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An solchen Empfehlungen kann man eigentlich sehr gut ablesen, welches Zwangsdenken man sich auferlegen muß, nur um Brahmacharya durchzuhalten. 50% der Menschen sich als abscheulichen Fäkalienhaufen vorzustellen und zwar in Permanenz. Das alles um einen Trieb, der das allernatürlichste der Welt ist, in Schach zu halten.

Nun gut, der Text ist nicht von Opti. Aber mich würde mal interessieren, Opti, verfährst du so, wie 17.2 es empfiehlt?
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An solchen Empfehlungen kann man eigentlich sehr gut ablesen, welches Zwangsdenken man sich auferlegen muß, nur um Brahmacharya durchzuhalten. 50% der Menschen sich als abscheulichen Fäkalienhaufen vorzustellen und zwar in Permanenz. Das alles um einen Trieb, der das allernatürlichste der Welt ist, in Schach zu halten.
An solchen Empfehlungen kann man eigentlich sehr gut ablesen, welches Zwangsdenken man sich auferlegen muß, nur um Brahmacharya durchzuhalten. 50% der Menschen sich als abscheulichen Fäkalienhaufen vorzustellen und zwar in Permanenz. Das alles um einen Trieb, der das allernatürlichste der Welt ist, in Schach zu halten.
Das gilt jetzt allgemein. Ist es denn so schwer, den Text zu verstehen? Er geht meines Wissens übrigens auf Buddha zurück. Er benannte 40 verschiedene Methoden, sich von der sexuellen Verhaftung zu lösen. Eine davon betrifft den Körper mit seinen Unreinheiten zu betrachten. Im Palikanon wird z.B. gesagt:
Weiterhin, o Herr, betrachtet da der Mönch diesen Körper, von der Fußsohle an aufwärts und vom Haarschopf abwärts, den hautumgrenzten, mit vielerlei Unrat angefüllten, nämlich: 'An diesem Körper gibt es
Kopfhaare, Körperhaare, Nägel, Zähne, Haut,
Fleisch, Sehnen, Knochen, Knochenmark, Nieren,
Herz, Leber, Innenhaut (Zwechfell), Milz, Lunge,
Darm, Gekröse, Mageninhalt, Kot, [Gehirn]
Galle, Schleim, Eiter, Blut, Schweiß, Fett,
Tränen, Lymphe, Speichel, Rotz, Gelenköl und Urin...
Wie sich jemand von der sexuellen Verhaftung befreit, bleibt ihm selbst überlassen. Wenn jemandem diese Vorstellung hilft, sich von seinen sinnlichen Leidenschaften zu befreien, dann soll er sie nutzen. Niemand sagt, dass er unbedingt diesen Weg beschreiten soll. Ich habe ihn nicht genutzt und finde diesen Weg auch nicht sonderlich hilfreich. Aber die Leute, die ihn so massiv kritisieren, denen geht es doch nur darum, das ganze Brahmacharya in Misskredit zu bringen. Sie sollten sich viel lieber einmal mit ihrer eigenen sexuellen Verhaftung auseinander setzen, anstatt sich an solchen unwichtigen Details festzubeissen.
Falls du den Text aufmerksam gelesen hast, dann solltest du eigentlich bemerkt haben, dass Frauen gleiches empfohlen wird. "Frauen, die ebenfalls das Brahmacharya praktizieren, sollten in ähnlicher Weise vorgehen." Er spricht also nicht nur die Männer an. Der Text ist mittlerweile mindest 2.500 Jahre alt, wenn nicht noch wesentlich älter. Und nun versetze dich einmal in die Situation eines Mönches, der sich ernsthaft darum bemüht, seine sinnlichen Leidenschaften abzulegen, dem es aber trotz aller ernsthaften Versuche nicht gelingt. Da kann durchaus jemand auf die Idee kommen, ihm diesen Rat zu geben. Ich selber würde ihm diesen Rat nicht geben. Ich weiß aber, dass man viele Dinge anders betrachtet, wenn man die sexuelle verhaftung abgelegt hat.
Das Wort "Kontrolle" taucht recht häufig auf. Nicht nur in Bezug auf Frauen. Wenn ich mir überlege, wieviele Jahre ich brauchte, um die Kontrolle aufzugeben, und wie krank ich dadurch geworden bin, dass ich permanent kontrollieren wollte, wird mir ganz anders angesichts solcher Empfehlungen.
Aber gut, ein jeder werde glücklich nach seiner Fasson.
Lieben Gruß Rita