Schizophrenie

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Also WAS?
... fixieren (geht nicht, macht GOTTSEIDANK kein Richter mit), zwangsmedizieren darf man GOTTSEIDANK in so einem Fall auch nicht, also - einreden, daß sie jetzt schwerst traumatisiert sind und gefälligst Therapie machen müssen, weil sie sonst nicht in Dein Raster passen????

(ich spreche nur von denen, die nicht wollen!!!)

Ab welchem Punkt/ Übergriff/ Straftat genau ist man denn in jedem Falle krank (das muss aber absolut sicher und immer gültg sein, sonst tut man einigen Patienten Unrecht)?



Checkst du nicht das nicht uzm Zwagnsbehandlungen geht sondern darum das die Behauptung aufgestellt wird traumatische Erfahrungen haben nichts mit psychischen Krankheiten zutun ? Das die Leute gesund sind wenn sie nichts davon wissen wollen , wie du behauptest ?
 
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Nur weil ein Opfer noch nicht bereit ist, über etwas zu reden heißt es nicht, daß es gesund ist, darum geht es!

Du hast behauptet, ein schlimmes Erlebnis hat nichts mit krank werden zu tun, und stützt diese Behauptung darauf, daß manche Opfer sagen, es geht ihnen gut, sie wollen nichts mehr davon hören?

Das ist absolut verrückt!

Was ist daran denn verrückt?

Es ist doch eigentlich der Normalfall, dass Mensch mit einem schlimmen Erlebnis selber klarkommt, bzw. mit Unterstützung von Angehörigen, Freunden etc. Nur im Ausnahmefall, wenn er eben nicht selber klarkommt, hat er selbstverständlich Anspruch auf Hilfe von einem Therapeuten.

Nur irgendwie scheint hier und heute die Auffassung eingerissen zu sein, dass alles und jedes unbedingt "therapiert" werden muss: irgendwo entgleist ein Zug, es gibt ein paar Tote, und schon kommen die Psychologen gerannt um die traumatisierten Fahrgäste zu betreuen, udglm.
Ja verflixt nochmal, früher sind die Leute doch auch von der Wildsau gefressen worden, und es kam kein Therapeut um die Angehörigen zu betreuen!

Irgendwann isses dann in USA losgegangen, dass es zum guten Ton und LifeStyle gehört dass man (wenn mans sich leisten kann) einen Psychotherapeuten hat, schon um die Probleme des ganz normalen Lebens zu bewältigen.

Also entweder muss das Leben früher die absolute Hölle gewesen sein (weil es da ja auch Katastrophen, Kriege usw. gab, aber keine Therapeuten dafür), oder das Leben heute ist die absolute Hölle, weil ohne Therapie offenbar nicht mehr zu bewältigen.
Da sollte man mal drüber nachdenken...
 
Checkst du nicht das nicht uzm Zwagnsbehandlungen geht sondern darum das die Behauptung aufgestellt wird traumatische Erfahrungen haben nichts mit psychischen Krankheiten zutun ? Das die Leute gesund sind wenn sie nichts davon wissen wollen , wie du behauptest ?

Jeder entscheidet selbst, ob er sich für gesund oder krank hält (ein Glück, - das war in der deutschen Geschichte auch mal anders und da will doch sicher keiner hin zurück), außer bei Selbst- und Fremdgefährdung.

Und checkst Du es nicht, daß ich niemals gesagt habe, daß traumatische Erfahrungen nichts mit psychischen Krankheiten zu tun haben? (ich fass es einfach nicht ... )
 
Was ist daran denn verrückt?

Es ist doch eigentlich der Normalfall, dass Mensch mit einem schlimmen Erlebnis selber klarkommt, bzw. mit Unterstützung von Angehörigen, Freunden etc. Nur im Ausnahmefall, wenn er eben nicht selber klarkommt, hat er selbstverständlich Anspruch auf Hilfe von einem Therapeuten.

Nur irgendwie scheint hier und heute die Auffassung eingerissen zu sein, dass alles und jedes unbedingt "therapiert" werden muss: irgendwo entgleist ein Zug, es gibt ein paar Tote, und schon kommen die Psychologen gerannt um die traumatisierten Fahrgäste zu betreuen, udglm.
Ja verflixt nochmal, früher sind die Leute doch auch von der Wildsau gefressen worden, und es kam kein Therapeut um die Angehörigen zu betreuen!

Irgendwann isses dann in USA losgegangen, dass es zum guten Ton und LifeStyle gehört dass man (wenn mans sich leisten kann) einen Psychotherapeuten hat, schon um die Probleme des ganz normalen Lebens zu bewältigen.

Also entweder muss das Leben früher die absolute Hölle gewesen sein (weil es da ja auch Katastrophen, Kriege usw. gab, aber keine Therapeuten dafür), oder das Leben heute ist die absolute Hölle, weil ohne Therapie offenbar nicht mehr zu bewältigen.
Da sollte man mal drüber nachdenken...

Da ist durchaus was Wahres dran ;),

ich finde es nur wichtig, jegliche Wertung rauszunehmen.

Jeder hat jederzeit das Recht, sich in Therapie zu begeben oder eben auch nicht und keiner soll sagen "der muß das " oder "der hat das nicht nötig", aber da hat Malve schon wertvolle Worte zu geschrieben.

Mir fällt grad ein, daß es zur Zeit sehr "schick" ist, Menschen gegenüber zu äußern "da mußt Du aber noch dran arbeiten ..." - ein grausames "Spiel" um sich selbst aufzuwerten und andere abzuwerten.
 
So eine Diagnose ist kann aber schlimme Folgen haben, wie mein Beispiel zeigt mit der Vergewaltigung, die man dann nicht mehr anzeigen kann, weil einem keiner mehr glaubt.
Man kann auch keine Lebensversicherung abschließen, keine private Krankenversicherung.
Ich hab sogar gehört, daß einem der Führerschein weggenommen wird.
Und wenn man wo in Behandlung ist, und der Arzt weiß von der Diagnose, wird man nicht ernst genommen, auch bei körperlichen Problemen nicht, wird diskriminiert, wenn es bekannt wird, in Zeiten des gläsernen Patienten und ELGA hat man dann die A-Karte gezogen.


Das ist nicht etwas, was man sich nur nicht zu Herzen nehmen soll.

Das tut mir echt leid, Loop - das ist schwierig, wenn es so ist, und echt Sch ...

Kann einen letztendlich noch mehr zur Verzweiflung bringen.
 
Wenn jemand sagt, dass es "kaum einen Zusammenhang zwischen Erlebtem und psychischer Krankheit" gibt, so ist das gewissermassen aus nüchterner wissenschaftlicher Sicht.

Das ist für mich ein Paradoxon. Und gerade in der Wissenschaft wird geforscht, und zwar unter anderem nach Ursachen.
 
Oft, aber nicht immer!!! (wie soll ich also mit den Patientinnen umgehen, die meinen, keins zu haben???

Soll ich drauf bestehen, daß sie jetzt aber gefälligst eines zu haben hätten, ihnen eine Zwangstherapie verordnen, ihnen ein schlechtes Gewissen machen, wenn sie nicht daran arbeiten wollen, oder müssen sie zumindest ordentlicb Psychopharmaka nehmen ... oder WAS?

Wie kommen sie denn zu Dir, wenn sie kein Trauma haben?

Wenn jemand kein Problem hat, dann wird er sich wohl in den seltensten Fällen Hilfe suchen.....
 
Nur weil ein Opfer noch nicht bereit ist, über etwas zu reden heißt es nicht, daß es gesund ist, darum geht es!

Sie meint (und da bin ich mir 100% sicher!), der Therapeut hat es aber zu akzeptieren, wenn der Klient eine bestimmte Behandlung / Therapie ablehnt, da er sich selbst eben als nicht traumatisiert ansieht... und es auch nicht zwangsweise sein MUSS. Er selbst schätzt sich ein, niemand sonst.
Das müßtest du doch bei deiner Familiengeschichte nachvollziehen können, dass man dann erstmal nichts machen kann.
:)
 
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Ja, man geht zum Arzt, weil man Angst hat, und geht mit einer Schizophrenie wieder raus.

Super. :ironie:

Besser, im Zweifel lieber nicht zum Psychiater gehen. :rolleyes:

Irgendwie ist es wirklich fast schon wieder lustig.

Letztendlich landet man bei oder nach all dem immer wieder bei sich selbst. Erinnert mich so an dieses "Hilf dir selbst".

Wenn man's denn kann, sich selbst helfen.
 
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