interessant, welchen Punkt du für dich herausgreifst.
Den der Verwundung.
Du betonst, dass wir verwundet werden.
Das ist eine mögliche Lesart, doch sie trifft nur auf die zu,
die sich von Jesus nicht heilen lassen wollen.
Auf sie kommt sein Blut und seine Wunden, das stimmt.
Insofern beziehst du durch deine Lesart Stellung und stellst dich auf die Seite derer, denen Wunden geschlagen werden durch die Aktivität Jesu.
Um aus "wunderbaren" nun "wunden" zu machen, musst du allerdings das "rbare" streichen, das ehrbare...
es bedeutet, du erkennst das Ehrbare nicht an.
Ehre gibst du also dem anderen nicht, nur dir selbst. Du behältst das "rbare" für dich,
und die "wunden" für die anderen.
Das ist wieder sehr liebenswert menschlich an dir, liebe Constantin...
Jesus die Ehre zu geben, bedeutet das anzuerkennen was er getan hat.
ER wurde verwundet um unseretwillen...
Leugnet man dies, dann entehrt man ihn.
"Naja, für mich hätte er das ja nicht tun müssen, ich kann schon für meine Sünden selbst gerade stehen." - das ist eine häufige Haltung, auch und gerade unter Esoterikern.
Doch es entwürdigt alles, weshalb Jesus hier auf die Erde kommt, stellt sein ganzes Werk, den Kreuzestod, als sinnlos dar.
Wenn ich selbst für meine Sünden gerade stehen könnte, dann hätte ich meine Ehre für mich.
Doch es ist gerade das andere, dass ich als kleines popeliges GBsein/Ego es eben nicht kann, dass ich unfähig bin mich selbst aus dem Rad der Wiedergeburten zu befreien.
Jesus lässt sich freiwillig verwunden um unserer Heilung willen.