sind Fleischesser die schlechteren Menschen.

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Da ist mit eine gebratene Stelze lieber... mit einer so knusprigen Schwarte, die kracht, wenn man reinbeisst. :D

lichtbrücke
 
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Das mit der Rohkost ist übrigens eine ganz tolle Sache. Da gibt es einige Leute die damit ihre Krankheiten ausheilen. Ich vermute, dass sie die vollkommendeste Form der Ernährung ist, weil die Lebensmittel bei allen Kochprozessen verändert werden. Erhitzen macht aus dem LEBENSmittel immer ein bloßes Nahrungsmittel.


lg
Topper

ja , das hab ich auch schon in mehreren büchern gelesen

lg. beere:)
 
um auf den titel des threads nochmal einzugehen...
die bewohner grönlands, alaskas, etc. die wir als inuit kennen, sind sicherlich keine schlechteren menschen gewesen, wie sie noch so gut wie ausschließlich von fleisch gelebt haben, bevor sie durch die moderne zivilisation mit "normalem" essen in die fettleibigkeit und ernährungsbedingte krankheiten geführt wurden.

und sind die massai, die sich wertvolle vitamina und mineralstoffe durch das trinken vom blut ihrer rinderherden holen, alles schlechte menschen? wohl kaum.

:)
 
Liebe Lucia,
Wer sich seiner Natur bewusst ist, würde nie auf sowas kommen wie vegan zu werden, ... . :)
Katzen kämen auch nie auf die Idee Kopfsalat und anderes Gemüse zu essen.
lg
Cyrill
 
Mal wieder ein paar Gedanken zum Thema... zur Abwechslung :)

Der Link, mit dem Beere ihr Zitat be-quellt ;) , den hab ich mir selbstverfreilich angeschaut. Bin ja ein neugieriger Mensch.

*Senftube auf*

Die Worte, die da aus den diversen Lehrreden zitiert werden (schön selektiv, versteht sich - mühsam, da dem Kontext nachzugoogeln, aber es geht in den meisten Fällen, Internet ist ja groß und weit) - die richten sich, wie ich dem ergoogelten Kontext jeweils entnehme, an die Mönche. Wenn er sagt, "kann nicht mein Schüler sein" - dann heißt das explizit, kann mir nicht als Mönch auf meinen Wanderungen folgen.

Ich kann also sehr wohl sagen, ich bin Buddhistin - und ich esse Schnitzel. Ich kann dann nur nicht als ordinierte Bhikkuni leben. Will ich ja auch gar nicht - denn dann müßte ich ja auch Glatze tragen, dürfte nur zwei Mönchsroben besitzen und müßte Heim und Familie verlassen...

Es ist immer einfach, aus dem Zusammenhang gerissene Satzfetzen als Schlag-Worte zu verwenden - um damit dem anderen meine überzeugung um die Ohren zu hauen. Aber nicht sinnvoll. Denn gerade bei Buddha wissen man muß :) - zu wem hat er grade gesprochen. Weil es ihm nicht um den Wortlaut ging, sondern um die mit den Worten erzielte Wirkung. Dann stolpert man nämlich auch nicht über scheinbare Widersprüche...

Das kann übrigens auch bei dem Herrn aus Nazareth nicht schaden... auch der hat zu seinen Jüngern in anderem Ton geredet als zu den Zöllnern.

Also. Buddhistisch gemeinter Begriff "Sangha" besteht aus ordinierten Ordensangehörigen und Laien. Gehen verschiedene Wege auf gleicher Grundlage. Im Rahmen meiner Möglichkeiten bewußt werdend. Und durchaus als Laie auch Fleisch essend. (Für Laien bedeutet "nicht töten" ausdrücklich "nicht andere Menschen töten"). In allen buddhistischen Ländern wird Fleisch gegessen... und keinem Mönch würde es einfallen, solch einen fanatischen Feldzug anzufangen. Er selbst hat sich entschieden, auf seinem Weg dieses nicht mehr zu tun, und gut ist.

*Senftube zu*

Gruß
Kinny
 
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Aus meinem spirituellen Weg:

2001, ich war gerade mal sieben Monate unterwegs und hatte die Grundlagen noch nicht richtig verarbeitet, stellte ich meine Ernährung auf vegetarisch um.

2006 dann kam eine Phase, in der ich einen tiefen Blick auf das wirkliche Wesen der Schöpfung werfen durfte.

Und es wurde klar, dass nur der Mensch eine Seele hat, besser gesagt ist. Tiere haben einen "Funken des Lebens". Aber eben keine Seele.
Was bedeutet, dass Tiere zwar Schmerzen und andere körperliche Wahrnehmungen haben. Aber eben keine Gefühle (z.B. Angst vor dem Tod, Angst überhaupt) wie Menschen haben.
Weiterhin wurde klar, dass die Schöpfung absichtlich so aufgebaut ist. Die Pflanzen dienen der Ernährung der Pflanzenfresser. Und die Pflanzenfresser wiederum ernähren die Jäger.
Und der Mensch kann sich von allem ernähren.

Spirituell gesehen, ist es also nicht schädlich Fleisch zu essen.

Nun gilt es aber, mit der Schöpfung respektvoll umzugehen. Dass bedeutet, wenn Fleisch, dann bitte auch möglichst artgerecht und die Schlachtung sollte möglichst schmerzfrei für das Tier erfolgen.

Und wie ernähre ich mich heute?

Ich höre auf die Bedürfnisse meines Körpers. Manchmal reicht ein trockenes Brot. Und manchmal habe ich Appetit auf Fleisch. Nebenan, aus der Bauernmetzgerei.

:)

crossfire (höre ich da schon die Steine im Anflug?)

 
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