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opti
Guest
Du hast übersehen, dass für die beschriebenen Reaktionen eine Gehirntätigkeit nötig wäre. Diese Gehirntätigkeit wurde aber nicht festgestellt, weder in den äußeren Hirnregionen, noch im Stammhirn. Der Patient war für Minuten klinisch tot.
Kannst du einmal sagen, was dort passiert ist?
Die Annahme dass Empathie aus der Transendenz her kommt ist im Prinzip genug. Empathie oder Mitgefühl ist die Grundlage für ein soziales Gefüge. Familie, Staat usw. Ich muss nicht wissen, wie das Transendente beschaffen ist, es genügt anzunehmen dass die Innere Verbundenheit aller Wesen miteinander die Transendenz zur Ursache hat und somit Grundlage für Sozialisation ist.
Wer sagt denn, dass Empathie aus der Transzendenz kommt? Das was du der Transzendenz zuordnest, sind Lernprozesse, die der Mensch im Laufe seiner Evolution gelernt hat. Sie haben sich in den Genen niedergeschlagen. Man wird also nicht vollkommen unwissend in die Welt hinein geboren, sondern bekommt die Erfahrungen und das Wissen der Vorfahren gewissermaßen mitgeliefert.
Ich sage ja nicht dass Atheisten schlechte Menschen sind, aber ich behaupte dass sie ihre Humaniät nicht logisch und folgerichtig begründen können. Und zwar im ausschlußverfahren.
Es gibt für einem Menschen, der nicht an ein Verbindendes Ganzes glaubt keinen Grund warum er Human handeln soll.
Ich behaupte nun, dass jeder Atheist der human handelt Gott in sich spürt und zwar genau in seiner Humanität, der er folgt. Denn als Individuum, das nach dem Tod vollständig vernichtet wird, gibt es keinen logischen Grund human zu handeln.
Ich gehe sogar noch weiter und sage dass alle Tiergesellschaften ebenfalls von einer Transendenz durchdrungen sind WEIL sie Gesellschaften bilden und dies unbewußt tun, ja die Evolution hätte nie stattgefunden ohne diese Transendenz, welche ich als Triebfeder der Entwicklung vom primitiven zum komplexen Individuum betrachte.
Wozu haben wir denn unser Gehirn? Wir machen täglich unsere Erfahrungen im Leben. Und daraus resultiert ein gewisser Erfahrungsschatz, den wir mit Hilfe unseres Verstanden in gesellschaftlichen Regeln einfließen lassen. Wer sagt dir denn, dass dieses vermeintlich Göttliche irgendetwas mit Humanität zu tun hat? Du interpretierst es wieder einmal willkürlich hinein, damit es in dein religiöses Weltbild passt.
Der Mensch nun steht ja, da er frei entscheiden kann nicht mehr unter den Diktat der Vergesellschaftung und kann, muss aber nicht human handeln. Für einen Atheisten ist es völlig egal ob er Foltert, tötet, branschatzt oder raubt, es gibt für ihn keine moralische Instanz die übner ihm steht, denn nach dem Tod existiert weder er selbst noch seine Schuld.
Dennoch tut auch ein Atheist das nicht. Insofern sind humane Atheisten nur Leute die nicht an den Gott der Konfessionen glauben, an den Gott der Humanisten schon und das nenne ich die Transendenz.
Was sind denn das für merkwürdige Ansichten? Wer sagt dir denn, dass der Atheist keinen ethischen Moralkodex hat, an dem er sich orientiert? Um humanistische Ideale zu entwickeln, braucht man keinen Gott. Ich glaube, du solltest dir lieber einmal die Frage stellen, warum du dich so krampfhaft an Gott klammerst? Ich kann es dir sagen, warum es so ist. Es ist so, weil du Angst hast, sonst ins Bodenlose zu fallen. Aber der eigentliche Wachstumsprozess beginnt erst dann, wenn man loslässt und ins Bodenlose zu stürzen droht. Dann wirst du nämlich direkt mit deinen Ängsten konfrontiert und kannst nicht mehr zu Gott flüchten.