Birgit
kann sein, dass wir in ganz verschiedenen Zeiten aufgewachsen sind, oder war man vielleicht damals auf dem Land ziemlich "gläubig", oder erzkatholisch,
jedenfalls war es nicht das, was ich als akzeptabel empfinde.
Jeder hat seine eigenen Erfahrungen - aber es geht dabei nicht um Stadt oder land um früher und heute, es geht einfach nur um Menschen.
Mein Glaube an das Gute hat sich erst zu späterer Zeit entwickelt
dann hattest du eine schlimme Kindheit? Meine Kindheit war geprägt von Vertrauen. Gut und Böse hat sich für mich erst im Jugendalter voeinander geschieden. Was ich aber ansprach mit spirituellen Erlebnissen war anderer Art.
Maria
es könnte aber auch so sein, dass es so ist wie gesagt wird. Dann wäre die Verneinung dessen, dass es so ist, wie es gesagt wird, lediglich der Widerstand des stolzen Menschen gegen die Offenbarung einer höheren Macht. So beschreibt die Bibel diese Haltung des Menschen, der diese Dinge nicht anerkennt.

Wenn ich die Thora nicht als Thora nehme, d.h. von Menschen aufgeschriebenes, sondern als Ausdruck göttlichen Seins, dann hat dies aber auch nichts mit Judentum zu tun, sondern ist sehr viel weiter interpretierbar.
Bedenke, dass auch der physische Körper von Eizelle zu ausgewachsenem Menschen heranwächst, und dass dieser Vorgang des Wachstums auch seine Entsprechungen im geistigen Bereich hat - wie unten, so oben...
In der Physis ist dies unvermeidlich aber im seelischen oder auch geitigen Bereich muss das nicht so sein. Die Physis folgt der linearen Entwicklung, ein Hausbau beginnt im Keller und auch im geistig-gedanklichen Bereich gibt es die Entsprechung in mathematischen Konstruktionen, die in allen anderen wissenschaftlichen Disziplinen genutzt werden - aber schon in der Psychologie stößt diese Art des Erkenntnisaufbaus an ihre Grenzen. Im Gefühlsbereich ist es egal ob ich erst mal mit Trauer arbeite oder mit Wünschen und Erwartungen. Es ist egal mit welchen Glaubenssätzen ich meine Arbeit beginne., obwohl es natürlich auch da lineares gibt, wenn man chronologisch an bestimmten Entwicklungen arbeitet, aber dies ist halt kein Dogma für mich.
wenn ich "unten" lineares Denken entdecke dann wird es das wohl auch im "oben" geben und wenn ich "unten" Chaos entdecke wird es das wohl auch im "oben" geben
kann es auch sein, dass es diese Abfolge doch gibt, aber du dir ihrer noch nicht bewusst bist?
klar kann das sein - ich bin noch nicht "fertig"
Überblickst du bereits alles, was es an spiritueller Entwicklung gibt, bist also selbst an ihrem höchsten Punkt angelangt?
ist es für dich denkbar, dass es überhaupt keinen "höchsten Punkt" gibt?
es geht doch nicht um Wertungen in diesem Thema des höheren und niederen, es geht um Erkenntnistheorie.
wenn jemand behauptet er könne einen anderen zweifelsfrei, objektiv und absolut definieren, dann ist da natürlich auch eine Wertung mit drin.
Genausowenig wie ein Erstklässler Integralrechnung verstehen kann, weil ihm schlicht die mathematischen Grundlagen dafür fehlen, sowenig versteht jemand, der noch nicht so weit spirituell gewachsen ist, die Möglichkeiten und Schwierigkeiten von jemandem, der sehr viel weiter gegangen ist.
ich erweitere in spezielen Gebieten meine Möglichkeiten und erweitere so meine Fähigkeiten in betimmten Gebieten, aber so wie es auch in der Physik verschiedene Bereiche gibt, di unabhängig voneinander und auch willkürlich geordnet gelernt werden können, so ist es im seelischen und geitigen Bereich auch. Wenn ich gelernt habe mich zu konzentrieren habe ich nicht bessere Vorbedingungen für das Erfassen des Überblicks, als jemand der schon immer in der Weite lebt, sich aber nicht konzentrieren kann.
Dualität ist die Grundlage, um unterscheiden zu können, damit verschiedene Qualitäten entstehen.
Kurz dazu - dual ist im geitig seelischen Bereich ein Gegensatz, der keine Verbindungen aufweist, es gibt klare Trennungsgrenzen - eine Polarität hat die gegensätzlichen Positionen, aber es gibt eine Verbindung zwischen beiden, die nicht klar abzugrenzen ist, wie bei einem Stab-Magneten.
das würden jedenfalls alle Würmer behaupten, weil das ihr Niveau ist...
Gartner
Wir sprechen nicht von "Rot" sondern von roten Dingen. Kannst du meinen Überlegungen folgen?
interessanter Aspekt, aber rot ist halt eine Wahrnehmung wie die Form, die wir als "Dinge" defdinieren. Rot kann auch mit einem anderem Sinn als warm wahrgenommen werden. Unsere Sinne selbst sind begrenzt. Und unser denken kann mehr als nur die wahrgenommenen Aspekte der "Dinge" bedenken. Das Denken ist nicht nur ein Re-produzierer sondern auch ein Neu-kombinierer.
Das "Selbst" was ist das? Auch wieder nichts Gegenständliches. Auch wieder so etwas Gedachtes.
Ist Gedachtes für dich nicht so existent wie "Dinge"? Es geht auch ums Erleben und um die Fähigkeiten der Wahrnehmung und ich finde, die physisch sinnlichen Wahrnehmungen sollten nicht höher geschätzt werden als die innerlichen Wahrnehmungsorgane.
Seine Argumentation lautet:
1. Es gibt nichts. Wenn es was gäbe, dann muss es irgendwo zu finden sein, oder es musste geworden sein kann nicht sein, da es ewig sei.
versteh ich nicht - geht es jetzt um "Dinge" um Wahrnehmung oder um Absolutes?
2. Selbst wenn es etwas gäbe, dann könnten wir es nicht erkennen (wegen der Unterschiedlichkeit der Menschen). Subjektbetrug des Menschen.
Das ist die Illusion des Objektiven - nur das Subjektive erkennt Wahrheit
3. Selbst, wenn wir erkennen, könnten wir das Erkannte nicht mitteilen.
das ist nur eine Frage der Fähigkeiten der Kommunikation
Wäre Gott aber und könnten wir alle erkennen, so könnten wir es nicht mitteilen! Farben lassen sich nicht mitteilen, unmittelbare Erlebnisse lassen sich nicht mitteilen, gefühlte Gefühle, gedachte Gedanken, all das läßt sich nicht mitteilen.
alles ist mitteilbar - nur ob es dann auch verstanden werden kann ist die Frage - auf gegenständliche Dinge kann man mit dem Finger zeigen, wenn man den anderen dort hinführt wo es diese Dinge gibt - aber auch alles andere kann man anderen bewusst und erlebbar machen wenn man sie dorthin führt (auch geistig seelisch).
Faydit
Eine mögliche Version wäre z.B., das Jesus wirklich gestorben wäre und etwas anderes den Jüngern in der Gestalt von Jesus erschienen wäre.
wir heben die Physis auf einen Sockel - etwas wird für uns erst dann wirklich real, wenn es in der Physis erscheint - aus diesem Grund ist die physische Auferstehung von Jesus erschaffen worden - aber die Emmausgeschichte zeigt uns da etwas anderes. Christus ist in einer anderen Ebene real geworden - und die Jünger haben eine neue Wahrnehmungs-Fähigkeit in sich entdeckt, die ihnen dann im Pfingsterlebnis bewusst wurde, sie sind eingestiegen ins wahre Leben, sie haben den Schleier der Physis gehoben (Höhlengleichnis

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jesus ist für mich nicht der erlöser von krankheit und Leid denn nach seinem sterben sind wir immer noch Krank, bösartig, gemein, aggresiv u.v.m.
es ist Illusion zu glauben, dass Jesus uns die Arbeit abnimmt - etwicklen muss sich die Menschheit schon selber - Christus hat die Tür geöffnet, durchgehen müssen wir selber.
LGInti