Sexuelle Enthaltsamkeit

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Halli Hallo. Im Kaffee der Sexuellen Enthaltsamkeit. Wirt Opti ist wieder voll in seinem Element. Schänkt ihr hier eigentlich auch Bier aus? Oder gibts hier nur Umgewandelte sexuelle Kraft al dente, und Enthaltsamkeit roh?
 
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Die sechs Schätze des Brahmacharya

Man sollte nicht denken, daß Brahmacharya nur von religiösen Menschen beachtet werden sollte. Brahmacharya ist unabhängig von Glauben und Religion. Es ist auch unabhängig davon, ob jemand an die Seele, die Wiedergeburt oder an die Veden glaubt. Im Brahmacharya sind folgende „sechs Schätze“ enthalten:
1. Sinneskontrolle
2. Verstandeskontrolle
3. Nachsicht
4. Enthaltsamkeit
5. Vertrauen
6. Konzentration​
Diese sechs Schätze sind auch für den von höchstem Wert, der nur an sein eigenes Wohl oder an das Wohlergehen seines Landes interessiert ist. Dieses gilt sowohl für materialistisch orientierte Menschen, als auch für Menschen, die nicht nach der Erleuchtung streben oder an das Jenseits glauben. Diejenigen unter den Materialisten, die es zu Ruhm und Ansehen gebracht haben, haben eine sehr hohe Meinung von diesen „sechs Schätzen“. Besitzt jemand einen dieser sechs Schätze nicht, dann wird er nicht in der Lage sein, etwas Großes in seinem Leben zu erreichen.

Wie viele Wohltaten verdankt die Menschheit nicht den Menschen, die die Kontrolle über ihre Sinne und ihren Verstand besassen? Selbst ein Kaiser ist arm wie ein Bettler, wenn er nicht diese sechs Schätze erworben hat. Ein wohlhabender Mann ist stets um sein Vermögen besorgt. Aber der Besitzer dieser sechs Tugenden ist grösser als ein Monarch. Er wird sogar von den Göttern verehrt. Er wird von Glück und Zufriedenheit durchströmt. Aus der Fülle dieser von ihm erworbenen sechs Schätze, kann er sie freigiebig an andere verschenken. Was könnte mehr Freude bereiten? In Zeiten der Gefahr entfliehen die Reichen ihrem Leben. Sie überlassen ihre Freunde und Verwandten ihrem Schicksal. Diejenigen aber, die im Besitz dieser sechs Schätze sind, verbringen ihre Tage ohne die geringste Spur von Furcht. Sie ermuntern sie und bieten anderen ihre Hilfe an. Diejemigen, die das Brahmacharya verwirlicht haben, leisten ihrem Land wertvolle Dienste und werden dafür geachtet und geliebt. Es sind in der Tat, gesegnete Menschen.

Quelle: Brahmacharya

Fortsetzung folgt.

Salam Aleikum
Wie ich sehe ist das jetzt der 5. Erguß der Enthaltsamkeit und das Schwert steckt immer noch in der Scheide.

Gruß Denska
Anhang anzeigen 6694
 
Salam Aleikum
Wie ich sehe ist das jetzt der 5. Erguß der Enthaltsamkeit und das Schwert steckt immer noch in der Scheide.

Gruß Denska
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Was du als Tempelritter eigentlich wissen solltest:

Der Orden der Christusritter (Christusorden) war ein portugiesischer und vatikanischer Ritterorden. Am 14. März 1319 erteilte Papst Johannis XXII. die Zustimmung zur Gründung des portugiesischen Christusordens. 1496 erteilte Papst Alexander VI. den Christusrittern den Dispens vom Zölibat, 1505 erhielt der Orden den Dispens vom Gelübde der Armut. Eine Dispens ist die amtliche Befreiung von einem Verbot oder Gebot. Davor lebten die Christusritter also wie die Mönche im Zölibat und in Armut.

Der Templerorden vereinte die Ideale des Adels (Ritter) mit denen der Mönche, zweier Stände, die bis dahin streng getrennt waren. Die Ritter legten vor dem Patriarchen von Jerusalem ein Ordensgelübde ab. Neben den „klassischen“ Gelübden, die sich auf Armut, Keuschheit und Gehorsam bezogen, verpflichteten sich die Ordensbrüder jedoch zudem, den Schutz der Pilger sicherzustellen.

Christusorden
Templerorden
 
Antworten auf einige Fragen I

Es wird mitunter der Einwand erhoben, dass die weltabgewandten Brahmacharins oder Mönche, gegen die Gebote des Herrn verstossen, da sie nicht heiraten und das Leben eines Familienvaters führen. Seit Beginn der Schöpfung sind zwei Wege zum Erreichens Gottes bekannt, nämlich durch zurückgehaltenen Genuss und komplette Entsagung. Der Herr hat es so gewollt. Die Veden sagen, wann immer der Wunsch nach Entsagung kommt, sollte man auf die Welt verzichten und ein Mönch werden, egal, ob vor oder nach der Hochzeit. „Man sollte zur höchsten Reise antreten (d.h. man sollte ein Mönch, ein Sannyasin, werden), sogar vom ersten Lebensstadium, dem Stadium eines Schülers, an, aber auch vom Stadium eines Haushälters (Verheirateten), oder vom Stadium eines Waldeinsiedlers, aus. Man sollte von dem Tag an, die höchste Reise antreten, an dem man vom Geist der Entsagung ergriffen wird.“ Sanaka, Sananda, Sanatana, Sanatkumara, Shuka und andere, waren von Geburt an Mönche.

Einige könnten sagen, daß man dann, wenn man auf die Welt, auf die Heirat und auf das Zeugen von Kindern verzichtet, man nicht von der natürlichen Schuld freigesprochen ist und keine Befreiung erlangen kann. Aber im Bhagavata (11.5.41) sagt Karabhajana zu Janaka: „Der Mann, der alle seine Aufgaben und Pflichten aufgibt und sich von ganzem Herzen zur Anbetung Gottes bekennt, hat keine Schuld auf sich geladen, weder gegenüber den Göttern, noch gegenüber den Rishis (Weisen), der Familie, den Verwandten oder anderen gegenüber.“ Im Mahabharata (167.26) sagt der Weise Narada zu Shukadeva: „Ohne zu heiraten, sei der Herr deiner Sinne.“ Jesus sagt in Matthäus 19,12: Denn einige sind von Geburt an zur Ehe unfähig; andere sind von Menschen zur Ehe unfähig gemacht; und wieder andere haben sich selbst zur Ehe unfähig gemacht, um des Himmelreiches willen. Wer es fassen kann, der fasse es!

Anmerkung opti:

Man mag früher der Meinung gewesen sein, man könne Befreiung nur in der Einsamkeit erlangen, so sieht man dieses heute anders. Niemand braucht in den Wald, ins Kloster oder in die Einsamkeit zu gehen, um Erlösung zu erlangen. Dies ist auch möglich, wenn man den Weg der Kontemplation und Entsagung ins normale Leben integriert. Man kann also weiterhin in der Famile leben, einer geregelten Arbeit nachgehen, sich um seine Kinder kümmern, aber man sollte sich auch Zeit für seine spirituelle Praxis nehmen. Ich halte dieses für viel besser und mutiger, weil man dadurch seine spirituellen Fortschritte viel besser beobachten und erkennen kann. Ist der Weg in die Einsamkeit nicht auch immer eine Flucht aus der Welt, aus der Realität, der man nicht gewachsen ist? Es spricht aber auch nichts dagegen, sich zeitweise an einen Ort der Ruhe, der Besinnung, zurückzuziehen, um neue Anregungen zu sammeln und sich von den Anstrengungen des Alltags zu erholen.

Ende Anmerkung

Quelle: Brahmacharya

Fortsetzung folgt.
 
Was du als Tempelritter eigentlich wissen solltest:

Der Orden der Christusritter (Christusorden) war ein portugiesischer und vatikanischer Ritterorden. Am 14. März 1319 erteilte Papst Johannis XXII. die Zustimmung zur Gründung des portugiesischen Christusordens. 1496 erteilte Papst Alexander VI. den Christusrittern den Dispens vom Zölibat, 1505 erhielt der Orden den Dispens vom Gelübde der Armut. Eine Dispens ist die amtliche Befreiung von einem Verbot oder Gebot. Davor lebten die Christusritter also wie die Mönche im Zölibat und in Armut.

Der Templerorden vereinte die Ideale des Adels (Ritter) mit denen der Mönche, zweier Stände, die bis dahin streng getrennt waren. Die Ritter legten vor dem Patriarchen von Jerusalem ein Ordensgelübde ab. Neben den „klassischen“ Gelübden, die sich auf Armut, Keuschheit und Gehorsam bezogen, verpflichteten sich die Ordensbrüder jedoch zudem, den Schutz der Pilger sicherzustellen.

Christusorden
Templerorden

Salam Aleikum Opti

Ich gehe jetzt mal davon aus das dir bekannt ist das wir im 21. Jahrhundert leben. Ich habs zuerst auch nicht glauben wollen.

Gruß Denska :morgen:
 
Antworten auf einige Fragen II

Einige glauben, daß man dann, wenn man ein zölibatäres Leben führt, zu vielen Krankheiten neigt. Das ist falsch. Dr. Nichols sagt: „Es ist eine medizinische, eine physiologische Tatsache, daß das beste Blut im Körper die Elemente der Fortpflanzung (Eizellen, Spermien) bilden, und zwar in beiden Geschlechtern. In einem reinem und geordneten Leben, ist dieser Prozess gedämpft. Das Blut bleibt im Kreislauf, um Gehirn- und Nerven-Zellen, sowie Muskelgewebe zu bilden. Das Leben des Mannes, bei dem das Blut weiterhin von seinem Körper aufgenommen wird und nicht zur Produktion neuer Keimzellen benötigt wird, macht ihn männlich, stark, tapfer und heldenhaft.“ (dies gilt im übertragenen Sinne ebenfalls für die Frau) Wenn dieses Blut aber für die Samenproduktion vergeudet wird, verweichlicht der Mann, es macht ihn schwach und unentschlossen. Es schwächt ihn intellektuell und physisch. Er wird ein Opfer sexueller Begierden. Er neigt zu krankhaften und depressiven Empfindungen, zu psychosamatischen Erkrankungen, zu einem bemitleidenswertem Nervensystem, zur Epilepsie, zu psychischen Auffälligkeiten und sogar zum Suizid (Tod). Im Jnana-Sankalini Tantra sagt Shiva: „Den Körper zu quälen ist keine Entbehrung. Brahmacharaya ist die beste Entbehrung. Ein Mann, der ununterbrochen Brahmacharya praktiziert, wird zum Gott.“

Anmerkung opti:

Die Aussagen Dr. Nichols geben vielleicht das wieder, was Swami Sivananda sagen wollte. Vielleicht habe ich Swami Sivananda missverstanden. Tatsache aber ist, dass die Keimzellen (Eizellen) aus dem Blut gebildet werden. Offensichtlich werden dafür die wertvollsten Bestandteile des Blutes verwendet. Dazu sagte der Taoist Mantak Chia: „Jedesmal, wenn der Mann ejakuliert (einen Samenerguß hat), nimmt der Körper an, daß er ein neues Leben zeugen soll. Dem Tao zufolge opfern sämtliche Organe und Drüsen dafür ihre beste Energie. Wenn der Körper diesen Spermavorrat nicht ständig auffüllen muß, kann er der taoistischen Lehre zufolge, die eingesparten Energien verwenden, um Körper und Geist zu stärken, um Gesundheit, Kreativität und geistiges Wachstum zu fördern.“

Ende Anmerkung

Wir sehen es häufig vor unseren Augen, wie schwach, ängstlich, ja, geradezu engherzig, engstirnig, kleinlich und boshaft die Menschen sind, die zu Sklaven ihrer sinnlichen Lust geworden sind. Ihr Leben sieht düster und miserabel aus. Wie stark, kräftig, mutig und selig sieht dagegen das Leben der Tugendhaften aus, die ihre sinnlichen Leidenschaften unter Kontrolle haben.

Sri Ramakrishna pflegte zu sagen: „Wer immer sich der Sexualität enthalten kann, kann die Welt (das Weltliche) verschmähen.“ Der, der die Sinnesfreuden aufgegeben hat, der seine erotischen Leidenschaften durch seinen Verstand gestoppt hat, ist sich sicher, daß Gott nicht weit von seinem Herzen entfernt ist. Der Schatten Gottes fällt bereits auf ihn. Er wird den Verehrer reich beschenken, der sich für nichts anderes mehr interessiert. Und dann empfindet er eine ekstatische Freude, in jeder Pore seines Körpers. Die Intensität der Freude, die er empfindet, ist so groß, dass er jedes Bewusstsein für die Aussenwelt verliert. Er fällt in Trance und geniesst diese unbeschreibliche Freude, als einen kontinuierlichen Strom des Bewusstseins.

Wenn dieses höchste Glück, kontinuierlich erhalten und genossen werden soll, sollte das flüchtige Vergnügen der erotischen Sinnesbefriedigung unbedingt vermieden werden. Es verursacht nur schreckliches Leid. Damit ist nicht die scheinheilige Entsagung gemeint, die vielleicht ein oder zwei Tage andauert, sondern die vollständige Entwurzelung aller sinnlicher Begierden. Beschreitet man diesen Weg mit Erfolg, dann wird man fühlen, dass die Freude, die man bisher empfinden durfte, nur ein kleiner Teil des Ozeans des Glücks war, der nun durch jede Zelle des Körpers strömt und endlose Seligkeit verbreitet. Er wird erfahren, dass sein Fleisch und Blut sich in etwas Göttliches verwandelt hat, um die göttliche Seligkeit in sich aufnehmen zu können. Kann es also etwas Törichteres geben, als dieses endlose Glück für die unbedeutenden Momente sinnlicher Freude zu verschenken?

Ich wünsche mir, ihr lest euch den Text wirklich einmal durch und denkt darüber nach. Wenigstens diesmal.

Quelle: Brahmacharya

Fortsetzung folgt.
 
sex ist nicht nur dafür da um kinder zu zeugen.

Sex ist auch genau dafür da, was du hier machst opti. :D
 
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Salam Aleikum Opti

Ich gehe jetzt mal davon aus das dir bekannt ist das wir im 21. Jahrhundert leben. Ich habs zuerst auch nicht glauben wollen.

Gruß Denska :morgen:

Meinst du denn, der Mensch ist, physiologisch betrachtet, heute ein anderer als vor 1.000 Jahren? Erleuchtung ist nichts anderes als ein physiologischer Prozess. Die sexuelle Energie wird in spirituelle Energie (Seligkeit) umgewandelt. Das gilt heute noch so, wie vor 1.000 Jahren und das wird in allen kommenden Jahrtausenden ebenso so sein. Man muss es nur verstehen (wollen). Aber das wollt ihr ja gar nicht. Ihr hört nicht einmal zu. Warum ist das wohl so?

Und was ist aus den Templern geworden, nachdem sie die Gelübte der Armut und Keuschheit aufgegeben haben? Sie sind zu einer Verbrecherbande verkommen, die schamlos alles niedergetzelt haben, was sich ihnen in den Weg stellte. Sie haben ganze Dörfer und Städte eingeäschert, haben sich am Besitz anderer Menschen vergriffen, haben Frauen vergewaltigt und die Schätze anderer Länder beraubt. Ich weiß nicht, weshalb man noch mit den Templern sympathisieren kann, so schändlich war ihr Verhalten.
 
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