sind Fleischesser die schlechteren Menschen.

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crossfire schrieb:
Natürlich haben Tiere Instinkt. Und sie haben, oftmals, eine wesentliche ausgeprägtere Wahrnehmung als Menschen. Instinkt ist eine biologische Notwendigkeit, die dem Überleben dient.

Genau darum gehts, um nix anderes.

crossfire schrieb:
Aber, Tiere akzeptieren einfach, was geschieht.

Ist mir schon klar, sie *sind* einfach. Nur glaube ich nicht, dass sie keine Gefühle (oder ähnliche Funktionen) haben.

crossfire schrieb:
Anders als der Mensch fangen sie nicht an zu hinterfragen, ob da irgendwelche Mächte gegen sie arbeiten. Tiere akzeptieren die Welt, wie sie ist. Der Mensch hat die Fähigkeit, aus einem Ereignis ein Drama zu machen. Oder Erleuchtung. Oder eben gar nichts.

Ein Tier fragt nicht, ob es einen Gott gibt. Es ist einfach. Solange es ist.

Viel erzählt, aber überflüssig *sorry. Das, was du da schreibst, ist bekannt und ausserdem nicht das Thema.

lichtbrücke
 
Wie erklärst du dir das Quieken eines Schweines beim Schlachten?


Treibe irgendein Tier in eine Situation, dass es nicht kennt. Ein Schwein, von das von zwei Menschen in eine Ecke eines Schweinekobens getrieben wird, quiekt genauso. Obwohl es in diesem Fall nur darum geht, dem Tierarzt die Untersuchung zu erleichtern.

crossfire (der auf einem Bauernhof aufgewachsen ist)

 

Treibe irgendein Tier in eine Situation, dass es nicht kennt. Ein Schwein, von das von zwei Menschen in eine Ecke eines Schweinekobens getrieben wird, quiekt genauso. Obwohl es in diesem Fall nur darum geht, dem Tierarzt die Untersuchung zu erleichtern.

crossfire (der auf einem Bauernhof aufgewachsen ist)


Und warum tut es das?
 

Du siehst, es ist auch eine vollkommen andere Interpretation möglich.
Ich möchte Dir empfehlen folgende Bücher mal zu lesen:

Das Gefühlsleben bei Tieren
Marc Bekoff
ISBN 978-3-936188-42-4

Gedanken zu einer neuen Sicht der Natur
Ausgewählte Essays
Marc Bekoff
ISBN 978-3-936188-39-4

Kann man hier oder woanders beziehen.
:)
 
Und warum tut es das?


Das ist ganz einfach der biologische Instinkt.
Eine Situation, die die körperliche Beweglichkeit einschränkt, bedeutet instinktiv Gefahr. Ist ja auch vergleichbar mit der Situation, wenn ein Schwein von einem Raubtier angegriffen wird.
Und der Instinkt, als das durch Neuronen festgelegte Programm stellt Gefahr fest.

Gefühle und Instinkt sind zweierlei. Instinkt liegt biologisch fest. Und dient dem Überleben. Instinkt ist ein Bestandteil des spirituellen Bauplans des Lebens. Gefühle sind ein kognitives Geschehen. Es bedarf einer Analyse durch den Geist.

:)

crossfire

 

Treibe irgendein Tier in eine Situation, dass es nicht kennt. Ein Schwein, von das von zwei Menschen in eine Ecke eines Schweinekobens getrieben wird, quiekt genauso. Obwohl es in diesem Fall nur darum geht, dem Tierarzt die Untersuchung zu erleichtern.

crossfire (der auf einem Bauernhof aufgewachsen ist)

Woher soll ein Schwein wissen,was ein Tierarzt ist?Es ist eine Tatsache,das viele Tiere schon am frühen Morgen an dem sie zum Schlachthof abgeholt werden sollen spüren das ihr Ende nahe ist!Für dich als Bauernsohn ist ein Schweineleben natürlich nur einen Dreck wert.Mach dich doch einfach mal schlau über wissenschaftliche Erkentnisse bevor du selbst irgendwelche Schlüsse ziehst!Tiere sind viel intelligenter als die meisten Leute denken!Ich empfehle dir daher das Buch "Ernährung für ein neues Jahrtausend" zu lesen!
 
Tiere haben einen Instinkt. Tiere "wissen" nicht, sie "denken" nicht und sie haben in dem Sinn auch auch keine Gefühle wie wir sie kennen. Tiere wissen nichtmal, dass es sowas wie einen Tod gibt.

Eine Katze z.b. weiss ja nicht mal, dass sie eine Katze ist. Ihr Instinkt lässt sie so handeln, wie sie handelt - und wir oder die Wissenschaft hat ihr Verhalten dann als katzentypisch kategorisiert. Der Katze ist das völlig schnuppe.

Ich hab lange Zeit Rettungshunde ausgebildet. Ich liebe Hunde, ja ich bin fast schon vernarrt in Hunde. Aber dennoch - Hunde lieben nicht, sie haben mit nichts und niemanden Mitleid und sie sind auch nicht treu in unserem Verständnis. Sie sind Rudeltiere und ihr Instinkt sagt ihnen, dass es kein Futter für sie gibt, wenn sie der letzte im Rudel sind und nicht nett und unterwürfig sind - das liegt in ihrer Natur. Sie können sich nach oben raufen, das versuchen halbwüchsige Rüden auch oft - nur haben sie im Menschenrudel kaum Chancen auf einen höheren Platz.
Wenn Hunde "wissen" und "denken" könnten, dann würden sie auch nicht mit dem Schwanz wedeln, wenn sie vor einer Katze stehen .... :D

Rettungshunden sind die Menschen, die sie suchen auch im Grunde genommen sch....egal, sie suchen, weil sie so konditioniert sind, dass sie, wenn sie eine liegende Person finden, etwas zu fressen bekommen. Genaugenommen gehen sie auf die Jagd. Und je mehr Hunger sie haben, desto besser suchen sie. (Ausser die Hunde die auf Basis ihres Spieltriebes konditioniert sind - bei denen funktioniert das ein bisschen anders)

Das Problem in der Haltung von Hunden ist, dass der Mensch glaubt, das Denken der Hunde würde zumindest so ähnlich sein wie ihr eigenes und der Hund muss auf ihre Denkebene - und sind leider selbst unfähig, sich auf die Denkebene des Hundes zu begeben.



:)
Frl.Zizipe
 

Das ist ganz einfach der biologische Instinkt.
Eine Situation, die die körperliche Beweglichkeit einschränkt, bedeutet instinktiv Gefahr. Ist ja auch vergleichbar mit der Situation, wenn ein Schwein von einem Raubtier angegriffen wird.
Und der Instinkt, als das durch Neuronen festgelegte Programm stellt Gefahr fest.

Gefühle und Instinkt sind zweierlei. Instinkt liegt biologisch fest. Und dient dem Überleben. Instinkt ist ein Bestandteil des spirituellen Bauplans des Lebens. Gefühle sind ein kognitives Geschehen. Es bedarf einer Analyse durch den Geist.

:)

crossfire


Danke für die Mitteilung deiner Sicht. Ich lese deine Worte, doch ich verstehe sie nicht. Bei mir tauchen einfach immer wieder neue Fragen auf.
Unterscheidungsfähigkeit Instinkt- Gefühl bspw.:
Kann dann ein behinderter Mensch, der der Sprache nicht mächtig ist, ebenso wenig fühlen? Und was ist mit Säuglingen? Folgen die denn auch ausschliesslich ihrem Instinkt, und fängt das Fühlen wirklich erst mit der Sprache an?
Ich finde das äusserst verwirrend :)
 
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eidechsenkönig;2816735 schrieb:
Woher soll ein Schwein wissen,was ein Tierarzt ist?Es ist eine Tatsache,das viele Tiere schon am frühen Morgen an dem sie zum Schlachthof abgeholt werden sollen spüren das ihr Ende nahe ist!Für dich als Bauernsohn ist ein Schweineleben natürlich nur einen Dreck wert.Mach dich doch einfach mal schlau über wissenschaftliche Erkentnisse bevor du selbst irgendwelche Schlüsse ziehst!Tiere sind viel intelligenter als die meisten Leute denken!Ich empfehle dir daher das Buch "Ernährung für ein neues Jahrtausend" zu lesen!


Da sind wir mal wieder bei den vorschnellen Interpretationen angelangt.
Nein, ich bin kein Bauernsohn.
Ich komme aus der Arbeiterklasse. Nur, der nächste Bauernhof war 300 m weg. Und deshalb ein interessanter Ort, wo man aufwachsen konnte.

Und ich gebe dir recht, eine fleischarme oder sogar fleischlose Ernährung wäre für die Umwelt sicher besser.
Aber, in diesem Thread geht es darum, ob Fleischesser die schlechteren Menschen sind. Und spirituell gibt es dafür keinerlei Anzeichen.

Aber, ich finde ebenso bedenklich, aus der Ernährung eine Ideologie zu machen. Ist auch nichts anderes als Religion. Hat nur ein anderes Schild.

Fleischesser als Mörder zu bezeichnen ist menschenverachtend. Und bewirkt genau das Gegenteil. Fleischessern zu prophezeien, dass sie nach ihrem Tod schon genug bestraft werden würden, ist nicht besser als das Sünden- und Fegefeuermodell der RKK.

:)

crossfire
 
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