Schizophrenie

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So wird das also heute von den Pseudo Esos genannt ? Vergewaltigte Frauen , missbrauchte und geschlagene Kinder sind also nur ein Teil des Konzepts ?
Nee, andersrum: Die Täter sind "nur Teil des Konzepts", denn für den Täter wirken diese Begegnungen ja nicht so nachhaltig zerstörerisch wie für die Opfer.....
Ich finde solches Gedankengut gefährlich. Besonders, wenn man es nicht nur für sich selbst so sieht, sondern das anderen Menschen ebenfalls unterjubeln möchte.
 
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woher kommen denn die Schicksalschläge,warum ist man hier in dieser Welt und lebt hier eine gewisse Zeit bis zum Tod?warum gibt es mich? warum entsteht der Glaube an einen Gott? was passiert wenn Mann und Frau sich anschauen?
 
ob sich jemand schuldig fühlt oder nicht ist die eigene Entscheidung und hängt davon ab wie die Persönlichkeit ausschaut.Hat man eben z.B. ein Verantwortungsgefühl,Gewissen,Empathie usw. oder keine Skrupel.wie gesagt,es gibt ein Gesetz,welches für alle gilt und so oder so für Ausgleich sorgt.

Ich glaub, wir reden aneinander vorbei, aber ist ok.
 
Mal 2 Beispiele aus der Praxis:

1. Ein Klient von mir hatte vor ca. 10 Jahren einen unverschuldeten Autounfall, d. h. Frau fuhr als ein Reifen platzte...
Sie blieb unverletzt... er wurde schwer am Rückgrat verletzt... um ein Haar querschnittsgelähmt... musste seinen Beruf aufgeben (hatte eine gut gehende Tennisschule!).
Er schulte um zum Astrologen... klappte aber nicht so recht mit dem Einkommen... musste wieder umlernen. Diesmal klappte es: er wurde Portrait-Fotograf (sehr gefragt inzwischen).
Nebenbei: er hatte noch 2 frühere Leben aktiv, in denen er solche Unfälle schon mal erleben musste, dort aber dann tatsächlich jeweils mit "vollendeter" Querschnittslähmung!
Die (mediale) Recherche ergab... (und er wollte das von sich aus unbedingt wissen! ... weil er dann ja besser im Hier und Jetzt seiner Lernaufgabe gerecht werden könne)... dass er in einem noch früheren Leben in einer Täterrolle war: er war dort Arzt, und die Kenntnisse über die Anatomie und die Körperfunktionen waren noch nicht so gut bekannt... und er wollte als Arzt/Heilbehandler unbedingt wissen, wie sich ein durchtrenntes Rückgrat auswirkte...
Also half er bei einigen seiner Patienten nach.

Fazit: er kriegte sein jetziges Leben trotz des schweren Unfalls in den Griff, weil er es so wählte.

Der 2. Fall war von einem Klienten ein Cousin seiner Frau.
Der hatte auch so einen schweren Autounfall, u. zw. mit der Folge einer Querschnittslähmung von der Hüfte ab abwärts.
Nach der Reha war er recht gut in der Lage, sein Leben in einem Rollstuhl zu leben, aber er war so verzweifelt, dass er sich am letzten Tag seiner Reha samt Rollstuhl aus dem Fenster stürzt!
Folge: zunächst Querschnittslähmung von Hals abwärts --- später nach ca. 2 Wochen starb er.

Heißt das, ich kann mich für's Leben entscheiden, auch wenn ich eigentlich keine Kraft mehr dafür habe? Ist das so auf diese Weise beeinflussbar? Oder entscheide ich mich für das Leben, weil ich die Kraft und auch Energie dazu in mir habe? Ich tippe auf zweiteres.
 
@fhedor

Die Denke schließt Gewaltlosigkeit schonmal von Vornherein aus und gibt evtl vorhandenen Schuldgefühlen eine nicht nachprüfbare Grundlage die rein auf Glauben beruht und zwar Glaube an Strafe (Nicht Verantwortungsübernahme sondern Strafe. Das ist nicht dasselbe.) sowie Elend, als etwas, was gebraucht wird um Elend zu sühnen sowie als etwas was gebraucht wird, um für Elend
zu sensibilisieren. Elend.
Das hilft nirgends raus sondern verfestigt Gewaltstrukturen.

LG Nightingale

Klingt so, als wärst du ein Anhänger eines laissez-faire Erziehungsstils.

Nimm es mir nicht übel, aber darf ich dir mal ein Buch empfehlen?
--> Björn Leimbach: Männlichkeit leben: Die Stärkung des Maskulinen

... und hier seine Website dazu

:blume:
 
Mal 2 Beispiele aus der Praxis:

1. Ein Klient von mir hatte vor ca. 10 Jahren einen unverschuldeten Autounfall, d. h. Frau fuhr als ein Reifen platzte...
Sie blieb unverletzt... er wurde schwer am Rückgrat verletzt... um ein Haar querschnittsgelähmt... musste seinen Beruf aufgeben (hatte eine gut gehende Tennisschule!).
Er schulte um zum Astrologen... klappte aber nicht so recht mit dem Einkommen... musste wieder umlernen. Diesmal klappte es: er wurde Portrait-Fotograf (sehr gefragt inzwischen).
Nebenbei: er hatte noch 2 frühere Leben aktiv, in denen er solche Unfälle schon mal erleben musste, dort aber dann tatsächlich jeweils mit "vollendeter" Querschnittslähmung!
Die (mediale) Recherche ergab... (und er wollte das von sich aus unbedingt wissen! ... weil er dann ja besser im Hier und Jetzt seiner Lernaufgabe gerecht werden könne)... dass er in einem noch früheren Leben in einer Täterrolle war: er war dort Arzt, und die Kenntnisse über die Anatomie und die Körperfunktionen waren noch nicht so gut bekannt... und er wollte als Arzt/Heilbehandler unbedingt wissen, wie sich ein durchtrenntes Rückgrat auswirkte...
Also half er bei einigen seiner Patienten nach.

Fazit: er kriegte sein jetziges Leben trotz des schweren Unfalls in den Griff, weil er es so wählte.

Der 2. Fall war von einem Klienten ein Cousin seiner Frau.
Der hatte auch so einen schweren Autounfall, u. zw. mit der Folge einer Querschnittslähmung von der Hüfte ab abwärts.
Nach der Reha war er recht gut in der Lage, sein Leben in einem Rollstuhl zu leben, aber er war so verzweifelt, dass er sich am letzten Tag seiner Reha samt Rollstuhl aus dem Fenster stürzt!
Folge: zunächst Querschnittslähmung von Hals abwärts --- später nach ca. 2 Wochen starb er.

Heißt das, ich kann mich für's Leben entscheiden, auch wenn ich eigentlich keine Kraft mehr dafür habe? Ist das so auf diese Weise beeinflussbar? Oder entscheide ich mich für das Leben, weil ich die Kraft und auch Energie dazu in mir habe? Ich tippe auf zweiteres.

Wenn du der Meinung bist, du brauchst dich vom Kopf her nur für etwas zu entscheiden, etwas wählen, dann weisst du nicht, wie es ist, so kraft- und auch energielos zu sein, zum Beispiel aus einer Verzweiflung heraus, dass man nicht mehr leben möchte oder kann. Dann hast du nicht den Hauch einer Ahnung. Es ist auch erst das Gefühl da, und dann kommen die Gedanken dazu. Ich kann meine Gefühle nicht mit den Gedanken beeinflussen, auch wenn das viele denken oder behaupten.

Wenn ich keine Kraft mehr habe, kann ich denken oder mir einreden, was ich möchte.
 
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Wenn du der Meinung bist, du brauchst dich vom Kopf her nur für etwas zu entscheiden, etwas wählen, dann weisst du nicht, wie es ist, so kraft- und auch energielos zu sein, zum Beispiel aus einer Verzweiflung heraus, dass man nicht mehr leben möchte oder kann. Dann hast du nicht den Hauch einer Ahnung. Es ist auch erst das Gefühl da, und dann kommen die Gedanken dazu. Ich kann meine Gefühle nicht mit den Gedanken beeinflussen, auch wenn das viele denken oder behaupten.

Wenn ich keine Kraft mehr habe, kann ich denken oder mir einreden, was ich möchte.

Es geht in solch einem Fall nicht darum, es sich einzureden, sondern sich um eine adäquate Lösungsstrategie zu kümmern!
Positives Denken und Sich-etwas-einreden gehören nicht dazu!

Oftmals - weil man selber diese spezifisch-effizienten Lösungsstrategien nicht zur Verfügung hat - geht es nur unter Zuhilfenahme eines Fachmannes!

Oder machst du für deine Wohnung auch alle Gebrauchsmöbel selber?

;)
 
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