Wer ist Jesus für Dich?

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maria keine Fragees ist wohl in der Hauptsache der Versuch, die Bibel unangreifbar, absolut verbindlich und als nicht menschengemacht darzustellen.

Aber es ging um Höher und Nieder - eine Zahlenreihe ist ein Beispiel für eine klare Abfolge, in der jede Zahl ihren unverrückbaren Platz hat - das kann man nicht auf eine menschlich-geistige Entwicklung übertragen. Jeder Mensch geht seinen Weg, der ihn in Kurven oder auch im Zickzack voran bringt. Viele verschiedene Kulturen haben bestimmte Abläufe kreiert, die sich unterscheiden. Bewusstwerdung ist die Aufgabe, und ich kann natürlich bestimmte Fähigkeiten bei einem anderen zweifelsfrei erkennen, sofern ich diese Fähigkeiten selber entwickelt habe, aber es gibt keine genau festgelegte Abfolge dieser Bewusstwerdung.

Eine Wertung kann ich immer nur von meinem Standpunkt aus geben, was nie eine absolute Wertung sein kann, da ich mir nie sicher sein kann, ob ich alle Aspekte und Faktoren für eine absolute Bewertung erkennen kann.


Birgit schön, dass du eine Einschränkung in Form von: "in der Hauptsache" eingefügt hast. ich sehe diese "Hauptsache aber nicht auf menschengemachter Ebene (Bücher Überlieferungen etc.) sondern auf einer geistigen Ebene. Auf dieser Ebene gilt es auch, wie auf der physischen, Wahrnehmungsorgane zu schulen um sich dort erlebend ein Erfahrungswissen anzueignen, aus welchem dann die Erkenntnis steigt.


LGInti


ich habe selbst erfahren, wie lange und schwer oft ein Weg sein kann, der sich irgenwann im Grund der Seele als Glaube manifestiert,

anfangs war es aber der Unterricht, das katholische Brauchtum in der Kindheit und die Angst, die in der damaligen Zeit täglich geschürt wurde,

Berührende Filme über den Tod Jesu prägen sich ein und auch das gehört zur inneren Weisheitsbildung, diese "gesehene" Geschichte in sich aufzunehmen und sein eigenes Empfinden daraus zu entwickeln.

Zweifel sind immer berechtigt, es ist gut, alles zu hinterfragen, ohne eine Beurteilung abzugeben, der wahre Lernprozess geht darauf hinaus, für sich selbt ein Bewusstsein zu finden, das auf einem gesunden Maß des Glaubens beruht,

ich selbst habe den Glauben gefunden, für mich, in meinem Herzen und das könnte ich nicht wirklich beschreiben.......

lg Birgit
 
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Liebe Constantin,

Constantin: Nun, was ist dir klar was du Nicht Sehen kannst?
@maria45
wenn du in Bewusstheit lebst, dann sollte dir doch klar sein was ich Nicht Sehen kann.
Ich sprach von den Bibelzitaten, die du als "fremdes Gedankengut" gebrandmarkt hast. Da Jesus Christus durch den heiligen Geist in mir wohnt, sind mir diese Worte nicht fremd, sondern sind mir so vertraut wie meine eigenen, wenn ich denn eigene Worte hätte...

Ward Jesus ein Nachahmer, maria45!

Was ist für dich der heilige Geist?

was ist für dich das Niedere?
was für dich das Höhere?

@maria45
Das Niedere kann das Höhere nicht beurteilen, jedoch das Höhere kann stets das Niedere beurteilen...
deshalb dies hier...


@maria45
eine seltsame Frage von jemandem, der für sich in Anspruch nimmt, von Bewusstheit sprechen zu können...

Also lass endlich ab von den Bemühungen, meine Worte oder die Worte der Bibel in das Prokrustesbett deiner unbewussten Vorstellungen und unreflektierten Urteile zu pressen... :D (dies schreibe ich, obwohl ich weiss, dass es dir jetzt noch nicht möglich ist)
das ist eine der typischen unbewussten Sichtweisen eines GBseins auf meine Worte und auf die Worte der Bibel.

Und dein Statement hier...... ist auch einfach eine persönliche Empfindung der Worte der Bibel.
Es ist deine Einschätzung, dass es in der Bibel um Vorstellungen von Gott und Jesus geht.
Geh jenseits aller Vorstellungen, dann verstehst du.

Also nichts besonderes... und es gibt auch andere Sichtweisen.
Die du aber nur einnehmen kannst, wenn sie dir bewusst sind.
Und da du eine beschränkte Sichtweise einer unbeschränkten vorziehst, gibst du dir selbst Zeugnis, dass du die unbeschränkte nicht einnehmen kannst:

das ist nur ein Teaser... :D
du tust so, als ob du in Bewusstheit lebst, lebst aber nicht wirklich darin, sonst wüsstest du, worauf es sich bezieht.
gruß constantin
 
Erst wer an Krankheit leidet, wenn er weiß, woher diese kommt, oder er weiß es nicht, kann erfahren, wie sie sich anfühlt, wie schmerzhaft sie ist oder wie tödlich.........

aber erst muss man Krankheit erlebt haben, sonst redet es sich ganz leicht...

Krankheit tut weh und kann nicht immer geheilt werden, selbst wenn man Gewissheit hat..........

Hast du das Empfinden ich rede einfach leicht so dahin?
Gewissheit was einem krank macht-e, bedarf der Umsetzung birgit1, um Heilung zu erfahren,....
sonst bleibts eine Glaubensempfindung.



gruß constantin
 
Birgit
anfangs war es aber der Unterricht, das katholische Brauchtum in der Kindheit und die Angst, die in der damaligen Zeit täglich geschürt wurde,
auch ich wurde vom Christentum geprägt - scheinbar bin ich da aber eine Ausnahme, da ich positiv geprägt wurde, ich hatte als Kind mit Hilfe der Kirche meine ersten spirituellen Erfahrungen ohne sie damals als solche zu erkennen.

Dafür bin ich meinen Eltern und auch der Kirche noch dankbar, auch wenn ich mich und meinen Glauben stark erweitert habe.

ich selbst habe den Glauben gefunden, für mich, in meinem Herzen und das könnte ich nicht wirklich beschreiben..
meinst du mit "den" Glauben, einen bestimmten Glauben? Ich gehe davon aus, dass jeder nur "seinen" Glauben finden kann, dies sehe ich als Inneren Prozess an, wobei Äußeres als Katalysator oder Initiator wirksam werden kann, aber nie "mein" Glauben ist.

LGInti
 
Birgit auch ich wurde vom Christentum geprägt - scheinbar bin ich da aber eine Ausnahme, da ich positiv geprägt wurde, ich hatte als Kind mit Hilfe der Kirche meine ersten spirituellen Erfahrungen ohne sie damals als solche zu erkennen.

Dafür bin ich meinen Eltern und auch der Kirche noch dankbar, auch wenn ich mich und meinen Glauben stark erweitert habe.

meinst du mit "den" Glauben, einen bestimmten Glauben? Ich gehe davon aus, dass jeder nur "seinen" Glauben finden kann, dies sehe ich als Inneren Prozess an, wobei Äußeres als Katalysator oder Initiator wirksam werden kann, aber nie "mein" Glauben ist.

LGInti

liebe Inti,

kann sein, dass wir in ganz verschiedenen Zeiten aufgewachsen sind, oder war man vielleicht damals auf dem Land ziemlich "gläubig", oder erzkatholisch,
jedenfalls war es nicht das, was ich als akzeptabel empfinde.

Mein Glaube an das Gute hat sich erst zu späterer Zeit entwickelt,
ich glaubt auch als Kind an das Gute, hatte aber da noch einiges zu lernen,

Der Lernprozess hat mich natürlich auch geprägt, heute geht das Bewusstsein dahin, dass ich nicht mehr nur glaube, sondern mich an eigenen Erkenntnissen orientiere, gut oder nicht gut, lerne ich jeden Tag neu.

das beschreibt sich in Beobachtung, Respekt, Achtung vor der Natur und jeden Lebens, Zufriedenheit,

Ich denke, dass der Glaube nirgendwo zu lernen ist, man erfährt es selbst, in sich, mit sich und anderen Menschen, jede Begegnung hatte für mich einen Sinn.....

lg :)Birgit
 
Für mich ist Jesus der größte Weltlehrer und das symbol der Gottesliebe der Völker. Er hat etwas in unsere Welt gebracht, wie kein anderer nach ihm. Durch ihn wurde bekannt, dass
das Herz das Zentrum des menschlichen Handelns ist und
nur durch das Herz der Mensch Liebe geben kann.
All die Wunder die er vollbracht hatte gelangen ihm durch
das Senden der Herzensliebe und den Glauben an das
was er vollbringen sollte.
Grundsätzlich glaube ich, ist das jedem Menschen möglich,
"Wenn ihr Glauben hättet so gross wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiss dich aus und versetze dich ins Meer!, und er würde dir gehorchen." Lukas 17, 5-6

Was mir bis heute jedoch nicht klar ist, ob Jesus nun
ein Mensch war, oder soetwas wie ein Engel.
Wäre er ein Mensch gewesen, dann wäre es ein Prophet,
wie er im Islam (Isa) bezeichnet wird. Für mich ist das
aber irrelevant, da ich glaube, das die Christusenrgei vonb
Jesus viel größer ist, als ihn jemals eine Kirche beschreiben
konnte.

Liebe Grüße, :)
Rodurago
 
maria45: Die gesamte Schöpfung ist in Dualität erschaffen.

Hallo, Maria! :umarmen:

Ist es nicht fraglich, ob die Welt tatsächlich "geschaffen" wurde? Und wenn, dann fragt sich, ob wir wissen können, ob unser Verstand dafür reicht, um die Regeln, falls es welche geben sollte, wie die Dualität, Kausalität, Raum, Zeit, etc. in ihrem ganzen Umfang erkennen zu können? Ist es nicht unsere Interpretation der Welt, so wie wir Gott als Gott und Seele als Seele interpretieren, um uns die Phänomene, wie sie uns erscheinen, zu erklären?


maria45: Das ist ein großes Mysterium.

Das meine ich auch. ÜBER ein Mysterium lässt sich reden, diskutieren, interpretieren, annehmen, in Frage stellen, usw. sogar streiten. Doch ist es damit an sich selbst erklärt und erfasst?



Liebe Grüße ;)
 
Was mir bis heute jedoch nicht klar ist, ob Jesus nun
ein Mensch war, oder soetwas wie ein Engel.

Hallo, Rodurago!

Deine Frage, ob Jesus Gott oder Mensch war, hat nicht nur dich beschäftigt. Die Kirchenväter haben lange Zeit darüber gestritten. Das ergab sich aus der Schwierigkeit der Traditionen zw. jüdischer Tradition und den Heidenchristen, den griechisch geprägten Menschen:

Die Juden glaubten an kein Vorherdasein. Sie waren geprägt vom alten Testament (AT). Für sie war klar, daß Jesus ein Mensch war und kein Gott.

Die griechisch Gebildeten dagegen glaubten schon an ein Vorherdasein und leugneten stattdessen, daß Jesus Mensch war. Sie meinten, er hätte nur einen Scheinleib angenommen und wäre nur scheinbar gestorben.

In diesem Kontext gab es eine berühmte "Irrlehre" von Arius, der sich dem Thema annahm und der behauptet hatte, daß Jesus, von Gott erschaffen, also Geschöpf Gottes ist und daher nicht Gott selbst sein kann.

Diese Ansicht klang so überzeugend und spaltete die Kirche, sodaß ein Konzil einberufen wurde um diese Frage zu klären. Auf dem Konzil wurde beschlossen, sich auf ein Glaubensbekenntnis zu einigen, um sich klar von Arius abzugrenzen. Seit dem heißt es: ...wahrer Gott und wahrer Mensch.
 
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Dualität halte ich schlichtweg für eine Möglichkeit in einem absoluten Universum
eine Unterscheidungsfähigkeit zu erlangen. Nicht die Welt da draussen halte
ich für dualistisch, lediglich unsere Perspektive ...​
 
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