Wer ist Jesus für Dich?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
:) aber es ist wirklich so..

Matt 18:3 und sprach: Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

:umarmen:

lg
love777

Hallo, love777! :)

Vielleicht sollte man bedenken, daß zu dem Zeitpunkt, als diese Schrifstelle verfasst wurde, Neugeborene auf den Müll geworfen wurden. Das war damals ganz alltäglich. Und daß Kinder, sowie Sklaven keinen Wert hatten - Frauen übrigens auch nur sehr beschränkt. Man kann diese Schriftstelle auch so verstehen, daß man uns auffordert, so nichtsnutzig zu werden, denn nur solche kommen in den Himmel - was immer das sei ;) und wer immer dieser Meinung war (nämlich der Verfasser; den Jesus hat es ja nicht geschrieben. Und Gott auch nicht persönlich. lächel)
 
Werbung:
Liabs Anna ;),

Anna: Liebe Maria ('s so nett mit dir :) )
das liegt bestimmt nur an dir, ich bin ganz und gar gräßlich. Aber du schaffst es, sogar mit mir ein wenig Nettigkeit zu erschaffen, das ist schon mehr als Menschen möglich ist, das sagt bestimmt etwas über deine göttliche Schaffenskraft... :D

Maria: Die gesamte Schöpfung ist in Dualität erschaffen.
Anna: grins. Wer erschafft wen? Gott uns? Und wer Gott?
die eine Sicht ist eine Sicht von Figur und Hintergrund.
Wenn man es nur schwarz-weiss betrachtet, dann ist es egal, was Figur und was Hintergrund ist. Man kann das Bild pixel für pixel invertieren - also jeder weisse Bildpunkt wird schwarz und umgekehrt - und es bleibt dieselbe Figur.
In dieser schwarz-weissen Sicht von "Gott" vs. "uns" erschaffen sich beide gegenseitig, können nur im Kontext des jeweils anderen gesehen und wahrgenommen werden.

Das wäre allerdings ein symmetrisches Universum... und man beweisen, dass unser Universum nicht symmetrisch ist.

Also gibt es da noch eine zusätzliche Variable. Der kleine Asymmetriepunkt, der winzige Symmetriebruch. Und an dem Punkt ist es nicht egal, wer wen erschafft. Erschaffe ich Gott, ist es ein Götze. Erschafft Gott mich, bin ich sein Ebenbild auf Augenhöhe.


Anna: Das mit dem "erschaffen" scheint mir nicht schlüssig. Vielleicht ist das nur so ein "Drübergstülptes" weil wir es uns sonst nicht erklären könnten. Wie will ein Höhlenmensch (kicher. Ich sage nur Höhlengleichnis; Platon) von der wahren Wirklichkeit was wissen können?

möglich, dass es übergestülpt ist, weil wir es uns sonst nicht erklären können.
möglich, dass es als übergestülpt erscheint, weil wir es anders nicht erkennen können, wenn wir im interpretierenden Verstand bleiben.
wie kann es dir schlüssig erscheinen, wenn du im Verstande ein Höhlenmensch bleibst?


Anna: Und wenn, dann fragt sich, ob wir wissen können, ob unser Verstand dafür reicht, um die Regeln, falls es welche geben sollte, wie die Dualität, Kausalität, Raum, Zeit, etc. in ihrem ganzen Umfang erkennen zu können?
Maria: es gibt verschiedene "Betriebsmodi" für den Verstand. In einem bestimmten Modus ist es möglich, in den anderen nicht. So wie dieselbe Hardware in einem Computer die Basis für unterschiedliche Software bereitstellt. Es liegt an den Programmen, die man auf dem Computer laufen lässt.
Anna: Doch bleibt es eben nur "Verstand". Niemand hat die Zeit je gesehen, doch alle meinen zu wissen, was sie ist.
oh, vielleicht kennst du nur nicht die richtigen Leute :D


Anna: Niemand hat die Kraft je gesehen, doch wir sprechen von ihr, als ob man sie persönlich kennen würde. Ganz gleich verhält es sich mit Seele und Gott. Überleg mal. Wir nehmen etwas wahr UND diese Wahrhnehmung will erklärt werden. Dann "erfinden" wir den ZeitBEGRIFF, den BEGRIFF Kraft, Gott und Seele. Es ist doch bloß etwas Gedachtes! Nichts Gegenständliches! Nur von einem Gegenstand können wir etwas sagen. Z.B. das ist rot, das ist heiß, usw. Apropos rot. Wir sprechen nicht von "Rot" sondern von roten Dingen. Kannst du meinen Überlegungen folgen?
zumindest unterliege ich der Illusion, dir folgen zu können. Mal sehn, ob ich auch Gleichschritt halten kann: Möchtest du auf die Qualia hinaus?

Anregung 1: muss alles erst gesehen werden, bevor man etwas kennt? Das Baby saugt an der Brust seiner Mutter, und das ist lecker, und es hat die Augen noch geschlossen. Und seine Mutter kennt es ganz genau, obwohl es sie noch nicht im physischen Körper gesehen hat. Möglicherweise sind die Begriffe, die ja erst so im Alter von etwa 2-3 Jahren gebildet bzw. übernommen werden, einfach noch zusätzliche Label, und doch nicht nur Label, sondern beschreiben Wirk-lichkeiten.
Nur in der vollständigen Entfremdung vom Sinnlichen kann man behaupten, dass alles "nur Begriffe" sind, fern vom Be-greifen, dass das Wort Be-GRIFF vom Griff her kommt, und unser neuronales System eben so aufgebaut ist, dass es begreifen kann was es be-greifen kann. Siehe Anwendungen davon wie die Montessori-pädagogik.

Andere Anregung: Nimm das vertikale Denken wie es z.b. die Alchemie tut. Da gibt es nämlich "rot" als Qualität, losgelöst von Gegenständen...


Anna: Erkläre mal den Begriff "selbst". Kicher. Das "Selbst" was ist das? Auch wieder nichts Gegenständliches. Auch wieder so etwas Gedachtes. Von einem Gegenstand können wir etwas sagen. Hände, Arme sind gegenständlich. Doch das "Selbst"? Kein Gegenstand. Von ihm kann, genau genommen, nichts ausgesagt werden.

*kicher* sei dir da nicht zu sicher. Du kannst im Moment nichts davon aussagen. Andere schon...
Stell dir mal vor, das Selbst wäre die Zahl acht. Das ist auch kein Gegenstand. Und trotzdem kann von dieser Zahl einiges ausgesagt werden.
Und wenn man sich dann noch im vertikalen Denken bewegen kann, ist es ganz einfach, das Selbst aus allen Blickwinkeln zu beleuchten.


Anna: Da sind wir wieder bei Gorgia von Leontinoi angekommen. Schon er sagte, es gäbe keine Erkenntnis.

aus seiner Sicht völlig korrekt.
 
Faydit: Ich bestreite auch nicht die Möglichkeit, dass es so gewesen sein könnte wie es in der Bibel steht. Aber es gibt nunmal auch die, und sei sie auch rein theoretische Möglichkeit, dass sich da in Wirklichkeit etwas ganz anderes abgespielt haben könnte.

es gibt bestimmt unbegrenzt viele Versionen, wie es gewesen sein könnte.
Was gibt dir die Spekulation darüber?

Faydit: Was ich allerdings nicht ganz nachvollziehen kann, warum um diese Auferstehung so viel Wirbel gemacht wird. So viel Unterschied ist ja wohl nicht dazwischen, ob jemand von den Toten aufersteht und sich noch ein paarmal blicken lässt oder einfach irgendwo, irgendwie anders reinkarniert. Was soll, sollte, könnte das ändern, beweisen, bringen?
vielleicht kommst du dem Verständnis näher, wenn du dich fragst, was dich wirklich bewegt, soviel in einem thread namens "Wer ist Jesus für Dich?" zu schreiben, wenn es doch alles bloß Mutmaßungen sind und zehntausende von verschiedenen Varianten möglich sind wie es gewesen sein könnte.

Faydit: Wenn Jesus ursprünglich ein Mensch war...
Wenn Jesus aber ohnehin göttlichen oder zumindest "höheren" Ursprungs war...
...
Aber das geht hier wohl schon OT.

inwiefern ist die Frage wer Jesus war, in einem thread "Wer ist Jesus für Dich?" OT?

Faydit: Wesentlich interessanter, wenn auch ebenso unlösbar wäre für mich die Frage, was in den "undokumentierten" Jahren geschah. Wo und was lernte, erlebte Jesus, bis er an die Öffentlichkeit trat? Ist doch trotz allem seltsam, einer der Menschen, die die Menschheit maßgebllich prägten, ist eigentlich immer noch ein ziemlich Unbekannter.
Zumindest, was Fakten betrifft. Dass dann natürlich die Fantasie versucht, Lücken zu schließen, liegt auf der Hand.


also da bewegst du dich schon eher in Richtung OT. Nur kurz deshalb: Die geschilderten Dinge sind symbolischer Natur. Deshalb werden bestimmte Dinge geschrieben, andere nicht. Wenn dort von Jesus im Alter von 12 Jahren berichtet wird, und danach im Alter von 30 Jahren, und dann im Alter von 33,5 Jahren, dann sind das symbolische Angaben. Möglicherweise war es wirklich so. Dazu - wie gesagt für alle historik-fans - muss man eben einfach zeitreisen und nachgucken.

Und für alle, die das nicht so einfach können, bleiben Schilderungen von Menschen, die behaupten, dass sie das könnten. Doch der eigene Augenschein überzeugt am besten, denn weshalb sollte man jemandem 2000 Jahre später glauben, der behauptet, er sei in der Zeit zurückgereist und habe es gesehen? Weshalb glaubt man dann nicht lieber den Augenzeugen, die es aufschrieben??

Doch egal ob historisch oder nicht, das Entscheidende war den Schreibern die Symbolik, und da ist es eben wichtig, dass das mit 12 Jahren war und nicht mit 13.
So wie es 12 Jünger gibt, und 12 Hirnnerven...
 
Galahad: Auch Er hat es nicht geschafft, sondern ist irgendwo verrottet.

Fraß für die Würmer halt.


das würden jedenfalls alle Würmer behaupten, weil das ihr Niveau ist... :D
 
Einfach göttlich, sich mit dir zu unterhalten! :banane: Ich mag's einfach. GRINS

Maria:...wie kann es dir schlüssig erscheinen, wenn du im Verstande ein Höhlenmensch bleibst?

Höhlengleichnis: woher wissen wir, daß es über unserer Wirklichkeit nich noch andere Wirklichkeiten gibt?

Maria: oh, vielleicht kennst du nur nicht die richtigen Leute :D

Ja, das wird es sein! Grins :D Ich hab nur noch nicht die richtigen Leute getroffen! Hi-hi


Anregung 1: muss alles erst gesehen werden, bevor man etwas kennt? Das Baby saugt an der Brust seiner Mutter...seine Mutter kennt es ganz genau, obwohl es sie noch nicht im physischen Körper gesehen hat....


zu 1: Zeit- gesehen, war bloß ein Beispiel. Das Baby erkennt die Mutter am Geruch, am Geschmack, an der Stimme. Alles Sinne, so wie das Sehen auch. Die "Zeit" an sich, jedoch ist mit Sinnen nicht wahrnehmbar. Sie lässt sich nur denken. Die "Zeit" ist ein Begriff - kein Gegenstand. Sie kann Gegenstand eines Denkens sein, da das Denken immer ÜBER den Inhalten des Gedachten steht.

Maria *kicher* sei dir da nicht zu sicher. Du kannst im Moment nichts davon aussagen. Andere schon...
Stell dir mal vor, das Selbst wäre die Zahl acht. Das ist auch kein Gegenstand. Und trotzdem kann von dieser Zahl einiges ausgesagt werden.
Und wenn man sich dann noch im vertikalen Denken bewegen kann, ist es ganz einfach, das Selbst aus allen Blickwinkeln zu beleuchten.


... nun bewegen wir uns in transzendentalen Welten... yes. Doch genau genommen, können wir nichts vom Selbst selbst sagen, da es kein Gegenstand wie eine Hand oder ein Arm ist. Es ist ein Phänomen. Vielleicht können wir uns auf diesen Begriff einigen. kicher-kicher

aus seiner Sicht völlig korrekt.

ja - aus seiner Sicht, so sehe ich das auch. Und natürlich wissen wir, dass es Erkenntnisse gibt. Lach. Die Lösung ist die: Erkenntnis ist eine Erkenntnis von jemanden über etwas. Punkt. Ganz einfach. Erkenntnis ist subjektiv. Darum sprechen wir nur von "Meinungen" und können nur "Meinungen" austauschen, denn jeder hat eine Erkennntis von etwas anderem. Grins :D
 
Liebe Anna,

Anna: Einfach göttlich, sich mit dir zu unterhalten! :banane: Ich mag's einfach. GRINS
Maria: ich unterhalte mich auch liebend gerne mit mir... :rolleyes:

Anna: Höhlengleichnis: woher wissen wir, daß es über unserer Wirklichkeit nich noch andere Wirklichkeiten gibt?
Darüber lässt sich zunächst nichts wissen.
Es lässt sich nur entdecken, dass es sie gibt, nicht wissen, dass es sie nicht gibt.
Beweise für Nichtexistenz sind sehr schwer zu führen.
Das Höhlengleichnis kenne ich. Und wer schon mehrfach aus einer Höhle erwacht und in einer größere gekommen ist, kann sogar trotzdem davon wissen, besonders, wenn die Höhlen ein bestimmtes Design haben.


Anna: zu 1: Zeit- gesehen, war bloß ein Beispiel. Das Baby erkennt die Mutter am Geruch, am Geschmack, an der Stimme. Alles Sinne, so wie das Sehen auch. Die "Zeit" an sich, jedoch ist mit Sinnen nicht wahrnehmbar. Sie lässt sich nur denken. Die "Zeit" ist ein Begriff - kein Gegenstand. Sie kann Gegenstand eines Denkens sein, da das Denken immer ÜBER den Inhalten des Gedachten steht.
was würdest du sagen, wenn ich sage, dass es Menschen gibt, die Zeit sehen können? Und nicht nur sehen, sondern manipulieren (was zumindest naheliegt, dass da etwas ist, was die tun, was ausserhalb des normalen Kontextes steht). Zeit ist übrigens auch im vertikalen Denken eine Zahl. Und das vertikale Denken steht nicht über seinen Inhalten, sondern ist sein Inhalt.

Anna: ... nun bewegen wir uns in transzendentalen Welten... yes. Doch genau genommen, können wir nichts vom Selbst selbst sagen, da es kein Gegenstand wie eine Hand oder ein Arm ist. Es ist ein Phänomen. Vielleicht können wir uns auf diesen Begriff einigen. kicher-kicher
oh - wenn es ein Phänomen wäre, dann könnte man es sehen. phainomenon ist das Erscheinende... :)

Anna: ja - aus seiner Sicht, so sehe ich das auch. Und natürlich wissen wir, dass es Erkenntnisse gibt. Lach. Die Lösung ist die: Erkenntnis ist eine Erkenntnis von jemanden über etwas. Punkt. Ganz einfach. Erkenntnis ist subjektiv. Darum sprechen wir nur von "Meinungen" und können nur "Meinungen" austauschen, denn jeder hat eine Erkennntis von etwas anderem. Grins :D
was macht dich so sicher, dass jeder anderes erkennt?
Die Chemiker der ganzen Welt haben sich schon irgendwie darauf geeinigt, dass sie von bestimmten Elementen sprechen, die alle in gleicher Weise erkennen können...
Sie sammeln auch Erkenntnisse über diese Dinge und keine Meinungen. ;)

Ja, und so ähnlich tun das die Al-chymiker auch, nur im Bereich des Geistes...
 
...Das Höhlengleichnis kenne ich. Und wer schon mehrfach aus einer Höhle erwacht und in einer größere gekommen ist, kann sogar trotzdem davon wissen, besonders, wenn die Höhlen ein bestimmtes Design haben.

Mir persönlich sind solche Höhlenerlebnisse ebenfalls schon untergekommen. :D

was würdest du sagen, wenn ich sage, dass es Menschen gibt, die Zeit sehen können? Und nicht nur sehen, sondern manipulieren (was zumindest naheliegt, dass da etwas ist, was die tun, was ausserhalb des normalen Kontextes steht). Zeit ist übrigens auch im vertikalen Denken eine Zahl. Und das vertikale Denken steht nicht über seinen Inhalten, sondern ist sein Inhalt.

Ersteres... Menschen, die Zeit sehen und manipulieren können... kann nichts dazu sagen. Entzieht sich meiner Erfahrung und kann ich auch nicht nachvollziehen.
Zweiteres... auch das vertikale Denken steht immer über den Inhalten. Das Denken ist bereits Inhalt des Denkens. Oben ist das Denken. Das Gedachte ist immer der Inhalt. Das Denken steht immer außen vor.

Etwas Nettes am Rande:
Das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken; denn wenn du denkst du denkst, so denkst du nur du denkst; aber denken tust du nicht. Und über all diesem steht immer das Denken... verständlich?


oh - wenn es ein Phänomen wäre, dann könnte man es sehen. phainomenon ist das Erscheinende... :)

Ja, Maria. Das hatt ich vergessen. Phainomenon, das Erscheinende, das den Sinnen Erscheinende!. Also müssen wir einen anderen Begriff wählen. Wie wärs mit phantasia? Erscheinung, Vorstellung, Einbildung.

was macht dich so sicher, dass jeder anderes erkennt?
Die Chemiker der ganzen Welt haben sich schon irgendwie darauf geeinigt, dass sie von bestimmten Elementen sprechen, die alle in gleicher Weise erkennen können...
Sie sammeln auch Erkenntnisse über diese Dinge und keine Meinungen. ;).


Wie du schon erwähnst: sie einigen sich. Wir einigen uns auf etwas. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind wir der Meinung, daß diese empirisch-rationalen Erkenntnisse die Wirklichkeit sind. Mit Wirklichkeit sind wir jedoch wieder in der Höhle oder in einer Höhle. Und wenn wir Wirklichkeit als Wahrheit verstehen, dann ist Wahrheit relativ. z.B. die Erde ist rund. Doch eigentlich ist sie an den Polen abgeflacht. Unsere Wirklichkeit, die wir auf unseren Erkenntnissen gründen, ist relativ wahr. Und da sie nicht absolut ist, ist es eben eine Meinung mit hoher Wahrscheinlichkeit...

 
wer ist Jesus für Dich.?

- wer ist Jesus für die Esoteriker.?..
- wer ist Jesus für Dich wenn Du Dich nicht Esoteriker nennst.?



Für mich ist Jesus der Erretter der gekreuzigt und auferstanden ist und unsere Sünden, Krankheiten auf sich getragen und übernommen hat, er ist das Zentrale unseres Glaubens, ohne ihn wäre unser Glauben ohne Kraft, ohne Leben, erst Jesus macht lebendig, ihm gebührt die Ehre und die Anbetung.
Ich denke, der kürzeste Weg ist der Weg mit Jesus.

Markus-Evangelium

2,6 Es saßen da aber einige Schriftgelehrte und dachten in ihren Herzen:

2,7 Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein?

Erst jetzt erfahren wir, dass auch Schriftgelehrte anwesend sind Menschen, die sich dem lebenslangen Studium der Thora hingegeben hatten.

In einer langen und leidvollen Geschichte hatten sie und die Partei der Pharisäer die jüdische Nation durch eine Frömmigkeit zu prägen gesucht, die ausschließlich an die Synagoge gebunden war. Diese bildete das Zentrum des religiösen und bürgerlichen Lebens.

Alles lag in der Hand der Schriftgelehrten:
Erziehung, Justiz, Gottesdienst, Theologie, Wirtschaft und Privatleben. Ihr Macht- und Kontrollsystem funktionierte perfekt.

Da sitzen sie nun in Achtung gebietender Würde, hören, sehen und schweigen. Aber in den Köpfen arbeitet es mächtig:
»Was redet dieser so? Er lästert!
Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott?«
Als Gotteslästerer galt, wer irgendwie auch ohne Fluchworte die Majestät und Einzigkeit Gottes, wie sie in 5. Mose 6,4-9 formuliert ist, antastete.

Jesus aber hatte sich nach ihrem Gesetzesverständnis nicht unter die Thora, sondern neben Gott gestellt.

Außerdem sahen sie es als Anmaßung, von einer völligen Sündenvergebung »hier und jetzt« zu sprechen. Jüdische Frömmigkeit hatte diese in die Zukunft gelegt, dann, wenn Gott Gericht hält.

Wir merken, hier bahnt sich ein Widerstand gegen Jesus an, der aus dem Gesetz und der Auslegung des Gesetzes kommt, der aber im Licht des Heilsplans Gottes eine gefährliche Vermischung von Bibel, Tradition und menschlichem Eifer darstellt.

Es ist ein Widerstand, der in das Zentrum des Glaubens greift: Wer ist dieser Jesus? Etwa Gott? Was kann dieser Jesus? Etwa jetzt schon die volle Vergebung der Sünden zusagen?

Heute lohnt sich die Überlegung:

Was haben wir an Jesus? Wer ist er für uns, für mich persönlich?

»Christus ist mein Leben« (Phil. 1,21; Jo. 10,25.26; 2. Tim. 2,10) meine Gerechtigkeit, meine Freude, mein Trost, meine Hoffnung, meine Weisheit.

Jesus, mein Heiland, Bruder und Freund, mein Hohepriester, mein König, mein Gott und mein Herr.

- wer ist Jesus für die Esoteriker.?..
- wer ist Jesus für Dich wenn Du Dich nicht Esoteriker nennst.?

lg
love777
Jesus war mit Sicherheit ein außergewöhnliches Wesen in Menschengestalt. Gott selbst hat sich in der Bibel nie als Mensch gezeigt. Seine Gesandten (Engel) traten in einer uns bekannten fast Menschlichen Form auf. Jesus lebte als Mensch und ist als solcher gestorben um uns zu zeigen, dass es mehr gibt, dass es ein Leben außerhalb des körperlichen gibt. Ich selbst bin überzeugt davon, dass wir zwei Leben in einem verbinden, das körperliche und das geistige. Jesus hat dies bewiesen, als er auferstanden ist. Damit wir Menschen es verstehen können hat er sich nochmals in menschlicher Erscheinung gezeigt. So sehe ich das und ich finde, wir sollten alle danach streben unsere besten Seiten zu entdecken und zu leben. Dies ist meine Meinung. LG Sphinx2012
 
Werbung:
Liebe Anna,

Anna: Zweiteres... auch das vertikale Denken steht immer über den Inhalten. Das Denken ist bereits Inhalt des Denkens. Oben ist das Denken. Das Gedachte ist immer der Inhalt. Das Denken steht immer außen vor.

Etwas Nettes am Rande:
Das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken; denn wenn du denkst du denkst, so denkst du nur du denkst; aber denken tust du nicht. Und über all diesem steht immer das Denken... verständlich?

ja. Wie einmal, als ich sagte, "ich denke, dass ..." und mein Lehrer mich unterbrach: "Was? Du kannst Denken? Du bist ja richtig gefährlich..." ;)

Es gibt das Denken des Epimetheus und das Denken des Prometheus und das des Atlas und das des Menoitios, vier verschiedene Qualitäten von Denken. Spätestens mit Menoitios ist das Denken nicht mehr über seinem Inhalt... vergleiche in der Linguistik die faktativen Sätze "Hiermit erkläre ich euch zu Mann und Frau" oder "hiermit verurteile ich dich zu lebenslanger Haft" (was manchem ja sogar synonym erscheinen mag :lachen:).
Es ist keine Beschreibung und keine Aufforderung, sondern eine andere Qualität der Aussage. Sie erschafft Fakten. So ist das wahre Denken ebenfalls, es steht nicht über den Dingen, sondern erschafft sie dadurch, dass es ist. So wie Gott spricht "es werde Licht" und es geschieht durch das Sprechen.
In schamanischen oder auch magischen Kontexten ist das viel vertrauter.


Anna: Ja, Maria. Das hatt ich vergessen. Phainomenon, das Erscheinende, das den Sinnen Erscheinende!. Also müssen wir einen anderen Begriff wählen. Wie wärs mit phantasia? Erscheinung, Vorstellung, Einbildung.
weshalb sollte ich für etwas mir Erscheinendes nicht einfach bei Phänomen bleiben? :rolleyes:

Anna: Wie du schon erwähnst: sie einigen sich. Wir einigen uns auf etwas. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind wir der Meinung, daß diese empirisch-rationalen Erkenntnisse die Wirklichkeit sind. Mit Wirklichkeit sind wir jedoch wieder in der Höhle oder in einer Höhle. Und wenn wir Wirklichkeit als Wahrheit verstehen, dann ist Wahrheit relativ. z.B. die Erde ist rund. Doch eigentlich ist sie an den Polen abgeflacht. Unsere Wirklichkeit, die wir auf unseren Erkenntnissen gründen, ist relativ wahr. Und da sie nicht absolut ist, ist es eben eine Meinung mit hoher Wahrscheinlichkeit...

ich sagte ja bereits, dass man im Bereich des interpretativen Denkens nicht zu den Dingen an sich vorstoßen kann. Da ist eine hohe Wahrscheinlichkeit das beste, was erreichbar ist.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben