Schizophrenie

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Das sind deine Worte.

Menschen die sich nicht mehr mitteilen können. Das sind Menschen die aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr mitteilungsfähig also sprachfähig sind.

Das trifft nicht auf Schizophreniekranke zu. Die können sich sehr gut mitteilen.

Genau deshalb sollst Du den Fred lesen: es gibt unterschiedliche Schizophrenieformen, unterschiedliche Verläufe und Phasen, die Diagnose wurde zu verschiedenen Zeiten anders gestellt (nicht alle mit dieser Diagnose haben diese Krankheit) usw.

Ich sehe mindestens einmal die Woche Schizophrene (zusätzlich auch Depressionen, bipolare Störungen und Manien), die sich allesamt nicht mehr mitteilen können, die via Rettungsdienst PLUS Polizei gebracht werden und bei denen erstmal ne Notfallversorgung mit allem pipapo dran ist.
 
Aber nicht im akuten Schub. Leute, die das behaupten, haben das entweder noch nie gesehen oder aber wollen diese Tatsache vor sich selbst verleugnen, da sie selbst betroffen sind.

Da hast Du absolut recht!
Wie ich schon sagte, wissen Schizophrene in aller Regel nicht, was sie in ihren akuten Phasen (es können auch sehr viele akuten Phasen sein) gemacht haben.
Und sowas teilt man ihnen auch nicht konkret mit.
Ganz selten haben sie eine vage Ahnung.

Sollte man ihnen das alles wirklich mitteilen? (ich werd grad wirklich nachdenklich ... )

Was sie erfahren, ist sowas in der Richtung "es ging ihnen sehr, sehr schlecht ...".
 
Da hast Du absolut recht!
Wie ich schon sagte, wissen Schizophrene in aller Regel nicht, was sie in ihren akuten Phasen (es können auch sehr viele akuten Phasen sein) gemacht haben.
Und sowas teilt man ihnen auch nicht konkret mit.
Ganz selten haben sie eine vage Ahnung.

Sollte man ihnen das alles wirklich mitteilen? (ich werd grad wirklich nachdenklich ... )

Was sie erfahren, ist sowas in der Richtung "es ging ihnen sehr, sehr schlecht ...".

Man sollte sie fragen, ob sie es wissen wollen. Evtl. hilft auch ein Video- ich weiss, das klingt krass. Aber jemand, der sich so erlebt, "vergisst" seine Medi`s sicher seltener- und dies wiederum ist ja therapiefördernd.
Ich habe in der ambulanten Betreuung nämlich immer wieder mit Menschen zu tun gehabt, die ihre Medi`s früher oder später nicht nehmen wollten, da ihnen die Einsicht in ihre Krankheit logischerweise fast vollständig fehlte. Woher sollte die auch kommen?
Als ich das aber in einer Mediation offen ansprach, wurde mir nahe gelegt, an meinem Mitgefühl zu arbeiten.
 
Dennoch zu sagen : Traumas haben kaum einen Einfluss auf Psychische Krankheiten ist Schwachsinn .

Stimmt. Das hat Ireland nur absolut nicht gesagt.

Auch, wie Garfield sie interpretiert... ich muß mich doch heute mal wieder sehr wundern!

Wie verstehst du denn diese Aussage?

Weder bei körperlichen Krankheiten (egal ob Brustkrebs, "Erkältung" oder die von Dir benannaten Kopfschmerzen u.v.m.) noch bei psychischen Erkrankungen gibt es eine allgemein anerkannte Ursache (weder bei "Privatleuten", noch in Fachkeisen) und man kann sehr, sehr viel Zeit darauf verwenden, über diese ganzen potenziellen Ursachen nachzudenken, zu debattieren, zu streiten.

GErade therapeutisch Tätige sollten sich UNBEDINGT von jeder Ursachenforschung fernhalten.

Es gibt kaum einen Zusammenhang zwischen Erlebtem und psychischer Krankheit: warum gibt es durchaus psychisch gesunde, ehemals mißhandelte, traumatisierte oder mißbrauchte Personen, müßten nicht ALLE krank sein?

Ja, wundern kann man sich hier durchaus.

Da war das mit dem "blind durch die Welt laufen" irgendwie gar nicht so abwegig.
 
Man sollte sie fragen, ob sie es wissen wollen. Evtl. hilft auch ein Video- ich weiss, das klingt krass. Aber jemand, der sich so erlebt, "vergisst" seine Medi`s sicher seltener- und dies wiederum ist ja therapiefördernd.
Ich habe in der ambulanten Betreuung nämlich immer wieder mit Menschen zu tun gehabt, die ihre Medi`s früher oder später nicht nehmen wollten, da ihnen die Einsicht in ihre Krankheit logischerweise fast vollständig fehlte. Woher sollte die auch kommen?
Als ich das aber in einer Mediation offen ansprach, wurde mir nahe gelegt, an meinem Mitgefühl zu arbeiten.

Genau das ging mir grad durch den Kopf, nicht nur bzgl. der Patienten selbst, auch nahe Angehörige betreffend, die gegen jegliche Medikation reden, obstruse Heiler, religiöse Riten (und das sonstige "ganze Programm") durchziehen, obwohl der Patient grad (und das manchmal nicht das erste Mal) von der Straße/ den Schienen/ aus dem Fensterrahmen geholt wurde.

Wenn man sie (in abgesprochenen Einzelfällen) einfach mal die ersten Stunden dabeiließe ... (ist das ethisch vertretbar?).
 
Aber nicht im akuten Schub. Leute, die das behaupten, haben das entweder noch nie gesehen oder aber wollen diese Tatsache vor sich selbst verleugnen, da sie selbst betroffen sind.

Schizophrenie wirkt sich nicht auf die Sprechfähigkeit oder die Fähigkeit subjektive Bedürfnisse zu äussern aus.

Daß die Wünsche die ein akut schizophrener Mensch äussert in unserer Realität keinen Sinn ergeben ist eine ganz andere Baustelle.

Daß sich jemadn ggf hinterher nur bruchstückhaft erinnern kann hat ebenfalls nichts damit zu tun.


Ich wüsste übrigens nicht daß Schizophrene Menschen in der Akuten Phase einen Filmriss hätten. Ich hatte keinen und ich kenne Menschen die sehr gut darüber berichten konnten was während ihres Wahns so abgegangen ist.
 
Wie verstehst du denn diese Aussage?



Ja, wundern kann man sich hier durchaus.

Da war das mit dem "blind durch die Welt laufen" irgendwie gar nicht so abwegig.

Welches Trauma/ Erlebnis macht denn welche psychische Krankheit?
Wenn Du das beantworten kannst bist Du reif für den Nobelpreis (aber bedenke, es darf keine "Abweichler" geben, dann ist die Theorie nix mehr wert).
 
Das habe weder ich noch sonst jemand hier gesagt!!!

Seite 23 Post 320 : https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=3591227&postcount=320

Zitat:
Es gibt kaum einen Zusammenhang zwischen Erlebtem und psychischer Krankheit: warum gibt es durchaus psychisch gesunde, ehemals mißhandelte, traumatisierte oder mißbrauchte Personen, müßten nicht ALLE krank sein?

Diese ganze Scheiße begründest du weiters mit der Fadenscheinigen Ausrede : es müssten ja dann alle Psychisch krank sein ?!?

Hast du nicht ? Leide ich also unter Blindheit ??

Und: ob der Mißhandelte/ Geprügelte/ Vergewaltigte den Täter zur Strecke bringen will (oder nicht), ob er verarbeiten will oder nicht entscheidet dieser ganz allein!!!

Diese *weisheit* kannst du dir sparen .


(und das muß man als Behandelnder erst mal aushalten lönnen, ... - schon mal versucht?)

Du hast keinerlei Recht mir irgendwelche Fragen zu stellen solange du meine nicht beantwortet hast .


Stimmt. Das hat Ireland nur absolut nicht gesagt.

Auch, wie Garfield sie interpretiert... ich muß mich doch heute mal wieder sehr wundern!


Interpretieren tut hier niemand ich muss mich nur darüber wundern wie blind manche doch sind und nicht lesen können .
 
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Ich habe in der ambulanten Betreuung nämlich immer wieder mit Menschen zu tun gehabt, die ihre Medi`s früher oder später nicht nehmen wollten, da ihnen die Einsicht in ihre Krankheit logischerweise fast vollständig fehlte.


Die Medis haben ziemlich grauselige Nebenwirkungen, was wohl der Grund sein dürfte daß die Betroffenen sie nicht nehmen wollen. :rolleyes:

Aber das weisst du sicher auch besser. Dann hau dir mal ein paar Dosen Zyprexa, Risperdal oÄ rein, damit du einen kleinen Eindruck bekommst was das mit einem macht. Dann verstehst du besser warum jemand das nicht nehmen will.
 
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