sind Fleischesser die schlechteren Menschen.

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Und es wurde klar, dass nur der Mensch eine Seele hat, besser gesagt ist. Tiere haben einen "Funken des Lebens". Aber eben keine Seele.
Was bedeutet, dass Tiere zwar Schmerzen und andere körperliche Wahrnehmungen haben. Aber eben keine Gefühle (z.B. Angst vor dem Tod, Angst überhaupt) wie Menschen haben.
Das würde ich gerne nachvollziehen, kann es aber nicht.
Zumindest bei den Gefühlen hab ich einen anderen Eindruck.:dontknow:

(höre ich da schon die Steine im Anflug?)
Wir sind doch keine Islamisten... :D
:escape:
 
crossfire schrieb:
Aber eben keine Gefühle (z.B. Angst vor dem Tod, Angst überhaupt) wie Menschen haben.

Unsere Schäferhündin wurde 10 Jahre alt. Ihr ganzes Leben lang war es NIE ein Problem, zum mit ihr zum Tierarzt zu gehen. Nur das letzte Mal... sie bockte auf dem ganzen Weg (es konnte sie leider niemand tragen, wir waren auch nicht mobil, sprich Auto), es war äusserst mühsam. Mir war nicht klar warum...
Mein Mann setzte sich mit ihr ins Wartezimmer, ich lief noch schnell zur Bank. Als ich zurückkam, sass mein Mann allein im Wartezimmer, ein Häufchen Elend, unser Engelchen war bereits eingeschläfert. :(

Ich schätze dich und dein Wissen, aber... Sei mir bitte nicht böse, dieses Erlebnis zeigt das genaue Gegenteil. Nämlich dass im Gegensatz zu meinem Mann und mir der Hund sehr wohl instinktiv gespürt hat, was passieren wird, und sich aus diesem Grund gewehrt hat, wie er nur konnte. Da kann mir keiner erzählen, dass ein Tier keine Angst vor dem Tod hat.

Das Ganze ist jetzt mehr als 4,5 Jahre her, und ich bin heute noch fertig, wenn ich daran denke, was ich meinem Engelchen mit diesem letzten Gang zum Tierarzt angetan habe - unwissentlich, denn weder mein Mann noch ich dachten auch nur ansatzweise daran, dass es so kommen könnte. :(

lichtbrücke
 
lichtbrücke;2816578 schrieb:
Unsere Schäferhündin wurde 10 Jahre alt. Ihr ganzes Leben lang war es NIE ein Problem, zum mit ihr zum Tierarzt zu gehen. Nur das letzte Mal... sie bockte auf dem ganzen Weg (es konnte sie leider niemand tragen, wir waren auch nicht mobil, sprich Auto), es war äusserst mühsam. Mir war nicht klar warum...
Mein Mann setzte sich mit ihr ins Wartezimmer, ich lief noch schnell zur Bank. Als ich zurückkam, sass mein Mann allein im Wartezimmer, ein Häufchen Elend, unser Engelchen war bereits eingeschläfert. :(

Ich schätze dich und dein Wissen, aber... Sei mir bitte nicht böse, dieses Erlebnis zeigt das genaue Gegenteil. Nämlich dass im Gegensatz zu meinem Mann und mir der Hund sehr wohl instinktiv gespürt hat, was passieren wird, und sich aus diesem Grund gewehrt hat, wie er nur konnte. Da kann mir keiner erzählen, dass ein Tier keine Angst vor dem Tod hat.

Das Ganze ist jetzt mehr als 4,5 Jahre her, und ich bin heute noch fertig, wenn ich daran denke, was ich meinem Engelchen mit diesem letzten Gang zum Tierarzt angetan habe - unwissentlich, denn weder mein Mann noch ich dachten auch nur ansatzweise daran, dass es so kommen könnte. :(

lichtbrücke



Das ist wirklich ein Hammer! Ich kann verstehen, daß du damit nicht durch bist. Und ich weiß auch gar nicht, wie man so etwas nachträglich aufarbeiten und kompensieren kann.

Wünsche dir trotzdem, daß du das hinbekommst.

:)
 
GräfinJo schrieb:
Das ist wirklich ein Hammer! Ich kann verstehen, daß du damit nicht durch bist. Und ich weiß auch gar nicht, wie man so etwas nachträglich aufarbeiten und kompensieren kann.

Wünsche dir trotzdem, daß du das hinbekommst.

Danke dir! :) *grad mal wieder Taschentücher vollgeheult hat.

Keine Ahnung, wie man das aufarbeiten kann... Hab mal mit einem Medium telefoniert (Jenseitskontakte / Tierkommunikation), hat aber offenbar nix gebracht.

Naja, ist anderes Thema. :)

lichtbrücke
 
lichtbrücke;2816578 schrieb:
Unsere Schäferhündin wurde 10 Jahre alt. Ihr ganzes Leben lang war es NIE ein Problem, zum mit ihr zum Tierarzt zu gehen. Nur das letzte Mal... sie bockte auf dem ganzen Weg (es konnte sie leider niemand tragen, wir waren auch nicht mobil, sprich Auto), es war äusserst mühsam. Mir war nicht klar warum...
Mein Mann setzte sich mit ihr ins Wartezimmer, ich lief noch schnell zur Bank. Als ich zurückkam, sass mein Mann allein im Wartezimmer, ein Häufchen Elend, unser Engelchen war bereits eingeschläfert. :(

Ich schätze dich und dein Wissen, aber... Sei mir bitte nicht böse, dieses Erlebnis zeigt das genaue Gegenteil. Nämlich dass im Gegensatz zu meinem Mann und mir der Hund sehr wohl instinktiv gespürt hat, was passieren wird, und sich aus diesem Grund gewehrt hat, wie er nur konnte. Da kann mir keiner erzählen, dass ein Tier keine Angst vor dem Tod hat.

Das Ganze ist jetzt mehr als 4,5 Jahre her, und ich bin heute noch fertig, wenn ich daran denke, was ich meinem Engelchen mit diesem letzten Gang zum Tierarzt angetan habe - unwissentlich, denn weder mein Mann noch ich dachten auch nur ansatzweise daran, dass es so kommen könnte. :(

lichtbrücke


Hallo Lichtbrücke,

was hast du deiner Hündin angetan?

Das Tier litt. Sonst wärt ihr nicht zum Tierarzt gegangen. Was ja genau richtig war. Und was sich dann ergeben hat, ist doch nicht dein Handeln.
Oder hättest du es besser gefunden, wenn die Hündin noch tagelang gelitten hätte?

Und deine Interpretation, dass das die Hündin wusste, warum sie nicht zum Tierarzt gebracht werden wollte, ist menschlich.
Aber, wie ist es denn, wenn wir wirklich leiden? Wir verkriechen uns und wollen nur in Ruhe gelassen werden.
Vielleicht hat das Aufnehmen und Tragen der Hündin zusätzliche Schmerzen bereitet?

Du siehst, es ist auch eine vollkommen andere Interpretation möglich.
Wobei ich verstehe, dass wenn man mit einem Tier 10 Jahre zusammenlebt, sich ein großes Mitgefühl einstellt.

:)

crossfire
 
was hast du deiner Hündin angetan?

Das Tier litt. Sonst wärt ihr nicht zum Tierarzt gegangen. Was ja genau richtig war. Und was sich dann ergeben hat, ist doch nicht dein Handeln.
Oder hättest du es besser gefunden, wenn die Hündin noch tagelang gelitten hätte?

Es gibt auch Tierärzte, die Hausbesuche machen...

crossfire schrieb:
Und deine Interpretation, dass das die Hündin wusste, warum sie nicht zum Tierarzt gebracht werden wollte, ist menschlich.
Aber, wie ist es denn, wenn wir wirklich leiden? Wir verkriechen uns und wollen nur in Ruhe gelassen werden.
Vielleicht hat das Aufnehmen und Tragen der Hündin zusätzliche Schmerzen bereitet?

Niemand hat sie aufgenommen und getragen, sie musste laufen.

crossfire schrieb:
Du siehst, es ist auch eine vollkommen andere Interpretation möglich.
Wobei ich verstehe, dass wenn man mit einem Tier 10 Jahre zusammenlebt, sich ein großes Mitgefühl einstellt.

Ja, vermutlich hatte sie auch Schmerzen.

Nichtsdestotrotz glaube ich diese These, nach welcher Tiere keine Angst vor dem Tod hätten (oder Ähnliches) nicht. Tiere haben Instinkt. Und sie haben (meinem Gefühl nach) mit Sicherheit auch einen Lebenserhaltungstrieb.

Weiteres Beispiel...

Meine Eltern hatten einen Kater (Findling). Ein verschmustes Wesen, das sich gerne in die Arme oder auf den Schoß des Herrchens schmiegte. Eines Tages wollte Katerchen es sich wie üblich auf Herrchens Schoß bequem machen... hüpfte auf seine Oberschenkel, stellte urplötzlich sämtliche Haare auf und floh. Niemand wusste, warum. Zwei Tage später kam mein Vater ins Krankenhaus und nicht mehr nachhause. (Der Kater war übrigens gesund.)

Sorry, ich glaube deine These immer noch nicht. Ich denke vielmehr, dass Tiere instinktiv sehr wohl wahrnehmen, was passieren wird, und dass sie durchaus sowas Ähnliches wie Angst/Panik, etc. spüren können. Wäre das nicht, würden Tiere nicht fliehen (vor jemandem/etwas, das ihnen zu Leibe rücken will).

So, mit weiteren Tiergeschichten quäle ich euch nicht mehr. ;)

lichtbrücke
 
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Natürlich haben Tiere Instinkt. Und sie haben, oftmals, eine wesentliche ausgeprägtere Wahrnehmung als Menschen. Instinkt ist eine biologische Notwendigkeit, die dem Überleben dient.

Aber, Tiere akzeptieren einfach, was geschieht. Anders als der Mensch fangen sie nicht an zu hinterfragen, ob da irgendwelche Mächte gegen sie arbeiten. Tiere akzeptieren die Welt, wie sie ist. Der Mensch hat die Fähigkeit, aus einem Ereignis ein Drama zu machen. Oder Erleuchtung. Oder eben gar nichts.

Ein Tier fragt nicht, ob es einen Gott gibt. Es ist einfach. Solange es ist.

:)

crossfire (dem man nicht glauben kann. Aber, nächstes Jahr um die Zeit den wissenschaftlichen Test der Antworten des Arms hinter sich hat. Dieses Arms, mit dem die Aussagen crossfires alle hinterfragt und verifiziert wurden. Und dann stehe ich entweder als größter Idiot aller Zeiten dar. Oder Manche hätten einen Grund zum Umdenken. Viele Manche!)


 
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