Was ist Gott?

der gott von heute wird vom hirn produziert :confused:
so wer hat das eben also eigentlich gesagt ?
wenn ich das alles richtig verstanden habe?
mein hirn
ja bin ich denn nicht mein hirn ?

:D Ich glaube, du weißt gar nicht, was für Wahres du da geschrieben hast. :lachen:

Es ist unser Hirn das produziert, nicht nur heute, sondern auch schon früher. Ob früher auch schon hinterfragt wurde, was vorgegeben wurde, mag ich nicht beurteilen. Da ich nämlich so langsam glaube, dass wir nicht unbedingt schlauer geworden sind, als die Menschen wie früher :D

Gott ist ein Glaube in unserem Hirn, gepaart mit einem Wunschdenken, alles Gut, alles Positiv, alles Liebe. Den Wunschtraum, den irgendwie jeder hat.

Oder wie ich auch sage, ich nehm ihn mir, wenn ich ihn brauche. Den Glauben, ob nun an Gott, oder an einen selbst. Einfach an etwas, was beruhig, was wieder Kraft gibt.

Unverständlich für jemanden, der Gott als Übermächtiges ansieht, was er nicht ist. Sondern wir sind es, mit unserem Glauben.

Wir halten Gott am Leben, nach Vorgaben, schönen Geschichten und Überlieferungen, in unserer grauen Masse in dem Behältnis auf den Schultern. Gott kann man auch streichen und durch andere Begriffe ersetzen, wie an einem Wunsch festhalten, oder wie du meinst .... Liebe.
Es bleibt alles das Gleiche, obwohl es als Begriff so in der Form nicht gibt.

Dämlich aber auch.
 
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Hallo reinwiel,

Deine Auseinandersetzung mit meinem Beitrag habe ich gelesen.

Was verstehst du unter Ichfunken?

Viele Grüße, Munay
 
Dogmen sind doch kein Produkt des Philosophie sondern einzig und allein ein Produkt des Glaubens.
Und gerade Philosophie ist in der Lage Dogmen zu hinterfragen und an ihnen zu rütteln.Nur ein dogmatisch Gläubiger würde behaupten die Philosophie dient der Unterhaltung des Ego.

Die Philosophie hinterfragt also :confused: Braucht es immer noch einen Menschen, der philosophiert. Der Mensch selbst spricht von sich als Ich = Ego.
Wer oder was ist es denn, das im Menschen philosophiert, glaubt?
Die Aussage: Alles was das Ego tut, dient seiner Unterhaltung, hat nichts mit dogmatischem Glauben zu tun. Die Behauptung des Gegenteils wäre sonst genauso dogmatisch anzusehen.
 
Zitat von Leonard Beitrag anzeigen
Ich versuchte nur zu erklären dass Hyrachien auch von alleine und aus der Natur entstehen.In der Tierwelt ist das ja auch gang und gebe.
Wir sind auch keine Tiere, wir leben auch nicht früher, sind auch keine Naturvölker. Wir leben jetzt und heute werden Hierarchien sehr bewusst geschaffen und ausgenutzt und gegen andere benutzt. Das beste Beispiel haben wir mal grad wieder, ein Oberhäuptling der das Volk repräsentieren soll, droht der Presse. Das ist bewusstes Ausnutzen der Hierarchien, nach unten treten. Auf der Basis, ihr habt zu kuschen.

Ob wir letztlich doch Tiere sind,oder inwiefern wir uns von Tieren unterscheiden ist ein anderes Thema.
Ich kann mir auch nicht vorstellen dass du nicht mal ansatzweise verstehst was ich meine wenn ich sage "Hyrachien entstehen auch von alleine und aus der Natur"
Nur,du fährst auf einer ganz bestimmten Bahn,und diese möchtest du nicht verlassen.Das ist natürlich ok.

Zitat von Leonard Beitrag anzeigen
Dogmen,wie du sicher selber weisst,sind Lehrsätze die nicht bewiesen werden können oder wurden,aber dennoch als Wahrheit gelten oder genannt werden.
Ein religiöses Dogma ist da z.B. dass Jesus der einzige und alleinige Sohn Gottes ist,und Gott sich einzig und allein durch seinen Sohn offenbart,also dadurch Mensch geworden ist.
Dogmen sind doch kein Produkt des Philosophie sondern einzig und allein ein Produkt des Glaubens.
Danke, dann ist Gott unumstösslich ein Dogma.

Das Konzept was mit Gott in Verbindung gebracht wird ist ein Dogma.
 
Zitat von Leonard Beitrag anzeigen
Dogmen sind doch kein Produkt des Philosophie sondern einzig und allein ein Produkt des Glaubens.
Und gerade Philosophie ist in der Lage Dogmen zu hinterfragen und an ihnen zu rütteln.Nur ein dogmatisch Gläubiger würde behaupten die Philosophie dient der Unterhaltung des Ego.
Die Philosophie hinterfragt also :confused:

Ja sicher,das unterscheidet ja auch die Philosophie von der Theologie.

Braucht es immer noch einen Menschen, der philosophiert. Der Mensch selbst spricht von sich als Ich = Ego.
Wer oder was ist es denn, das im Menschen philosophiert, glaubt?

Der Glaube ist etwas theologisches,die Philosophie hat nichts mit Glauben zu tun.
Du kannst doch einem Menschen der philosophiert nicht unterstellen er würde damit seinem Ego dienen.Vielleicht hast du das ja für dich so herrausgefunden und bemerkt das beim philosophieren du dich nur selbst unterhalten hast.Aber das kannst du dann nicht auf alle anderen beziehen.

Die Aussage: Alles was das Ego tut, dient seiner Unterhaltung, hat nichts mit dogmatischem Glauben zu tun. Die Behauptung des Gegenteils wäre sonst genauso dogmatisch anzusehen.

Das gilt nicht!
Wenn man eine dogmatische Behauptung aufstellt ist das Gegenteil davon,also die Verneinung nicht automatisch auch dogmatisch.
Das wäre so als wenn du mir sagen würdest:"Es gibt Gott!"
Und ich würde dir entgegnen "Beweise es mir",
und du würdest von mir fordern zu beweisen dass es Gott nicht gibt.

Nene,so geht das nicht!
 
Gott kann man auch streichen und durch andere Begriffe ersetzen, wie an einem Wunsch festhalten, oder wie du meinst .... Liebe.

Richtig,man könnte Gott als Begriff durch den Begriff Konzept ersetzen.
Denn erst durch die Begreifbarkeit von Gott,in all seinen Konzepten wird Gott zum Dogma.
Und nur als Beispiel:Ich habe A.Einstein auch nicht völlig verstanden und begriffen,ist Er dadurch ein Dogma für mich?
Nein!
 
Richtig,man könnte Gott als Begriff durch den Begriff Konzept ersetzen.
Denn erst durch die Begreifbarkeit von Gott,in all seinen Konzepten wird Gott zum Dogma.
Und nur als Beispiel:Ich habe A.Einstein auch nicht völlig verstanden und begriffen,ist Er dadurch ein Dogma für mich?
Nein!

Siehst, da haste wieder was falsch verstanden, Gott gibt es nicht für mich, keine Urkraft, nichts dergleichen. Zu ersetzen auch mit einem Wunsch an etwas festzuhalten, was aber nicht da ist.
Das habe ich mit Ersetzen gemeint.
Nicht auf der Basis, es glaubt einer an Gott als Urkraft, als Wahrheit und gegeben und ein anderer ersetzt es halt nur als Urkraft und Liebe und damit glauben beide an Gott.

Das ist der Unterschied. Alles mit Gott, sind für mich schöne Geschichten, haben für mich mit Wahrheit und Realität aber nichts zu tun. Fängt schon damit an, Gott der Erschaffer, gibt uns alles, tja, dann auch das Negative. Und hier hört es spätestens bei überzeugten Gläubigen auf, dann ist Gott auf einmal neutral, hat mit dem Negativen nichts zu tun, nein, nein. Bloß nicht, Hilfe. Im Kirchlichen wird es dazu noch amüsanter, wie verdrängt wird und nur das Positive gesehen und zelebriert wird. Teilweise bis zum Erbrechen.

Ich respektiere solche glaubensbedingte Anwandlungen, nur für mich ist es nichts.

Und trotzdem, glaube ich auch, besser gesagt, nehme mir das Recht zu glauben, wenn ich es brauche, wohlwissentlich des Selbstbetruges, der Schönmalerei. Denn das können wir, unsere graue Masse überlisten, um uns in einer schwierigen Situation wieder runterzubringen.

Und in solchen Momenten, ist die Begriffsbezeichnung tatsächlich uninteressant, da kein vorgefertigter Glaube dahintersteckt. Sondern nur eine bewusste Vorgaukelei mit sich selbst. Ein himmelweiter Unterschied zu jemanden, der unabdingbar glaubt. Es ist kein Begriffsaustausch, sondern ist losgelöst vom Glauben.

Wenn du das verstehst, wird dir auch meine Einstellung zu Hierarchien bewusst. Besser erklären kann ich es nicht. Will ich auch nicht, soll jeder selbst ausprobieren, sich mal komplett vom Glauben zu lösen und damit lernen zu spielen. ;)
 
Gott gibt es nicht für mich, keine Urkraft, nichts dergleichen.
Das ist die Ansicht vieler vieler Menschen. Es ist die Philosophie der Atheisten. Und sie glauben mit vollster Überzeugung daran.
Weil es keinen echten wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, dass Gott nicht existiert, deswegen ist die ganze Philosophie seiner Nichtexistenz auch nur ein Glaube
Wie jeder Glaube, lässt auch dieser Glaube die atheistisch eingestellten Menschen glücklicher leben. Aber mir gibt der Glaube, dass Gott ist und wesenhaft wirkt, erhöhte und tiefe Lebenszuversicht.
Philosophisch und glaubensmäßig kann ich ableiten, dass ich eine lebende Seele bin. Ganz wichtig für mich: Ich seh mich nicht untergehn, wenn ich sterbe.
 
Das ist die Ansicht vieler vieler Menschen. Es ist die Philosophie der Atheisten. Und sie glauben mit vollster Überzeugung daran.
Weil es keinen echten wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, dass Gott nicht existiert, deswegen ist die ganze Philosophie seiner Nichtexistenz auch nur ein Glaube
Wie jeder Glaube, lässt auch dieser Glaube die atheistisch eingestellten Menschen glücklicher leben.

Es gibt auch keinen Beweis dafür. :tomate:
Und das andere, dass auch der nicht glaubt, an ihn glaubt, denn ansonsten würde er ja nicht an ihn glauben, habe ich zig Seiten zu vor schon geschrieben.

Aber mir gibt der Glaube, dass Gott ist und wesenhaft wirkt, erhöhte und tiefe Lebenszuversicht.
Philosophisch und glaubensmäßig kann ich ableiten, dass ich eine lebende Seele bin. Ganz wichtig für mich: Ich seh mich nicht untergehn, wenn ich sterbe.

Arrrgh, und die anderen gehen unter, wenn sie sterben ??? ........ :D interessant, interessant. :lachen:

Siehst, dann hast du mich nicht verstanden, so mit Stufen ...... ;)
 
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Es gibt auch keinen Beweis dafür.
Ich weiß, ich weiß. Darum rede ich vom Glauben und nicht von einem definitiven Wissen.
Arrrgh, und die anderen gehen unter, wenn sie sterben ??? ........ interessant, interessant.
Ich gebe nun einmal in kurzer Form die Worte wieder, die mir einmal eine echte Atheistin präsentierte, als das Leben nach dem Sterben zur Sprache kam. Sie sagte in etwa das:
"Wenn eine Kerze aufhört zu brennen, dann ist nicht ein Schimmer von einer Flamme mehr da. So ist es mit dem Leben: Wenn es erlischt, dann ist nichts mehr von der Flamme Leben da. Aus, vorbei, gewesen. Wie sich die Kerzenflamme ins Nichts auflöst, so löst sich der Mensch in ein endgültiges, absolutes Nichts auf."

Und zwar sagte sie das als eine Tatsache, die ohne Ausnahme jeden Menschen trifft.
Wenn du hier der gleichen Meinung bist, dann bist ein echter Atheist.

Was aber ich als ein Mensch sage, der ans Weiterleben glaubt, das ist das: Ja, jeder Mensch lebt in alle Ewigkeiten weiter.
Siehst, dann hast du mich nicht verstanden, so mit Stufen ......
Ich glaube, meine Ansichten sind auf einer anderen Stufe als die deinen.
 
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