Constantin
Sehr aktives Mitglied
Schwierig, dich zu verstehen, du hast so einen ... freien Vokabelschatz.
Aber ich versuch's mal:
für wen und oder was schwierig zu verStEHEN?
Ich; freier Wille; Selbst; nichtsichtbare Welt; Reaktionen ... sind doch alles die gleiche Besetzung, die da heißt DENKEN.
Weiters: wenn das Ich denkt, dass es einen freien Willen (nicht) hat, wie kann es dann tun, was es will?? Das ist doch ein Widerspruch in sich, weil 'es' und 'denken' schon reaktive Konstrukte (Selbste) sind.
Das Ich denkt(hat den Gedanken) glaubt(hat den Glauben), bildet sich ein(hat die EinBILDung), es(das Ich) kann Tun was es (das Ich) Will.
In Wirklichkeit entscheidet das Selbst(nicht sichtbare Welt) was getan(entschieden) wird. Das Selbst(Emotionen) läßt das Ich in dem Gedanken, im Glauben, in der EinBILDung, es(das Ich) hätte einen freien Willen.
Fazit: Das (oder ein) Ich ist genau das Selbst, ist genau das Denken, ist genau das reaktive Muster des Verstandes, der sich von der eigentlichen Wesenswelt (das nennst du Selbste?) abgeschnitten hat, weil er glaubt (stylisch formuliert: geglaubt wird) Wesentliches zu SEIN. Iss aber nich. Das ist eine Chimäre. Schwarzmagisch und dargestellt lebensfeindlich im Grunde.
Das Ich(sichtbare Welt) nimmt das Selbst(nicht sichtbare Welt) nicht wahr, daher denkt, glaubt, bildet sich das Ich ein, es existiert nur der IchGedanke.
Der IchGedanke wertet, urteilt über das, was es(das Ich) nicht verStEHEN kann, also das Selbst...d.h es wertet und urteilt über sein eigenes GeistBewußtsein.
Ein GeistBewußtsein das nur das als existent anerkennt was es mit Hilfe seines materiellen Körpers wahrzunehmen fähig ist.
In Bewußtheit gibt es keine freien Willen(s)-Entscheidungen.
gruß constantin