Was ist Gott?

Müssen muß keiner, das Ego wills aber ;) fragen, philosophieren,... dient alles seiner Unterhalt-ung. Unterhalt-ung ist existenzsichernd für das Ego.

Was wäre denn die Alternative?
Das,was du beschreibst,ist nur 1 Aspekt des fragens und des philosophierens.
Fragen und philosophieren dient nämlich nicht nur der Unterhaltung des Egos,
es nämlich nicht zu tun würde nur dem Erhalt von Dogmen dienen.
 
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Nein,du machst daraus ein Problem.
Obwohl es auch heute noch Naturvölker gibt,sind sie keine Vorraussetzung dafür zu erkennen das Hyrachien auch von alleine (natürlich) entstehen.

Lieber Leonard,

Ich würde doch mal sagen, du liest noch einmal um was es ging:

Deswegen sind wir eben noch lange nicht echte, wesenhafte Götter. Die werden wir erst langsam und in Stufen - und in verschiedenen Entfaltungsbereichen. Deswegen gibt unter den Engeln Gottes und den Kindern Gottes immer Hierarchien - wobei die höheren Hierarchien immer den unteren Hierarchien dienen. Die Schutzengel dienen und schützen uns.

Und ja, das sind geschaffene Stufen, sogar noch im Glauben. Du könntest jetzt zwar zutreffend sagen, die haben sich ganz natürlich von selbst entwickelt und hättest sogar recht damit ....... im Glauben an Gott entwickelt. Weil wir daran glauben sollen, schön die nächste Stufe zu erklimmen, erklimmen zu müssen.

Womit wir uns selber degradieren und andere degradieren können, die ja noch nicht so weit sind. Tja, wenn es halt das Ego braucht, Stufen, sogar im Glauben.

Und, genau über so einen Humbug und Volksverdummung sollten wir drüber weg sein.

Wo es wieder passt, wir sind auch keine Naturvölker mehr, die Prediger unter dem Deckmäntelchen der Entwicklungshilfe brauchen, denn die bringen noch mehr gewollte, vorgegebene Stufen.
 
Was wäre denn die Alternative?
Das,was du beschreibst,ist nur 1 Aspekt des fragens und des philosophierens.
Fragen und philosophieren dient nämlich nicht nur der Unterhaltung des Egos,
es nämlich nicht zu tun würde nur dem Erhalt von Dogmen dienen.

Was sind denn Dogmen und woher kommen sie?
 
Hallo Munay! Jetzt bin ich wieder hier und möchte nun genau analysieren, was du sagst.
Gott selbst soll von sich sagen "Ich bin".
Wird mit diesem Satz angedeutet, dass Gott in der Bibel sagt: "Ich bin, der Ich bin!" ?? Wenn das gemeint ist und zugleich ob der Wahrheit in der Bibel in Frage gestellt wird, dann hätte der Satz eigentlich so lauten müssen: Gott soll angeblich von sich sagen, Ich bin

Die zweite Möglichkeit, den Satz zu verstehen, läge darin: Ja, nur Gott soll mit Recht sagen können und dürfen, "Ich bin." - Aber nicht wir Menschen, weil wir viel zu klein, viel zu gering, viel zu beengt sind.

Das menschliche Ego kann damit aber nichts anfangen, ich bin, ja was denn?
Falsch: Das Ego, das schöne, einzigartige Ich-Empfinden des Menschen, kann sowohl mit dem "Ich bin", das in Gott liegt, als auch mit dem etwas anfangen, was die Wahrnehmung seiner eigenen Person als "Ich bin" angeht. Ich bin meint nämlich sehr wohl: Ich bin vorhanden, ich bin da, ich erkenne mich im Spiegel.
Man darf hier nicht sofort das kleine, sagen wir niederträchtige Ego, ins Spiel bringen.
es will sich identifizieren
Der Mensch erkennt sich immer sofort und automatisch, identifiziert sich mit sich selbst. Das muss er nicht erst "wollen".
mit einem Geschlecht, einer Rasse, einer Nationalität, einem Glauben, einem Beruf,...
Das ist nicht die eigentliche Identifikation, das ist das Schaffen einer Zugehörigkeit zu etwas. Das Annehmen von Verwandtschaften, Ähnlichkeiten, Umständen. Hat nichts mit dem Ich eines Menschen zu tun.
Trennt sich damit schon, wird individuell. Bis dahin, alles gut.
Nein, nicht wegen dieses Annehmens wird ein Mensch individuell. Individuell ist er unabhängig davon.
Doch das reicht dem Ego nicht, es will besser sein, gibt ja immer noch so viele andere, die in den einzelnen Gruppen vertreten sind.
Prompt wird hier das persönliche Streben angesprochen, noch dazu jenes des primitiven Vorgehens, das der einfältigen Kurzsicht - bzw. des großen und kleinen Egoismus.
Dieses Besser sein wollen, wird gespeist von Hass, Neid, Zorn, Angst, ...
Das alles kann hin und wieder vorkommen, ist aber bei Weitem nicht die Triebfeder eines Menschen. Gott gibt dem Ichfunken im Herzen immer den Antrieb und den Willen, sich zu entfalten. Und das ist nicht egoistisch, sondern eine Urquelle im Menschen.
Dass das Tun und Wollen egoistisch, ja sogar pur egoistisch werden kann, das ist eine andere Sache.
(siehe auch Todsünden in der Bibel).
Warum hier der Verweis auf die Bibel?
Diese Überwinden kann nur die Liebe, das Mitgefühl und die Nächstenliebe.
Stimmt nicht ganz. Das Schlechte und Böse wird nicht ausschließlich durch Mitgefühl und Nächstenliebe überwunden. Auch durch höhere Einfügung ins Schicksal und auch durch klares Denken.
Den Unterschied bringt das Herz.
Ja, ein klares Herz, nicht ein verirrtes Herz.
Die Entscheidung trifft das Ego.
Welches Ego denn? Etwa das Ich als Identifiktation seiner Persönlichkeit? Nein, die Entscheidung trifft das Erkennen, das Wollen.
Das Ich, Individualität, Persönlichkeit usf. ist in der dualen Welt nicht wegzudenken.
Richtig.

Wenn Gott sich durch den Menschen erfahren will, doch abwechslungsreich und nicht uniformiert. ?????Ließe sich bei der Vielfalt, die das Leben und menschliche Lebensläufe bieten, auch nicht realisieren.
Hier wird dem "Wenn Gott" plötzlich eine andere Richtung eingeschlagen, nämlich die zu einer anderen Lebenseinstellung, wenn nicht sogar zu einer anderen philosophischen Religion, die das Ich anders betrachten will.
Es geht - m.E. nach - um das Wie wir durch die Welt gehen. In Liebe und Mitgefühl oder als Egoisten.
Einverstanden. Hat aber mit dem Ich nichts zu tun, sondern damit, wie der Mensch am besten lebt.
Das Ich spricht zum Du.
Das ist nicht die unbedingte Folge eines liebevollen Lebens. Ich und Du - geht ohnedies nicht anders.
Da gibt es diesen SanskritGruß: Tat tvam asi = das bist du. Sich selbst und Gott im Du erkennend.
Ja, jetzt sind wir bei der anderen Religion. Ich denke: Jeder Mensch kann "seiner" Religion folgen.
Dazu braucht es ein Ich, das nicht Egoist:
Oder in christlicher Ausdrucksweise: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."
Hab gestern im einem der Erleuchtungsthreads im Forum eine Diskussion verfolgt, bei der es darum ging, ob ein Erleuchteter überhaupt noch ein Ich habe bzw. sich mit Ich bezeichnen würde.
Das mag jeder Erleuchtete handhaben wie er will.
Was meinst du, Reinwiel?
Ich meine: Das Ichbewusstsein als seine Persönlichkeitswahrnehmung darf nicht im Geringsten mit dem verbunden und verwechselt werden, was in irgendeiner Weise mit Egoismus im eigentlichen Sinn zu tun hat.
Das Ich ist im Grunde der Hinweis auf die Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen.
 
Zitat von Munay
Dieses Besser sein wollen, wird gespeist von Hass, Neid, Zorn, Angst, ...

Das alles kann hin und wieder vorkommen, ist aber bei Weitem nicht die Triebfeder eines Menschen.

Ahhhhh, interessant :rolleyes:

Gott gibt dem Ichfunken im Herzen immer den Antrieb und den Willen, sich zu entfalten. Und das ist nicht egoistisch, sondern eine Urquelle im Menschen.

Noch interessanter, ist demnach Gott die Triebfeder von Hass, Neid, Zorn, Angst, ...
Ah, daher sollen wir besser werden, so könnte man es auch sehen. :banane:

Dass das Tun und Wollen egoistisch, ja sogar pur egoistisch werden kann, das ist eine andere Sache.

Auch das Ego hat uns Gott mitgegeben, es ist unser ICH. Einzig in der Esoterik wird es versucht zu trennen.

Ich meine: Das Ichbewusstsein als seine Persönlichkeitswahrnehmung darf nicht im Geringsten mit dem verbunden und verwechselt werden, was in irgendeiner Weise mit Egoismus im eigentlichen Sinn zu tun hat.

Egoismus ist eine Wertung der übertriebenen Ich-Wertung. Ist eine reine Wertung von außen, was übrigens auch auf viele Esoteriker anzuwenden wäre, die, die irrelevante Trennung von ich und Ego, zum höheren Selbst, als eine höhere Stufe werten, gegenüber anderen. :rolleyes:

Das Ich ist im Grunde der Hinweis auf die Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen.

Das ist nicht der Hinweis, denn jeder ist einzigartig, denn er ist er, sie ist sie .... jeder Mensch mit seinem EGO. Ich weiß, Esoteriker sehen es gerne anders, durch die Trennung von ICH und EGO, der Abtrennung zum wahren Selbst. Paart sich dazu noch göttlicher Glaube haben wir die Trennung perfekt. Der sein Ich gefunden hat, ist dann der einzigartige Mensch, der begriffen hat, der erleuchtet ist. :D
Der purste Egoismus in sich, denn jeder Mensch hat von Anfang an sein ICH/EGO, von Anfang an, ist von Geburt an, einzigartig.

Was natürlich für einen selbsternannten Esoteriker schwer zu verstehen ist, denn sie suchen ja noch und das ewig, weil sie selbst was getrennt haben, um sich abzuheben. :engel:
 
Lieber Leonard,

Ich würde doch mal sagen, du liest noch einmal um was es ging:

Mir ist schon klar worum es ging.
Ich hatte auch nur auf folgende Aussage von dir entsprechend reagiert:
Zitat von FIWA Beitrag anzeigen

Und noch weniger mag ich, wenn mir von oben versprochen wird, wir dienen dir. Geben dir doch einen Arbeitsplatz, also dienen wir dir. Wie im wahren Leben, auf allen Bereichen anzuwenden, jeweils gepaart mit Einschränkungen und Beschränkungen.

Verstehst du jetzt, was ich nicht mag

Du magst keine Hyrachien,stimmts? ;)

Aber was ist,wenn es sie dennoch gibt,ohne dass sie von einem bewussten Wesen je erschaffen wurden? :rolleyes:

Oder gibt es die Hyrachien nur weil wir werten?

Was aber veranlasst uns überhaupt von Wertung zu sprechen,oder sogar über Wertung nachzudenken?

Der ganze Religions- und damit verbundene Politikkrimskrams ist mir völlig egal,sondern es geht mir generell um Hyrachien die du generell nicht magst.
Ich versuchte nur zu erklären dass Hyrachien auch von alleine und aus der Natur entstehen.In der Tierwelt ist das ja auch gang und gebe.
 
Zitat von Leonard Beitrag anzeigen
Was wäre denn die Alternative?
Das,was du beschreibst,ist nur 1 Aspekt des fragens und des philosophierens.
Fragen und philosophieren dient nämlich nicht nur der Unterhaltung des Egos,
es nämlich nicht zu tun würde nur dem Erhalt von Dogmen dienen.
Was sind denn Dogmen und woher kommen sie?

Dogmen,wie du sicher selber weisst,sind Lehrsätze die nicht bewiesen werden können oder wurden,aber dennoch als Wahrheit gelten oder genannt werden.
Ein religiöses Dogma ist da z.B. dass Jesus der einzige und alleinige Sohn Gottes ist,und Gott sich einzig und allein durch seinen Sohn offenbart,also dadurch Mensch geworden ist.
Dogmen sind doch kein Produkt des Philosophie sondern einzig und allein ein Produkt des Glaubens.
Und gerade Philosophie ist in der Lage Dogmen zu hinterfragen und an ihnen zu rütteln.Nur ein dogmatisch Gläubiger würde behaupten die Philosophie dient der Unterhaltung des Ego.
 
Zitat von reinwiel Beitrag anzeigen
Ich meine: Das Ichbewusstsein als seine Persönlichkeitswahrnehmung darf nicht im Geringsten mit dem verbunden und verwechselt werden, was in irgendeiner Weise mit Egoismus im eigentlichen Sinn zu tun hat.

Egoismus ist eine Wertung der übertriebenen Ich-Wertung.

Egoismus ist eine Wertung der unbewussten und somit übertriebenen Ich-Wertung.Dabei nimmt dieser Mensch seine eigene Persönlichkeit nicht wirklich wahr,sondern verzerrt.Würde er sie nicht verzerrt wahrnehmen,könnte er garnicht mehr so sehr egoistisch sein.

Ist eine reine Wertung von außen, was übrigens auch auf viele Esoteriker anzuwenden wäre, die, die irrelevante Trennung von ich und Ego, zum höheren Selbst, als eine höhere Stufe werten, gegenüber anderen.

Auf Viele ja,aber eben nicht auf Alle.
 
Ich versuchte nur zu erklären dass Hyrachien auch von alleine und aus der Natur entstehen.In der Tierwelt ist das ja auch gang und gebe.

Wir sind auch keine Tiere, wir leben auch nicht früher, sind auch keine Naturvölker. Wir leben jetzt und heute werden Hierarchien sehr bewusst geschaffen und ausgenutzt und gegen andere benutzt. Das beste Beispiel haben wir mal grad wieder, ein Oberhäuptling der das Volk repräsentieren soll, droht der Presse. Das ist bewusstes Ausnutzen der Hierarchien, nach unten treten. Auf der Basis, ihr habt zu kuschen.

Dogmen,wie du sicher selber weisst,sind Lehrsätze die nicht bewiesen werden können oder wurden,aber dennoch als Wahrheit gelten oder genannt werden.
Ein religiöses Dogma ist da z.B. dass Jesus der einzige und alleinige Sohn Gottes ist,und Gott sich einzig und allein durch seinen Sohn offenbart,also dadurch Mensch geworden ist.
Dogmen sind doch kein Produkt des Philosophie sondern einzig und allein ein Produkt des Glaubens.

Danke, dann ist Gott unumstösslich ein Dogma.

Egoismus ist eine Wertung der unbewussten und somit übertriebenen Ich-Wertung.Dabei nimmt dieser Mensch seine eigene Persönlichkeit nicht wirklich wahr,sondern verzerrt.Würde er sie nicht verzerrt wahrnehmen,könnte er garnicht mehr so sehr egoistisch sein.

Richtig, eine reine Wertung von außen.

Auf Viele ja,aber eben nicht auf Alle.

Danke! :D
 
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Hallo reinwiel,

Ein Professor in Österreich ist der Meinung gewesen, dass sein Erkenntnisstand, also sein Wissen so hoch ist, dass er keinen Glauben an Gott braucht. Oder anders, bei frühgeschichtlichen Herrschern und das bis heute ist Gott, manche meinten auch sich selbst damit, nur zur Beherrschung der dummen Masse da.

Gruß krostina ;)
 
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