Tach und so 
Was du hier ansprichst ist die verbreitetste Problematik unter möchte gerne spirituellen Menschen die Vieles noch nicht verstanden haben. Speziell bei so genannten "Medial-Veranlagten" ist das Problem der Monomanie und Monologie sehr verbreitet, weil die Meisten die Tatsache, dass sie viel aus den inneren Welten sehen können, dazu verleitet zu denken, sie würden den Durchblick behalten, tun sie aber meistens nicht.
Der Empfang von Infos besagt nichts darüber, wie gut diese Menschen mit den Infos umgehen können.
Wenn ich mir z.B. die Bibel anschaue, haben Petrus und Matthäus und wie die alle hiessen, einiges an Infos "channeln" können, die Schlussfolgerungen die sie ziehen, sind reif für einen Horrorfilm. Dazu müsste man auch noch natürlich bescheid wissen, was in der Bibel wirklich von diesen Menschen verfasst wurde, und was aus dem Mist der späteren Verfasser gewachsen ist (die spirituell betrachtet meistens als Analphabeten zu bezeichnen sind).
Man merkt, dass sie wirklich voller Vorurteile und unbearbeitete Problemen sind, und dass sie dann diese Last über die gesamte Welt verbreitet haben. ich vermute, dies war wohl nötig ...
Wie auch immer, da wir hier mit phänomenologischen Zusammenhängen zu tun haben, ist immer wichtig, dass Netzwerke gebildet werden, wo man in einer grossen und heterogenen Gruppe Infos und Durchsagen überprüfen kann, die solche Menschen bekommen, weil (es sei denn, die Infos kamen in Volltrance) dann ist die Persona immer mit dabei, somit sind die Infos heftig gefiltert, und in der Form nicht wirklich gut zu gebrauchen.
Ich habe die Bücher von HPB und AAB zum grössten Teil durchgearbeitet, und obwohl die beiden ja eine "Integrale Spiritualität" ja durchgeben wollten, kann man da deutlich wie beschränkt Vieles war, was sie so durchgegeben haben.
Ich finde in diesem Zusammenhang das Buch von Ken Wilber "Integrale Spiritualität" sehr gut. Er ist sehr bemüht, ein wirklich offenes System anzubieten, wie man arbeiten kann, und dies ist ihm ziemlich gut gelungen.
Dies ersetzt aber die Gruppenarbeit leider nicht, ist nur eine sehr gute Ergänzung dazu ...
Zum Gottesfunken .. die Meisten scheinen immer zu vergessen, dass dieser Funke in jedem von uns genau so gross ist .. und dass keiner sich deswegen über Andere stellen soll ...
Es ist auch aus meiner Sicht vollkommen richtig, dass gerade die Menschen die Richtigkeit ihrer Aussagen betonen, wenn sie für Eingebungen offen sind und sich dabei auf Absolutheit berufen.
Ich habe selber auch schon solche Leute getroffen. Sie und nur sie haben immer recht. Und dabei gewann ich immer den Eindruck, sie geben nur ein "Eigenes" wieder, das in ihrer Einsicht liegt und in ihnen selbst wächst.
Ja die Einsicht, dass im Menschen ein reiner Gottes-Funke vorhanden ist, die stimmt. Was nicht stimmt, das ist die krasse Überbetonung des Gottesfunkens im Glauben, dieser würde den Menschen schon jetzt im Augenblick der "Eingebunben" in sein vollkommenes Licht eintauchen oder den Menschen wegen seiner Medialität ganz rein durchleuchten.
Diese vollkommene Geistdurchdringung kommt hier auf der Erde so gut wie nie vor. Maria, die irdische Mutter Jesu, war vielleicht so ein durchleuchteter Mensch. Aber von ihr gibt es keine Botschaften.
Die ersten großen Botschaften, die sich auf das Geisteslicht berufen, sind die von Paulus - und die sind durchgehend von seinen Einsichten geprägt. Ebenso sind es die Lehren der Mystiker - sie sind wertvoll, das kann man nicht leugnen, aber sie spiegeln auch nur die eigenen Einsichten und die eigene Frömmigkeit wieder.
So ein Vollmystiker war z.B. auch Mohammed. Vollmystiker sind in der Regel auch die großen Gurus. Haben sie deshalb immer recht? Zum Teil ja, zum Teil nein - weil jeder seinen Blickwinkel nicht überschreitet.
Und nun ist es so: Dieser große Spielraum, den der Gottesfunke frei lässt und vor allem die Dichtheit der persönlichen seelischen Strukturen entsteht, führt zu größten Täuschungen. Die Seelenschichten wirken vor allem auch dann täuschend, wenn sie den Gottesfunken völlig einhüllen und verdunkeln.
Diese Täuschungen abzulegen fordert ein hohes Maß an eigener oder besser noch fremder kritischer Beleuchtung. Grob gesagt gilt: Nur das was menschlich wertvoll und gut ist, das ist auch geistig gut und wertvoll.
Und man muss vor allem geistige Schwärmerei, Erfolgsversprecherei, Angeberei und Geschäftemacherei unter dieses Kriterium stellen, meint - reinwiel
Was du hier ansprichst ist die verbreitetste Problematik unter möchte gerne spirituellen Menschen die Vieles noch nicht verstanden haben. Speziell bei so genannten "Medial-Veranlagten" ist das Problem der Monomanie und Monologie sehr verbreitet, weil die Meisten die Tatsache, dass sie viel aus den inneren Welten sehen können, dazu verleitet zu denken, sie würden den Durchblick behalten, tun sie aber meistens nicht.
Der Empfang von Infos besagt nichts darüber, wie gut diese Menschen mit den Infos umgehen können.
Wenn ich mir z.B. die Bibel anschaue, haben Petrus und Matthäus und wie die alle hiessen, einiges an Infos "channeln" können, die Schlussfolgerungen die sie ziehen, sind reif für einen Horrorfilm. Dazu müsste man auch noch natürlich bescheid wissen, was in der Bibel wirklich von diesen Menschen verfasst wurde, und was aus dem Mist der späteren Verfasser gewachsen ist (die spirituell betrachtet meistens als Analphabeten zu bezeichnen sind).
Man merkt, dass sie wirklich voller Vorurteile und unbearbeitete Problemen sind, und dass sie dann diese Last über die gesamte Welt verbreitet haben. ich vermute, dies war wohl nötig ...
Wie auch immer, da wir hier mit phänomenologischen Zusammenhängen zu tun haben, ist immer wichtig, dass Netzwerke gebildet werden, wo man in einer grossen und heterogenen Gruppe Infos und Durchsagen überprüfen kann, die solche Menschen bekommen, weil (es sei denn, die Infos kamen in Volltrance) dann ist die Persona immer mit dabei, somit sind die Infos heftig gefiltert, und in der Form nicht wirklich gut zu gebrauchen.
Ich habe die Bücher von HPB und AAB zum grössten Teil durchgearbeitet, und obwohl die beiden ja eine "Integrale Spiritualität" ja durchgeben wollten, kann man da deutlich wie beschränkt Vieles war, was sie so durchgegeben haben.
Ich finde in diesem Zusammenhang das Buch von Ken Wilber "Integrale Spiritualität" sehr gut. Er ist sehr bemüht, ein wirklich offenes System anzubieten, wie man arbeiten kann, und dies ist ihm ziemlich gut gelungen.
Dies ersetzt aber die Gruppenarbeit leider nicht, ist nur eine sehr gute Ergänzung dazu ...
Zum Gottesfunken .. die Meisten scheinen immer zu vergessen, dass dieser Funke in jedem von uns genau so gross ist .. und dass keiner sich deswegen über Andere stellen soll ...

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