Sexuelle Enthaltsamkeit

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Ich habe keine "Sexualerziehung" beschrieben, sondern die Lehre von der Unterdrückung der Sexualität, so wie sie im Konzept des "Brahmacharya" niedergelegt ist, referiert.

Bedeutet Brahmacharya Unterdrückung der Sexualität?

Brahmacharya, oder Zölibat, ist ein rationaler Vorgang zur Bewahrung und Erhaltung wertvoller Energie, damit diese für andere sehr wesentliche und unerläßliche Funktionen zur Verfügung stehen kann. Und wenn sie auf diese Weise bewahrt wird, kann sie umgeformt werden. Brahmacharya bedeutet weder Unterdrücken noch Verdrängen von Sexualität. Die Sexualität wird umgangen - und dieses sexuelle Potential wird für etwas verwendet, das zehnmal, hundertmal großartiger ist. Deshalb ist es ein Missverständnis, von Unterdrückung oder Verdrängung zu sprechen. Das liegt an einem mangelnden Verständnis dafür, was es mit der wirklichen spirituellen Suche auf sich hat. Wenn man es richtig versteht, wird man nicht so darüber sprechen. Wir sind nicht einfach Menschen, wir sind mehr als Menschen. Unsere Erscheinungsform als Menschen ist nur ein schwacher Widerschein dessen, was wir in Wahrheit sind. Der einzige Grund, warum unsere Erscheinungsform als Menschen von Bedeutung und Wichtigkeit ist, besteht darin, dass sie uns, wenn sie richtig verwendet wird, erhebt und dahin bringt, wohin wir eigentlich gehören, in das Königreich - auf das wir ein Geburtsrecht haben.

Doch ist die Vorstellung im Westen, dass Brahmacharya Unterdrückung ist, zumindest in einer Hinsicht nicht ganz abwegig. Wenn ein natürliches Potential unterdrückt oder verdrängt wird, kann das unerwünschte Veränderungen in der Persönlichkeit hervorrufen. Wenn Brahmacharya einem Menschen gegen seinen Willen und gegen seine Überzeugung aufgezwungen wird, können daraus natürlich abnorme Zustände resultieren, weil der Mensch dazu veranlasst wird, etwas zu tun, was er oder sie tief im Inneren nicht tun will - gezwungen von anderen, von sozialen Zwängen oder durch das Ablegen von Gelübden, die er oder sie nicht hätte ablegen sollen, ohne vorher genau und gut überlegt zu haben, was damit verbunden ist.

Wenn aber ein intelligenter Mensch die gesamte Situation des Lebens gut durchdacht hat, sich sagt: "Wenn ich etwas Großes und Mächtiges erreichen will, kann ich es mir nicht leisten, die mir zur Verfügung stehenden Energien zu verschwenden. Je mehr ich sie bewahre, desto mehr kann ich sie für diese Absicht einsetzen, und desto besser sind die Chancen auf Erfolg."

Wenn der Mensch so denkt und die rationale Seite dessen verstanden hat, und wenn die höchste Errungenschaft, zu der er strebt, ihm das wert ist, wenn er oder sie aus freiem Willen, mit voller Absicht und großer Begeisterung zum Zölibat schreitet, wo ist dann Unterdrückung? Ganz im Gegenteil, das, was als Selbstverleugnung erscheint, gibt effektiv einer höheren Dimension unseres Wesens Ausdruck, in die man sich jetzt begeben hat. Also weit davon entfernt, darauf zu verzichten, sich selbst Ausdruck zu verleihen, gibt es dem Menschen seinen vollen Ausdruck, da er sich nicht länger mit dem geringeren Aspekt seiner Gesamtpersönlichkeit identifiziert. Er identifiziert sich mit dem höheren Aspekt. Es ist eine Art Befreiung und Entwicklung hin zu einem höheren Niveau. Es ist etwas Positives, Kreatives und nicht etwas Negatives. Es ist kein Verneinen, sondern effektiv ein Ausdruck seiner selbst.

Wenn das so gesehen wird, irren Freud und die anderen. Sie haben eine solche Situation oder Möglichkeit nie erwogen. Und es ist nicht nur eine Möglichkeit, es ist eine Jahrhunderte oder Jahrtausende alte Tradition - für jemanden, der bereit ist, alles zu tun, alles zu geben und jeden Preis dafür zu bezahlen, um das Höchste zu erlangen.

Swami Chidananda: Das göttliche Leben
 
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Das erinnert tatsächlich an mittelalterliche Kampfschriften christlicher Prägung. Nur daß in früheren Zeiten noch der Teufel ins Spiel kam.

2.4 Die Ausrottung der Lust

Du musst diesen entsetzlichen Feind, die Sinneslust, die die Lügen sehr sorgfältig in den verschiedenen Ecken deines Herzens versteckt, sehr aufmerksam suchen. So wie der Fuchs sich in den Büschen versteckt, so versteckt die Lust sich in den Ecken des Geistes. Du kannst ihre Anwesenheit nur ermitteln, wenn du aufmerksam bist. Intensive Selbstbeobachtung ist daher sehr wichtig. Genau so wie mächtige Feinde nur besiegt werden können, wenn man sie von allen Seiten angreift, genau so kann man auch die mächtigen Sinne nur besiegen, wenn man sie ebenfalls von allen Seiten angreift, von innen und von außen, von oben und von unten.

Der Punkt ist die intensive Selbstbeobachtung. Sie entwickelt sich mit dem Bewusstsein. Erst vor ein paar Tagen ging mir durch den Sinn, dass es genau dieses Bewusstsein ist, dass ich bei einigen vermisse.
 
@opti (mag nicht extra einen thread aufmachen):

gilt das prinzip der erntahltamkeit (energie sparen und so) nur für männer!?
ich mein das ernst...würd mcihe cht interessieren!

weil der mann ja eg der "aussendende" is und die frau ja beim sex keinen samen produziert... :confused:

und wenn das auch für frauen gilt, dann würd mich interessiern was da die begründung is... :confused:

bitte...danke :)
 
@opti (mag nicht extra einen thread aufmachen):

gilt das prinzip der erntahltamkeit (energie sparen und so) nur für männer!?
ich mein das ernst...würd mcihe cht interessieren!

weil der mann ja eg der "aussendende" is und die frau ja beim sex keinen samen produziert... :confused:

und wenn das auch für frauen gilt, dann würd mich interessiern was da die begründung is... :confused:

bitte...danke :)

Ja, es gilt im Prinzip auch für die Frauen. Darum gibt es ja auch Frauenklöster. Auch hier gilt es, die sexuelle Energie zu bewahren. Bei Frauen wird der Kern der sexuellen Energie mit der Eizelle gleichgesetzt. Aber ich weiss ehrlich gesagt zu wenig über die physiologischen Abläufe der Sublimation bei den Frauen. Selbst bei den Männern habe ich noch Verständnisprobleme. Vereinfacht könnte man aber sowohl für den Mann als auch für die Frau sagen, dass mit jedem Orgasmus sexuelle Energie verloren geht, die man sonst für die Sublimation nutzen könnte.
 
Ah ja, die Telepathie und die Halluzinationen. Du meinst es also wirklich ernst. *schmunzel*
Ich schreib's aber hier hin, weil es hierher gehört, nicht wahr?
Ich muss dir ein Kompliment machen, Simi. Sehr gute Einwände. Aber ich sehe manches anders. Wir stimmen also darin überein, dass nicht die intellektuelle Erkenntnis gemeint sein kann. Ich glaube, das wird aber oft so verstanden.
Ja- da stimmen wir überein und ja- das wird oft verwechselt.

opti schrieb:
Aber was passiert, wenn der Verstand schweigt? Das ist ein physiologischer Zustand. Der verstand kommt dann zum Schweigen, wenn durch kontemplative Methoden (plus Enthaltsamkeit) 1. im Stirnbereich des Gehirns ein Aktivitätsanstieg stattfindet und 2. im Parietallappen (etwa von der Kopfmitte bis zum oberen Hinterkopf), eine Verminderung der Gehirnaktivität stattfindet. Durch die Abnahme der Gehirnaktivität im Scheitellappen verlieren die Meditierenden oder Betenden den Sinn für das Selbst, die Ich-Identität und erfahren sehr oft ein Gefühl von Raum- und Zeitlosigkeit.
Was passiert, wenn der Verstand schweigt? Dann spricht der Geist, der göttliche. Es gibt die verschiedensten Arten von Meditation, um diesen Zustand des stillen Verstandes zu erreichen- und ich sage dir, opti- ich kenne keine von ihnen- hab' also auch nie eine von ihnen angewendet. Ich hab' einfach nur gründlich über mich nachgedacht, besonders während einer Krise. Ich wollte den wirklichen Grund wissen- die Ursache für mein Problem. Ich wusste nix von Gott, wollte ich auch nicht, ich war Atheist. Du weisst schon: Gott ist was für Spinner, die im täglichen Leben nicht klarkommen. Eine Offenbarung des Heiligen Geistes ist zunächst mal nix anderes, als das innerliche Erkennen der wahren Ursache eines Problems, das man hat. Mit Gott hat das erst mal gar nix zu tun, allerdings offenbart der sich auf diesselbe Weise- durch eine tiefe Sicht ins eigene Innere.

Was sich während einer solchen Sicht auf der physiologischen Ebenen abspielt, davon weiss ich nix. Es ist mir auch völlig egal, welche Lappen da Aktivität zeigen oder nicht, Hauptsache, ich hab' die Ursache meines Problems durchschaut. Wenn das so 4-5 Mal gelingt, stellt sich einem die Frage, warum nicht alle Menschen das tun- ehrlich in sich hineinschauen. Dann hätten sie alle diese Probleme nicht. Wenn man dieses Warum ergründen will, muss man noch tiefer in sich hineinschauen als je zuvor. Und da offenbart sich Gott. Das findet alles statt auf der Ebene des 4. Chakras, des Herzchakras. Jede Offenbarung, ob persönlicher oder universeller Natur, öffnet das Herz ein Stückchen mehr, bis es völlig geöffnet ist. Und dann tritt man ein in den Einen Geist, die Einheit, auf der Höhe des 5. Chakras. Ab da erlebt man hin und wieder Zustande ohne Ich, aber nicht ohne Identität. Der Bezugspunkt wechselt: vorher indentifiziert man sich mit dem Ich und währenddessen identifiziert man sich mit dem göttlichen Geist. Der Geist ist ewig- also Jetzt, in diesem Sinne verliert man das Raum- und Zeitgefühl, ja.

opti schrieb:
Der Scheitellappen scheint am Höhepunkt der Meditation immer weniger mit Blut versorgt zu werden. Er wird sozusagen abgeschaltet. Der Scheitellappen gibt uns Orientierung in Raum und Zeit und verleiht uns ein Gefühl für unseren Körper. Wird dieses Areal still gelegt, können wir nicht mehr zwischen unserem Körper und der äußeren Welt unterscheiden. Es entsteht der Eindruck, als würden wir mit der Welt verschmelzen. Dieses Gefühl spielt bei vielen Religionen eine entscheidende Rolle.
Wie gesagt, vergiss den Scheitellappen, es geht um das Gewahrsein, nicht um den Körper. Ich nehme das so wahr: die äussere Welt ist identisch mit meinem Bewusstsein. Was ich denke und fühle nimmt äussere Gestalt an, tritt mir als Welt gegenüber. Mit der Welt verschmolzen ist der vollkommen Erleuchtete, der verwirklichte Meister auf der Höhe des 7. Chakras. Der fühlt das gesamte Universum als seinen Körper, wie wir unseren menschlichen. Und das sagen alle Religionen und Lehren, ganz recht.

opti schrieb:
Der amerikanische Hirnforscher und Religionswissenschaftler Andrew Newberg hat an der University of Pennsylvania mit einer radioaktiven Markierungssubstanz und einem speziellen Computertomografen die neurophysiologischen Auswirkungen zweier traditionsreicher spiritueller Praktiken auf die Hirnaktivität sichtbar gemacht. Und ist dabei auf interessante Befunde gestoßen. Sowohl bei meditierenden tibetanischen Buddhisten im Zustand des „Einsseins mit dem Kosmos“ wie auch bei tief im Gebet versunkenen Franziskanernonnen ging die Durchblutung des Scheitellappens drastisch zurück. Ein Hirnareal, das sonst unentwegt rattert, verstummt in der Stille der Versenkung. Dies ist insofern bedeutsam, als sich in diesem Hirngebiet auch das Orientierungsareal befindet, also jene Nervenzellverbände, die normalerweise Informationen über Zeitabläufe und räumliche Orientierung verarbeiten. Aufgrund der Reizblockade im oberen Teil des Scheitellappens wäre es somit durchaus erklärbar, dass sich das subjektive Erleben bei der spirituellen Versenkung gänzlich in der Raum- und Zeitlosigkeit (in der Leere) verliert. In derartigen Transzendenzzustände meint der spirituell Entgrenzte, die Unendlichkeit in Erhabenheit zu berühren.
Ok- dieser Hirnforscher hat etwas gemessen- die Frage ist nur, was. Denn es war auf keinen Fall eine Messung des inneren Zustandes von "Einssein mit dem Kosmos" und der damit einhergehenden Zeitlosigkeit. Ich sag' dir was, opti: jemand, der auf der Höhe des 5. Chakras lebt oder höher, der setzt sich nicht da hin, um sich wissenschaftlich vermessen zu lassen. Weil das Blödsinn ist- es hilft nämlich niemandem, diese Erfahrung selbst zu machen. Was der Hirnforscher da gemessen hat, das waren Gehirnaktivitäten von Meditierenden, also von solchen Menschen, die gerade versuchten, ihren Verstand zu stillen. Wahrscheinlich ohne Erfolg. Denn wer als Meditierender an solchen wissenschaftlichen Versuchsreihen teilnimmt, der will etwas beweisen. Was? Na- seine spirituellen "Fähigkeiten". Wahrscheinlich sind das solche, denen bereits ein paar Offenbarungen zuteil wurden- aber keiner glaubt ihnen. Oder es sind...

opti schrieb:
Franziskanerschwester Celeste, eine der Versuchsteilnehmerinnen in der Studie des Neurologen Newberg, erklärte dem Nachrichtenmagazin Newsweek, was sie während ihres dreiviertelstündigen Gebets vor der Tomografiemessung empfand: „Ich fühlte Einkehr, Frieden, Offenheit zur Erfahrung. Da war eine Bewusstheit und eine Empfindsamkeit für die Anwesenheit Gottes um mich herum. Und ein Gefühl der Zentriertheit, der Ruhe, des Nichts; aber auch Momente der Fülle der Anwesenheit Gottes. Gott hat mein Sein durchdrungen.“ Da buddhistische Meditationsmeister und Franziskanernonnen gemäss der Newberg-Studie in hirnphysiologisch vergleichbaren Endzuständen landen, scheint es für das Hirn also keinen Unterschied zu machen, woran wir glauben.
... romantisch Verklärte, wie die Tussi hier. Offenheit zur Erfahrung sagt alles- tatsächlich erfahren hat sie nämlich nix. Opti, du hast so viele Meister übersetzt bzw gelesen, fällt dir bei der Wortwahl nicht selbst der Unterschied auf? "Gott hat mein Sein durchdrungen.", au Mann. :lachen:

opti schrieb:
Damit wollte ich sagen, wenn der Verstand schweigt, dann schweigt er also nicht aus Zufall, sondern weil ein physiologischer Prozess ihn zum Schweigen bringt. Dahinter stehen natürlich irgendwelche Neurotransmitter. Und eigentlich schweigt der Verstand nicht wirklich, weil der Stirnbereich hoch aktiv ist. Nur der Scheitellappen kommt zur Ruhe.
Astrologisch betrachtet bin ich sicher, dass du entweder Planeten in der Jungfrau und/oder im 6. Haus hast, nicht nur der Körper, auch die Gesellschaft ist dein Thema, wie ich gelesen habe. Opti! Natürlich geht der göttliche Geist Hand in Hand mit dem Körper. Aber! Die Frage ist doch, wer agiert zuerst? Der Geist oder der Körper? Ich sage- der Geist. Wenn der Verstand still wird, dann hört er auf, das Gefühl zu bekämpfen- und dann sieht man die Wahrheit- darum geht's.

opti schrieb:
Simi, zuerst kommt doch die Enthaltsamkeit. Ich möchte nicht von mir behaupten ich sei erleuchtet. Aber ich lebe enthaltsam. Die Erleuchtung kommt hoffentlich bald.
Ich kann dir nur sagen, dass ich Sex hatte bis zum Ende des 4. Chakras. Nun ist Sex nicht das Problem der Frau, nur mittelbar. Ihr unmittelbares Problem ist der Mann- das ist nämlich ihr Trieb. Sex ist dabei nur Mittel zum Zweck, den Mann zu kriegen und zu behalten. Der Mann enthält sich dem Sex, die Frau enthält sich dem Mann. Das ist aber erst dann möglich ohne Triebunterdrückung und -verleugnung, wenn man die 5. Stufe betritt. Dann wird nämliche jegliche Sinneslust in Frage gestellt, auch diese. Die Frau tut dabei den ersten Schritt- sie enthält sich dem Mann. Jeder Mann auf unteren Stufen würde sich an dieser Stelle ersatzweise anderen Frauen zuwenden, auf der Höhe dieses Chakras ist er ihr dankbar dafür, dass sie ihn erlöst von seinem Trieb.

Auf Stufen unterhalb des 5. Chakras ist der Versuch des Mannes, sich der Sexualität zu entledigen, nur ein Ausdruck von Angst. Tommy sagte es- es liegt möglicherweise eine sexuelle Verklemmung vor.


opti schrieb:
Ich würde sagen, ich kümmere mich um die Enthaltsamkeit und um die Kontemplation (Meditation, Beten, Zen, Autogenes Training, usw.), wenn ich klug bin auch noch um die ethische Komponente meines Lebens und um eine gesunde Lebensweise (Ernährung, u.a.), und wenn ich genügend sexuelle Energie angesammelt habe und regelmässig meditiere, dann läuft die Physiologie auf Hochtouren und kümmert sich um die Heilung.
Nein, opti, leider nicht. Es gibt nur einen Weg, um in den Kontakt mit dem göttlichen Geist zu kommen- absolute Ehrlichkeit zu sich selbst. Man kann jahrelang in Meditation versunken dasitzen, beten, bis der Arzt kommt- es wird nix passieren. Auch kann man sich den Himmel weder eressen, noch durch Sport o.ä. erlangen.

opti schrieb:
Hier hast du recht, obwohl ich Sinneslust natürlich nicht nur mit sexuellem Begehren gleichsetze. Es ist schon richtig, wenn du es mit jeglicher Verhaftung gleichsetzt. Aber du weisst ja, aus Fehlern lernt man (manchmal).
Nein, tut man nicht. Lernen ist nämlich eine Funktion des Verstandes- das nutzt gar nix. Begehren kann man nur mit dem Geist brechen- also, nutze die Gelegenheit: warum hast du dich beschwert? Was war der wirkliche, der wahre Grund deines Begehrens? Sag's nicht mir- sag's dir. :)
 
Ah ja, die Telepathie und die Halluzinationen. Du meinst es also wirklich ernst. *schmunzel*
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Was passiert, wenn der Verstand schweigt? Dann spricht der Geist, der göttliche.

Eine Offenbarung des Heiligen Geistes ist zunächst mal nix anderes, als das innerliche Erkennen der wahren Ursache eines Problems, das man hat. Mit Gott hat das erst mal gar nix zu tun, allerdings offenbart der sich auf diesselbe Weise- durch eine tiefe Sicht ins eigene Innere.

Wenn man dieses Warum ergründen will, muss man noch tiefer in sich hineinschauen als je zuvor. Und da offenbart sich Gott.

Und dann tritt man ein in den Einen Geist, die Einheit, auf der Höhe des 5. Chakras. Ab da erlebt man hin und wieder Zustande ohne Ich, aber nicht ohne Identität. Der Bezugspunkt wechselt: vorher indentifiziert man sich mit dem Ich und währenddessen identifiziert man sich mit dem göttlichen Geist. Der Geist ist ewig- also Jetzt, in diesem Sinne verliert man das Raum- und Zeitgefühl, ja.

Ich nehme das so wahr: die äussere Welt ist identisch mit meinem Bewusstsein. Was ich denke und fühle nimmt äussere Gestalt an, tritt mir als Welt gegenüber. Mit der Welt verschmolzen ist der vollkommen Erleuchtete, der verwirklichte Meister auf der Höhe des 7. Chakras. Der fühlt das gesamte Universum als seinen Körper, wie wir unseren menschlichen. Und das sagen alle Religionen und Lehren, ganz recht.


:)
Toll Simi!
(Hab mal gefiltert, was ich von dir wirklich gut beschrieben finde...)
Danke für den beschriebenen Bezug zwischen innerer Klärung und Erleuchtung!
K.S.
 
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