Hallo krabat
Was mir an dir gefällt ist, dass du auch bei Kritik ruhig bleibst. Das hat Stil. Dieses findet man eher selten hier im Forum. Deshalb könnte ich mir auch vorstellen, dass du ein guter Schamane bist. Beim zweiten nachlesen, habe ich verstanden, dass sich der Irrsin, von dem du sprachst, auf die Wissenschaft bezog, dass die Wissenschaft also zu der Erkenntnis gelangen müsste, dass Heilungen, die mittels Enthaltsamkeit und Meditation geschehen, nicht durch die Wissenschaft erklärt werden können. Und in gewisser Weise hast du damit sogar recht. Die Heilungen können aber durch die Wissenschaft nicht deshalb nicht verstanden werden, weil sie übernatürlichen Ursprungs sind, sondern weil das Wissen über physiologische Vorgänge im menschlichen Körper noch ziemlich in den Kinderschuhen steckt.
Auch wenn du die Menschen mit schamanischen Praktiken heilst, dann machst du ja auch im Prinzip nichts anderes, als dass du Heilungsprozesse im Menschen anregst. Ich glaube allerdings, dass die Heilung mittels Enthaltsamkeit und Meditation, die effektivste Form der Heilung ist, weil die sexuelle Energie die stärkste Kraft ist, über die der Mensch verfügt. Und wenn man die sexuelle Energie mittels kontemplativer Methoden (u.a. Meditation) zum Gehirn leitet, dann kann man diese Energie zu Heilungszwecken verwenden.
Ich habe den Weg zur Heilung mittels Enthaltsamkeit und Meditation zwar schon einmal beschrieben, aber ich wiederhole es gerne noch einmal.
Wenn ein Mann enthaltsam lebt, dann lebt er nicht wirklich enthaltsam, weil die Sexualhormone weiterhin produziert werden. Das hat zur Folge, dass er in gewissen Abständen (2 bis 4 Wochen) im Schlaf eine nächtliche Pollution (Orgasmus) hat, in der das Ejakulat (Sperma) wie beim Orgasmus ausgestoßen werden. Das Samenplasma (Ejakulat) wird aus Sekreten der folgenden Geschlechtsdrüsen hergestellt: 1. Hoden und Nebenhoden (Spermien), 2. Samenleiterampulle, 3. Samenbläschen, 4. Vorsteherdrüse (Prostata), 5. Cowpersche Drüse (Bulbourethraldrüse). Da der Mann also nur sehr selten einen nächtlichen Orgasmus hat, etwa ein oder zwei mal im Monat, sind diese Pollutionen wesentlich intensiver, als wenn er alle drei Tage einen Orgasmus hat. Meine Erfahrung ist, dass nach einer gewissen Zeit, meist erst nach vielen Monaten, nach jedem Orgasmus, die Ängste, die Wut, der Hass, die Trauer, die psychosomatischen Beschwerden und die sexuelle Begierde ein klein wenig abnehmen und die Intensivität in der Meditation, die psychische Stärke, die innere Ruhe und Ausgeglichenheit, die Intuition, die Kreativität und die intellektuelle Leistung und Schaffenskraft entsprechend zunimmt.
Es findet also eine Veränderung in vielen Bereichen statt. Und eines Tages hat man das Gefühl, alle sexuellen Wünsche ausgelebt zu haben. Dann interessiert einen die Sexualität nicht mehr. Sie fällt wie ein reifer Apfel vom Baum. Glichzeitig kann man sich jederzeit in tiefe meditative (tranceähnliche) Zustände versetzen. Als erstes heilt also das Sexualchakra. Der nächste Schritt ist die Heilung des Nabelzentrums. Dabei fallen alle Ängste, alle psychosomatischen Erkrankungen (Magenschmerzen, Nervosität, usw.), Hass, Wut und Trauer von einem ab. Es macht sich ein unbeschreiblicher innerer Friede breit, der durch nichts zu erschüttern ist. Ist es so weit, dann hat man das Gefühl grenzenloser Freiheit. Alle Türen, die einem bisher wegen der Angst verschlossen waren, öffnen sich plötzlich. Allein schon dieser Zustand ist phantastisch.
Als nächstes heilt dann das Herzchakra, danach das Kehlkopfchakra und schließlich das Stirnchakra. Aber darauf möchte ich jetzt nicht näher eingehen.
Ich sollte vielleicht noch sagen, dass nicht jeder Mann so häufig Pollutionen hat. Manch einer vielleicht auch gar keine. Warum dies so ist, weiß ich nicht. Die Ernährung könnte eine Begründung sein. Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten
Sperma:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sperma