Wer ist Jesus für Dich?

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doch sicher. Wer auf der Ebene von Geschichtlichkeit (Religionen brachten Elend etc.) argumentiert, der betrachtet die Bibel bestenfalls auch als eine Schilderung von historischen Ereignissen.
Und auf der Ebene ist die Botschaft ganz klar: Jesus Christus ist gestorben und wiederauferstanden. Und keiner anderer hat dies geschafft.

Wie anders als historisch sollte ich es denn sehen (können)? Außer aus dieser Perspektive, im hier und jetzt?
 
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hallo nettes Thema

jesus ist für mich nicht der erlöser von krankheit und Leid denn nach seinem sterben sind wir immer noch Krank, bösartig, gemein, aggresiv u.v.m.
Jesus war für mich Gottes Sohn der so viel VERTRAUEN in GOTT und dessen liebe besaß und uns Idioten zu erklären das alles was sich in unserem Leben zeigt unser eigener Mist ist . Gedanken sind Kraft wie er es nannte , unsere Gedanken sind eher in für uns negativen richtungen gelaufen während seine Rein und voller liebe waren und sind . Jesus war weder esoteriker oder sonst etwas , der weg zu Gott führt über Jesus.
Sein sterben , in größtem vertrauen an seinen himmlischen Vater war der weg uns zu zeigen was in uns steckt, alles

lg.
cookie

Hi, Cookie!

Gut gelernt! Klingt wie aufgesagt. ;) Spaß. Ehrlich. Schön, wie du es sehen kannst. Das macht die Sache "Leben" einfach und man erhält auf alles eine Antwort. Ich kann das nicht so sehen wie du. Aber das ist auch ok. Ich stelle Fragen und solche Antworten klingen so, als ob Eltern zu Kindern sagen: so ist es. Punkt. Das Kind: warum ist es so? Eltern: weil wir es sagen. Und jetzt hör auf zu fragen und mach!

Liebe Grüße retour
 
Hi, Cookie!

Gut gelernt! Klingt wie aufgesagt. ;) Spaß. Ehrlich. Schön, wie du es sehen kannst. Das macht die Sache "Leben" einfach und man erhält auf alles eine Antwort. Ich kann das nicht so sehen wie du. Aber das ist auch ok. Ich stelle Fragen und solche Antworten klingen so, als ob Eltern zu Kindern sagen: so ist es. Punkt. Das Kind: warum ist es so? Eltern: weil wir es sagen. Und jetzt hör auf zu fragen und mach!

Liebe Grüße retour

:) aber es ist wirklich so..

Matt 18:3 und sprach: Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

:umarmen:

lg
love777
 
Liebe Anna :umarmen:, (komm ma her, da muss ein komma her ;))
Liebe Maria ('s so nett mit dir :) )

Maria: Die gesamte Schöpfung ist in Dualität erschaffen.
Anna: Ist es nicht fraglich, ob die Welt tatsächlich "geschaffen" wurde?
Maria: man kann das infrage stellen. Wobei deiner Frage, wenn ich ihr genauer zuhöre, gewisse Zweifel oder Vorbehalte zugrundezuliegen scheinen. Besonders das in Anführungszeichen gesetzte "geschaffen" sieht danach aus. Erklär doch mal.

Durchschaut. grins. Wer erschafft wen? Gott uns? Und wer Gott? Und wenn wer Gott erschafft so hat er einen Beginn, das schließt jedoch auch ein Ende mit ein. Denn hätte er einen Beginn, so wäre er auch endlich. Und das ist undenkbar. Das mit dem "erschaffen" scheint mir nicht schlüssig. Vielleicht ist das nur so ein "Drübergstülptes" weil wir es uns sonst nicht erklären könnten. Wie will ein Höhlenmensch (kicher. Ich sage nur Höhlengleichnis; Platon) von der wahren Wirklichkeit was wissen können?

Anna: Und wenn, dann fragt sich, ob wir wissen können, ob unser Verstand dafür reicht, um die Regeln, falls es welche geben sollte, wie die Dualität, Kausalität, Raum, Zeit, etc. in ihrem ganzen Umfang erkennen zu können?
Maria: es gibt verschiedene "Betriebsmodi" für den Verstand. In einem bestimmten Modus ist es möglich, in den anderen nicht. So wie dieselbe Hardware in einem Computer die Basis für unterschiedliche Software bereitstellt. Es liegt an den Programmen, die man auf dem Computer laufen lässt.

Doch bleibt es eben nur "Verstand". Niemand hat die Zeit je gesehen, doch alle meinen zu wissen, was sie ist. Niemand hat die Kraft je gesehen, doch wir sprechen von ihr, als ob man sie persönlich kennen würde. Ganz gleich verhält es sich mit Seele und Gott. Überleg mal. Wir nehmen etwas wahr UND diese Wahrhnehmung will erklärt werden. Dann "erfinden" wir den ZeitBEGRIFF, den BEGRIFF Kraft, Gott und Seele. Es ist doch bloß etwas Gedachtes! Nichts Gegenständliches! Nur von einem Gegenstand können wir etwas sagen. Z.B. das ist rot, das ist heiß, usw. Apropos rot. Wir sprechen nicht von "Rot" sondern von roten Dingen. Kannst du meinen Überlegungen folgen?

Anna: Ist es nicht unsere Interpretation der Welt, so wie wir Gott als Gott und Seele als Seele interpretieren, um uns die Phänomene, wie sie uns erscheinen, zu erklären?
Maria: In einem Modus der Interpretation ist es nicht möglich, die Dinge an sich zu erkennen, man sieht sie immer nur von außen, als fremde Arme und Hände.
In einem Modus der Vereinigung aber schon. Dann sind sie einfach Teile meiner Selbst, so wie meine Arme und Hände, die mir unmittelbare Gefühle melden.


Erkläre mal den Begriff "selbst". Kicher. Das "Selbst" was ist das? Auch wieder nichts Gegenständliches. Auch wieder so etwas Gedachtes. Von einem Gegenstand können wir etwas sagen. Hände, Arme sind gegenständlich. Doch das "Selbst"? Kein Gegenstand. Von ihm kann, genau genommen, nichts ausgesagt werden.

Anna: ÜBER ein Mysterium lässt sich reden, diskutieren, interpretieren, annehmen, in Frage stellen, usw. sogar streiten. Doch ist es damit an sich selbst erklärt und erfasst?
Maria: Die wahren Mysterien sind keusch.
Sie hüten sich selbst.
Niemand kann sie erkennen, der ihrer nicht würdig ist,
und niemand kann sie je verraten.


Da sind wir wieder bei Gorgia von Leontinoi angekommen. Schon er sagte, es gäbe keine Erkenntnis.

Seine Argumentation lautet:
1. Es gibt nichts. Wenn es was gäbe, dann muss es irgendwo zu finden sein, oder es musste geworden sein – kann nicht sein, da es ewig sei.
2. Selbst wenn es etwas gäbe, dann könnten wir es nicht erkennen (wegen der Unterschiedlichkeit der Menschen). Subjektbetrug des Menschen.
3. Selbst, wenn wir erkennen, könnten wir das Erkannte nicht mitteilen.

Ja, ich weiß. Schwerer Tobak. Und dann sage mir noch mal jemand, Philosophen tun nur Denken um des Denkens willen! Sie beschäftigten sich mit äußerst schwierigen Fragen, die sich jeder Mensch stellt, sobald er zu fragen beginnt. :rolleyes:


1. Gott = Bewusstsein = Ewiges Leben, was unvergänglich ist.

2. Gott = Ist Mensch sich Gott als Seelenlicht aller Welten und geistigen Dimensionen oder Kosmischer Intelligenz bewusst, ist er sich dessen nicht mehr unbewusst und selbstverkannt.

3. Sicher lässt es sich mitteilen, da Geist nicht von Leib zu trennen ist so wie Dein Leib nicht vom Planetenleib oder Universum noch Dein geistiger Horizont vom globalen Horizont.

Gott ist die Innere Führung und Höhere Fügung von allem. Selbst-Erkenntnis lässt sich nicht von Gott als das WELT-ALL-EINENDE SELBST trennen.
 
Auch Er hat es nicht geschafft, sondern ist irgendwo verrottet.

Fraß für die Würmer halt.

Autsch! Das tut aber weh! lach.
Wie kann man nur so böse reden!

Schließlich ist Jesus für viele Menschen etwas Heiliges. Da sollte man in der Sprache Rücksicht nehmen. Einfach aus Rücksicht. hm?
 
Autsch! Das tut aber weh! lach.
Wie kann man nur so böse reden!

Schließlich ist Jesus für viele Menschen etwas Heiliges. Da sollte man in der Sprache Rücksicht nehmen. Einfach aus Rücksicht. hm?

Wird hoch Zeit, dass wir uns alle heilig sind.

Warum sollte es böse sein, Fakten zu benennen? Der Leib löst sich in seine Bestandteile auf und fügt sich in den Kreislauf ein - wird wieder Nährkost für anderen Leib. Du bist jedoch nicht Dein Leib.
 
Wenn Du irgendeinen Namen bzw. eine andere Person über Dich stellst, erniedrigst Du Dich selbst und dem entsprechend wirst Du diese dann Dir überlegen glauben.

Mitunter führt auch eine Weitwinkelaufnahme von schräg unten zu ganz tollen Resultaten.
Da geht es nicht um Über- oder Unterlegenheit. Und der Standpunkte und Perspektiven gibt es nunmal viele.

Symbolisch - metaphorisch.

Ich glaube nicht, dass maria45 das so meinte. Zumindest nicht nur. Wäre ja gerade das wieder eine Gleichstellung zu den "anderen" mythischen Gestalten oder menschlichen "Archetypen".
 
1. Gott = Bewusstsein = Ewiges Leben, was unvergänglich ist.

2. Gott = Ist Mensch sich Gott als Seelenlicht aller Welten und geistigen Dimensionen oder Kosmischer Intelligenz bewusst, ist er sich dessen nicht mehr unbewusst und selbstverkannt.

3. Sicher lässt es sich mitteilen, da Geist nicht von Leib zu trennen ist so wie Dein Leib nicht vom Planetenleib oder Universum noch Dein geistiger Horizont vom globalen Horizont.

zu 1. Wenn etwas unvergänglich, unsterblich, unendlich (ewig) ist, so ist all dies eine bloße Negierung. Eine Negierung jedoch wovon? Ich brauche etwas, was ich negieren kann. Da ist nichts was ich negieren kann? Wenn ich das NICHTS negiere, dann ist das, was ich als NEGATION bezeichne auch nichts. Gott ist also alles - doch er ist auch nichts. Er ist nichts. Es ist nichts. (Gorgio)

2. Wäre Gott etwas, sagen wir die Wahrheit, dann gäbe es etwas. Wenn es etwas gibt, ist es für alle erkennbar. Das ist es aber nicht. Somit kann Gott nichts sein, von dem wir alle sagen können, daß er ist. Die Wahrheit kann sich doch nicht auf ein paar Menschen beschränken. Und paradox ist, es gibt so viele, die Unterschiedliches als absolute Wahrheit behaupten. Wir können die Wahrheit also nicht erkennen - sonst müssten sie alle erkennen können. Wir können Gott, der ja alles - doch auch nichts ist - nicht erkennen. Er kann nicht von allen erkannt werden.

3. Wäre Gott aber und könnten wir alle erkennen, so könnten wir es nicht mitteilen! Farben lassen sich nicht mitteilen, unmittelbare Erlebnisse lassen sich nicht mitteilen, gefühlte Gefühle, gedachte Gedanken, all das läßt sich nicht mitteilen. Es lässt sich, wenn überhaupt nur BESCHREIBEN. Und darum sagt Gorgio, eine Erkenntnis, vorausgesetzt es gäbe eine, läßt sich nicht mitteilen. Die Erfahrungserkenntnis, läßt sich nicht mitteilen. Deine persönlichen Erfahrungen z.B. hast du gemacht. Du kannst diese Erkenntnis nicht so mitteilen, daß jemand, der diese Erfahrung nicht gemacht hat, durch dein Mitteilen, diese Erkenntnis "übertragen" bekommt. Es lässt sich nicht mitteilen - nur beschreiben.

Umarmung :umarmen:
 
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Wird hoch Zeit, dass wir uns alle heilig sind.

Warum sollte es böse sein, Fakten zu benennen? Der Leib löst sich in seine Bestandteile auf und fügt sich in den Kreislauf ein - wird wieder Nährkost für anderen Leib. Du bist jedoch nicht Dein Leib.

Zitat von Galahad: Auch Er hat es nicht geschafft, sondern ist irgendwo verrottet. Fraß für die Würmer halt.



Es ist nicht böse, Fakten zu nennen. Du kannst ja deiner Freundin auch sagen, daß sie in der Früh aus dem Mund stinkt. Jesus ist vielen Menschen heilig - das hat einfach mit gutem Benehmen, Achtsamkeit und gutem Ton etwas zu tun. Es lässt sich auch anders sagen. ;)
 
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