Tiere haben einen Instinkt. Tiere "wissen" nicht, sie "denken" nicht und sie haben in dem Sinn auch auch keine Gefühle wie wir sie kennen. Tiere wissen nichtmal, dass es sowas wie einen Tod gibt.
Eine Katze z.b. weiss ja nicht mal, dass sie eine Katze ist. Ihr Instinkt lässt sie so handeln, wie sie handelt - und wir oder die Wissenschaft hat ihr Verhalten dann als katzentypisch kategorisiert. Der Katze ist das völlig schnuppe.
Ich hab lange Zeit Rettungshunde ausgebildet. Ich liebe Hunde, ja ich bin fast schon vernarrt in Hunde. Aber dennoch - Hunde lieben nicht, sie haben mit nichts und niemanden Mitleid und sie sind auch nicht treu in unserem Verständnis. Sie sind Rudeltiere und ihr Instinkt sagt ihnen, dass es kein Futter für sie gibt, wenn sie der letzte im Rudel sind und nicht nett und unterwürfig sind - das liegt in ihrer Natur. Sie können sich nach oben raufen, das versuchen halbwüchsige Rüden auch oft - nur haben sie im Menschenrudel kaum Chancen auf einen höheren Platz.
Wenn Hunde "wissen" und "denken" könnten, dann würden sie auch nicht mit dem Schwanz wedeln, wenn sie vor einer Katze stehen ....
Rettungshunden sind die Menschen, die sie suchen auch im Grunde genommen sch....egal, sie suchen, weil sie so konditioniert sind, dass sie, wenn sie eine liegende Person finden, etwas zu fressen bekommen. Genaugenommen gehen sie auf die Jagd. Und je mehr Hunger sie haben, desto besser suchen sie. (Ausser die Hunde die auf Basis ihres Spieltriebes konditioniert sind - bei denen funktioniert das ein bisschen anders)
Das Problem in der Haltung von Hunden ist, dass der Mensch glaubt, das Denken der Hunde würde zumindest so ähnlich sein wie ihr eigenes und der Hund muss auf ihre Denkebene - und sind leider selbst unfähig, sich auf die Denkebene des Hundes zu begeben.

Frl.Zizipe