Sai Baba

Du scheinst nicht begriffen zu haben, dass Durga aus "Deinem Boot" ausgestiegen ist - um in die Welt der "psychologiesierender Unerfahrenen" zu schauen - ihr Horizont ist wahrscheinlich um einiges weiter als Deiner.

Und - weil es manchen Usern hier die Sprache verschlagen hat - das ist nicht zwingend ein Kompliment an Dich.

Aber - wenns Dich glücklich macht, freu Dich halt drüber....

Reinfriede



Im ersten Moment glaubt man, ich bin im falschen Film...
...aber mir hat´s weder die Sprache noch die Schreibe verschlagen.
Und anderen anscheinend ebenfalls nicht, jedenfalls außerhalb des Forums.
Beweise?
Kuckst Du hier:
www.snowcrest.net/sunrise/Bright-1.htm

Noch mehr Infos über den "Gott" gefällig?
Kuckst Du hier:
www.quicktopic.com/7/H/uVTiRX8McBie

Alles nur Leute, die sich wichtig machen wollen, die, weil der Baba sie nicht angesehen hat, Rache suchen???

Da machen es sich die Groupies etwas zu leicht, finde ich.
was dieses, "erhat mich angesehen" angeht.
Jedes groupie von Robbie,dat schw*** aus der Hose,Williams wird gleiches behaupten und in Extase geraten, um anschließend den Tanga auf die Bühne zu werfen...
Hörigkeit ist eine schlimme Krankheit, da der Kranke sie nicht als solche empfindet.



Sage
 
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Na sicher, gerne. Zum einen ist mir ein Licht aufgegangen, welche Art von Faszination ein solcher Guru auf seine Devotees ausübt, welche Art von Erleben er anspricht, denn du hast mich mit diesem in unglaublich wahren Worten geschriebenen Gedicht durch deine Augen schauen lassen. Zum anderen ist mir damit klar geworden, WARUM dann anschließend ALLES unternommen wird, um an diesem Erleben dranzubleiben, es zu wiederholen und vor allem wie das energetisch funktioniert. Nachdem ich auch einmal vor Jahren peripher an den Kreis eines indischen Gurus geraten bin, sehe ich jetzt, daß das damals kein Einzelfall war, wie ich dachte, sondern gesetzmäßig so abläuft. (Übrigens, ich habe damals Reißaus genommen, auf der Stelle, du siehst, ich bin konsequent. :))

Versteh mich richtig. Es geht mir hier um keinerlei Werurteil, sondern du hast mir klargemacht, was da abgeht und warum ich da damit nicht können kann :).

Hi liebe Kinny,

das Thema der s. g. Faszination und theoretische Abhängigkeit eines spirituellen Schülers vom Wesen seines Lehrers ist richtig interessant und für mich noch unerforscht. Da möchte ich gerne ein Paar Gedanken äußern.

Als erstes ist wäre für mich der Begriff „Lehrer“ und „Guru“ oder wie er eben auch noch in anderen Sprachen heißen soll, jemand, der interessanter Weise in der Regel nicht mit dem Schüler verwandt ist. Sprich er ist nicht sein Vater/Mutter. Aber es wäre doch irgendwie logisch, oder nicht??? Dieser Gedanke, dass eigentlich unsere Eltern die Funktion der Lehrer erfüllen sollen, lässt mich nicht los. Die einzige logische Schlussfolgerung, warum es nicht so ist, wäre für mich, dass unsere Eltern sich als Lehrer wohl nicht eignen. Nein, es geht mir hier auch nicht darum, dass sie keine Zeit dafür haben, weil sie arbeiten müssen, um die Familie zu ernähren. Dieser Argument zieht bei mir seit einiger Zeit nicht mehr. Ich weiss nicht, warum ich diesen Gedanken jetzt sitzen habe. Es erscheint mir einfach und logisch.

Zurück zu den s. g. spirituellen Lehrern, derer (Aus)Bildungs-Ausrichtung strategisch komplett anders verläuft, als die von einem abendländischen Lehrer. Hier im Westen wird nackter Materialismus mit spärlichen Beigaben von echter Lebensqualität gelehrt. Ein spiritueller Lehrer lehrt offensichtlich Verständnis um die Welt.

Was mir auffällt, wenn ich die Abhängigkeit der Schüler von den Lehrern im spirituellen Bereich sehe, ist die Ausrichtung. Warum ist die Abhängigkeit viel stärker, als im Westen? (Und geben wir ehrlich zu, welcher westlicher Lehrer wird in der Schule mit der Liebeskraft und Freude verehrt, wie es mancher spiritueller Lehrer das Ansehen seiner Schüller aus tiefem Herzen genießt? :))

M. E. n. hängt es mit dieser starken Sehnsucht, die jeder Mensch in sich trägt und die ihm mehr oder weniger bewusst ist (wird). Die physischen Anzeichen dieser Sehnsucht spüren wir in der Herzensgegend. Früher habe ich z. B. bei mir persönlich diese Sehnsucht erstens nicht wahrgenommen und wenn doch, dann mit Ablenkungsmitteln der Zivilisation abgemildert. Bis es nicht mehr ging und ich mich dieser Sehnsucht irgendwann direkt stellen musste. Was passiert m. E. n. mit den Menschen, die diese Sehnsucht in sich tragen, aber noch nicht ganz bewusst darüber sind und kein Interesse an Materialismus haben? Es ist logisch, sie fühlen sich von den Menschen angezogen, die wissen, was diese Sehnsucht an sich hat. Da bei vielen Menschen, wie schon gesagt, kein Bezug zum Materialismus mehr besteht, ist diese Verbindung nicht mehr für unsere gewohnte industrielle Gesellschaft greifbar. Es greift dann eine andere Verbindung, die der Mensch sich selbst aufgrund der ungelösten Fragen in Bezug auf diese Sehnsucht bastelt. Er macht sich selbst an etwas gebunden, weil er eben dafür als menschliches Wesen aus welchen Gründen auch immer anfällig ist. Ein noch unbewußter Mensch bindet sich am Ende mit eigenen Programmierungen (jetzt sind wir wieder bei diesem Wort) an seinen neuen Ideal-Menschen, in diesem Fall spirituellen Lehrer. Warum Ideal? Weil er ein Gefühl entstehen lässt, es wisse über diese Sehnsucht im Schüler bescheid.

Das muss aber nicht sein, denke ich. Die Menschen sind unterschiedlich. Manche bauen eben diese Verbindung auf, die sie direkt in eine Abhängigkeit von einem spirituellen Lehrer bringt. Andere eben nicht. Es gibt durchaus Menschen, die sich spirituell weiterbilden indem sie keinen direkten Lehrer haben, sondern indem sie ihrer Intuition folgen und eben bestimmte Bücher lesen, mit bestimmten Menschen sprechen etc.

Man sollte diese Art von Verbindung, die in eine Abhängigkeit bringt, nicht mit Kommunikationswunsch verwechseln, der ja in uns auch als Lehrmittel vorhanden ist. Ich denke deswegen, dass nicht jede spirituelle Verbindung, Orden, Kirche etc. zwangsläufig auf Abhängigkeit aufgebaut ist. Es ist durchaus logisch anzunehmen, dass einige Menschen, die die gleichen spirituellen Interessen haben, sich zu einer Vereinigung dieser Art zusammenschließen, um zusammen sich austauschen und lernen zu können. Dass sich diese Gruppen um die Menschen mit stark ausgeprägtem wachen Selbst-Bewußtsein bilden, ist nur zu verständlich. Und ist eine solche spirituelle Gruppe aufgrund ihrer Wirkung/Mitglieder bekannt geworden, so wird auch der Mensch mit dem am stärksten ausgeprägten Selbst-Bewußtsein auf sich bestimmt die Aufmerksamkeit der materiellen Welt lenken.

In diesem Thread geht es um Sai Baba, den ich überhaupt nicht kenne. Da er aber offensichtlich eine Art spiritueller Lehrer sein soll, hat es meine Aufmerksamkeit gelockt und ich möchte deswegen meine Gedanken in Bezug auf einen spirituellen Lehrer hier darstellen. Sofern nicht OT natürlich :). Ich kenne wie gesagt die Person von diesem Sai Baba nicht, aber es ist mir aufgefallen, dass das keiner tut außer weniger User hier, die sogar direkten Kontakt mit ihm hatten.

Ich habe deswegen eine kleine Anmerkung: wie kann man etwas über eine Person urteilen, die man gar nicht kennt? Ich persönlich besuche JEDEN Menschen oder nehme IMMER einen INTENSIVEN PERSÖNLICHEN Briefwechsel vor, wenn mich der betreffende tatsächlich interessiert. Vorher gelten für mich KEINE Meinungen anderer Mitbürger. Sowohl gute als auch schlechte. Entweder fahre ich direkt zu so einer interessanten Person um mir einen Eindruck zu verschaffen und bei ihr direkt z. B. einige Zeit zu leben. Oder ich führe intensiven Briefwechsel. Oder sie kommt eben mich besuchen. Ich habe hier mit Erstaunen gelesen, dass hier die Menschen intensiv über jemanden (über diesen Sai Baba eben) sofort urteilen, sobald sie etwas durch DRITTE über ihn gelesen haben.

Ich begreife es nicht: wie kann man über etwas diskutieren, was man nicht kennt??? Nun ja, ob es eine Diskussion ist, ist eine Frage der Auslegung, wie eine Diskussion (zumindest im Idealfall) aussehen sollte.

Soviel zu spirituellen Lehrern. :)

Ach ja, das Diskutieren über etwas, wovon ich keine Ahnung habe, nenne ich Tratsch. :clown: Meine Meinung natürlich...

Liebe Grüße:liebe1:
Roksenia
 
Eine kleine Gebrauchsanleitung im voraus. Ich beantworte dieses hier nicht, um Pyare damit etwas zun sagen, da ich nun erfaßt habe, daß und warum Worte sie nicht erreichen. Weder meine noch sonst welche. Warum das so ist, entnimmt man den letzten Seiten.

Ich reagiere da drauf, damit ... irgendwer vielleicht irgendwas daraus für sich mitnehmen kann, wenn es grad paßt.

Warum Du damit nicht können kannst, hast Du aber auch schon begründet und diese Begründung ist leider falsch. Du bist Dir also noch nicht wirklich auf die Schliche gekommen.

Wie man meinen Worten oben entnehmen kann, gilt diese Begründung für mich. Ich würde mit so etwas nicht können, der Grund dafür liegt in mir und meiner - ich nenn das jetzt einmal - Frequenz, in der meine Perönlichkeit schwingt. Wer dafür das Wort "falsch" verwendet, denkt noch in den Kategorien richtig und falsch.

Ein Guru berührt den Schüler ganz tief im Innersten

Ein wahrer Lehrer blendet seine eigene Persönlichkeit und deren Frequenz so vollkommen aus, daß kein Unterschied zwischen seinem Innersten und dem Innersten des Schülers auszumachen ist. Das ist ein gewaltiger Unterschied, den man nur kennen kann, wenn man beides erlebt hat. Ich habe die Energien eines indischen Gurus und eines wahren Lehrers erlebt.

ich weiß nicht, bei welchem Guru Du warst, aber Du hast diese Berührung nicht zugelassen aus Angst.

Es war einer von den Gesellen mit den Handtüchern am Kopf (ist jetzt kein Spott, das hat er in einem Versuch, witzig sein zu wollen, selbst so gesagt), deren Bild du dir aufs Nachtkastl stellen mußt, die all dein Leiden auf sich nehmen und dich davon befreien, - vorausgesetzt du berichtest allmonatlich in einem Fragebogen haarklein über deine provaten Gebräuche. Es war einer von denen, deren Devotees dir mit einem Strahlen im Gesicht sagen, wir sind im Meister neu geboren, seine unermeßliche Liebe trägt uns durchs Leben, der Meister ist unsere Sonne, er wärmt uns und ... und all sowas. Ich habs nicht gefaßt. Angst war da keine, nur entsetzen, wie weit mans treiben kann mit Leuten - nur eben damals war keine Durga dabei, die mich durch ihre Augen schauen ließ, sodaß ich begreifen konnte.

Kann ich verstehen
Nein.

Das gleiche passiert aber, wenn Du Dich von Gott berühren läßt, in welcher Form auch immer.
Nein.

Wenn du mit dem göttlichen in Berührung kommst, geschieht etwas, das Dich ergriffen macht, etwas, das Dich so stark berührt, daß Du nur noch das willst.

Eine Berührung mit dem Göttlichen, und sei es auch nur für die Dauer eines Blitzschlags, findet außerhalb aller Begriffe statt. Auch außerhalb des Wollens. Dort beginnt das reine Sein, unabhängig vom Willen.

Das beschreiben übrigens alle Schriften auch: Stelle Gott an oberste Stelle!
Nein, nicht alle. Nur die, die Systemen angehören, die einen Schöpfergott anbeten.

Das Ding mit dem *Warum man dann dranbleibt, um es zu wiederholen* zeugt davon, daß Du nicht sorgfältig gelesen hast. :-)) Eben leider doch Deine Brille der Angst aufbehalten hast. Aber das ist verständlich, Du wirst sie nicht abheben, bevor Du durch diese Angst durchgehst.

Daß mein Zugang zum göttlichen ein anderer ist als der von Menschen, die als Devotee einem Meister folgen, liegt an meiner persönlichen Frequenz. Wer das als Angst und Brillen definiert, denkt in Begriffen wie Angst und Brillen.

Ich sagte in vorigen Postings schon, daß der Guru eine Aufgabe erfüllt. Hat er das göttliche in Dir erweckt, für Dich spürbar gemacht, und Dir geholfen, all die Dinge, die dazwischen stehen zu verbrennen, ist seine Aufgabe vorbei.
Der Guru muß hinter sich gelassen werden.

Ein wahrer Lehrer tut nichts anderes. Ein wahrer Lehrer verlangt eben aus diesem Grund auch keine göttliche Verehrung. Wenn ein wahrer Lehrer einen Schüler frei sein läßt, dann hat der Schüler auch niemals Probleme damit, Verfehlungen seines Lehrers als solche zu sehen. Ein Schüler in einer freien Beziehung zu seinem Lehrer weiß, daß er seinen Lehrer achten kann für das, was er ihm gegeben hat, ohne alles schönfärben zu müssen, was der Lehrer tut. So wie es eben auch in dem Beispiel, daß Pyare weiter vorn gegeben hat, mit dem Sohn ist: als Mutter werde ich mein Kind lieben, was auch immer es tut. Was mich nicht daran hindern wird, ihm, sollte er ein Verbrechen begehen, in aller Liebe mitzuteilen, daß er Sch*** gebaut hat und das auslöffeln muß, was er sich eingebrockt hat. Das ist eben kein Problem, wenn man nicht meint, Liebe hieße, alles gutzuheißen, was einer tut.

Sowie letztlich ALLES, was mit der WELT zu tun hat.

Und wenn du dann alles, was mit der Welt zu tun hat, hinter dir gelassen zu haben meinen wirst und durch das letzte Tor gehst, wirst du erkennen, daß du dich immer noch in der Welt befindest, da die Welt eben alles ist und nicht hinter sich gelassen werden kann. Das ist der Punkt, wo manche - siehe Sat Naam, der das einmal wo geschildert hat - Tränen gelacht haben. Und aufgehört haben, sich selber zu verarschen.

Daß ich in Liebe entflammt bin, solltest Du zur Kenntnis nehmen und Du solltest auch an Dich heranlassen können, WARUM das so war.

Das haargenau habe ich ja - wie ich glaub ich erwähnt habe - durch Durgas Gedicht erfassen können. Daß und warum. soweit ich mich erinnere, mit dem ausdrücklichen Hinweis darauf, daß dieses eben nicht als Wertung zu verstehen ist.

Und wenn Du dann noch immer nicht Deinen Horizont etwas erweitern kannst und einfach mal diese Ratlosigkeit ob des für Dich nicht Nachvollziehbaren in Dir aufkommen lassen kannst, sondern festhälst an Deinen Ideen, mit denen die meisten Devotees nichts zu tun haben, dann ist Dir leider nicht geholfen.
Mir ist nicht bewußt, daß ich um Hilfe gebeten hätte... :) ich habe den Lehrer, der zu meiner Frequenz paßt. Das ist nämlich sehr wichtig, denn der beste Lehrer kann einem Schüler nichts zieien, wenn der auf einer anderen Wellenlänge ist und einen anderen Sender eingestellt hat. Pyare hat den Lehrer gefunden, den sie gebraucht hat, ich habe den Lehrer gefunden, den ich gebraucht habe. Ich könnte in einem solchen Umfeld nichts annehmen.

Mir war schon klar, daß auch meine drei Gedichte genau dazu beitragen würden, Euch in Euren Vorstellungen zu bestätigen
Erstaunlich. Was da im Vorhinein schon alles klar zu sein gemeint wird. An sich findet Begegnung dann statt, wenn man aufgehört hat, sich im Vorhinein vom anderen einBbild zu machen, und begonnen hat, dan anderen anzuschauen.

Es ist nämlich genau das Gegenteil geschehen. Ich hatte eine vage Vorstellung - die hat sich nicht bestätigt, die hat sich in Luft aufgelöst. Ich habe etwas zu sehen bekommen, was ich vorher nicht wußte, und das hat mir etwas klar gemacht. Ich sagte schon zu Durga, genauer kann ich es im Moment nicht sagen, das braucht noch ein bissl.

Vor allem das Ende des Threads gefällt mir außerordentlich...:-)))
Welches Ende?????????

Liebe Durga,
Dir möchte ich noch sagen, daß es keinen Sinn macht, mit Menschen über solche Dinge zu sprechen, wenn sie nicht im gleichen Boot mit Dir sitzen. Du mußt Dich innerlich damit auseinandersetzen. Und laß Dir die schönen Erlebnisse nicht durch das psychologisieren Unerfahrener kaputtmachen.
Denkst du eigentlich gewohnheitsmäßig immer für die anderen mit? Das ist ein Problem, aber es läßt sich lösen.
 
So habe ich mein Gedicht nicht dem Guru gewidmet, sondern inspiriert in der Gemeinschaft und der Energie, die beim gemeinschaftlichen Singen entstanden war,
habe ich dieses Gedicht Gott gewidmet, schlicht und einfach Gott, der in allem war und ist, in dem sich alles befindet und so ist das zu verstehen.
Weißt du was, du gehörst wirklich :liebe1: :liebe1: :liebe1: für deine liebe Bemühung, alles immer so unmißverständlich zu erklären wie nur möglich. Ich mag das total an dir. Und nein, ich habe da schon richtig erfaßt, was es ist... übrigens, es macht keinen Unterschied, weißt du? Ob dieses Gedicht nun Dem guru oder Gott gewidmet ist, macht für das, was es mir gezeigt hat, tatsächlich keinen Unterschied. Es ging (so wie bei dem Witz mit den geschmuggleten Fahrrädern) nicht um den Inhalt des Gedichts, sondern um die Möglichkeit, durch die Augen eines anderen zu schauen!
 
Ich begreife es nicht: wie kann man über etwas diskutieren, was man nicht kennt???
Naja. Ich habe zum Beispiel keine Gelegenheit, Lessing näher kennenzulernen, dennoch kann ich sagen, daß mr seine Texte sehr viel gezeigt haben. Das und nur das kann ich - nein nicht beurteilen, sondern - besprechen. Darüber kann ich diskutieren. Wenn mir nun also jemand berichtet, was für Erfahrungen er mit wem gemacht hat, kann ich sehr wohl daraus für mich etwas entnehmen, in jeder Hinsicht, oder?
 
Naja. Ich habe zum Beispiel keine Gelegenheit, Lessing näher kennenzulernen, dennoch kann ich sagen, daß mr seine Texte sehr viel gezeigt haben. Das und nur das kann ich - nein nicht beurteilen, sondern - besprechen. Darüber kann ich diskutieren. Wenn mir nun also jemand berichtet, was für Erfahrungen er mit wem gemacht hat, kann ich sehr wohl daraus für mich etwas entnehmen, in jeder Hinsicht, oder?

Sorry, ich habe mich unpräzise geäußert. Wie kann man über einen Menschen urteilen, den man nicht kennt? Das ist menschenverachtend. Über einen Menschen zu reden und über seine Texte/Lehre/Arbeit sind zwei verschiedene Sachen. Oder etwa nicht?
 
@Kinny
ja ich hab gedacht, das müßte ich klarstellen, für wen mein gestriges Gedicht war.
Hätte mir klar sein müssen, dass du es wusstest.

Irgendwie interessant, wie sich der Thread nun entwickelt hat.
vor allem der Titel und als Ersteller, der name von dem, der das Video hereingestellt hatte.:weihna1

Obwohl der andere Titel auch nicht mehr passen täte.
Ok das wird nun irgendwie Offtopic, drum hör ich besser auf:weihna1
 
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Sorry, ich habe mich unpräzise geäußert. Wie kann man über einen Menschen urteilen, den man nicht kennt? Das ist menschenverachtend. Über einen Menschen zu reden und über seine Texte/Lehre/Arbeit sind zwei verschiedene Sachen. Oder etwa nicht?
Ja, das ist ja was anderes. Allerdings darf es mich schon nachdenklich machen, wenn ich über jemanden, der in der Öffentlichkeit steht, Dinge höre, die ihm nicht zur Ehre gereichen. Was dann bei dem Nachdenkprozeß herauskommt, seht ja auf einem anderen Blatt.

Und - darf ich denn über einen Menschen urteilen, DEN ich kenne? Nur so ganz nebenbei, ist hier nicht unbedingt das Thema ;)

Du hast übrigens da oben noch ein paar Gedankengänge abgelassen, die mich ansprechen, da möcht ich vielleicht noch einmal drauf zurückkommen.
 
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