Sexuelle Enthaltsamkeit

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Als ich gerade mein e-mail-Programm öffnete, war da eine Amazon-Empfehlung, die ich inzwischen meist sofort wieder lösche, da ich - fast - alle meine Bücher verkaufe und auch eigentlich keine mehr kaufe. Diesmal löschte ich nicht, sondern schaute nach und las über das Buch und gleichzeitig dachte ich "Opti!".
Guck`mal, vielleicht ist das was für Dich. Es heißt "Das ist es" von Tony Parsons.

Katarina :)
 
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Als ich gerade mein e-mail-Programm öffnete, war da eine Amazon-Empfehlung, die ich inzwischen meist sofort wieder lösche, da ich - fast - alle meine Bücher verkaufe und auch eigentlich keine mehr kaufe. Diesmal löschte ich nicht, sondern schaute nach und las über das Buch und gleichzeitig dachte ich "Opti!".
Guck`mal, vielleicht ist das was für Dich. Es heißt "Das ist es" von Tony Parsons.

Katarina :)

Bestell Tony einen schönen Gruß und sag ihm, ich habe in den nächsten 6 Monaten keine Zeit, da ich zur Zeit selber an einem Buch schreibe. Und danach wollen wir einmal weiter sehen. Er soll sich also bitte noch etwas gedulden.
 
Ich möchte noch einmal auf die Vorstellung der Unsterblichkeit zurückkommen. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Vorstellungen auch durch physiologische Prozesse, nämlich durch die Einnahme des "Somasaftes" einem berauschendem Getränk, welches die Priester bei Opferfeiern zu sich nahmen, entstanden sind.
Es liegen längst stichhaltige Beweise vor Opti.

https://www.esoterikforum.at/threads/27073

Du bist einfach schlecht informiert, das liegt vielleicht daran, dass Du nicht mehr objektiv mit diesen Themen umgehen kannst. Du bist voreingenommen.

Was ist es das Dich bei dem Gedanken stört, dass Du ein unsterbliches Wesen bist. Was möchtest Du da abschütteln?

Ich sagt doch schon: Ethik kann nur vermittels einer Transendenz definiert werden.
Ich will das kurz erklären:
Was soll denn ein Individuum davon abhalten, die eigenen Interessen über jede ethische und moralische Grenze hinweg durchzusetzen?
Nur der Glaube an ein wie immer geartete Weiterexistenz des Individuums über den Tod hinaus und dessen Verbundenheit mit dem Ganzen(Gott) und den Mitgeschöpfen(Menschen, Tiere, Pflanzen).
Anders ausgedrückt: Wenn nach dem Tod die individuelle Existenz endet, dann endet auch die Verantwortung für das vergangene Tun. D.h. ich kann Morden, Rauben usw, solange ich micht geschikt dem Zugriff des Staates entziehen kann ist es völlig egal was ich tue.
Mit dem Tod endet die Verantwortung und bei genauem Hinsehen besteht eine Eigenverantwortung überhaupt nicht. Es ist völlig egal was ich tue, ich bin immer nur ein Klumpen Materie, weiter nichts.
Das ist die Pilosophie des organisierten Verbrechens und der Anarchie.

Lieben Gruß
Willibald:)
 
Bestell Tony einen schönen Gruß und sag ihm, ich habe in den nächsten 6 Monaten keine Zeit, da ich zur Zeit selber an einem Buch schreibe. Und danach wollen wir einmal weiter sehen. Er soll sich also bitte noch etwas gedulden.
Dann frag ich mich wieso du dann deine Zeit hier im Forum mit Leuten verschwendest, die dich in deinem ganzen Ding da eh nicht ernst nehmen.
Scheint wohl doch so was wie eine Ersatzbefriedung zur Enthaltsamkeit zu sein.

Ich denke mal das Buch wird genausowenig jemanden interessieren, und da es ja wohl eine *Übersetzung* - wie auch immer - ist es autentisch gesehen sowieso fragwürdig. Von dem was man hier so von dir kennt.
Da lern ich lieber die Orignalsprache um es zumindest halbwegs verstehen zu können.
 
Bestell Tony einen schönen Gruß und sag ihm, ich habe in den nächsten 6 Monaten keine Zeit, da ich zur Zeit selber an einem Buch schreibe. Und danach wollen wir einmal weiter sehen. Er soll sich also bitte noch etwas gedulden.

Ich könnte mich echt beömmeln und bin jetzt mal ganz "fies" (ist eh schon wurscht). Ich gehe davon aus, dass Deine Zeit der sexuellen Aktivität ebenso "inhaltsleer" war, wie Deine "Ersatz-Diskussionen" (Kompensationen zum mit dem enthaltsamen Leben einhergehenden Reibungsverlust), die du hier führst. Du gehst Null auf Deine Sexual-und Gesprächspartner ein und bist absolut auf Dich selbst fixiert (in diesem Kontext). Kein Wunder also, dass das ganze Ding so schmerzbehaftet war, dass Du davor wegrennst. Bei Dir weiß ich nie, soll man lachen oder weinen. Aber egal, Du wirst Deinen Weg schon gehen. Vergiß`dabei das Lachen und das Weinen nicht.

Katarina :)
 
Wieso glaubst du, dass Menschen unsterblich sind? Kein Mensch ist unsterblich. Die Vorstellung der Unsterblichkeit hat sich besonders im Hinduismus und im Yoga durchgesetzt. Es sind Ammenmärchen. Man sollte lernen, die Dinge einmal zu hinterfragen und nicht alles glauben, was man liest. Wieso ist es eine bedeutende Leistung, keine Angst vor dem Tod zu haben? Ich habe noch nie wirklich Angst vor dem Tod gehabt.
Das Thema betrachte ich als gekärt. Habe ich bereits beantwortet.
Wer heute noch leugnet, dass es eine Existenz nach dem physischen Tod gibt, der ignoriert - aus persönlichen Gründen - die Fakten.
Die solltest zwischen exogenen (von außen zugeführt) und endogenen (körpereigene) Drogen unterscheiden und nicht beide in einen Topf schmeissen. Es ist ein Unterschied, ob man Drogen von außen zuführt oder ob der Körper sie selber produziert. Vielleicht liest du dir einmal das Buch über ***Link entfernt, bitte an die Forumsregeln halten!***körpereigene Drogen durch. Dort steht u.a.:

Noch bevor man die Vielzahl von Neurotransmittern chemisch analysieren konnte, postulierte man die Existenz von Rezeptoren und konnte sie bald auch - indirekt - nachweisen. Als erste wurden die Rezeptoren der körpereigenen Morphine entdeckt. Aus der ältesten Heilpflanze des Menschen stammt eine der wirksamsten und stärksten Arzneien: das Opium. Es sorgt für Entspannung, Ruhe und angenehme Stimmung, vertreibt die stärksten Schmerzen und bringt in höherer Dosierung Euphorie und Rausch. Die modernen Pharmakologen stellten mit Staunen fest, daß nur relativ geringe Mengen von Opium nötig waren, um sich von Schmerzen zu befreien. Von manchen künstlich hergestellten opiumähnlichen Stoffen, den sogenannten synthetischen Opiaten genügen wenige Tausendstel Gramm, um einen Menschen schmerzfrei zu machen. Dieses Phänomen ist eigentlich nur erklärbar, wenn man davon ausgeht, daß sich die Opium-Moleküle nicht über die Nervenzellen des gesamten Körpers ausbreiten, sondern daß sie an wenigen, ganz bestimmten Bindungsstellen (Rezeptoren) ankoppeln. Mit radioaktiven Markierungssubstanzen haben sich tatsächlich spezifische Opiat-Rezeptoren im Gehirn und Rückenmark nachweisen lassen.

45 Man fragte sich: Hat der Mensch in seinem Gehirn eigens geschaffene Kontaktstellen (Opiat-Rezeptoren), die nur dafür da sind, die opiaten Wirkstoffe aus der Mohnpflanze daran zu binden? Oder ist der menschliche Körper gar nicht auf die Mohnpflanze angewiesen, sondern produziert selbst opium- oder morphinähnliche Substanzen? So wurden Hypothesen aufgestellt, die zu einem fieberhaften, schließlich erfolgreichen laborchemischen Suchen nach körpereigenem Morphium anregten. Dabei kam nicht nur ein körpereigenes Morphin zutage, sondern es erwies sich, daß das Gehirn viele morphinähnliche Wirkstoffe herstellt: analgetische (schmerzstillende) Endorphine und weitere Endorphine, die antidepressiv wirken oder Glücksgefühle und Euphorie auslösen. Verblüffend ist die Tatsache, daß die im Körper produzierten Morphine und das Morphin der Mohnpflanze - trotz voneinander differierender chemischer Formel - in ihrer biochemischen Wirkung sehr ähnlich sind. Die Entdeckung der Endorphine und der zugehörigen Rezeptoren verstärkte die Vermutung, daß der menschliche Körper gewissermaßen über eine eigene interne Apotheke verfügt, daß er nicht nur die seit langem bekannten Hormone wie Adrenalin oder Insulin, sondern eine überaus breite Palette von Psychodrogen produziert. Nicht nur das Opium der Mohnpflanze findet im menschlichen Gehirn passende Rezeptoren, auch andere Arzneien suchen sich passende Rezeptoren und nehmen damit Plätze ein, die eigentlich für spezifische körpereigene Drogen-Moleküle vorgesehen sind. In den siebziger und achtziger Jahren kamen aus den Forschungslabors immer mehr Beweise, daß sich beruhigend wirkende Tranquilizer - vom Typ Valium - an bestimmte Rezeptoren im menschlichen Gehirn binden.

Das hast Du sehr schön geschrieben.
Du hast aber die Problematik noch nicht ganz verstanden.
Dass es Endomorphine gibt weis ich auch. Dass es durch meditative Praktiken möglich ist diese zu aktivieren ist mir auch bekannt. Ja ich kenne das aus eigener Erfahrung. Ich brauche heute nicht mehr zu meditieren, es genügt wenn ih mich entspanne und kann damit diese Endomorphine in Schwung bringen und euphorische Gefühle auslösen :)
Es ist jetzt aber die Frage, was ich nun sehen will. Die Aktivitätsmuster des Gehirns oder das Bewußtsein.
Was ist nun das Pferd und was der Wagen.
Löst das Gehirn Bewußtseinszustände aus oder tut das unser Bewußtsein.
Die moderne Gehirnforschung betrachtet lediglich das Gehirn. Ein davon unabhängiges Bewußtsein existiert nicht!
Das ist der Knackpunkt. Und darum habe ich Dich aufgefordert, mir z.B. oder auch anderen damit Erfahrenen das nach zu machen und diese Zustände auszulösen. Und zwar so, das die Persönlichkeit nicht darunter leidet, wie das mit Drogenkonsum der Fall ist.
Solange das nicht gelingt, ist für mich erwiesen, dass es das BEWU?TSEIN ist welche die Zustände des Gehirns bestimmt und nicht umgekehrt.
Das Gehirn ist lediglich ein Instrument des Bewußtseins und NICHT UMGEKEHRT.
ICH kann endomorphine im Gehirn ausschütten, wenn ich es will. Das Gehirn kann das von sich aus nicht.
Darauf wollte ich hinaus.
Solange die Gehirnforschung ein vom Gehirn unabhängiges Bewußtsein leugnet kann es zu keinen vernünftigen Ergebnissen kommen, denn wenn ich ein Objekt ständig unter falschen Prämissen betrachte werde ich immer nur die gewünschten Ergebnisse bekommen.
Die Problematik ist, dass die Gehirnforschung davon ausgeht, dass man nur ein Paar Stoffe ins Gehirn schießen muss und schon habe ich die Erleuchtung oder wenigstens Euphorie. Das ist aber nicht gelungen. D.h. wir sprechen hier von Etwas, was wir zwar beobachten - Das Gehirn - aber wir könen es nicht nachbilden. Solange das so ist, haben wir NICHTS verstanden.

Das ist so als ob ein Kiga Kind ein Auto vorbeifahren sieht und so tut, als könnte es selbst welche bauen und auch geich damit losfahren.:)

Nur weil wur wissen dass das Gehirn Endomorphine ausschütten kann, haben wir noch lange nicht verstanden wie das Gehirn funktioniert. Denn wir können es nicht nachbauen. Und was Erleuchtung ist, das zu verstehen, oh je, davon sind wir nun wirklich weit entfernt:)

Gruß
Willibald
 
M.E. führt sexuelle Enthaltsamkeit auf Dauer eher in die Neurose als in die Erleuchtung. Im Lichte der Frustrations-Aggressionshypothese ist eher mit seelischer Unausgeglichenheit, chronisch schlechter Laune, Gereiztheit und aggresiver Reaktion auf die Umwelt zu rechnen.Wir sprechen hier ja nicht über ein beliebiges Wunschversagen, sondern über einen Trieb, der unterdrückt wird und der tief in der menschlichen Natur verankert ist.

Unterdrückung von natürlichen Impulsen, um etwa der Zwangháftigkeit der Triebstruktur zu entkommen, führen zu einer neuen Zwanghaftigkeit, nämlich der zwanghafter Ich-Kontrolle. Ich könnte mir gut vorstellen, daß etwa aggressive Missionierungsenergie genau in diesen Unterdrückungsversuchen ihre Basis haben.

Abgesehen davon, ist das Gerede von Enthaltsamkeit gerade bei den zur Zeit herrschenden Temperaturen völlig sinnlos und inhuman.

:clown:
 
Die Selben Symtome treten auch beim Fasten auf und auch da unterdrücken wir einen Naturtrieb.:)
Nun kann man aber vom Fasten sterben und vom Verzicht auf Sex nicht, denn sonst wären früher die Seeleute, die Monate ohne Frauen lebem mußten alle dran gestorben.:weihna1

Lieben Gruß
Willibald
 
Ich könnte mich echt beömmeln und bin jetzt mal ganz "fies" (ist eh schon wurscht). Ich gehe davon aus, dass Deine Zeit der sexuellen Aktivität ebenso "inhaltsleer" war, wie Deine "Ersatz-Diskussionen" (Kompensationen zum mit dem enthaltsamen Leben einhergehenden Reibungsverlust), die du hier führst. Du gehst Null auf Deine Sexual-und Gesprächspartner ein und bist absolut auf Dich selbst fixiert (in diesem Kontext). Kein Wunder also, dass das ganze Ding so schmerzbehaftet war, dass Du davor wegrennst. Bei Dir weiß ich nie, soll man lachen oder weinen. Aber egal, Du wirst Deinen Weg schon gehen. Vergiß`dabei das Lachen und das Weinen nicht.
Das ist schon im ersten Thread wurscht geworden und der nahm da eine dimension von 260 Seiten an (ein weiterer 111 Seiten). Optis Scheuhklappenallüren nahmen da schon irreversible Züge an.
Als ich da mal den Verdacht äußerte, er betreibe da lediglich verbale Onanie um seine Enthaltkeit auf diese Weise zu kompensieren, und missbraucht seine *Diskussionspartner* lediglich als Masturbationsobjekte, ging da eine Bombe hoch.
Da hier aber - jetzt auch noch mit anderen *Gesprächspartnern* wieder - oder immer noch der gleiche film läuft, scheint sich das wohl zu *erhärten*.
 
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Du vergisst offensichtlich, dass es zu den von dir beschriebenen "Auswüchsen" nur kommen kann, wenn mindestens eine weitere Person involviert ist. Das eine bedingt das andere. Wenn Du und andere ihm nicht andauerend Paroli bieten würdet, wäre er sicherlich schon von dannen gezogen. So provoziert ihr ihn dazu, ständig auf die eine oder andere Art und Weise zu erwidern. Und natürlich wähnt sich jeder im Recht zu sein.

Gruss
Yogi32


Dann frag ich mich wieso du dann deine Zeit hier im Forum mit Leuten verschwendest, die dich in deinem ganzen Ding da eh nicht ernst nehmen.
Scheint wohl doch so was wie eine Ersatzbefriedung zur Enthaltsamkeit zu sein.

Ich denke mal das Buch wird genausowenig jemanden interessieren, und da es ja wohl eine *Übersetzung* - wie auch immer - ist es autentisch gesehen sowieso fragwürdig. Von dem was man hier so von dir kennt.
Da lern ich lieber die Orignalsprache um es zumindest halbwegs verstehen zu können.
 
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