlich ausgelassen, übersehen, falsch gelesen, falsch verstanden, nach eigenem Gutdünken geändert oder absichtlich gefälscht worden sind, kann auch der beste Kenner der dreitausend Abschriften nicht mit Bestimmtheit angeben. Dazu kommt, dass keiner der Schreiber, welche die uns heute vorliegenden Abschriften angefertigt haben, im Besitz des ursprünglichen Textes war, sondern dass jeder nur Abschriften von früheren Abschriften vor sich hatte. Bei diesen Abschriften kann also eine ‘Inspiration’ überhaupt nicht mehr in Frage kommen, selbst wenn wir den ursprünglichen Text als ‘inspiriert’ annehmen würden.“

So weit die Ansicht eines katholischen Pfarrers.

lg
Syrius
 
Du kannst ruhigen Gewissens davon ausgehen, dass von den deutschen Bibelübersetzungen, wie z.B. die Elberfelder, Schlachter und Luther Übersetzungen, alle vollständig Gottes Wort enthalten!

Hier noch eine andere Ansicht zur Vulgata:

„Das bestätigt kein Geringerer als der Hl. Hieronymus. Er übersetzte um 370 nach Christi Geburt die ganze Bibel in die lateinische Sprache. Der damalige Papst Damasus hatte ihn zu dieser Übersetzung aufgefordert. In einem Brief an Damasus berichtet nun Hieronymus über sein neues Bibelwerk. Darin sagt er, dass es eine gefährliche Anmassung sei, eine Bibel schreiben zu wollen, welche den richtigen Text wiedergäbe. Denn die vorhandenen Abschriften des Urtextes, die über die ganze Welt zerstreut seien, wichen alle voneinander ab. Nun solle er den Schiedsrichter spielen. Wenn er nun eine neue Bibel herausgäbe, so würde sie von den bisherigen abweichen. Die Folge werde sein, dass man ihn einen gotteslästerlichen Fälscher nenne, weil er Worte und Sätze geändert, hier etwas ausgelassen, dort etwas hinzugesetzt oder sonstige Verbesserungen vorgenommen habe. Und dann schreibt er den Satz, der den schwersten Schlag gegen jeden führt, der die Bibel, wie sie uns jetzt vorliegt, als das unverfälschte Wort Gottes ansieht. Er sagt:

‘Selbst diejenigen, die mich als gotteslästerlichen Fälscher schmähen, müssen zugeben, dass dort nicht mehr von ‘Wahrheit’ die Rede sein kann, wo das, was die Wahrheit sein soll, voneinander abweicht (Verum non esse quod variat etiam maledicorum testimonio conprobatur).’

Er will damit sagen: Wenn die Schriften, welche die Wahrheit enthalten sollen, sich bezüglich der Wahrheit widersprechen, dann kann mich niemand einen ‘Fälscher der Wahrheit’ nennen; denn in meinem Falle kann von ‘Wahrheit’ überhaupt nicht mehr die Rede sein, und darum auch nicht von einer ‘Fälschung der Wahrheit’.“

„Weiter schildert Hieronymus in seinem Briefe, wie die vielen Verschiedenheiten der Abschriften des ursprünglichen Textes zu erklären seien. Manche Abschreiber - sagte er - haben in verbrecherischer Weise absichtlich gefälscht. Andere wollten in ihrer Anmassung den Text verbessern, haben ihn jedoch in ihrer Unerfahrenheit noch mehr verdorben. Wieder andere haben beim Abschreiben geschlafen und dadurch manches ausgelassen, verkehrt gelesen oder an die verkehrte Stelle gesetzt.“

„Aber was Hieronymus von den Abschriften überhaupt und was er über die Abschreiber sagt, gilt in demselben Umfang von seiner eigenen Bibelausgabe. Denn auch er hat dasselbe getan, was alle früheren Übersetzer und Abschreiber taten. Auch er hat nach seinem persönlichen Gutdünken in seiner neuen Bibel Zusätze angebracht, Stellen und Worte umgeändert, und Teile ausgelassen, wie er selbst zugibt. Und sicherlich sind seine Änderungen nicht zu Ungunsten der damaligen Lehre des Papsttums ausgefallen. Später hat man an dieser Übersetzung des Hieronymus, die den Namen ‘Vulgata’führt, noch weitere Änderungen vorgenommen und dann auf dem Konzilvon Trient den Glaubenssatz aufgestellt, dass die Vulgata das ‘inspirierte Wort Gottes’ enthalte. Es wird dabei nicht gesagt, wem denn die Vulgata mit all ihren Zusätzen, Weglassungen und nachträglichen Änderungen inspiriert worden sei, ob dem Hieronymus oder wem sonst. So hatte Hieronymus z.B. die für die katholische Trinitätslehre so wichtige Stelle im ersten Johannesbrief: ‘Drei sind im Himmel, die Zeugnis geben’... nicht in seiner Vulgata; denn keine einzige der vielen Handschriften, die ihm vorlagen, enthielt diese Stelle. Jedoch in die Vulgata, die das Konzil von Trient vor sich hatte, war diese Stelle eingefügt; infolgedessen hat auch diese Fälschung als ‘inspiriert’ zu gelten, obschon sie vor dem 15. Jahrhundert in keiner einzigen Handschrift enthalten ist. Da auch katholische Theologen diese Stelle als Fälschung ansahen, hat die Inderkongregation am 15. Januar 1897 im Auftrage des Papstes ausdrücklich erklärt, dass sie einen ‘integrierenden’ Bestandteil des Neuen Testamentes bilde und darum als vom heiligen Geist inspiriert zu betrachten sei. - Diesen gefälschten ‘Beweis’ für die Lehre von dem ‘einen Gott in drei Personen’ wollte man sich nicht mehr aus der Hand nehmen lassen, da kein anderer Beweis dafür in der Bibel enthalten ist.“

Nun, lieber Schreib - vermutlich hast Du von diesem Text von Hieronymus keine Kenntnis gehabt.

lg
Syrius
 
Nein, Jesus irrt sich bei Lukas 8[12], denn nicht der Teufel nimmt das Wort aus unseren Herzen, sondern wir selbst. Er ist also ein willkommener Gast, wenn es darum geht, sich der Verantwortung für das eigene Tun zu entziehen.​


Warum, lieber Merlin, willst Du Jesus gleich einen Irrtum unterstellen, wo das eine das andere gar nicht ausschliesst.

Wenn Jesus damals Wunder wirkte auf eine Art, wie es vor ihm niemand tat und dadurch den Anwesenden kundtat, er sei der Messias und der Sohn Gottes, so glaubten sie ihm, denn er unterstich durch seine Taten seine Glaubwürdigkeit.

Kamen sie dann jedoch den von unten inspirierten Priestern in die Quere, die ihnen befahlen, von diesem Glauben zu lassen oder mit dem Bann belegt zu werden - dann ist das einerseits das Werk des Teufels und andererseits die persönliche Entscheidung des einfachen Menschen, der die Kraft nicht hatte der damaligen Obrigkeit zu widerstehen.

Es gibt auch heute Beispiele. Es ist nicht im Interesse des Teufels, dass die Wahrheit bekannt wird, denn das würde den Aufstieg der Menschheit beschleunigen. Täglich entscheidet jedoch jeder unablässig selbst, Werkzeug dafür oder dagegen zu sein.

lg
Syrius
 
ist alles wieder in Ordnung, steht Satan wieder da wo er vorher stand
als strahlender Engel....steigt er (um eine lektion klüger) wieder auf....wohin genau?
:)

Ja, so wird die Geschichte enden. Er, Luzifer / Satan fiel als erster und wird als letzter den Weg zurück finden. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn ist ihm gewidmet.

Erst aber, und das ist von Gott so bestimmt, müssen wir alle, die wir ihm nachfolgten, wieder zurück sein.

Wo genau? Du fragst noch? Im Himmel, wo Christus uns so viele Wohnungen bereitet hat!!

lg
Syrius
 
Ich bin der Meinung, dass dieser Himmel nicht der gleiche ist wie am Ursprung der Schöpfung. Jener Himmel damals hatte noch keine Kraft, seine Bewohner waren verweichlichte, eher vor sich hin spielende Teilhaber ihrer lichten Welt. Sie wussten nicht zu schätzen, was sie hatten. Alles war selbstverständlich.

Wieso sollte Gott einen andern Himmel errichten? Natürlich war Gottes gewaltige Kraft in jenem Himmel - in unserem Himmel vorhanden. Von verweichlicht keine Spur - natürlich war da ein gewisser Effekt der Gewöhnung an das Herrliche, Wunderbare und jeder Beteiligte vergass, dass er ursprünglich Christus die Treue geschworen hatte.

Die Anzahl der Gefallenen ist Legion - trotzdem ist es nur ein kleiner Teil der gesamten damals existierenden Engelschaar.

lg
Syrius
 
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