Sexuelle Enthaltsamkeit

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Ich möchte gerne einmal eine Frage an euch stellen. Es würde mich interessieren, wie ihr darüber denkt. In ihren Buch „Das weibliche Gehirn - Warum Frauen anders sind als Männer“, schreibt Louann Brizendine, eine Neuropsychiaterin aus San Francisco, dass Frauen nur einmal pro Woche an Sex denken, Männer aber alle 58 Sekunden, also etwa 850-mal am Tag.

Was meint ihr, warum ist das so?



Vielleicht noch eine zweite Frage hinterher. Warum denken Frauen so selten an Sex?


Während Männer jede Minute an Sex denken, denken Frauen i m m e r an Sex; auch wenn sie oft selbst nicht einmal wissen wie sexualisiert sie sind; so naiv sind sie ...:liebe1:

Wenn man alles sich wegdenkt bei einer Frau, was mit Schwangerschaft zu tun hat, hat man nicht mehr viel in der Hand.



idea :)
 
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Du vergisst offensichtlich, dass es zu den von dir beschriebenen "Auswüchsen" nur kommen kann, wenn mindestens eine weitere Person involviert ist. Das eine bedingt das andere. Wenn Du und andere ihm nicht andauerend Paroli bieten würdet, wäre er sicherlich schon von dannen gezogen. So provoziert ihr ihn dazu, ständig auf die eine oder andere Art und Weise zu erwidern. Und natürlich wähnt sich jeder im Recht zu sein.
Vom Prinzip her hast du recht. Nur....
....dem ist hier nicht ganz so - Opti ist der klassische Alleinunterhalter.
Wenn keiner auf ihn reagiert, provoziert er die Reaktionen in seinem Sinne. Alle anderen ignoriert er einfach.
Er steigt ja auch in Threads mit völlig anderen Thematiken ein und funktioniert sie dann einfach subtil um.
Die meisten steigen da ja garnicht hinter, was der da eigentlich macht.
Am Anfang war mir das auch nicht klar, bis ich mir mal die Mühe gemacht habe mal rückwirkend in den einzelnen threads mir das mal anzusehen.
Von daher wird er immer eine 2. Person finden die da erstmal ahnungslos darauf einsteigt. Und jedem der ihm da *Paroli* bietet klammert er einfach aus. Es beschäftigt sich ausschließlich nur mit denen die darauf eingehen und sich in seinem Spiel von Fragen und Gegenfragen einlassen.
Das entwickelt sich in jedem neuen Thread nach dem gleichen Schema.
 
Hi Tommy,

M.E. führt sexuelle Enthaltsamkeit auf Dauer eher in die Neurose als in die Erleuchtung. Im Lichte der Frustrations-Aggressionshypothese ist eher mit seelischer Unausgeglichenheit, chronisch schlechter Laune, Gereiztheit und aggresiver Reaktion auf die Umwelt zu rechnen.Wir sprechen hier ja nicht über ein beliebiges Wunschversagen, sondern über einen Trieb, der unterdrückt wird und der tief in der menschlichen Natur verankert ist.
Unterdrückung von natürlichen Impulsen, um etwa der Zwangháftigkeit der Triebstruktur zu entkommen, führen zu einer neuen Zwanghaftigkeit, nämlich der zwanghafter Ich-Kontrolle. Ich könnte mir gut vorstellen, daß etwa aggressive Missionierungsenergie genau in diesen Unterdrückungsversuchen ihre Basis haben.

Einerseits gehe ich da völlig mit Dir d àccord. Andererseits "weiß" ich, was Opti meint, - auch, wenn er es ungeschickt ausdrückt und eben das Gegenteil hier vorlebt.
Es gibt einen Seinszustand, in dem alles möglich und nichts nötig ist. Verstehst Du, was ich meine? Das ist wie die absolute Kontrolle über sich selbst in der Aufgabe jeglicher Kontrolle. Da liegt irgendwo die Seligkeit/Erleuchtung, von der die Menschen reden. Dennoch: dieser Zustand kann nicht erzwungen werden. Je mehr man sich ihm unbedingt nähern möchte, desto weiter entfernt sich. Man muss sich in seiner Mitte befinden, um diesen Zustand zu halten und um sich in ihm dauerhaft zu bewegen. Und wenn bei uns das Pendel extrem in eine Richtung ausgeschwungen ist, dann braucht es erst denn extremen Gegenschwung in die andere Richtung, um dann langsam das Gleichgewicht in der Mitte zu finden.

Katarina :)
 
@opti


Als ich soeben das TV- Programm überflog fand ich eine Sendung, die auch für Dich höchstwahrscheinlich aufschlußreich ist:


BBC Exklusiv
GB 2007 Pornosüchtig unter 18
VOX von 23.15 bis 0.15

Die genaue Kenntnis seiner Gegner war und ist kriegsentscheidend...-:schnl:


idea :)
 
Es liegen längst stichhaltige Beweise vor Opti.

https://www.esoterikforum.at/threads/27073

Du bist einfach schlecht informiert, das liegt vielleicht daran, dass Du nicht mehr objektiv mit diesen Themen umgehen kannst. Du bist voreingenommen.

Was ist es das Dich bei dem Gedanken stört, dass Du ein unsterbliches Wesen bist. Was möchtest Du da abschütteln?

Das Nahtoderlebnis, das du für die Realität hälst, ist nichts anderes als die Auswirkung körpereigener Drogen. Wahrscheinlich ist der Todesmoment eine Extremsituation, auf die der Körper noch einmal alle Kräfte mobilisiert und mit einer erhöhten Ausschüttung von angstlösenden und entspannend wirkenden Substanzen wie Endovalium, phantasiefördernden Transmittermolekülen wie Dopamin, LSD-ähnlichen antidepressiv und euphorisierend wirkenden oder anregend und wachmachenden Neurohormonen wie Noradrenalin und schmerzstillenden körpereigenen Morphinen (Morphium!) wie das Endorphin reagiert.

Ich sagt doch schon: Ethik kann nur vermittels einer Transendenz definiert werden.
Ich will das kurz erklären:

Selbst wenn es diese Transzendentale gibt, so weißt du doch gar nicht, wie sie beschaffen ist, ob sie überhaupt einen göttlichen Charakter besitzt. Woher willst du denn das wissen? Wer ist hier also voreingenommen? Du interpretierst willkürlich etwas in dieses Transzendentale hinein. Hat das irgendetwas mit Sachlichkeit zu tun? Wenn man objektiv ist, muss man zugeben, dass niemand weiß, wie dieses Transzendentale beschaffen ist, falls es überhaupt existiert.

Was soll denn ein Individuum davon abhalten, die eigenen Interessen über jede ethische und moralische Grenze hinweg durchzusetzen? Nur der Glaube an ein wie immer geartete Weiterexistenz des Individuums über den Tod hinaus und dessen Verbundenheit mit dem Ganzen(Gott) und den Mitgeschöpfen(Menschen, Tiere, Pflanzen).
Anders ausgedrückt: Wenn nach dem Tod die individuelle Existenz endet, dann endet auch die Verantwortung für das vergangene Tun. D.h. ich kann Morden, Rauben usw, solange ich micht geschikt dem Zugriff des Staates entziehen kann ist es völlig egal was ich tue.
Mit dem Tod endet die Verantwortung und bei genauem Hinsehen besteht eine Eigenverantwortung überhaupt nicht. Es ist völlig egal was ich tue, ich bin immer nur ein Klumpen Materie, weiter nichts.
Das ist die Pilosophie des organisierten Verbrechens und der Anarchie.

Um nach ethischen Gesetzen zu leben, ist durchaus kein Gott erforderlich, sondern vielmehr der gesunde Menschenverstand. Oder glaubst du etwa, dass alle, die nicht an Gott glauben, ehrlose Menschen sind? Schon einmal etwas von Humanismus gehört? Wer sagt dir also, dass Atheisten schlechtere Menschen sind als gläubige? Mir ist jedenfalls immer wieder hier im Forum aufgefallen, dass die Intoleranz und mit der Zunahme der Gläubigkeit steigt. Mich wundert das gar nicht, denn hinter der Religiösität sehe ich Unwissenheit und eine riesige Portion Angst.
 
Das hast Du sehr schön geschrieben.
Du hast aber die Problematik noch nicht ganz verstanden.
Dass es Endomorphine gibt weis ich auch. Dass es durch meditative Praktiken möglich ist diese zu aktivieren ist mir auch bekannt. Ja ich kenne das aus eigener Erfahrung. Ich brauche heute nicht mehr zu meditieren, es genügt wenn ih mich entspanne und kann damit diese Endomorphine in Schwung bringen und euphorische Gefühle auslösen :)
Es ist jetzt aber die Frage, was ich nun sehen will. Die Aktivitätsmuster des Gehirns oder das Bewußtsein.
Was ist nun das Pferd und was der Wagen.
Löst das Gehirn Bewußtseinszustände aus oder tut das unser Bewußtsein.
Die moderne Gehirnforschung betrachtet lediglich das Gehirn. Ein davon unabhängiges Bewußtsein existiert nicht!
Das ist der Knackpunkt. Und darum habe ich Dich aufgefordert, mir z.B. oder auch anderen damit Erfahrenen das nach zu machen und diese Zustände auszulösen. Und zwar so, das die Persönlichkeit nicht darunter leidet, wie das mit Drogenkonsum der Fall ist.
Solange das nicht gelingt, ist für mich erwiesen, dass es das BEWU?TSEIN ist welche die Zustände des Gehirns bestimmt und nicht umgekehrt.
Das Gehirn ist lediglich ein Instrument des Bewußtseins und NICHT UMGEKEHRT.
ICH kann endomorphine im Gehirn ausschütten, wenn ich es will. Das Gehirn kann das von sich aus nicht.
Darauf wollte ich hinaus.
Solange die Gehirnforschung ein vom Gehirn unabhängiges Bewußtsein leugnet kann es zu keinen vernünftigen Ergebnissen kommen, denn wenn ich ein Objekt ständig unter falschen Prämissen betrachte werde ich immer nur die gewünschten Ergebnisse bekommen.
Die Problematik ist, dass die Gehirnforschung davon ausgeht, dass man nur ein Paar Stoffe ins Gehirn schießen muss und schon habe ich die Erleuchtung oder wenigstens Euphorie. Das ist aber nicht gelungen. D.h. wir sprechen hier von Etwas, was wir zwar beobachten - Das Gehirn - aber wir könen es nicht nachbilden. Solange das so ist, haben wir NICHTS verstanden.

Das ist so als ob ein Kiga Kind ein Auto vorbeifahren sieht und so tut, als könnte es selbst welche bauen und auch geich damit losfahren.:)

Nur weil wur wissen dass das Gehirn Endomorphine ausschütten kann, haben wir noch lange nicht verstanden wie das Gehirn funktioniert. Denn wir können es nicht nachbauen. Und was Erleuchtung ist, das zu verstehen, oh je, davon sind wir nun wirklich weit entfernt:)

Gruß Willibald

Du machst schon wieder dasselbe. Du interpretierst nach Belieben etwas in dieses Bewusstsein hinein. Erstens weißt du nicht einmal, ob dieses Bewusstsein existiert und zweitens legst du es durch die Hintertür als göttlich aus. Das ist unzulässig, das ist unsachlich. Du biegst dir die Realität so zurecht, dass sie in deine Vorstellung vom Glauben und von Gott passt. Und selbst wenn es dieses Göttliche geben sollte, so ist es vollkommen unwichtig. Wenn man sein Leben ändern möchte, so wird einem kein Gott helfen, falls es überhaupt einen gibt. Die Wissenschaft kann sich nur an das halten was beweisbar ist. Ein Bewusstsein kann nicht festgestellt werden. Deshalb tut die Wissenschaft gut daran, keine Aussagen zu machen. Macht allerdings doch jemand Aussagen über das Unbewusste, so entzieht er sich selbst die Glaubwürdigkeit.

Körpereigene Drogen (Endorphine) machen übrigens, im Gegensatz zu exogenen (von außen zugeführten) Drogen, grundsätzlich nicht süchtig, da sie gleich nach ihrer Interaktion mit dem Rezeptor abgebaut werden.

Wenn man genesen will, dann muss man selber etwas tun. Und wenn ich enthaltsam lebe und kontemplative Techniken anwende, dann weiß ich, dass Heilungsprozesse geschehen. Selbst das Beten ist ein kontemplativer Prozess, der zur Heilung beiträgt. Aber nicht deswegen, weil Gott im Spiel ist, sondern weil ich durch intensives Beten Einfluss auf die Physiologie nehme. Dasselbe geschieht durch die Meditation. Was geschieht denn bei der Meditation?

Was geschieht während der Meditation im Gehirn?

Die mystische Erfahrung, der Verbindung zu Gott, die Erfahrung des absoluten Seins, das Verschmelzen der individuellen Seele mit dem Unvergänglichen, ist in allen Religionen bekannt. In jüngster Zeit haben Neurologen sowohl betende Nonnen als auch meditierende Mönche untersucht, um die Vorgänge, die als Unio mystica, als Einssein mit dem Kosmos, als ekstatische Verbindung zu Gott, betrachtet werden, besser zu verstehen. Dabei hat man festgestellt, dass im Gehirn zweierlei geschieht. Zum einen findet im vorderen Bereich des Gehirns, im Stirnbereich, in dem sensorische Signale empfangen und verarbeitet werden, kognitive Prozesse stattfinden (problemlösendes Denken, Vorausplanung, Impulskontrolle, Konzentration, Aufmerksamkeit, Beobachtung der Handlungsergebnisse, notfalls Korrektur), emotionale und psychische und bewusstseinsbildende Funktionen verarbeitet und neuronalen Regelkreise (Neurotransmitter) gesteuert werden, ein eindeutiger Aktivitätsanstieg stattfindet.

Dagegen findet im Parietallappen (Scheitellappen – etwa von der Kopfmitte bis zum oberen Hinterkopf), der neben dem Sehen, Fühlen, Riechen und der Sprache, für die räumliche Wahrnehmung, für Zeitabläufe, das Körperempfinden, die Ich-Identität zuständig ist, eine Verminderung der Gehirnaktivität stattfindet. Durch die Abnahme der Gehirnaktivität im Scheitellappen verlieren die Meditierenden oder Betenden den Sinn für das Selbst, die Ich-Identität und erfahren sehr oft ein Gefühl von Raum- und Zeitlosigkeit. Der Scheitellappen scheint am Höhepunkt der Meditation immer weniger mit Blut versorgt zu werden. Er wird sozusagen abgeschaltet. Der Scheitellappen gibt uns Orientierung in Raum und Zeit und verleiht uns ein Gefühl für unseren Körper. Wird dieses Areal still gelegt, können wir nicht mehr zwischen unserem Körper und der äußeren Welt unterscheiden. Es entsteht der Eindruck, als würden wir mit der Welt verschmelzen. Dieses Gefühl spielt bei vielen Religionen eine entscheidende Rolle.

Der amerikanische Hirnforscher und Religionswissenschaftler Andrew Newberg hat an der University of Pennsylvania mit einer radioaktiven Markierungssubstanz und einem speziellen Computertomografen die neurophysiologischen Auswirkungen zweier traditionsreicher spiritueller Praktiken auf die Hirnaktivität sichtbar gemacht. Und ist dabei auf interessante Befunde gestoßen. Sowohl bei meditierenden tibetanischen Buddhisten im Zustand des „Einsseins mit dem Kosmos“ wie auch bei tief im Gebet versunkenen Franziskanernonnen ging die Durchblutung des Scheitellappens drastisch zurück. Ein Hirnareal, das sonst unentwegt rattert, verstummt in der Stille der Versenkung. Dies ist insofern bedeutsam, als sich in diesem Hirngebiet auch das Orientierungsareal befindet, also jene Nervenzellverbände, die normalerweise Informationen über Zeitabläufe und räumliche Orientierung verarbeiten.

Aufgrund der Reizblockade im oberen Teil des Scheitellappens wäre es somit durchaus erklärbar, dass sich das subjektive Erleben bei der spirituellen Versenkung gänzlich in der Raum- und Zeitlosigkeit (in der Leere) verliert. In derartigen Transzendenzzustände meint der spirituell Entgrenzte, die Unendlichkeit in Erhabenheit zu berühren. Franziskanerschwester Celeste, eine der Versuchsteilnehmerinnen in der Studie des Neurologen Newberg, erklärte dem Nachrichtenmagazin Newsweek, was sie während ihres dreiviertelstündigen Gebets vor der Tomografiemessung empfand: „Ich fühlte Einkehr, Frieden, Offenheit zur Erfahrung. Da war eine Bewusstheit und eine Empfindsamkeit für die Anwesenheit Gottes um mich herum. Und ein Gefühl der Zentriertheit, der Ruhe, des Nichts; aber auch Momente der Fülle der Anwesenheit Gottes. Gott hat mein Sein durchdrungen.“ Da buddhistische Meditationsmeister und Franziskanernonnen gemäss der Newberg-Studie in hirnphysiologisch vergleichbaren Endzuständen landen, scheint es für das Hirn also keinen Unterschied zu machen, woran wir glauben.

Ein Gefühl schöner als Glück
 
M.E. führt sexuelle Enthaltsamkeit auf Dauer eher in die Neurose als in die Erleuchtung. Im Lichte der Frustrations-Aggressionshypothese ist eher mit seelischer Unausgeglichenheit, chronisch schlechter Laune, Gereiztheit und aggresiver Reaktion auf die Umwelt zu rechnen.Wir sprechen hier ja nicht über ein beliebiges Wunschversagen, sondern über einen Trieb, der unterdrückt wird und der tief in der menschlichen Natur verankert ist.

Unterdrückung von natürlichen Impulsen, um etwa der Zwangháftigkeit der Triebstruktur zu entkommen, führen zu einer neuen Zwanghaftigkeit, nämlich der zwanghafter Ich-Kontrolle. Ich könnte mir gut vorstellen, daß etwa aggressive Missionierungsenergie genau in diesen Unterdrückungsversuchen ihre Basis haben.

Abgesehen davon, ist das Gerede von Enthaltsamkeit gerade bei den zur Zeit herrschenden Temperaturen völlig sinnlos und inhuman.

:clown:

Was weißt du wirklich über Enthaltsamkeit? Ich glaube, nicht viel. Und aus dieser Unkenntnis heraus urteilst du. Vielleicht hörst du dir einmal etwas über die Enthaltsamkeit von jemandem an, der wirklich etwas davon versteht.

In einem Interview mit Swami Chidananda sagt er zur vermeintlichen sexuellen Unterdrückung durch Enthaltsamkeit:

Brahmacharya bedeutet also weder Unterdrücken noch Verdrängen von Sexualität. Die Sexualität wird umgangen - und dieses sexuelle Potential wird für etwas verwendet, das zehnmal, hundertmal großartiger ist. Deshalb ist es ein Missverständnis, von Unterdrückung oder Verdrängung zu sprechen. Das liegt an einem mangelnden Verständnis dafür, was es mit der wirklichen spirituellen Suche auf sich hat. Wenn man es richtig versteht, wird man nicht so darüber sprechen. Wir sind nicht einfach Menschen, wir sind mehr als Menschen. Unsere Erscheinungsform als Menschen ist nur ein schwacher Widerschein dessen, was wir in Wahrheit sind. Der einzige Grund, warum unsere Erscheinungsform als Menschen von Bedeutung und Wichtigkeit ist, besteht darin, dass sie uns, wenn sie richtig verwendet wird, erhebt und dahin bringt, wohin wir eigentlich gehören, in das Königreich - auf das wir ein Geburtsrecht haben.

Doch ist die Vorstellung im Westen, dass Brahmacharya Unterdrückung ist, zumindest in einer Hinsicht nicht ganz abwegig. Wenn ein natürliches Potential unterdrückt oder verdrängt wird, kann das unerwünschte Veränderungen in der Persönlichkeit hervorrufen. Wenn Brahmacharya einem Menschen gegen seinen Willen und gegen seine Überzeugung aufgezwungen wird, können daraus natürlich abnorme Zustände resultieren, weil der Mensch dazu veranlasst wird, etwas zu tun, was er oder sie tief im Inneren nicht tun will - gezwungen von anderen, von sozialen Zwängen oder durch das Ablegen von Gelübden, die er oder sie nicht hätte ablegen sollen, ohne vorher genau und gut überlegt zu haben, was damit verbunden ist.

Wenn aber ein intelligenter Mensch die gesamte Situation des Lebens gut durchdacht hat, sich sagt: "Wenn ich etwas Großes und Mächtiges erreichen will, kann ich es mir nicht leisten, die mir zur Verfügung stehenden Energien zu verschwenden. Je mehr ich sie bewahre, desto mehr kann ich sie für diese Absicht einsetzen, und desto besser sind die Chancen auf Erfolg."

Wenn der Mensch so denkt und die rationale Seite dessen verstanden hat, und wenn die höchste Errungenschaft, zu der er strebt, ihm das wert ist, wenn er oder sie aus freiem Willen, mit voller Absicht und großer Begeisterung zum Zölibat schreitet, wo ist dann Unterdrückung? Ganz im Gegenteil, das, was als Selbstverleugnung erscheint, gibt effektiv einer höheren Dimension unseres Wesens Ausdruck, in die man sich jetzt begeben hat. Also weit davon entfernt, darauf zu verzichten, sich selbst Ausdruck zu verleihen, gibt es dem Menschen seinen vollen Ausdruck, da er sich nicht länger mit dem geringeren Aspekt seiner Gesamtpersönlichkeit identifiziert. Er identifiziert sich mit dem höheren Aspekt. Es ist eine Art Befreiung und Entwicklung hin zu einem höheren Niveau. Es ist etwas Positives, Kreatives und nicht etwas Negatives. Es ist kein Verneinen, sondern effektiv ein Ausdruck seiner selbst.

Wenn das so gesehen wird, irren Freud und die anderen. Sie haben eine solche Situation oder Möglichkeit nie erwogen. Und es ist nicht nur eine Möglichkeit, es ist eine Jahrhunderte oder Jahrtausende alte Tradition - für jemanden, der bereit ist, alles zu tun, alles zu geben und jeden Preis dafür zu bezahlen, um das Höchste zu erlangen.

Swami Chidananda: Das göttliche Leben
 
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Während Männer jede Minute an Sex denken, denken Frauen i m m e r an Sex; auch wenn sie oft selbst nicht einmal wissen wie sexualisiert sie sind; so naiv sind sie ...:liebe1:

Wenn man alles sich wegdenkt bei einer Frau, was mit Schwangerschaft zu tun hat, hat man nicht mehr viel in der Hand.

idea :)

Dass Männer ständig an Sex denken, ist ja allgemein bekannt und inzwischen wohl auch wissenschaftlich bewiesen. Mir ging gestern, als mir die holde Weiblichkeit über den Weg lief, folgender Gedanke durch den Kopf. Frauen setzen ihre sexuellen Reize auch ganz gezielt als Waffe ein. Vielleicht ist desbalb auch die Sexualität für die Frauen so wichtig, weil sie damit Macht über Männer erlangen. Mit ihrem Sexapeal verdrehen sie den Männern, die ohnehin schw...gesteuert sind, die Köpfe, machen sie zu Marionetten, die ihren dann aus der Hand fressen und ihnen die Wünsche von den Augen ablesen. Zappeln die Männer erst einmal in der Falle, dann gibt es für sie kein Entkommen.
 
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