Wer ist Jesus für Dich?

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Liebe Anna :umarmen:, (komm ma her, da muss ein komma her ;))

Maria: Die gesamte Schöpfung ist in Dualität erschaffen.
Anna: Ist es nicht fraglich, ob die Welt tatsächlich "geschaffen" wurde?
Maria: man kann das infrage stellen. Wobei deiner Frage, wenn ich ihr genauer zuhöre, gewisse Zweifel oder Vorbehalte zugrundezuliegen scheinen. Besonders das in Anführungszeichen gesetzte "geschaffen" sieht danach aus. Erklär doch mal.

Anna: Und wenn, dann fragt sich, ob wir wissen können, ob unser Verstand dafür reicht, um die Regeln, falls es welche geben sollte, wie die Dualität, Kausalität, Raum, Zeit, etc. in ihrem ganzen Umfang erkennen zu können?
Maria: es gibt verschiedene "Betriebsmodi" für den Verstand. In einem bestimmten Modus ist es möglich, in den anderen nicht. So wie dieselbe Hardware in einem Computer die Basis für unterschiedliche Software bereitstellt. Es liegt an den Programmen, die man auf dem Computer laufen lässt.

Anna: Ist es nicht unsere Interpretation der Welt, so wie wir Gott als Gott und Seele als Seele interpretieren, um uns die Phänomene, wie sie uns erscheinen, zu erklären?
Maria: In einem Modus der Interpretation ist es nicht möglich, die Dinge an sich zu erkennen, man sieht sie immer nur von außen, als fremde Arme und Hände.
In einem Modus der Vereinigung aber schon. Dann sind sie einfach Teile meiner Selbst, so wie meine Arme und Hände, die mir unmittelbare Gefühle melden.


Anna: ÜBER ein Mysterium lässt sich reden, diskutieren, interpretieren, annehmen, in Frage stellen, usw. sogar streiten. Doch ist es damit an sich selbst erklärt und erfasst?
Maria: Die wahren Mysterien sind keusch.
Sie hüten sich selbst.
Niemand kann sie erkennen, der ihrer nicht würdig ist,
und niemand kann sie je verraten.
 
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Lieber Faydit,

Faydit: Und diese Frage ist insoferne berechtig, da kaum eine andere Religion global und historisch betrachtet so viel Leid, Unheil und Chaos verursacht hat wie das Christentum.
Muss nicht stimmen. Aber dann widerlegt es mir bitte schlüssig.


wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten...
Doch wenn du das Christentum schon in negativer Weise so hervorheben möchtest,
bedenke auch, dass Jesus Christus als einziger vom Tode auferstanden ist...
Keine andere religiöse Leitfigur tat dies, sie starben alle oder sind rein mythisch.
 
Lieber Faydit,

Faydit: Und diese Frage ist insoferne berechtig, da kaum eine andere Religion global und historisch betrachtet so viel Leid, Unheil und Chaos verursacht hat wie das Christentum.
Muss nicht stimmen. Aber dann widerlegt es mir bitte schlüssig.


wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten...
Doch wenn du das Christentum schon in negativer Weise so hervorheben möchtest,
bedenke auch, dass Jesus Christus als einziger vom Tode auferstanden ist...
Keine andere religiöse Leitfigur tat dies, sie starben alle oder sind rein mythisch.

Die spirituelle Auferstehung ist der Sinn. Letztlich bleibt niemand für alle Ewigkeit für sich gestorben.

@Faydit, was ich Dir noch sagen wollte: Wenn Du irgendeinen Namen bzw. eine andere Person über Dich stellst, erniedrigst Du Dich selbst und dem entsprechend wirst Du diese dann Dir überlegen glauben. Auch Du bist ein Menschensohn und geistiges Kind Gottes und das beschränkt sich nicht auf eine Person allein namens Jesus, sondern findet sich auch bei Menschentöchtern.
 
Liebe Anna :umarmen:, (komm ma her, da muss ein komma her ;))
Liebe Maria ('s so nett mit dir :) )

Maria: Die gesamte Schöpfung ist in Dualität erschaffen.
Anna: Ist es nicht fraglich, ob die Welt tatsächlich "geschaffen" wurde?
Maria: man kann das infrage stellen. Wobei deiner Frage, wenn ich ihr genauer zuhöre, gewisse Zweifel oder Vorbehalte zugrundezuliegen scheinen. Besonders das in Anführungszeichen gesetzte "geschaffen" sieht danach aus. Erklär doch mal.

Durchschaut. grins. Wer erschafft wen? Gott uns? Und wer Gott? Und wenn wer Gott erschafft so hat er einen Beginn, das schließt jedoch auch ein Ende mit ein. Denn hätte er einen Beginn, so wäre er auch endlich. Und das ist undenkbar. Das mit dem "erschaffen" scheint mir nicht schlüssig. Vielleicht ist das nur so ein "Drübergstülptes" weil wir es uns sonst nicht erklären könnten. Wie will ein Höhlenmensch (kicher. Ich sage nur Höhlengleichnis; Platon) von der wahren Wirklichkeit was wissen können?

Anna: Und wenn, dann fragt sich, ob wir wissen können, ob unser Verstand dafür reicht, um die Regeln, falls es welche geben sollte, wie die Dualität, Kausalität, Raum, Zeit, etc. in ihrem ganzen Umfang erkennen zu können?
Maria: es gibt verschiedene "Betriebsmodi" für den Verstand. In einem bestimmten Modus ist es möglich, in den anderen nicht. So wie dieselbe Hardware in einem Computer die Basis für unterschiedliche Software bereitstellt. Es liegt an den Programmen, die man auf dem Computer laufen lässt.

Doch bleibt es eben nur "Verstand". Niemand hat die Zeit je gesehen, doch alle meinen zu wissen, was sie ist. Niemand hat die Kraft je gesehen, doch wir sprechen von ihr, als ob man sie persönlich kennen würde. Ganz gleich verhält es sich mit Seele und Gott. Überleg mal. Wir nehmen etwas wahr UND diese Wahrhnehmung will erklärt werden. Dann "erfinden" wir den ZeitBEGRIFF, den BEGRIFF Kraft, Gott und Seele. Es ist doch bloß etwas Gedachtes! Nichts Gegenständliches! Nur von einem Gegenstand können wir etwas sagen. Z.B. das ist rot, das ist heiß, usw. Apropos rot. Wir sprechen nicht von "Rot" sondern von roten Dingen. Kannst du meinen Überlegungen folgen?

Anna: Ist es nicht unsere Interpretation der Welt, so wie wir Gott als Gott und Seele als Seele interpretieren, um uns die Phänomene, wie sie uns erscheinen, zu erklären?
Maria: In einem Modus der Interpretation ist es nicht möglich, die Dinge an sich zu erkennen, man sieht sie immer nur von außen, als fremde Arme und Hände.
In einem Modus der Vereinigung aber schon. Dann sind sie einfach Teile meiner Selbst, so wie meine Arme und Hände, die mir unmittelbare Gefühle melden.


Erkläre mal den Begriff "selbst". Kicher. Das "Selbst" was ist das? Auch wieder nichts Gegenständliches. Auch wieder so etwas Gedachtes. Von einem Gegenstand können wir etwas sagen. Hände, Arme sind gegenständlich. Doch das "Selbst"? Kein Gegenstand. Von ihm kann, genau genommen, nichts ausgesagt werden.

Anna: ÜBER ein Mysterium lässt sich reden, diskutieren, interpretieren, annehmen, in Frage stellen, usw. sogar streiten. Doch ist es damit an sich selbst erklärt und erfasst?
Maria: Die wahren Mysterien sind keusch.
Sie hüten sich selbst.
Niemand kann sie erkennen, der ihrer nicht würdig ist,
und niemand kann sie je verraten.


Da sind wir wieder bei Gorgia von Leontinoi angekommen. Schon er sagte, es gäbe keine Erkenntnis.

Seine Argumentation lautet:
1. Es gibt nichts. Wenn es was gäbe, dann muss es irgendwo zu finden sein, oder es musste geworden sein – kann nicht sein, da es ewig sei.
2. Selbst wenn es etwas gäbe, dann könnten wir es nicht erkennen (wegen der Unterschiedlichkeit der Menschen). Subjektbetrug des Menschen.
3. Selbst, wenn wir erkennen, könnten wir das Erkannte nicht mitteilen.

Ja, ich weiß. Schwerer Tobak. Und dann sage mir noch mal jemand, Philosophen tun nur Denken um des Denkens willen! Sie beschäftigten sich mit äußerst schwierigen Fragen, die sich jeder Mensch stellt, sobald er zu fragen beginnt. :rolleyes:

 
Maria: bedenke auch, dass Jesus Christus als einziger vom Tode auferstanden ist...
Keine andere religiöse Leitfigur tat dies, sie starben alle oder sind rein mythisch.

Vitella: das ist ja jetzt nicht Dein ernst..?

doch sicher. Wer auf der Ebene von Geschichtlichkeit (Religionen brachten Elend etc.) argumentiert, der betrachtet die Bibel bestenfalls auch als eine Schilderung von historischen Ereignissen.
Und auf der Ebene ist die Botschaft ganz klar: Jesus Christus ist gestorben und wiederauferstanden. Und keiner anderer hat dies geschafft.
 
bedenke auch, dass Jesus Christus als einziger vom Tode auferstanden ist...
Keine andere religiöse Leitfigur tat dies, sie starben alle oder sind rein mythisch.

Ich bedenke vieles. Angeblich sind ja auch eine Menge "aufgestiegener Meister" von den Toten auferstanden. Oder sowas in der Art.

Ich bestreite auch nicht die Möglichkeit, dass es so gewesen sein könnte wie es in der Bibel steht. Aber es gibt nunmal auch die, und sei sie auch rein theoretische Möglichkeit, dass sich da in Wirklichkeit etwas ganz anderes abgespielt haben könnte.

Eine mögliche Version wäre z.B., das Jesus wirklich gestorben wäre und etwas anderes den Jüngern in der Gestalt von Jesus erschienen wäre. Einen Leichnam verschwinden zu lassen dürfte damals kaum allzu schwer gewesen sein. Überprüfbar, belegbar ist es aus unserer Perspektive hier ohnehin nicht.
Alleine Möglichkeit, Wahrscheinlichkeit und Plausibilität wären in dem Fall bereits drei Paar verschiedener Schuhe.

Was ich allerdings nicht ganz nachvollziehen kann, warum um diese Auferstehung so viel Wirbel gemacht wird. So viel Unterschied ist ja wohl nicht dazwischen, ob jemand von den Toten aufersteht und sich noch ein paarmal blicken lässt oder einfach irgendwo, irgendwie anders reinkarniert. Was soll, sollte, könnte das ändern, beweisen, bringen?
Dass gewisse höhere Mächte mit im Spiel sind, waren. Und damit, dass unser 3+1-dimensionales Weltbild für vieles zu klein ist. Mehr nicht. Wer alleine deswegen glaubt, wäre bestenfalls wundergläubig. Das habe ich noch nie wirklich verstanden.

Wenn Jesus ursprünglich ein Mensch war, ist es (s)eine Meisterleistung. Ok. Tolle Transformation. Wenn Jesus aber ohnehin göttlichen oder zumindest "höheren" Ursprungs war oder in sich eine solch tiefe und intensive Verbindung entwickelt hätte, wäre es aber schon beinahe selbstverständlich. Wo also wäre dann das Wunder?

Aber das geht hier wohl schon OT.
Beschäftigt mich halt.

Wesentlich interessanter, wenn auch ebenso unlösbar wäre für mich die Frage, was in den "undokumentierten" Jahren geschah. Wo und was lernte, erlebte Jesus, bis er an die Öffentlichkeit trat? Ist doch trotz allem seltsam, einer der Menschen, die die Menschheit maßgebllich prägten, ist eigentlich immer noch ein ziemlich Unbekannter.
Zumindest, was Fakten betrifft. Dass dann natürlich die Fantasie versucht, Lücken zu schließen, liegt auf der Hand.
 
es ist ein ewiges Mysterium, ein Geheimnis, das uns offenbar wird, wenn wir die Zeit erreicht haben, es zu erkennen.


Birgit

Hallo, Birgit!

Bitte beantworte mir die Frage, wer sagt, daß es uns offenbar wird? Wer sagt, daß es dafür eine Zeit gibt? Und wer bestimmt das alles? Vor allem ist das ein Widerspruch, wenn du sagst, es sei ein ewiges Mysterium. Ewig heißt ewig und nicht eines Tages zu gegebener Zeit ist es kein Mysterium mehr. ;)

Liebe Grüße, Anna
 
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hallo nettes Thema

jesus ist für mich nicht der erlöser von krankheit und Leid denn nach seinem sterben sind wir immer noch Krank, bösartig, gemein, aggresiv u.v.m.
Jesus war für mich Gottes Sohn der so viel VERTRAUEN in GOTT und dessen liebe besaß und uns Idioten zu erklären das alles was sich in unserem Leben zeigt unser eigener Mist ist . Gedanken sind Kraft wie er es nannte , unsere Gedanken sind eher in für uns negativen richtungen gelaufen während seine Rein und voller liebe waren und sind . Jesus war weder esoteriker oder sonst etwas , der weg zu Gott führt über Jesus.
Sein sterben , in größtem vertrauen an seinen himmlischen Vater war der weg uns zu zeigen was in uns steckt, alles

lg.
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