Wieso glaubst du, dass Menschen unsterblich sind? Kein Mensch ist unsterblich. Die Vorstellung der Unsterblichkeit hat sich besonders im Hinduismus und im Yoga durchgesetzt. Es sind Ammenmärchen. Man sollte lernen, die Dinge einmal zu hinterfragen und nicht alles glauben, was man liest. Wieso ist es eine bedeutende Leistung, keine Angst vor dem Tod zu haben? Ich habe noch nie wirklich Angst vor dem Tod gehabt.
Das Thema betrachte ich als gekärt. Habe ich bereits beantwortet.
Wer heute noch leugnet, dass es eine Existenz nach dem physischen Tod gibt, der ignoriert - aus persönlichen Gründen - die Fakten.
Die solltest zwischen exogenen (von außen zugeführt) und endogenen (körpereigene) Drogen unterscheiden und nicht beide in einen Topf schmeissen. Es ist ein Unterschied, ob man Drogen von außen zuführt oder ob der Körper sie selber produziert. Vielleicht liest du dir einmal das Buch über ***Link entfernt, bitte an die Forumsregeln halten!***körpereigene Drogen durch. Dort steht u.a.:
Noch bevor man die Vielzahl von Neurotransmittern chemisch analysieren konnte, postulierte man die Existenz von Rezeptoren und konnte sie bald auch - indirekt - nachweisen. Als erste wurden die Rezeptoren der körpereigenen Morphine entdeckt. Aus der ältesten Heilpflanze des Menschen stammt eine der wirksamsten und stärksten Arzneien: das Opium. Es sorgt für Entspannung, Ruhe und angenehme Stimmung, vertreibt die stärksten Schmerzen und bringt in höherer Dosierung Euphorie und Rausch. Die modernen Pharmakologen stellten mit Staunen fest, daß nur relativ geringe Mengen von Opium nötig waren, um sich von Schmerzen zu befreien. Von manchen künstlich hergestellten opiumähnlichen Stoffen, den sogenannten synthetischen Opiaten genügen wenige Tausendstel Gramm, um einen Menschen schmerzfrei zu machen. Dieses Phänomen ist eigentlich nur erklärbar, wenn man davon ausgeht, daß sich die Opium-Moleküle nicht über die Nervenzellen des gesamten Körpers ausbreiten, sondern daß sie an wenigen, ganz bestimmten Bindungsstellen (Rezeptoren) ankoppeln. Mit radioaktiven Markierungssubstanzen haben sich tatsächlich spezifische Opiat-Rezeptoren im Gehirn und Rückenmark nachweisen lassen.
45 Man fragte sich: Hat der Mensch in seinem Gehirn eigens geschaffene Kontaktstellen (Opiat-Rezeptoren), die nur dafür da sind, die opiaten Wirkstoffe aus der Mohnpflanze daran zu binden? Oder ist der menschliche Körper gar nicht auf die Mohnpflanze angewiesen, sondern produziert selbst opium- oder morphinähnliche Substanzen? So wurden Hypothesen aufgestellt, die zu einem fieberhaften, schließlich erfolgreichen laborchemischen Suchen nach körpereigenem Morphium anregten. Dabei kam nicht nur ein körpereigenes Morphin zutage, sondern es erwies sich, daß das Gehirn viele morphinähnliche Wirkstoffe herstellt: analgetische (schmerzstillende) Endorphine und weitere Endorphine, die antidepressiv wirken oder Glücksgefühle und Euphorie auslösen. Verblüffend ist die Tatsache, daß die im Körper produzierten Morphine und das Morphin der Mohnpflanze - trotz voneinander differierender chemischer Formel - in ihrer biochemischen Wirkung sehr ähnlich sind. Die Entdeckung der Endorphine und der zugehörigen Rezeptoren verstärkte die Vermutung, daß der menschliche Körper gewissermaßen über eine eigene interne Apotheke verfügt, daß er nicht nur die seit langem bekannten Hormone wie Adrenalin oder Insulin, sondern eine überaus breite Palette von Psychodrogen produziert. Nicht nur das Opium der Mohnpflanze findet im menschlichen Gehirn passende Rezeptoren, auch andere Arzneien suchen sich passende Rezeptoren und nehmen damit Plätze ein, die eigentlich für spezifische körpereigene Drogen-Moleküle vorgesehen sind. In den siebziger und achtziger Jahren kamen aus den Forschungslabors immer mehr Beweise, daß sich beruhigend wirkende Tranquilizer - vom Typ Valium - an bestimmte Rezeptoren im menschlichen Gehirn binden.
Das hast Du sehr schön geschrieben.
Du hast aber die Problematik noch nicht ganz verstanden.
Dass es Endomorphine gibt weis ich auch. Dass es durch meditative Praktiken möglich ist diese zu aktivieren ist mir auch bekannt. Ja ich kenne das aus eigener Erfahrung. Ich brauche heute nicht mehr zu meditieren, es genügt wenn ih mich entspanne und kann damit diese Endomorphine in Schwung bringen und euphorische Gefühle auslösen
Es ist jetzt aber die Frage, was ich nun sehen will. Die Aktivitätsmuster des Gehirns oder das Bewußtsein.
Was ist nun das Pferd und was der Wagen.
Löst das Gehirn Bewußtseinszustände aus oder tut das unser Bewußtsein.
Die moderne Gehirnforschung betrachtet lediglich das Gehirn. Ein davon unabhängiges Bewußtsein existiert nicht!
Das ist der Knackpunkt. Und darum habe ich Dich aufgefordert, mir z.B. oder auch anderen damit Erfahrenen das nach zu machen und diese Zustände auszulösen. Und zwar so, das die Persönlichkeit nicht darunter leidet, wie das mit Drogenkonsum der Fall ist.
Solange das nicht gelingt, ist für mich erwiesen, dass es das BEWU?TSEIN ist welche die Zustände des Gehirns bestimmt und nicht umgekehrt.
Das Gehirn ist lediglich ein Instrument des Bewußtseins und NICHT UMGEKEHRT.
ICH kann endomorphine im Gehirn ausschütten, wenn ich es will. Das Gehirn kann das von sich aus nicht.
Darauf wollte ich hinaus.
Solange die Gehirnforschung ein vom Gehirn unabhängiges Bewußtsein leugnet kann es zu keinen vernünftigen Ergebnissen kommen, denn wenn ich ein Objekt ständig unter falschen Prämissen betrachte werde ich immer nur die gewünschten Ergebnisse bekommen.
Die Problematik ist, dass die Gehirnforschung davon ausgeht, dass man nur ein Paar Stoffe ins Gehirn schießen muss und schon habe ich die Erleuchtung oder wenigstens Euphorie. Das ist aber nicht gelungen. D.h. wir sprechen hier von Etwas, was wir zwar beobachten - Das Gehirn - aber wir könen es nicht nachbilden. Solange das so ist, haben wir NICHTS verstanden.
Das ist so als ob ein Kiga Kind ein Auto vorbeifahren sieht und so tut, als könnte es selbst welche bauen und auch geich damit losfahren.
Nur weil wur wissen dass das Gehirn Endomorphine ausschütten kann, haben wir noch lange nicht verstanden wie das Gehirn funktioniert. Denn wir können es nicht nachbauen. Und was Erleuchtung ist, das zu verstehen, oh je, davon sind wir nun wirklich weit entfernt
Gruß
Willibald