Wie Gesund seid ihr?

Wie gesund seid ihr eigentlich?

  • Ich bin tip top gesund (100% medikamentenfrei)

    Stimmen: 11 25,6%
  • Ich bin soweit fit (hin und wieder ne Aspirin, Ibu)

    Stimmen: 5 11,6%
  • Ich muss regelmässig Medikamente einnehmen.

    Stimmen: 11 25,6%
  • Ich bin nicht tiptop gesund, aber medikamentenfrei

    Stimmen: 10 23,3%
  • Vollkommen genesen von Krankheiten (Allergien, chronische Leiden etc.)

    Stimmen: 2 4,7%
  • Bin gesund dank regelmäßiger Medikamente

    Stimmen: 4 9,3%

  • Umfrageteilnehmer
    43
wie schon geschrieben. Jeder versteht unter Gesundheit was anderes.
Ich trenne Gesundheit und Wohlbefinden, das sind für mich zwei paar Schuhe. und das Wohlbefinden ist nun mal auch subjektiv.
Daran ist nichts primitiv, im Gegenteil.
Sprache ist doch was schönes nich?, wenn man sie auch als solche richtig nutzt versteht man sich möglicher Weise sogar ....
Kein Arzt wird sagen "sie sind gesund", wenn man z.B. Diabetes hat und aber ein subjektives Wohlbefinden erlebt, weil man mit Insulin gut eingestellt ist.

Die Frage war ja auch "Wie gesund seid ihr?" und nicht "wie gesund fühlt ihr euch?" .....

... scheint tatsächlich schwer zu sein eine einfache Frage zu beantworten .....
Meine Güte, verkompliziert es doch nicht so :LOL:
Das ist ein komplexes Thema, das für viele Menschen sehr emotional ist. Es geht aber nicht nur darum, hier auf Befindlichkeiten Rücksicht zu nehmen, es geht darum, dass sich in unserer Gesellschaft die Definition von krank generell ändert, weil das Modell "ich geh zum Arzt, ich bin krank" langsam veraltet ist - und das ist gut so.
Beispiel: ernährst du dich gesund? verzichtest du zB auf Fleisch oder Weißmehl und versuchst, viel Obst und Gemüse zu essen, weil man so bekanntermaßen viele Wohlstandskrankheiten vermeiden kann? Wenn ja: bist du deshalb krank? Vermutlich nach deiner (eurer) vereinfachten Definition nicht.

Was ist aber, wenn der Arzt feststellt, dass du eine genetische Prädisposition zu Diabetes hat und dir deswegen Medikamente gibt, die den Ausbruch der Diabetes vermeiden oder verhindern sollen. Krank oder nicht? Du hast noch keine Diabetes, du bist noch kerngesund. Aber du nimmst trotzdem Medikamente. Nach der einfachen Definition wohl krank. Wenn man jetzt dem Arzt sagt, er soll sich seine Medikamente sonstwo hinschieben, bleibt man nach der einfachen Definition erstmal gesund - wenn man dann aber in 5 Jahren Diabetes hat ist man plötzlich krank. Wie verhält sich das zu dem, der die Medikamente nimmt und nach 10 Jahren immer noch kein Diabetes hat? Und dem, der aus Angst davor gewisse Nahrungsmittel meidet?

Wie gesagt, wenn man mal aus der veralteten Arzt=Krankheits-Denke ausbricht, funktioniert das ganze Einordnungssystem nicht mehr so wirklich, ohne dass es sehr seltsame Ergebnisse produziert. Dieses Umdenken ist aber leider Gottes noch nicht in der breiten Bevölkerung angekommen.
 
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Das ist ein komplexes Thema, das für viele Menschen sehr emotional ist. Es geht aber nicht nur darum, hier auf Befindlichkeiten Rücksicht zu nehmen, es geht darum, dass sich in unserer Gesellschaft die Definition von krank generell ändert, weil das Modell "ich geh zum Arzt, ich bin krank" langsam veraltet ist - und das ist gut so.
Beispiel: ernährst du dich gesund? verzichtest du zB auf Fleisch oder Weißmehl und versuchst, viel Obst und Gemüse zu essen, weil man so bekanntermaßen viele Wohlstandskrankheiten vermeiden kann? Wenn ja: bist du deshalb krank? Vermutlich nach deiner (eurer) vereinfachten Definition nicht.

Was ist aber, wenn der Arzt feststellt, dass du eine genetische Prädisposition zu Diabetes hat und dir deswegen Medikamente gibt, die den Ausbruch der Diabetes vermeiden oder verhindern sollen. Krank oder nicht? Du hast noch keine Diabetes, du bist noch kerngesund. Aber du nimmst trotzdem Medikamente. Nach der einfachen Definition wohl krank. Wenn man jetzt dem Arzt sagt, er soll sich seine Medikamente sonstwo hinschieben, bleibt man nach der einfachen Definition erstmal gesund - wenn man dann aber in 5 Jahren Diabetes hat ist man plötzlich krank. Wie verhält sich das zu dem, der die Medikamente nimmt und nach 10 Jahren immer noch kein Diabetes hat? Und dem, der aus Angst davor gewisse Nahrungsmittel meidet?

Wie gesagt, wenn man mal aus der veralteten Arzt=Krankheits-Denke ausbricht, funktioniert das ganze Einordnungssystem nicht mehr so wirklich, ohne dass es sehr seltsame Ergebnisse produziert. Dieses Umdenken ist aber leider Gottes noch nicht in der breiten Bevölkerung angekommen.

Muss nichtmal so kompliziert sein. Wenn ich während einer grippewelle mein immunsystem schon vorsorglich durch vitaminpräparate stärke ist das auch nur mittelbar krankheitsbedingt.
Aber was solls, irgendwo hat auch der tollste gesundheitsfreak seine achillesferse und wenn es "nur" die psyche ist.
 
Ich hoffe du glaubst das nicht wirklich.

Der Pharmaindustrie ist es wirklich völlig, völlig, völlig egal wer in irgendwelchen Foren irgendwas postet. Ich könnt für Ratiopharm, Pfizer und Novartis auf einmal lobbyieren (was ich nicht tu) und würd nichts dafür bekommen, dass ich hier schreibe - im Gegenteil, ich würd eher Ärger bekommen wenn ich irgendwas über Mandanten online schreibe.

Über Mandanten?
Nee, wenn, dann wollen die sicherlich, dass man alles runtermacht, woran sie selber nichts verdienen.

Kein Mensch auf der Welt kriegt dafür von der Industrie einen müden Cent. Denn wenn Leute mal richtig krank werden nehmen die ganz überwiegend die Medikamente, die ihnen verschrieben werden. Die Pharmaindustrie braucht nicht beliebt zu sein, um profitabel zu sein. Die paar wenigen Prozent Hardcore-Esos sind kein interessanter Markt für forschende Unternehmen - Hauptkriterium ist, dass Arzneimittel erstattet werden, und das regelt man über andere Kanäle.

Aber die Patienten müssen ja auch an die Medis GLAUBEN.
Da muss man schon hinterher sein.

Die einzigen Leute, die hier durch Posts vielleicht irgendwas verdienen sind die, die irgendwelche Leistungen anbieten (Astrologie, Fernheilung etc) oder irgendwelche Naturmittelchen verkaufen wollen (Vitaminpräparate, Jiaogulan, Homöopathie). Denn anders als bei lebensrettenden Medikamenten kommt man im Leben auch ganz ohne dieses Zeug aus, weil es großteils nicht wirklich hilft. Deswegen müssen die kräftig die Werbetrommel rühren - was sie auch können, weil diese Sachen idR nicht rezeptpflichtig sind und wenig Nebenwirkungen haben.

Geh mal durch die Stadt und schau dir bewusst die Auslagen von Apotheken an. Du wirst merken, dass der absolute Großteil der Apotheken Naturheilmittel, Homöopathie oder Ähnliches in der Auslage hat. Das ist kein Zufall.

Ja klar, die Leute sind alle blöd und kaufen das Zeug, weil es ihnen nicht hilft. :schnl:
Also mal ganz ernsthaft - mir helfen Heilmittel aus der Natur am besten.
 
Das ist ein komplexes Thema, das für viele Menschen sehr emotional ist. Es geht aber nicht nur darum, hier auf Befindlichkeiten Rücksicht zu nehmen, es geht darum, dass sich in unserer Gesellschaft die Definition von krank generell ändert, weil das Modell "ich geh zum Arzt, ich bin krank" langsam veraltet ist - und das ist gut so.
Beispiel: ernährst du dich gesund? verzichtest du zB auf Fleisch oder Weißmehl und versuchst, viel Obst und Gemüse zu essen, weil man so bekanntermaßen viele Wohlstandskrankheiten vermeiden kann? Wenn ja: bist du deshalb krank? Vermutlich nach deiner (eurer) vereinfachten Definition nicht.

Was ist aber, wenn der Arzt feststellt, dass du eine genetische Prädisposition zu Diabetes hat und dir deswegen Medikamente gibt, die den Ausbruch der Diabetes vermeiden oder verhindern sollen. Krank oder nicht? Du hast noch keine Diabetes, du bist noch kerngesund. Aber du nimmst trotzdem Medikamente. Nach der einfachen Definition wohl krank. Wenn man jetzt dem Arzt sagt, er soll sich seine Medikamente sonstwo hinschieben, bleibt man nach der einfachen Definition erstmal gesund - wenn man dann aber in 5 Jahren Diabetes hat ist man plötzlich krank. Wie verhält sich das zu dem, der die Medikamente nimmt und nach 10 Jahren immer noch kein Diabetes hat? Und dem, der aus Angst davor gewisse Nahrungsmittel meidet?

Wie gesagt, wenn man mal aus der veralteten Arzt=Krankheits-Denke ausbricht, funktioniert das ganze Einordnungssystem nicht mehr so wirklich, ohne dass es sehr seltsame Ergebnisse produziert. Dieses Umdenken ist aber leider Gottes noch nicht in der breiten Bevölkerung angekommen.

Prophylaxe bzw. Prävention heißt das, obwohl mir neu wäre, dass man bei Diabetes zuerst auf Medikamente setzt, dann wohl eher auf eine Ernährungsanpassung bzw. Lebensgewohnheiten ändern.
Medis kommen erst später und auch das lässt sich mit den geänderten Lebensgewohnheiten hinaus zögern.
Disposition sollte man aber auch nicht mit einer Diathese verwechseln. Bei einer Disposition handelt es sich im engeren Sinne um erworbene Anfälligkeiten nicht um genetisch bedingte "Veranlagung".

Und was den Arztbesuch angeht:

Nach Informationen der Rhein-Zeitung dringt der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) von Rheinland-Pfalz, Peter Heinz, auf eine Gebühr für gesetzlich Krankenversicherte, um die „Zahl der überflüssigen Arzt-Patienten-Kontakte im Interesse der ländlichen Versorgung“ herunterzufahren. Darunter sei allerdings keine neue Praxisgebühr zu verstehen. Jedoch müssten sich die Patienten stärker an den Arztkosten beteiligen. Aufgrund des Ärztemangels könne man sich die unnötige Inanspruchnahme von Ärzten nicht mehr leisten. Stattdessen müssen sich „die Ärzte um die wirklich Kranken kümmern“, erklärt Heinz.
Zusatzgebühr für Kassenpatienten
 
Über Mandanten?
Nee, wenn, dann wollen die sicherlich, dass man alles runtermacht, woran sie selber nichts verdienen.
Ich sag mal so; ich hab zwei abgeschlossene Hochschulstudien und internationale Berufserfahrung. Kein Mandant würde es sich leisten, meinen Stundensatz zu zahlen dafür, dass ich hier irgendeinen Quatsch tippe. Das wär schlicht zu teuer. Ich erreich mit einem Post was, irgendwas zwischen 10 und 100 Menschen? Das wär absolut nicht effizient. 99,9% der Bevölkerung interessiert nicht, was in irgendwelchen Foren steht. Ich schreib hier, weil ich Bock hab, wenn ich mal Zeit hab.

Mal abgesehen davon sind unsere Mandanten nicht nur Pharmaunternehmen, sondern genauso Ärzte ud Ärztevereinigungen, Patienten und Patientenverbände, Krankenkassen, Universitäten, Krankenhäuser usw usf. Wär ein bisschen schwierig und auffällig, jedes mal eine andere Meinung zu vertreten, nur weil wir gerade zufällig nen neuen Mandanten haben, was alle paar Wochen passiert.
Aber die Patienten müssen ja auch an die Medis GLAUBEN.
Da muss man schon hinterher sein.
Sobald jemand wirklich krank ist (und nicht irgendwelche Wehwehchen hat, für die Zuckerkügelchen und gut zureden hilft) und man ihm etwas gibt, von dem er sich versprechen kann, dass es ihm hilft, dann will er auch daran glauben - weil jeder normale Mensch sich wünscht, wieder gesund zu werden. Und selbst wenn nicht, hat die herkömmliche Pharmaindustrie einen Vorteil gegenüber der Alternativmedizin: sie wirkt idR auch, wenn man nicht dran glaubt.

Wie gesagt: die paar wenigen Prozent durchgedrehten Hardcore-Esos die lieber langsam an Krebs krepieren, während sie Reiki machen und Vitamine nehmen sind auf die Gesamtheit gesehen so wenige, dass sie als Markt nicht interessant sind.

Prophylaxe bzw. Prävention heißt das, obwohl mir neu wäre, dass man bei Diabetes zuerst auf Medikamente setzt, dann wohl eher auf eine Ernährungsanpassung bzw. Lebensgewohnheiten ändern.
Medis kommen erst später und auch das lässt sich mit den geänderten Lebensgewohnheiten hinaus zögern.
Disposition sollte man aber auch nicht mit einer Diathese verwechseln. Bei einer Disposition handelt es sich im engeren Sinne um erworbene Anfälligkeiten nicht um genetisch bedingte "Veranlagung".

Und was den Arztbesuch angeht:

Nach Informationen der Rhein-Zeitung dringt der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) von Rheinland-Pfalz, Peter Heinz, auf eine Gebühr für gesetzlich Krankenversicherte, um die „Zahl der überflüssigen Arzt-Patienten-Kontakte im Interesse der ländlichen Versorgung“ herunterzufahren. Darunter sei allerdings keine neue Praxisgebühr zu verstehen. Jedoch müssten sich die Patienten stärker an den Arztkosten beteiligen. Aufgrund des Ärztemangels könne man sich die unnötige Inanspruchnahme von Ärzten nicht mehr leisten. Stattdessen müssen sich „die Ärzte um die wirklich Kranken kümmern“, erklärt Heinz.
Zusatzgebühr für Kassenpatienten
Du hast jetzt sehr viel Text getippt und damit möglichst wenig auf meinen Beitrag zu antworten. Oder, alternativ, du hast ihn nicht verstanden.

Es ging nicht darum, was man bei Diabetes alles machen kann - anders als von dir geschrieben gibt es sowohl genetische Prädisposition als auch prophylaktische Medikation, aber das ist hier überhaupt nicht relevant - es ging darum, ob jemand, der anfällig für etwas (zB Diabetes) ist und deswegen Maßnahmen ergreift schon krank ist oder nicht. Ist das denn so, oder nicht? Macht es dann einen Unterschied, ob dieser "nur" sein tägliches Verhalten umstellt oder auch Medikamente nimmt? Wenn ja, warum? Wie verhält sich das zu jemandem, der - formell - die Krankheit hat aber Maßnahmen ergreift, damit die Krankheit keine Symptome zeigt? Wo ist der relevante Unterschied?
 
es ging darum, ob jemand, der anfällig für etwas (zB Diabetes) ist und deswegen Maßnahmen ergreift schon krank ist oder nicht. Ist das denn so, oder nicht? Macht es dann einen Unterschied, ob dieser "nur" sein tägliches Verhalten umstellt oder auch Medikamente nimmt? Wenn ja, warum? Wie verhält sich das zu jemandem, der - formell - die Krankheit hat aber Maßnahmen ergreift, damit die Krankheit keine Symptome zeigt? Wo ist der relevante Unterschied?

Abhängigkeit - körperliche sowie finanzielle von einem Dritten - Medis (gibt es nicht alles auf Rezept und wenn dann muss man großteils zuzahlen), Ärzte die einem eben erklären sollen, wie es funktioniert um gesund zu bleiben - haben wir das verlernt, also zu wissen was man essen kann und was nicht?, dafür nehmen wir halt eine Tablette?, was für eine seltsame Beratung soll das sein?

Das Diabetes Beispiel kam von dir, könnte man auf andere chronische Erkrankungen genauso umsetzen.
Die Autonomie wird immer mehr genommen und Abhängigkeiten geschaffen, Krankheitsbilder werden immer wieder neu hinzu gefügt, existenzielle Grundlagen wie Nahrung und Medizin werden synthetisiert , der Mensch seiner natürlichen Umgebung entfremdet und versucht durch künstliche Äquivalente, die keine sind, zu ersetzen.
Im gleichen Atemzug schreit die Gesellschaft um die Rettung der Welt/Menschheit - das ist schräg und zeigt sehr gut auf wie "gewaschen" die Köpfe der Leute sind.

Ich finde es ist ein großer Unterschied ob ich in der Lage bin meine Gesundheit ohne chemische Hilfsmittel zu erhalten (die in den meisten Fällen unerwünschte Nebenwirkungen mit sich tragen) - um bei deinem Beispiel zu bleiben Metformin, ein gängiges Präparat zur Vorbeugung von Hyperglykämie, welches aufgrund der relativ geringen finanziellen Kosten am häufigsten verschrieben wird - verändert den Leberstoffwechsel und ruft sehr häufig Durchfall, Übelkeit und Magenprobleme hervor. Es kann zu Geschmacksstörungen kommen, welche die Lebensqualität senken und das alles trägt sicher nicht zum unmittelbaren Wohlbefinden bei, von der Gefahr einer Laktatazidose, welche lebensbedrohlich ist, mal ganz abgesehen.
Das hat man bei einer Ernährungsumstellung nicht.

Man kann natürlich den Teufel mit dem Belzebub austreiben sicher .... muss man aber nicht und ist auch nur eine kurzfristige Lösung. Die Spätfolgen von Medikamenten, die durch Änderung der Lebensweise verhinderbar sind .... sind ein fauler Kompromiss auf Kosten der eigenen Gesundheit.
So werden immer mehr Pflegebedürftige gezüchtet, als ob wir in diesem Land nicht schon genug Probleme damit hätten.

Den Gewinn sehe ich nicht beim "Patienten"!

Also genau genommen könnte ein Arzt also sagen - "Sie sind noch nicht krank, aber könnten es werden. Nehmen sie Metformin, dann halten wir es etwas auf und für die Spätfolgen verschreibe ich ihnen dann andere Medikamente!"

Das wäre wenigsten ehrlich ..... und so könnte man den kranken Körper "betäuben" bzw. Symptome lindern und somit die Krankheit verstecken, damit man ja bloß nichts merkt und auch nichts ändern muss - so gewinnen immer die gleichen ... schon klar.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
vermutlich wird das nun wieder zu einer Endlosdiskussion, wozu mir meine Zeit zu schade ist.
Soll jeder tun was er möchte.
Mich würde es freuen, wenn einige etwas zum nachdenken angeregt wurden - denn das ist etwas was sehr verloren gegangen ist - es wird immer mehr Vorgefertigtes hin und angenommen, ohne selbst zu hinterfragen.
Ich sehe die Verblödung der Menschheit voran schreiten und es ist schade, weil das nicht sein müsste.


.......... :winken5:
 
Ich sag mal so; ich hab zwei abgeschlossene Hochschulstudien und internationale Berufserfahrung. Kein Mandant würde es sich leisten, meinen Stundensatz zu zahlen dafür, dass ich hier irgendeinen Quatsch tippe. Das wär schlicht zu teuer. Ich erreich mit einem Post was, irgendwas zwischen 10 und 100 Menschen? Das wär absolut nicht effizient. 99,9% der Bevölkerung interessiert nicht, was in irgendwelchen Foren steht. Ich schreib hier, weil ich Bock hab, wenn ich mal Zeit hab.

Ich hab doch nicht behauptet, dass du gegen Bezahlung Beiträge schreibst...
Ich stelle nur grundsätzliche Überlegungen an, was man da wohl schreiben müsste.
Und sicherlich nichts ÜBER Mandanten, denn das gäbe Ärger.

Mal abgesehen davon sind unsere Mandanten nicht nur Pharmaunternehmen, sondern genauso Ärzte ud Ärztevereinigungen, Patienten und Patientenverbände, Krankenkassen, Universitäten, Krankenhäuser usw usf. Wär ein bisschen schwierig und auffällig, jedes mal eine andere Meinung zu vertreten, nur weil wir gerade zufällig nen neuen Mandanten haben, was alle paar Wochen passiert.

Wer ist eigentlich wir?
Bist du Rechtsanwalt oder .... ?

Sobald jemand wirklich krank ist (und nicht irgendwelche Wehwehchen hat, für die Zuckerkügelchen und gut zureden hilft) und man ihm etwas gibt, von dem er sich versprechen kann, dass es ihm hilft, dann will er auch daran glauben - weil jeder normale Mensch sich wünscht, wieder gesund zu werden. Und selbst wenn nicht, hat die herkömmliche Pharmaindustrie einen Vorteil gegenüber der Alternativmedizin: sie wirkt idR auch, wenn man nicht dran glaubt.

Was noch zu beweisen wäre, ich hab gehört, es gäbe Studien, die belegen, dass die Wirkung praktisch nicht über den Placeboeffekt hinausgeht.
(Das hab ich von jemandem, der sich damit befasst, hab also leider keine Quelle.)
Aber selbst wenn 's die doch nicht gibt, der Placeboeffekt macht es nun mal verdammt schwierig, es auseinanderzuhalten.

Wie gesagt: die paar wenigen Prozent durchgedrehten Hardcore-Esos die lieber langsam an Krebs krepieren, während sie Reiki machen und Vitamine nehmen sind auf die Gesamtheit gesehen so wenige, dass sie als Markt nicht interessant sind.

Blöderweise krepieren oft auch die langsam, die sich ganz in die Hände der Schulmedizin geben.
Allein in meinem Umfeld und sogar in meiner Familie gibt 's da leider viele Beispiele.
Hingegen kenne ich auch Leute, die sich rein über die Ernährung von Krebs geheilt haben und und eine Frau sogar von Leukämie.
Womit ich nicht behaupten möchte, dass das immer klappt.
 
Prophylaxe bzw. Prävention heißt das, obwohl mir neu wäre, dass man bei Diabetes zuerst auf Medikamente setzt, dann wohl eher auf eine Ernährungsanpassung bzw. Lebensgewohnheiten ändern.
Medis kommen erst später und auch das lässt sich mit den geänderten Lebensgewohnheiten hinaus zögern.
Disposition sollte man aber auch nicht mit einer Diathese verwechseln. Bei einer Disposition handelt es sich im engeren Sinne um erworbene Anfälligkeiten nicht um genetisch bedingte "Veranlagung".

Und was den Arztbesuch angeht:

Nach Informationen der Rhein-Zeitung dringt der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) von Rheinland-Pfalz, Peter Heinz, auf eine Gebühr für gesetzlich Krankenversicherte, um die „Zahl der überflüssigen Arzt-Patienten-Kontakte im Interesse der ländlichen Versorgung“ herunterzufahren. Darunter sei allerdings keine neue Praxisgebühr zu verstehen. Jedoch müssten sich die Patienten stärker an den Arztkosten beteiligen. Aufgrund des Ärztemangels könne man sich die unnötige Inanspruchnahme von Ärzten nicht mehr leisten. Stattdessen müssen sich „die Ärzte um die wirklich Kranken kümmern“, erklärt Heinz.
Zusatzgebühr für Kassenpatienten

Im allgemeinen scheint der trend dahin zu gehen patienten mehr verantwortung für ihre eigene gesundheit zu übertragen ohne sie dabei zu übersensibilisieren.

Da hier auch einige experten am schreiben sind: vorhin war von zeugungsenergie die rede (finde den beitrag nichtmehr). Sind menschen deren eltern bei der empfängnis spaß hatten tatsächlich gesundheitlich bessergestellt? Kann man das schul- oder paramedizinisch argumentieren?
 
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