JustInForAll
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Ich habe mich in den letzten Jahren ein wenig mit der Mobbing-Problematik auseinander gesetzt und finde, dass Opfer in diesem Bereich rechtlich wie gesellschaftlich nicht immer gut dastehen.
Dabei habe ich ein paar dieser Opfer kennen gelernt.
Eine Krankenschwester war darunter, die als Oberschwester in einem Krankenhaus gearbeitet und dort von den KS, die ihr unterstellt waren, gemobbt wurde.
Diese Frau hatte durchaus einen sehr positiven Realitätssinn und konnte Wahrheit von Illusion sehr gut unterscheiden. Bei ihr hatte ich z.B. keine Bedenken, dass sie tatsächlich gemobbt wurde. Trotzdem wurde sie von ihrem Psychologen als "Schizophren" diagnostiziert und hat eine Therapie mitgemacht.
Eigentlich hätten die Täter sich bei einem Psychologen melden müssen und nicht nur dort, weil ich Mobbing als eine kriminelle Tat empfinde, für die sich die Täter auch rechtlich verantworten müssten. Die Krankenschwester konnte aber nicht beweisen, dass sie gemobbt wurde, weil die anderen Schwestern auf ihren Posten scharf waren. Nein, sie musste sogar mit der Diagnose und ohne Job leben.
Solche Dinge empfinde ich äusserst ungerecht und die Psychologen, die ihr die Diagnose stellten, reichlich fehlgeleitet.
Dann habe ich einige Schüler kennen gelernt. Einige von ihnen konnten in der Tat die Realität nicht richtig einschätzen und hielten auch sonst in ihrem Leben viele Dinge für wahr, was die meisten von uns nicht so definieren würden. Bei diesen Schülern war ich mir sogar sicher, dass sie sich was eingebildet hatten.
Es kommt immer darauf an, wie man was wahrnimmt und definiert.
Es reicht daher nicht aus, dass man dem Patienten nicht sagt, wie er/sie diagnostiziert wurde. Es reicht auch aus, was in der Krankenakte des Patienten steht, denn damit ist der Patient trotzdem gezeichnet.
Und würde ein Mobbingopfer sein Recht vor einem Gericht fordern, spielt die Krankenakte spätestens dort eine erhebliche Rolle bei der Wahrheitsfindung.
Es ist eh schwierig genug für Mobbingopfer, ihre Rechte vor einem Gericht anzufechten. Wenn der Richter dann noch die Herausgabe der Krankenakte fordert, wird sie sehr entscheidend darüber, ob das Opfer an sein Recht kommt oder nicht.
In Deutschland z.B. habe ich kaum von einem Mobbingopfer gehört, dass vor Gericht an sein Recht gekommen wäre. Die Täter bleiben so unbestraft.
Bei dem Thema bekommen die meisten Menschen so einen seltsamen Ausdruck im Gesicht und anschliessend scheinheiliger Besorgtheit um den Geisteszustand des Opfers.
Und ich ertappe mich dabei, wie ich am Realitätssinn dieser Menschen zweifle, die einen anderen Menschen unbekannter Weise und ohne irgendwelche Kenntnisse über die Psyche des Menschen vorverurteilen.
Da die Dinge in diesem Bereich in der Gesellschaft so stehen, halte ich es für äusserst wichtig, dass das Fachpersonal im Bereich Psychologie einen entscheidenden Realitätssinn mitbringt.
Im Endeffekt geht es in der Gesundheitspflege darum, was der Arzt für seine Patienten tun kann und nicht umgekehrt.
Damit ist nicht gemeint, dass der Arzt künftig für nix arbeiten soll.
Dieser Job ist in der Tat schwierig genug und wir brauchen sehr viele gut ausgebildete Psychologen auf der Welt, wenn man bedenkt, wozu einige Menschen fähig sind.
Dabei habe ich ein paar dieser Opfer kennen gelernt.
Eine Krankenschwester war darunter, die als Oberschwester in einem Krankenhaus gearbeitet und dort von den KS, die ihr unterstellt waren, gemobbt wurde.
Diese Frau hatte durchaus einen sehr positiven Realitätssinn und konnte Wahrheit von Illusion sehr gut unterscheiden. Bei ihr hatte ich z.B. keine Bedenken, dass sie tatsächlich gemobbt wurde. Trotzdem wurde sie von ihrem Psychologen als "Schizophren" diagnostiziert und hat eine Therapie mitgemacht.
Eigentlich hätten die Täter sich bei einem Psychologen melden müssen und nicht nur dort, weil ich Mobbing als eine kriminelle Tat empfinde, für die sich die Täter auch rechtlich verantworten müssten. Die Krankenschwester konnte aber nicht beweisen, dass sie gemobbt wurde, weil die anderen Schwestern auf ihren Posten scharf waren. Nein, sie musste sogar mit der Diagnose und ohne Job leben.
Solche Dinge empfinde ich äusserst ungerecht und die Psychologen, die ihr die Diagnose stellten, reichlich fehlgeleitet.
Dann habe ich einige Schüler kennen gelernt. Einige von ihnen konnten in der Tat die Realität nicht richtig einschätzen und hielten auch sonst in ihrem Leben viele Dinge für wahr, was die meisten von uns nicht so definieren würden. Bei diesen Schülern war ich mir sogar sicher, dass sie sich was eingebildet hatten.
Es kommt immer darauf an, wie man was wahrnimmt und definiert.
Es reicht daher nicht aus, dass man dem Patienten nicht sagt, wie er/sie diagnostiziert wurde. Es reicht auch aus, was in der Krankenakte des Patienten steht, denn damit ist der Patient trotzdem gezeichnet.
Und würde ein Mobbingopfer sein Recht vor einem Gericht fordern, spielt die Krankenakte spätestens dort eine erhebliche Rolle bei der Wahrheitsfindung.
Es ist eh schwierig genug für Mobbingopfer, ihre Rechte vor einem Gericht anzufechten. Wenn der Richter dann noch die Herausgabe der Krankenakte fordert, wird sie sehr entscheidend darüber, ob das Opfer an sein Recht kommt oder nicht.
In Deutschland z.B. habe ich kaum von einem Mobbingopfer gehört, dass vor Gericht an sein Recht gekommen wäre. Die Täter bleiben so unbestraft.
Bei dem Thema bekommen die meisten Menschen so einen seltsamen Ausdruck im Gesicht und anschliessend scheinheiliger Besorgtheit um den Geisteszustand des Opfers.
Und ich ertappe mich dabei, wie ich am Realitätssinn dieser Menschen zweifle, die einen anderen Menschen unbekannter Weise und ohne irgendwelche Kenntnisse über die Psyche des Menschen vorverurteilen.
Da die Dinge in diesem Bereich in der Gesellschaft so stehen, halte ich es für äusserst wichtig, dass das Fachpersonal im Bereich Psychologie einen entscheidenden Realitätssinn mitbringt.
Im Endeffekt geht es in der Gesundheitspflege darum, was der Arzt für seine Patienten tun kann und nicht umgekehrt.
Damit ist nicht gemeint, dass der Arzt künftig für nix arbeiten soll.
Dieser Job ist in der Tat schwierig genug und wir brauchen sehr viele gut ausgebildete Psychologen auf der Welt, wenn man bedenkt, wozu einige Menschen fähig sind.
