Ahorn
Sehr aktives Mitglied
Zweitmeinung, daß ich nicht lache, hackt doch kein Psychiater dem anderen ein Auge aus!
ich würde dem zweiten Psychiater ja auch nichts von der Meinung des ersten erzählen....
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Zweitmeinung, daß ich nicht lache, hackt doch kein Psychiater dem anderen ein Auge aus!
Jeder hat jederzeit das Recht, sich in Therapie zu begeben oder eben auch nicht und keiner soll sagen "der muß das " oder "der hat das nicht nötig", aber da hat Malve schon wertvolle Worte zu geschrieben.
Mir fällt grad ein, daß es zur Zeit sehr "schick" ist, Menschen gegenüber zu äußern "da mußt Du aber noch dran arbeiten ..." - ein grausames "Spiel" um sich selbst aufzuwerten und andere abzuwerten.
Da kann man dann nur sagen: "Ich hole mir eine Zweitmeinung!"
Das können leider nur diejenigen Patienten tun, die ein wenig Ahnung von ihrer Erkrankung haben - die Anderen schlucken meistens die Diagnose ihres Arztes.
Es kann auch mit den eigenen Erfahrungen, mit eigenen Erlebnissen zusammenhängen, dass ein Psychiater etwas anders sieht und behandelt, als ein anderer. Wenn du soweit klar im Kopf bist, was ja auch wichtig ist, grad wenn es um so Diagnosen geht ...
Es gibt ja auch Psychologen, die an Reinkarnation und alles glauben, ein Buddha-Bild an der Wand hängen haben usw. Und Psychologen, für die das nichts ist, die da einen anderen Blickwinkel haben. Naja usw. usf.
Man sagt nicht um sonst, dass viele Köche den Brei verderben.
Einigkeit in der Wahrnehmung sollte schon irgendwo gegeben sein.
In meinem Fall war es mir damals wichtig, dass einer dieser Chirurgen endlich mal zum Punkt kommt, da mir mein Bein weh tat.
Mir kanns wurscht sein, welche Erfahrung ein Arzt gemacht hat, oder nicht.
Fakt ist: Kann er damit einen Kranken heilen, oder nicht?
Es kann auch mit den eigenen Erfahrungen, mit eigenen Erlebnissen zusammenhängen, dass ein Psychiater etwas anders sieht und behandelt, als ein anderer. Wenn du soweit klar im Kopf bist, was ja auch wichtig ist, grad wenn es um so Diagnosen geht ...
Es gibt ja auch Psychologen, die an Reinkarnation und alles glauben, ein Buddha-Bild an der Wand hängen haben usw. Und Psychologen, für die das nichts ist, die da einen anderen Blickwinkel haben. Naja usw. usf.
Es muß nicht mit Erlebnissen zusammenhängen, eine Psychologin hat mir das mal erklärt, Psychiater lernen nach/auf(?) verschiedenen Schulen, bei den einen ist Schizophrenie die Diagnose, bei anderen wieder was anderes.
Hat man das Pech, einen Psychiater zu haben, bei dem fast alles Schizophrenie ist, dann kriegt man auch diese Diagnose, und wenn es eigentlich eine Depression oder eine Posttraumatische Belastungsstörung ist.
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Beispiel:
1000 Menschen stehen vor einem Baum.
Alle 1000 sehen den Baum. Also ist der Baum real. Die Wahrnehmung ist an dieser Stelle bestätigt.
20 meinen darunter noch einen Geist oder Menschen zu sehen, was die restlichen 980 nicht sehen. Also haben diese 20 Menschen eine Wahrnehmungsstörung (Halluzination).
Nehmen wir an, diese 20 würden den gleichen Menschen unter dem Baum sehen, dann bestünde die Wahrscheinlichkeit, dass sie evtl. etwas sehen, wozu die 980 nicht fähig wären. Diese 20 müssten aber exakt das Gleiche sehen. Hier muss man auch darauf achten, dass die 20 sich nicht gegenseitig manipulieren. Naturtalente solls ja geben.
Wenn sie aber unterschiedliche Menschen bzw. Gestalten sehen, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 99,9 %, dass sie unter Wahrnehmungsstörungen leiden.
Wenn du daher wissen willst, ob du die Realität richtig wahrnimmst, frag 20 - 50 weitere, ob sie das Gleiche wahrnehmen.
Wenn mir von 100 Leuten 80 Leute erzählen, Jesus sei der wahre und einzige Weg, wegen meiner können mir das auch alle 100 erzählen, bin ich dennoch nicht der Meinung, dass das tatsächlich so ist. Genauso können mir 100 von 100 Leuten erzählen, dass der Mensch Fleisch braucht, auch wenn es nicht darum geht, ist nur ein Beispiel von vielen.
Dass da dennoch ein Abgleichen stattfindet und jeder das auch irgendwie für sich macht, da nachforscht, ist wahrscheinlich einfach nur menschlich, oder auch nicht, kann da nicht für alle sprechen. Manche nehmen manches ja auch einfach hin und gut is. So wie sich manche vielleicht auch erzählen lassen, dass sie krank sind, obwohl sie es vielleicht gar nicht sind.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob das tatsächlich so ist, dass diese Leute exakt das gleiche sehen müssen, um da sicher zu gehen, dass es keine Halluzinationen sind. Würde ich so von mir aus jetzt erst mal nicht sagen. Aber kann diesen Gedankengang verstehen, da wie gesagt wohl auch menschlich. Beweise, Sicherheiten usw.
Das ist für mich ein Paradoxon. Und gerade in der Wissenschaft wird geforscht, und zwar unter anderem nach Ursachen.
Checkst du nicht das nicht uzm Zwagnsbehandlungen geht sondern darum das die Behauptung aufgestellt wird traumatische Erfahrungen haben nichts mit psychischen Krankheiten zutun ? Das die Leute gesund sind wenn sie nichts davon wissen wollen , wie du behauptest ?
Und: es gibt TATSÄCHLICH Menschen, die ganz Schlimmes erlebt haben und NICHT krank wurden (obwohl sie, verdammt noch mal, jedes Recht der Weilt darauf hatten!).
Was ist daran denn verrückt?
Es ist doch eigentlich der Normalfall, dass Mensch mit einem schlimmen Erlebnis selber klarkommt, bzw. mit Unterstützung von Angehörigen, Freunden etc.
Nur im Ausnahmefall, wenn er eben nicht selber klarkommt, hat er selbstverständlich Anspruch auf Hilfe von einem Therapeuten.
Nur irgendwie scheint hier und heute die Auffassung eingerissen zu sein, dass alles und jedes unbedingt "therapiert" werden muss: irgendwo entgleist ein Zug, es gibt ein paar Tote, und schon kommen die Psychologen gerannt um die traumatisierten Fahrgäste zu betreuen, udglm.
Ja verflixt nochmal, früher sind die Leute doch auch von der Wildsau gefressen worden, und es kam kein Therapeut um die Angehörigen zu betreuen!
Irgendwann isses dann in USA losgegangen, dass es zum guten Ton und LifeStyle gehört dass man (wenn mans sich leisten kann) einen Psychotherapeuten hat, schon um die Probleme des ganz normalen Lebens zu bewältigen.
Also entweder muss das Leben früher die absolute Hölle gewesen sein (weil es da ja auch Katastrophen, Kriege usw. gab, aber keine Therapeuten dafür)
, oder das Leben heute ist die absolute Hölle, weil ohne Therapie offenbar nicht mehr zu bewältigen.
Da sollte man mal drüber nachdenken...
Mit dieser letzten Aussage gehst du entschieden zu weit, Tor von Gor!!!!!Klar hab ich gedacht : geht doch nicht, muß doch bearbeitet werden, Täter angezeigt und verurteilt usw., aber das waren nur MEINE Gedanken und NICHT die der Patientin.
Soll ich der Patientin nun sagen, sie MUSS das bearbeiten, sie MUSS den Täter anzeigen??? (und wer übernimmt für solche erneuten Übergriffe die Verantwortung?)
Von welchen Übergriffen sprichst du ? Macht das Opfer einen Übergriff wenn es den Täter anzeigt ? Glaubst du das tatsächlich ? Seöbstverstänldihc gehört es zur Therapie das sich das Opfer dem Täter stellt und sich dafür alle nur erdenkliche Hilfe holt . Gerade das Opfer muss das Bewusstsein bekommen das es eben nicht mehr ! alleine ist , das es nicht mehr alleine kämpfen muss ?!??
Währst du mein Therapeuth ich würde so Schlitten fahren mit dir du würdest danach selbst mehrere brauchen .
