Schizophrenie

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Wo ist deine Fähigkeit *andere von ihrem schmalen Brett zu stoßen ?* wie du so schön rumposaunt hast? Im Moment bist du der einzige der rumgestoßen wird ...:D

Ich denke Du beziehst Dich auf diese meine Aussage:

Aber in einem hast 'Du recht: auch ich ertappe mich oft dabei, wie ich "insgeheim" Ursachen sehe, suche usw. - die nüchtern betrachtet an den Haaren herbeigezogen sind.
Deshalb ist es ganz wichtig, Kollegen und Supervisionen zu haben, die einen von diesem "schmalen Brett" wieder runterholen .


Die besagt, daß WIR in einem Team uns GEGESEITIG von einem schmalen Brett wieder heruntergeholen und das in der Regel nicht in Form von "Stoßen", sondern durchaus nett und kompetent (so sollte Teamarbeit generell funktionieren oder etwas nicht?).
 
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Es geht in solch einem Fall nicht darum, es sich einzureden, sondern sich um eine adäquate Lösungsstrategie zu kümmern!
Positives Denken und Sich-etwas-einreden gehören nicht dazu!

Oftmals - weil man selber diese spezifisch-effizienten Lösungsstrategien nicht zur Verfügung hat - geht es nur unter Zuhilfenahme eines Fachmannes!

Oder machst du für deine Wohnung auch alle Gebrauchsmöbel selber?

;)

Ok, es las sich für mich so, wegen dem "wählen".

Ja, manchmal ist es wohl so.

Ich mach die Möbel in dem Sinne nicht selber, aber ich geh los und kauf sie mir. Dabei legt mir jedoch niemand einen Plan vor, was ich mir da jetzt kaufen sollte und was nicht. Weiß nicht, ob der Vergleich so passend ist. Aber verstehe schon, worauf du in etwa hinaus möchtest, vermute ich.
 
Hallo Fhedor!

Es war für mich ein tolles Gefühl, dich zu lesen!

Oh, das freut mich! Danke schön! :danke:

Ich geh mal nur auf den Punkt ein, den Du ansprichst:

Aber es scheint doch einen Unterschied zu geben???

Dieser ganze Individuationsweg zurück zum Einheitsbewusstsein ist aus meiner Sicht ja mit einem Zweck der Schöpferischen Intelligenz verbunden, sonst wäre es ja ... ähm... nur Spielerei... oder ... Fopperei... oder ähm... Zeit-Strukturierung ... (hat "ER" Langeweile??? :D)

In gewissem Sinne hat Es oder Sie oder ER vielleicht sogar Langeweile, und in gewissem Sinne scheint es auch ein Spiel zu sein - aber nicht in dem Sinne wie wir Spiel verstehen - zumindest wurde solches schon gelehrt:

Ich meine "Lila" - das "kosmische Spiel".

Für uns Sterbliche fällt es ungemein schwer, das Wechselspiel von Freud und Leid, und umsomehr noch Schicksalsschläge, Mord und Totschlag, als "Spiel" anzusehen - aber für die Götter, die aus einer anderen Warte betrachten, die den Aufstieg und Fall von Zivilisationen miterlebt haben, ist es wohl genau das.

Denk an den Kampf um Troja. In heutiger Begrifflichkeit würde man da vielleicht von Kriegsverbrechen sprechen, womöglich von Versklavung und Völkermord, und dergleichen Dinge mehr und alles ganz schrecklich.
Aber im Blickwinkel des Epos sind es die Götter, die sich ihre Favoriten erwählen und gegeneinander kämpfen lassen - und den Göttern tut das nichts.

Lass uns ein klein bischen über den Begriff Spiel nachdenken. Mir fallen spontan drei Konnotationen ein.

1. Spiel als Kontrast zu Arbeit/Ernst. Das ist die wohl verbreitetste Bedeutung. Spiel ist dann etwas, was Kindern vorbehalten ist, und das auch nur weil es für ihre Entwicklung erforderlich ist. Ansonsten gilt spielen als etwas ergebnisloses, der Erfolgsorientiertheit mangelndes, und mithin als m.o.w. überflüssig. Ein latenter Vorworf ist auch mit dabei: "spiel nicht rum!".

Und das was unter Erwachsenen dann Spiel genannt wird (Schachspiel, Fußballspiel, ...) sind in wirklichkeit Dinge die sehr viel mit Leistung und Erfolg zu tun haben - es wird da nicht gespielt, es wird (Höchst)Leistung gebracht. Der unterschied zur Arbeit ist, dass bei diesen Spielen kein Produkt geschaffen, sondern ausschliesslich Rivalität gepflegt (+ kanalisiert!) wird.

In Deiner Wortwahl "Spielerei" klingt auch wieder dieser Vorwurf, diese Abwertung mit, dieses "unnötige", "überflüssige".

Ich denke, wenn wir uns fragen ob Existenz nur "Spielerei" ist, dann sollten wir uns zuerst fragen, wie unser Wertesystem funktioniert, und warum wir "Spiel" so negativ sehen.
Denn ich denke, das ist ein kulturelles Phänomen, das mit leistungs- und konkurrenzorientierten, "vernunft"gesteuerten Kulturen zusammenhängt.
Da klingen dann Dinge an wie der "Ernst des Lebens", "Bete und arbeite", oder im Extremfall auch "Arbeit macht frei". Einer der Ankerpunkte davon scheint im calvinistischen Religionsverständnis zu liegen - aber auch schon in der Ursünde und der Verpflichtung, eine Schuld abzutragen ("Verflucht sei der Acker um deinetwillen").

2. "mit jemandes Gefühlen spielen"
Meistens geht es dabei um Gefühle der Liebe. Und gewiss ist es schmerzlich, wenn die Tiefe und Dramatik der Gefühle nicht von beiden Partnern in ähnlicher Weise empfunden wird - es ist nicht fair und meistens ein Mangel an Mitgefühl.

Aber dadurch, dass wir hier den Begriff "spielen" hereinbringen, in seiner negativen Konnotation, ziehen wir die Bewertung "Spiel vs. Ernst/Arbeit" (unbewusst) auch noch auf die Ebene der Gefühle. Jetzt sind plötzlich auch Gefühle etwas, was Arbeit erfordert, und irgendwie korrekt auszuführen ist.

Das eigentlich schöne, das Liebesspiel, bleibt dabei dann meist auf der Strecke.

3. Spiel als Passion
Wenn ein Erwachsener sich einer Sache in ähnlicher Weise widmet wie ein Kind, wenn es also nicht in erster Linie darum geht, ein bestimmtes Ergebnis, ein Produkt oder einen Erfolg zu erzielen, sondern die Beschäftigung als solche im Vordergrund steht - dann nennen wir das nicht Spiel, sondern Hobby.
Und wenn ein Mensch ein solches Hobby mit großem Engagement und großer Hingabe betreibt, dann nennen wir ihn passioniert: ein passionierter Jäger, ein passionierter Briefmarkensammler, usw.

Passion aber ist eben Hingabe - und das hat etwas mit Liebe zu tun.
Auch befindet sich jemand, der sich mit ganzer Hingabe einer Sache widmet, in einer Trance: die Umwelt wird gleichgültig, wird nicht mehr wahrgenommen.

Du brauchst nicht zum Schamanen gehen um Trance zu lernen - wir alle konnten das als Kinder. Schau einem Kind zu, das in seinem Spiel "versunken ist".

Und ich denke, hier sind wir auf der richtigen Spur, wenn wir wissen wollen was "Spiel" wirklich meint.
Und in diesem Sinne könnte es auch Sinn machen, die Existenz als Spiel aufzufassen: dass wir unser Leben mit ganzer Hingabe leben.

Robert A. Wilson hat es auf einen einfachen Nenner gebracht: Pfeiff nicht wenn du pisst. - sei mit ganzer Hingabe bei dem was du grade tust.


Zusammengefasst: In unserer Kultur ist etwas schreckliches passiert - wir haben Liebe mit Arbeit gleichgesetzt, und Spiel mit Bedeutungslosigkeit.

Eigentlich müsste es irgendwie andersherum sein: Spielen ist das Wertvolle (das wissen wir ja auch - wir wissen um den Wert von "spielerischem Lernen", und wir wissen dass Leben Lernen ist!) und Arbeit ist ein zuweilen notwendiges Übel um ein konkretes Produkt/Ergebnis zu bekommen.

Also, das heißt für mich, dass wir nicht einfach nur zurückkehren brauchen zu unserem Ausgangspotenzial, sondern dass wir durch unser persönliches "Abplagen" in unserer Ent-wicklung des Ursprungspotenzials etwas Neues (mit-)erschaffen (müssen) bei unsere "Rückkehr".

Danke dass Du das "müssen" in Klammern gesetzt hast. Genau das scheint mir die Frage: müssen wir? Oder dürfen wir? Haben wir nicht mit unserer Fleischwerdung erst die Möglichkeit erhalten, individuelle Erfahrungen machen zu können? Und dann - ist es doch eher ein dürfen...

Und ob es ein "Abplagen" ist - ich denke, das hat eben mit der besagten verbogenen Wertung von Spiel und Arbeit zu tun.

Ein Erwachsener kann freilich anders spielen als ein Kind: er kann mit höchster Konzentration spielen - und das umso mehr wenn sein Geist durch Disziplin und Meditation gestärkt ist.
Und das sehen wir ja auch beim Schachspiel oder Fußballspiel: da wird mit höchster Konzentration gespielt.

Also, es geht durchaus nicht darum, nur orientierungslos "herumzuspielen" - aber auch nicht sich-abplagen, sondern eben - spielen.

Und damit kommen wir dann in den Bereich dessen was man als "Tanz" bezeichnen könnte - Shivas Tanz...
 
,es gibt ein Gesetz,welches für alle gilt und so oder so für Ausgleich sorgt.

Komisch dieses Gesetz hat sich bis jetzt immer vor mir versteckt , es ist bis jetzt immer im verborgenem geblieben . Außerdem ist diese Sichtweise löchrig wie ein Stück Käse denn die Mehrheit der Menschen hier auf diesem Planeten erleiden QUalen Hunger usw. Würde dein Gesetz zutreffen oder gäbe es dieses Gesetz wäre schon längst der Ausgleich da.
 
Nee, andersrum: Die Täter sind "nur Teil des Konzepts", denn für den Täter wirken diese Begegnungen ja nicht so nachhaltig zerstörerisch wie für die Opfer.....
Ich finde solches Gedankengut gefährlich. Besonders, wenn man es nicht nur für sich selbst so sieht, sondern das anderen Menschen ebenfalls unterjubeln möchte.


Nein eben nicht zumindest war das nicht seine Aussage . Ich sprach von den Opfern was ich immer tue ich spreche von Opfern und als Antwort bekam ich eben jene Phrase . Aber mit einem hast du Recht , diese Sichtweise ist gefährlich weil sie Mördern vergewaltigern und Schlägern eine Ausrede liefert .
 
Komisch dieses Gesetz hat sich bis jetzt immer vor mir versteckt , es ist bis jetzt immer im verborgenem geblieben . Außerdem ist diese Sichtweise löchrig wie ein Stück Käse denn die Mehrheit der Menschen hier auf diesem Planeten erleiden QUalen Hunger usw. Würde dein Gesetz zutreffen oder gäbe es dieses Gesetz wäre schon längst der Ausgleich da.

Was könnte die Ursache des Leids sein aus esoterischer Sicht?
 
Nein eben nicht zumindest war das nicht seine Aussage . Ich sprach von den Opfern was ich immer tue ich spreche von Opfern und als Antwort bekam ich eben jene Phrase . Aber mit einem hast du Recht , diese Sichtweise ist gefährlich weil sie Mördern vergewaltigern und Schlägern eine Ausrede liefert .

Täter und Opferrolle sind wohl in jedem karmischen Weg enthalten,weil ja alles hier in dieser Welt als Pol und Gegenpol aufgebaut ist.ich denke keiner von uns bleibt auf der Stufe der Einseitigkeit hängen.
 
Was könnte die Ursache des Leids sein aus esoterischer Sicht?


Das ist eien Frage die man so leicht wie mit dem Karma Gedanken nicht beantworten kann . Da sind sehr viel mehr Schichten darinn als nur *karma* .


Es gibt Menschen die kommen mit einem genetischen deffekt auf die Welt , diese Menschen sind so krank schon im Mutterbauch .

Dann gibt es wiederrum Menschen die werden zu solch kranken Missgeburten .

Andere Menschen wiederrum erleben schlimmes unsagbvar trauriges fürchterliches und sie werden nichts von all dem sondern versuchen ein normales Leben zu führen und wenn du diese dann kennenlernst und siehst wie diese Leben , würdest du niemals vermuten das der Mensch eine beschissene Kindheit hatte vergewaltigt wurde im Gefängniss saß und in Kinderheimen war .

Du brauchst auch nicht glauben das es ausgleichende Gerechtigkeit gibt denn soetwas existiert nicht . Ich kann dir sofort 50 Menschen bringen die das bestätigen können und da suche ich nichteinmal .

An meiner eigenen Lebensgeschichte erkenne ich klar und deutlich das es eben keine Gerechtigkeit gibt außer ich selbst sorge dafür .

mfg
 
Täter und Opferrolle sind wohl in jedem karmischen Weg enthalten,weil ja alles hier in dieser Welt als Pol und Gegenpol aufgebaut ist.ich denke keiner von uns bleibt auf der Stufe der Einseitigkeit hängen.


Täter oder Opfer zu sein ist keinr Rolle aus der man einfach so aussteigen kann wann es einem gefällt . :rolleyes:
 
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Das ist eien Frage die man so leicht wie mit dem Karma Gedanken nicht beantworten kann . Da sind sehr viel mehr Schichten darinn als nur *karma* .


Es gibt Menschen die kommen mit einem genetischen deffekt auf die Welt , diese Menschen sind so krank schon im Mutterbauch .

Dann gibt es wiederrum Menschen die werden zu solch kranken Missgeburten .

Andere Menschen wiederrum erleben schlimmes unsagbvar trauriges fürchterliches und sie werden nichts von all dem sondern versuchen ein normales Leben zu führen und wenn du diese dann kennenlernst und siehst wie diese Leben , würdest du niemals vermuten das der Mensch eine beschissene Kindheit hatte vergewaltigt wurde im Gefängniss saß und in Kinderheimen war .

Du brauchst auch nicht glauben das es ausgleichende Gerechtigkeit gibt denn soetwas existiert nicht . Ich kann dir sofort 50 Menschen bringen die das bestätigen können und da suche ich nichteinmal .

An meiner eigenen Lebensgeschichte erkenne ich klar und deutlich das es eben keine Gerechtigkeit gibt außer ich selbst sorge dafür .

mfg
was steckt denn dahinter,wenns nicht nur Karma ist? In einem höheren Sinn sorgst du auch selbst für Gerechtigkeit,wenn du selbst für Ausgleich sorgen willst.
 
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