Schizophrenie

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Es scheint wohl so zu sein (hab ich zumindest gelesen) daß es bei einem Drittel der Betroffenen bei einer Episode bleibt und das ganze vollständig ausheilt, bei einem weiteren Drittel kann das ganze mit Behandlung etc so weit im Griff gehalten werden daß die Betroffenen ein einigermassen normales Leben führen können und ein Drittel hat trotz Behandlung lebenslänglich mit erheblichen Problemen zu kämpfen.
 
Menschen durchleben so was, deshalb entwickelt es sich überhaupt erst, weil's rein um das Bewusstsein geht?

Oder wie meinst du das?
Ganz einfach. Setzt Dich gemütlich hin, nimm Dir ne Tasse Tee und entspann Dich.
Du kannst Dich ganz problemlos daran erinnern was Du heute zum Frühstück gegessen hast.
Du kannst Dich ganz genauso problemlos und auf genau dieselbe Weise daran erinnern was ich heute zum Frühstück gegessen hab.
Du brauchst dafür kein PSI, keine hellseherischen Fähigkeiten, kein gar nichts - denn es ist nichts besonderes, sondern ganz normal und genauso einfach wie dich an das zu erinnern was Du zum Frühstück gegessen hast.
Du kannst Dich in ganz genau derselben weise an alle Dinge erinnern, die jemals irgendein Seelenwesen erlebt oder erfahren hat, egal ob in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Die Erinnerungen sind einfach da, und sie sind Deine eigenen.

Dass Du das normalerweise nicht so erlebst, liegt nur daran, dass in Deinem Mind ein Filter läuft, der Deine Erinnerung auf das beschränkt, was Du für "Deine eigenen" Erfahrungen hältst.
Es gibt insgesamt nur ein einziges Bewusstsein.

Also PPMc....
da ist eine Menge von dem, was du da beschreibst, mit dem ich dakor gehen kann; es ist quasi das Gleiche, was ich mit meiner Signatur und dem dazugehörigen Symbolbild ausdrücken will, nämlich:
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Im Grunde sind wir eins!


Aber...
der "Filter", von dem du sprichst, ist etwas Natürliches und quasi was Schützendes, damit wir auf unserer jeweiligen Seelen-Entwicklungstufe die notwendige Entwicklungsarbeit leisten, um notwendige Fähigkeiten zu entwickeln, die dann später dem Großen Ganzen zur Verfügung gestellt werden kann.
Wir haben zwar das ganze Potenzial in uns, aber wir haben es noch nicht verwirklicht und individuell variiert, um so dem Großen Ganzen neue Facetten zu ermöglichen.
Ich hatte das mal vor Kurzem gleichnishaft mit einem Apfelkern verglichen, der zwar das Potenzial des Apfelbaumes in sich hat - er also quasi apfelbäumlich ist - aber eben noch kein Apfelbaum... und jetzt könnte man vermuten - um beim Thema zu bleiben - dass, wenn der Apfelkern den Filter zum gesamten Potenzial des Baumes nicht hätte, er entweder sich nicht mehr der Entwicklungsnotwendigkeit stellen würde ... oder überflutet werden und psychotisch werden würde.

Vom Astrologischen her ist dieses Prinzip des Verschmolzen-Seins, diese Sehnsucht nach Eins-Sein... dieses höhere Liebesprinzip dem Neptun zugeordnet; und es ist interessant, dass z. B. bei Suchtproblemen der Neptun im persönlichen Horoskop "beschädigt" ist... oder besser gesagt im Verhältnis zu dem Individualitätsprinzip der Sonne ....und dem Abgrenzungsprinzip des Saturns "dominiert".


Ich könnte es vermutlich, wenn da nicht diese "Filter" wären, ja. Ok.

Inwieweit beziehst du das jetzt auf die Schizophrenie? Wegen der Erlebnisse?


Es bringt Dir aber -normalerweise- niemand bei wie du damit umgehen kannst.
Deswegen ist so eine Erfahrung, wenn sie statthat, extrem - verwirrend, überwältigend, erschreckend... schon durch die schiere Menge an Erfahrung die da ist, aber auch weil du dann erkennst dass du eigentlich kein Privates, kein Persönliches hast, sondern sozusagen völlig nackig allen anderen Wesen gegenüberstehst. Schau nur mal, wieviel die Leute hier im Forum bereit sind von sich preiszugeben (oder eben nicht). "Also denke, jeder einzelne deiner Gedanken würde für alle und jeden sichtbar mit Feuer in den Himmel geätzt, denn wahrhaftig, so verhält es sich" (Book of Mirdad)


Naja, was passiert wenn der Filter "nicht mehr ganz dicht" ist? (A propos, sprache ist ungemein verräterisch ;) ).

Erst wenn die Seele über eine lange Reihe von Inkarnationen so ent-wickelt ist, dass für das Individualitätsprinzip bzw. der ICH-HEIT nicht mehr die Gefahr einer Auflösung besteht, kann der "Filter" durchlässig werden!
Symptome, wie sie <Ireland> weiter unten schön beschreibt können sonst u.U. die Folge sein!
Dass in unserer Gesellschaft uns niemand den Weg der Bewusstsein-Entwicklung "offiziell" zeigt, finde ich auch sehr bedauerlich, aber wenn man eine gewisse Stufe erreicht hat, findet man die entsprechenden Infos und/oder Lehrer.

Ich möchte auch an dieser Stelle nochmal auf ein Schaubild hinweisen, das die Notwendigkeit einer Ich-Entwickung sehr deutlich macht, bevor es "geil" sein kann - wie du dich ausdrückst, PPMc - wie etwas bei D-7, die Wahrheit... das Große Ganze... oder Teile davon in seine Wahrnehmung reinzukriegen!!!

Wenn man eine Ich/Selbstentwicklungs-Reife D-2 (Emotionales Selbst) erreicht habe, ist es ja erst einmal angesagt zu lernen, sich von den Emotionen und Gefühlen anderer zu differenzieren...

Bei D-4 (Rollen-Selbst) ist man in seiner Ich/Selbstentwicklung-Reife beim „ethischen Menschen“...

... bei D-5 und D-6 wird's dann interessant:
Wenn das rationale ICH schon fast überschritten wird... (Identitätskrise … suche nach Selbstausdruck: Angst, seine Stimme zu erheben und sein Eigenes nach außen zu tragen – es damit natürlich auch der Kritik preisgeben … wer bin ICH?).

Das Beobachter-Selbst (D-6) erlangt dann die Fähigkeit, Selbst-Konzepte und Denkprozesse als Objekte zu betrachten, wie vorher schon Körper und Gefühle; man kann verschiedene Perspektiven einnehmen... globale Perspektiven. Hauptbedürfnis: Selbstverwirklichung, Authentizität, Autonomie

Und auf jeder Stufe seiner Ich-Entwicklung lauern immer noch etwaige Pathologien, die möglicherweise noch auftreten können und zu bearbeiten sind!

--> Bewusst-Seins-Entwicklung in Anlehnung an Ken WILBERs Integraler Psychologie


:winken5: fhedor
 
Hammer !! Das ist dann schon Besessenheit !

Da fehlt mir ja fast nix

Nein, das ist "NUR" eine Krankheit und es gibt weitere "psychotische" (der Begriff ist etwas veraltet) Krankheiten (Formen der Depression, Manie und die bipolare Störung), die ähnliche Symptome machen ... kein Wunder, daß man einst an den Leibhaftigen usw. geglaubt hat ... .

Aber: SO sehen diese Krankheiten UNBEHANDELT nun mal aus.
Ja genau, Irland!

Das weltweit benutztes internationale Klassifikationssystem psychischer Störungen (ICD-10), auf das du dich beziehst, hat ja nur den Anspruch von Beschreibungen von Störungskategorien und nicht von Erklärungen ihrer Entstehung,

Die Mainstream-Wissenschaften können mit der Hypothese von erdgebundenen Verstorbenen und Besetzungen nicht sympathisieren, weil die Kirche diesen Humbug mit dem Leibhaftigen in die Welt gesetzt hat - von daher ist ihre Ablehnung nur zu verständlich!!

Aber, wenn man sich seriös damit auseinandersetzt - und ich arbeite schon seit über 22 Jahren mit Besetzungen - wird deren Einfluss auf den Besetzten sehr real und kann so manche psychische und/oder psychosomatische Symptome (mit-)erklären/verursachen !


:winken5: fhedor
 
Ja genau, Irland!

Das weltweit benutztes internationale Klassifikationssystem psychischer Störungen (ICD-10), auf das du dich beziehst, hat ja nur den Anspruch von Beschreibungen von Störungskategorien und nicht von Erklärungen ihrer Entstehung,

Die Mainstream-Wissenschaften können mit der Hypothese von erdgebundenen Verstorbenen und Besetzungen nicht sympathisieren, weil die Kirche diesen Humbug mit dem Leibhaftigen in die Welt gesetzt hat - von daher ist ihre Ablehnung nur zu verständlich!!

Aber, wenn man sich seriös damit auseinandersetzt - und ich arbeite schon seit über 22 Jahren mit Besetzungen - wird deren Einfluss auf den Besetzten sehr real und kann so manche psychische und/oder psychosomatische Symptome (mit-)erklären/verursachen !


:winken5: fhedor

Manchmal ist es gut, wenn Menschen an gewisse Dinge nicht glauben.

Siehe:
https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=3583013&postcount=86

Viel wichtiger empfinde ich jedoch dies:
https://www.esoterikforum.at/forum/blog.php?b=4131
Der Beitrag ganz unten dürfte sehr interessant sein.

Der Mensch ist ein seltsames Wesen.
Kann er gewisse Dinge nicht beweisen, dann glaubt er nicht dran.
Kann er sie doch beweisen, besteht die Möglichkeit, dass er sie missbraucht.
Nicht glauben ist da manchmal besser.

LG
Justi
 
Trauma und Schizophrenie: Ärzte sehen Zusammenhang

dem ist auch so!

bei mir liegt beides vor.
das macht das therapiert werden fast unmöglich weil dominanz (bei mir) ein trigger punkt ist und therapeuten in der Täter rolle schon als dominant gelten, als kranker ist man derren Opfer.
Haben sie mich getriggert bekamen sie schiss vor mir und ich war in der Täter rolle, die haben gedacht ich hau denen auf die Fresse, wie ein "englischer Hooligan" so wörtlich oder
andersrum das arme kranke würstchen, das nur mit Samthandschuhen angefasst wird.

Also musste ich aufhören mich als krank zu bezeichnen, weder Täter noch Opfer sondern einfach Ich.

Film Tipp passend zum Thema: Ziemlich beste Freunde.

http://www.youtube.com/watch?v=uGe6J_5Izfw

Kranke nicht wie Krank zu behandeln ist die beste Heilung.

Nehme aber noch Medikamente (Neuroleptika) mit denen zumindest die spannungen auszuhalten sind (stand in permanenter abwehrhaltung ohne es selbst mehr zu wissen) und betreibe neuerdings Tai Chi und hantiere mit Ätherischen Ölen und Bachblütenessenzen rum, die langfristigen wirkungen sind noch abzuwarten, im grunde ist es glaube ich egal, mit was man arbeitet (mit ausnahme von Drogen und Alkohol) die hauptsache ist man glaubt daran, selbstheilungskräfte besitzt jeder, sie müssen nur aktiviert und kanalisiert werden.

akupunktur ist auch nicht übel, aus eigener erfahrung.

Grüße
 
Ja genau, Irland!

Das weltweit benutztes internationale Klassifikationssystem psychischer Störungen (ICD-10), auf das du dich beziehst, hat ja nur den Anspruch von Beschreibungen von Störungskategorien und nicht von Erklärungen ihrer Entstehung,

Die Mainstream-Wissenschaften können mit der Hypothese von erdgebundenen Verstorbenen und Besetzungen nicht sympathisieren, weil die Kirche diesen Humbug mit dem Leibhaftigen in die Welt gesetzt hat - von daher ist ihre Ablehnung nur zu verständlich!!

Aber, wenn man sich seriös damit auseinandersetzt - und ich arbeite schon seit über 22 Jahren mit Besetzungen - wird deren Einfluss auf den Besetzten sehr real und kann so manche psychische und/oder psychosomatische Symptome (mit-)erklären/verursachen !


:winken5: fhedor

Beziehst Du jetzt SERIÖS auf 22 Jahre Arbeit?

Die Attributionen (sowohl von Angehörigen als auch von Fachpersonal) reichen von
Vererbung, Dopamin-Hypothese, Geburtstrauma, Kindheitstraumata, Geister, Vodoo, Reinkarnatiion, Strafe Gottes, Umweltverschmutzung, falsche Ernährung, Familienkonstellation, Entwicklungsdefizite, Mobbing, Bewußtseinsspaltungen, Deprivation, schlechter Umgang, zuviel Alkohol, zu viel Zigaretten, Burn Out, zu viel Computer, zu wenig Sport, verschleppte Infektion .... (es gibt sicherlich noch einige Hunderte).

Ich halte es da mit den Konstruktivisten: jeder erschafft sich seine eigene Wirklichkeit (was man da wahrnehmen will, wird man auch wahrnehmen und darüber läßt sich schwerlich effizient streiten).
 
, selbstheilungskräfte besitzt jeder, sie müssen nur aktiviert

In dem Punkt stimme ich Dir zu, sowohl was jedwede somatische als auch psychiatrische Erkrankung angeht.

Da findet seit wenigen Jahren ein revolutionärer Paradigmenwechsel in der Wissenschaft statt (unser Gehiren ist zu wesentlich mehr in der Lage, als was wir ihm gemeinhin zutrauen), aber es wird sehr lange dauern, bis das "ausgereift" und dann, nach weiterer langer Zeit auch "angekommen" ist.
 
Das weltweit benutztes internationale Klassifikationssystem psychischer Störungen (ICD-10), auf das du dich beziehst, hat ja nur den Anspruch von Beschreibungen von Störungskategorien und nicht von Erklärungen ihrer Entstehung,

Die Mainstream-Wissenschaften können mit der Hypothese von erdgebundenen Verstorbenen und Besetzungen nicht sympathisieren, weil die Kirche diesen Humbug mit dem Leibhaftigen in die Welt gesetzt hat - von daher ist ihre Ablehnung nur zu verständlich!!

Aber, wenn man sich seriös damit auseinandersetzt - und ich arbeite schon seit über 22 Jahren mit Besetzungen - wird deren Einfluss auf den Besetzten sehr real und kann so manche psychische und/oder psychosomatische Symptome (mit-)erklären/verursachen !

Ich möchte dieses Beispiel einfach mal noch mit einwerfen, aufgrund der möglichen Erklärungen ...

Möglich wäre auch eine starke Übertragung der Gefühle, Emotionen, Gedanken, Taten - Teleempathie - eines anderen Menschen. Telepathie aber vor allem wie gesagt Teleempathie. Ein Miterleben der gerade zu durchlebenden Situationen. Wut, Angst, Verzweiflung, am Boden zerstört sein, aber nicht wissen, warum jetzt gerade, was genau los ist usw. In dem Buch "Sanft wie Schafe" wurde teilweise auch was Ähnliches beschrieben. - Mir ist bewusst, dass damit nicht jeder etwas anfangen kann.

Wenn du das so einem Schulmediziner erzählst, evtl. weil es da noch andere Dinge gibt, um die es eigentlich geht, alles zusammen im Moment alles bisschen sehr zu viel ist, kann da im Grunde auch nur eine Psychose bei rauskommen, verständlich. Wenn du da dann mit Medikamenten anfängst, kann das im Grunde auch nur nach hinten losgehen bzw. nichts bringen, bis auf dass es in gewisser Weise behindert, da dämpfend. Es gibt nicht viele Menschen, die da Erfahrungen haben, vermute ich, von daher ist es auch verständlich.

Das bezieht sich jetzt allerdings nicht auf den Menschen, um den es hier eigentlich geht, weshalb dieser Thread eröffnet wurde.
 
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der "Filter", von dem du sprichst, ist etwas Natürliches und quasi was Schützendes, damit wir auf unserer jeweiligen Seelen-Entwicklungstufe die notwendige Entwicklungsarbeit leisten, um notwendige Fähigkeiten zu entwickeln, die dann später dem Großen Ganzen zur Verfügung gestellt werden kann.
Wir haben zwar das ganze Potenzial in uns, aber wir haben es noch nicht verwirklicht und individuell variiert, um so dem Großen Ganzen neue Facetten zu ermöglichen.
Ich hatte das mal vor Kurzem gleichnishaft mit einem Apfelkern verglichen, der zwar das Potenzial des Apfelbaumes in sich hat - er also quasi apfelbäumlich ist - aber eben noch kein Apfelbaum... und jetzt könnte man vermuten - um beim Thema zu bleiben - dass, wenn der Apfelkern den Filter zum gesamten Potenzial des Baumes nicht hätte, er entweder sich nicht mehr der Entwicklungsnotwendigkeit stellen würde ... oder überflutet werden und psychotisch werden würde.

Find ich schön beschrieben.
 
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