Wie Gesund seid ihr?

Wie gesund seid ihr eigentlich?

  • Ich bin tip top gesund (100% medikamentenfrei)

    Stimmen: 11 25,6%
  • Ich bin soweit fit (hin und wieder ne Aspirin, Ibu)

    Stimmen: 5 11,6%
  • Ich muss regelmässig Medikamente einnehmen.

    Stimmen: 11 25,6%
  • Ich bin nicht tiptop gesund, aber medikamentenfrei

    Stimmen: 10 23,3%
  • Vollkommen genesen von Krankheiten (Allergien, chronische Leiden etc.)

    Stimmen: 2 4,7%
  • Bin gesund dank regelmäßiger Medikamente

    Stimmen: 4 9,3%

  • Umfrageteilnehmer
    43
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Hier steht nur daß pränatale einflüsse auf eine psychopathologische störung bislang wenig erforscht sind. Ich fand die diskussion schlicht und einfach spannend, deshalb die frage.
Also bei mir zeigt sich grade, dass ein vorgeburtliches Trauma jahrzehntelangen Einfluss auf mich hatte - bis ich es ernst genommen und mich dem gestellt hatte.
Also, ja, es zählt - wie auch das Gute und Schöne, das vorgeburtlich sich abspielt.
Die Liebe der Eltern bei der Zeugung zählt, m. E. (Liebe ist was anders als "sich Sex holen") uvm.....
 
Habe selber keine kinder, sonnst wäre ich da wohl einiges an erfahrung reicher.
Also bei mir zeigt sich grade, dass ein vorgeburtliches Trauma jahrzehntelangen Einfluss auf mich hatte - bis ich es ernst genommen und mich dem gestellt hatte.
Also, ja, es zählt - wie auch das Gute und Schöne, das vorgeburtlich sich abspielt.
Die Liebe der Eltern bei der Zeugung zählt, m. E. (Liebe ist was anders als "sich Sex holen") uvm.....
Klingt einleuchtend. Ich nehme an wenn man da weiter nachfragt landet man irgendwo beim weiten feld des immunsystems und dessen verschränkung mit der menschlichen psyche.
 
ich heul rum ... ah ja ... interessant was du so interpretierst.
Ich las dass Medikamente nehmen schon fast verherrlicht wurde und bin halt anderer Meinung, sehe das eher als einen kläglichen Versuch sich seine Krankheiten schön zu reden.
Ja, Medikamente können einem helfen - doch ich finde halt dennoch, dass man da nicht von Gesundheit reden kann - es ist eine Symptomlinderung bei chronischen Erkrankungen, mehr nicht und hat mit Gesundheit nichts zu tun.
Die Frage war ja "wie gesund seid ihr?"
Ich finde halt auch nichts schönes daran, zu erklären wie man seinen Körper ein halbes Leben lang geschunden hat. Für mich stimmt da was mit der Einstellung nicht - halte auch dies für krank.

Sicher es st ein gesellschaftl. "Problem" - man taugt nur etwas, wenn man sich aufgeopfert hat, zeigt damit seine "Einsatzbereitschaft" und dass man sich schließlich abgerackert hat usw. finde ich so auch nicht richtig.
Jeder Mensch hat Gesundheit verdient und es nicht verdient sich zu schinden, damit andere sich daran bereichern können auf Kosten der eigenen Gesundheit.
Es ist in meinen Augen schlimm, dass so etwas als positiv gewertet wird!
Moderne Sklaverei .... der Lohn dafür sind die Medis?, dieman zumgroßen Teil auch nocht selbst zahlen muss, also 2 mal ausgebeutet wird ... naja "danke schön :rolleyes:", kann ich da nur zu sagen.


... und ist das erstrebenswert? also zu "funktionieren"? einerseits wird es angeklagt, da bist du ja nicht die Einzige, hört man ja immer mal wieder und andererseits macht fast jeder mit und rühmt sich später schon fast damit was er alles an Federn gelassen hat ...
.... das ist schräg!

Und das Honorar sind dann Medikamente die einen abhängig machen,damit man überhaupt halbwegs normal leben kann?
Scheiß Deal - meine Meinung!



... ich hoffe das war nun halbwegs verständlich ... es sei denn man will unbedingt drauf bestehen dass ich blöd bin und Unsinn schreibe .... :rolleyes:


Also, um zu funktionieren oder NUR zu funktionieren, das wäre für mich kein Grund, um Medikamente zu nehmen. Und da Du Dich auf chronische Erkrankungen beziehst, da sind nun mal ein paar dabei, da wäre man ohne diese Medikamente tot. Von daher, auch wenn ich keine Angst vor dem Tod habe, finde ich es schon schön, dass mir vor 25 Jahren die Möglichkeit gegeben wurde, mit Insulin weiterzuleben, ich habe zwei Jahre später ein Kind zur Welt gebracht und lebe mein Leben mit allen Höhen und Tiefen. Ich funktioniere nicht einfach, sondern lebe. Und das Dank des Insulins, was ich mir halt von außen zuführe, statt dass es meine Bauchspeicheldrüse produziert. Das kann man schon loben und dankbar dafür sein, dass es sowas gibt.

Dass jeder Mensch Gesundheit verdient hat, da stimme ich Dir völlig zu, aber das klappt nun mal nicht immer. Und damit man nur für das System/für die Gesellschaft funktionstüchtig ist, das halte ich auch für falsch, sich dafür mit Medikamenten voll zu pumpen. Aber für das eigene Wohlbefinden, wenn es nicht anders geht, kann es halt auch ein Segen sein. Es ist nicht alles nur negativ. Da muss man unterscheiden können, ab wo es zum Geschäft wird oder zum Ausnutzen der Arbeitskraft wird usw.!
 
Ich hab doch nicht behauptet, dass du gegen Bezahlung Beiträge schreibst...
Ich stelle nur grundsätzliche Überlegungen an, was man da wohl schreiben müsste.
Und sicherlich nichts ÜBER Mandanten, denn das gäbe Ärger.
Nein, du nicht, aber der Beitrag, auf den sich mein ursprünglicher Post bezog:
Was bekommst du für diese Propaganda Frau Katze ?
Und dann noch so was ?? :rolleyes:


Wer ist eigentlich wir?
Bist du Rechtsanwalt oder .... ?
Genau.

Was noch zu beweisen wäre, ich hab gehört, es gäbe Studien, die belegen, dass die Wirkung praktisch nicht über den Placeboeffekt hinausgeht.
(Das hab ich von jemandem, der sich damit befasst, hab also leider keine Quelle.)
Aber selbst wenn 's die doch nicht gibt, der Placeboeffekt macht es nun mal verdammt schwierig, es auseinanderzuhalten.
Das ist von Arzneimittel zu Arzneimittel verschieden. Um von der KK erstattet zu werden, muss ein Medikament nicht nur zeigen, dass es besser wirkt als Placebo, es muss sogar besser wirken als das derzeitige Standardmedikament.

Bei Antidepressiva ist der Nachweis oft schwierig - insbesondere deswegen, weil man da keine harten Patientenendpunkte hat, man kann also nicht messen, wieviel "gesünder" (weniger depressiv) der Patient dann ist. Gerade bei solchen Krankheitsbildern ist der Placeboeffekt besonders stark und saubere Studien sind besonders schwierig durchzuführen. Ich kenn Leute, die können nur dank Antidepressiva wieder halbwegs normal leben und ich kenn solche, die waren froh, sie absetzen zu können. Das ist glaub ich wirklich eine Sache, die muss man für sich selbst austesten.

Blöderweise krepieren oft auch die langsam, die sich ganz in die Hände der Schulmedizin geben.
Allein in meinem Umfeld und sogar in meiner Familie gibt 's da leider viele Beispiele.
Hingegen kenne ich auch Leute, die sich rein über die Ernährung von Krebs geheilt haben und und eine Frau sogar von Leukämie.
Bei mir auch, vermutlich bei jedem. Einfach, weil es Krankheiten gibt, die man einfach nicht heilen kann. Wenn man etwa mit bereits metastasierendem Krebs in die Klinik geht kann auch die Schulmedizin oft nix mehr machen. Die Sterberaten bei Krebs sind aber insgesamt (außer bei Bauchspeicheldrüsenkrebs) stark rückläufig. Ich hab viele Menschen in meinem Umfeld, die schon Krebs hatten und jetzt ganz normal leben. Das war früher absolut unvorstellbar.

Abhängigkeit - körperliche sowie finanzielle von einem Dritten - Medis (gibt es nicht alles auf Rezept und wenn dann muss man großteils zuzahlen), Ärzte die einem eben erklären sollen, wie es funktioniert um gesund zu bleiben - haben wir das verlernt, also zu wissen was man essen kann und was nicht?, dafür nehmen wir halt eine Tablette?, was für eine seltsame Beratung soll das sein?

Das Diabetes Beispiel kam von dir, könnte man auf andere chronische Erkrankungen genauso umsetzen.
Die Autonomie wird immer mehr genommen und Abhängigkeiten geschaffen, Krankheitsbilder werden immer wieder neu hinzu gefügt, existenzielle Grundlagen wie Nahrung und Medizin werden synthetisiert , der Mensch seiner natürlichen Umgebung entfremdet und versucht durch künstliche Äquivalente, die keine sind, zu ersetzen.
Im gleichen Atemzug schreit die Gesellschaft um die Rettung der Welt/Menschheit - das ist schräg und zeigt sehr gut auf wie "gewaschen" die Köpfe der Leute sind.
Du schmeißt hier einfach gerade einfach einen Haufen Plattütiden und Vorurteile in einen Haufen und rührst einfach kräftig durch. Die Leute sind alle dumm und manipuliert und entartet und so weiter und so fort. Klingt als wärs direkt von irgendsoeiner Quatsch VT-Seite abgeschrieben.

Du scheinst nur in schwarz-weiß denken zu können. Wer Medikamente nimmt weiß natürlich auch überhaupt nicht, wie er sich ernähren muss, und glaubt ohnehin seinem Arzt blind alles und so weiter.

Gegenbeispiel: Meine Eltern leben gefühlt fast schon ein Vorzeigeleben. Sie leben am Land, essen nur wenig Fleisch und verarbeitete Lebensmittel, die meisten Sachen holen sie sich von Bauern aus der Region oder aus dem eigenen Garten, beide sind seit ihrer Jugend super sportlich, sind jeden Tag in der Natur in den Bergen, sie machen Yoga, gehen zwei mal im Jahr zu irgendeinem komischen Hokuspokus-Heilpraktiker der ihre Körperenergien wieder geradeleiten sollen, mein Vater schaltet immer das WLAN ab wegen der bösen bösen Strahlung und so weiter und so fort. Trotzdem sind beide krank - einmal Schilddrüse, einmal Herz. Das ist nix, was man einfach mit ein bisschen gutem Willen wegmachen kann, indem man 20 Rosenkränze betet. Und es ist auch nix, was man erklären kann durch irgendwelchen ungesunden Lebenswandel.

Ich finde es ist ein großer Unterschied ob ich in der Lage bin meine Gesundheit ohne chemische Hilfsmittel zu erhalten (die in den meisten Fällen unerwünschte Nebenwirkungen mit sich tragen) - um bei deinem Beispiel zu bleiben Metformin, ein gängiges Präparat zur Vorbeugung von Hyperglykämie, welches aufgrund der relativ geringen finanziellen Kosten am häufigsten verschrieben wird - verändert den Leberstoffwechsel und ruft sehr häufig Durchfall, Übelkeit und Magenprobleme hervor. Es kann zu Geschmacksstörungen kommen, welche die Lebensqualität senken und das alles trägt sicher nicht zum unmittelbaren Wohlbefinden bei, von der Gefahr einer Laktatazidose, welche lebensbedrohlich ist, mal ganz abgesehen.
Das hat man bei einer Ernährungsumstellung nicht.
Kann, kann, kann - Fakt ist, es gibt Hunderttausende Menschen die auf Metformin eingestellt sind und genau gar keine Nebenwirkungen haben. Ich kenne welche davon. Wenn man Metformin nicht verträgt, setzt man es wieder ab. Metformin kriegen in erster Linie Leute, bei denen die Ernährungsumstellung eben gar nicht hilft - die wird vom Arzt aber ohnehin idR jedem als erstes empfohlen.

Man kann natürlich den Teufel mit dem Belzebub austreiben sicher .... muss man aber nicht und ist auch nur eine kurzfristige Lösung. Die Spätfolgen von Medikamenten, die durch Änderung der Lebensweise verhinderbar sind .... sind ein fauler Kompromiss auf Kosten der eigenen Gesundheit.
So werden immer mehr Pflegebedürftige gezüchtet, als ob wir in diesem Land nicht schon genug Probleme damit hätten.
Sorry, auch das ist Quatsch. Du scherst hier alles über einen Kamm. Wenn jemand Metformin nimmt, wird aus ihm doch kein "Pflegebedürftiger" - Diabetes ist ja schon da, es soll vielmehr vermieden werden, damit die Leute dann nicht in ein paar Jahren ganz schwer krank sind.

Also genau genommen könnte ein Arzt also sagen - "Sie sind noch nicht krank, aber könnten es werden. Nehmen sie Metformin, dann halten wir es etwas auf und für die Spätfolgen verschreibe ich ihnen dann andere Medikamente!"
Du hast doch eben selbst schon die möglichen Nebenwirkungen aufgezählt, was sind da bitte Spätfolgen? Weder Magenprobleme noch Durchfall verfolgen dich dann dein Leben lang.
 
bei denen die Ernährungsumstellung eben gar nicht hilft - die wird vom Arzt aber ohnehin idR jedem als erstes empfohlen.
ja und genau darum ging es mein Lieber ... nicht die Worte verdrehen bzw. den Sinn.
Du hast Medikamente als Prävention ins Spiel gebracht nicht ich.
Sorry, auch das ist Quatsch. Du scherst hier alles über einen Kamm. Wenn jemand Metformin nimmt, wird aus ihm doch kein "Pflegebedürftiger" - Diabetes ist ja schon da, es soll vielmehr vermieden werden, damit die Leute dann nicht in ein paar Jahren ganz schwer krank sind.
wie gesagt es ging um die Disposition .... wer Diabetes schon hat, da verhält es sich logischer Weise anders, obwohl auch da eine Ernährungsumstellung in den meisten Fällen hilft den BZ normal zu halten und es auch Naturheilmittel gibt die anstelle von Metformin genommen werden können.
Entgegen der veralteten Annahme, dass es kein anderes Mittel gibt als Insulin, um den Blutzucker zu senken, sieht es bei Diabetes Typ 2 so aus, dass es sich ja im Anfangsstadium gar nicht um eine Insulinschwäche handelt, sondern um eine Rezeptorenschwäche der Zellen die den Zucker aufnehmen sollen.
So treibt man den Teufel mit dem Belzebub aus ... blöd, dass ich das nun doch noch so auseinander pflücken muss, solltest du als Wissender eigentlich schon mal gehört haben.
Metformin habe ich nur als EIN Beispiel genommen, weil es am häufigsten verschrieben wird. Wir können theortisch auch die Wirkung von Xelevia ansehen:
Die Insulinschwäche ergibt sich oftmals erst durch die erschöpften ß-Zellen, welche dazu gebracht werden immer mehr Insulin zu bilden und das führt zu einem "BurnOut" der Insulin produzierenden Inselzellen.
- oder andere anders wirkende Präparate als Beispiel nehmen, es kommt aufs gleiche hinaus - nämlich, dass die Medis die Ursache nicht aufhalten, sondern die Symptome lindern und obendrein noch andere Folgeschäden hinzu kommen können wegen der Nebenwirkungen und der Patient frühzeitig von chemischen Medikamenten abhängig ist, obwohl es bei einer Disposition noch keine Pathologie gibt.
... muss ich aber nicht erklären, weil es einfach den Rahmen hier sprengt.

Gib dir einfach etwas Mühe beim interpretieren und setze nicht gleich Unwissenheit voraus, oder frag halt wenn du was nicht verstehst.

Fakt ist, dass Medis in vielen Fällen durch andere Naturheilmittel bzw. Lebensumstellung vermeidbar sind und sich somit Folgeschäden durch die jeweilige Therapie/Prävention/Prophylaxe - je nach dem, verhindern lassen.
Disposition ist keine Erkrankung!

Du hast doch eben selbst schon die möglichen Nebenwirkungen aufgezählt, was sind da bitte Spätfolgen? Weder Magenprobleme noch Durchfall verfolgen dich dann dein Leben lang
z.B. der genannte ß-Zellen BurnOut ....
... jetzt tu dich nicht so schwer ..... ich habe gelesen dass du dich mit der Medizin auskennst, hast ja dein Studium nicht umsonst erwähnt.
Ich hoffe du kannst mich auch ohne einer solchen Profilneurose als selbst denkenden, intelligenten Menschen verstehen.

Gesunde Menschen brauchen keine Medikamente! - ich bleib dabei.
 
nur als Denkanstoß: ... Stress kann auch ein Auslöser für Diabetes sein .... Der erhöhte Cortison-spiegel bei Stress ist z.B. eine Disposition und den kann man abstellen.

... wie gesagt, KANN man auseinander pflücken ... Sprengt aber das Thema.
 
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Im Grunde genommen geht es bei der frühzeitigen Gabe von vielen Medikamenten nur darum zu funktionieren, aber es wird nicht der Mensch gesehen, der ggf. einem ungeeigneten Job nachgeht, krank machende Nahrungsmittel zu sich nimmt, schlechte Gewohnheiten angenommen hat oder anderweitig für sich ungeeignete Umstände lebt.

Wir sollten aber leben und nicht funktionieren.
Funktionieren wird verdrehter Weise als Tugend verstanden. "Ich muss doch dies ...", "ich soll doch das ..." usw. "... und dann bin ich gut."

Jeder Mensch sollte die Jeans tragen, die ihm auch passt - und diese Freiheit wird durch den Verlust der Autonomie einfach abgestellt und alle sagen "Oh fein!" ... oder wie?
 
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