Eine kleine Gebrauchsanleitung im voraus. Ich beantworte dieses hier nicht, um Pyare damit etwas zun sagen, da ich nun erfaßt habe, daß und warum Worte sie nicht erreichen. Weder meine noch sonst welche. Warum das so ist, entnimmt man den letzten Seiten.
Ich reagiere da drauf, damit ... irgendwer vielleicht irgendwas daraus für sich mitnehmen kann, wenn es grad paßt.
Warum Du damit nicht können kannst, hast Du aber auch schon begründet und diese Begründung ist leider falsch. Du bist Dir also noch nicht wirklich auf die Schliche gekommen.
Wie man meinen Worten oben entnehmen kann, gilt diese Begründung für mich. Ich würde mit so etwas nicht können, der Grund dafür liegt in mir und meiner - ich nenn das jetzt einmal - Frequenz, in der meine Perönlichkeit schwingt. Wer dafür das Wort "falsch" verwendet, denkt noch in den Kategorien richtig und falsch.
Ein Guru berührt den Schüler ganz tief im Innersten
Ein wahrer Lehrer blendet seine eigene Persönlichkeit und deren Frequenz so vollkommen aus, daß kein Unterschied zwischen seinem Innersten und dem Innersten des Schülers auszumachen ist. Das ist ein gewaltiger Unterschied, den man nur kennen kann, wenn man beides erlebt hat. Ich habe die Energien eines indischen Gurus und eines wahren Lehrers erlebt.
ich weiß nicht, bei welchem Guru Du warst, aber Du hast diese Berührung nicht zugelassen aus Angst.
Es war einer von den Gesellen mit den Handtüchern am Kopf (ist jetzt kein Spott, das hat er in einem Versuch, witzig sein zu wollen, selbst so gesagt), deren Bild du dir aufs Nachtkastl stellen mußt, die all dein Leiden auf sich nehmen und dich davon befreien, - vorausgesetzt du berichtest allmonatlich in einem Fragebogen haarklein über deine provaten Gebräuche. Es war einer von denen, deren Devotees dir mit einem Strahlen im Gesicht sagen, wir sind im Meister neu geboren, seine unermeßliche Liebe trägt uns durchs Leben, der Meister ist unsere Sonne, er wärmt uns und ... und all sowas. Ich habs nicht gefaßt. Angst war da keine, nur entsetzen, wie weit mans treiben kann mit Leuten - nur eben damals war keine Durga dabei, die mich durch ihre Augen schauen ließ, sodaß ich begreifen konnte.
Nein.
Das gleiche passiert aber, wenn Du Dich von Gott berühren läßt, in welcher Form auch immer.
Nein.
Wenn du mit dem göttlichen in Berührung kommst, geschieht etwas, das Dich ergriffen macht, etwas, das Dich so stark berührt, daß Du nur noch das willst.
Eine Berührung mit dem Göttlichen, und sei es auch nur für die Dauer eines Blitzschlags, findet außerhalb aller Begriffe statt. Auch außerhalb des Wollens. Dort beginnt das reine Sein, unabhängig vom Willen.
Das beschreiben übrigens alle Schriften auch: Stelle Gott an oberste Stelle!
Nein, nicht alle. Nur die, die Systemen angehören, die einen Schöpfergott anbeten.
Das Ding mit dem *Warum man dann dranbleibt, um es zu wiederholen* zeugt davon, daß Du nicht sorgfältig gelesen hast.

) Eben leider doch Deine Brille der Angst aufbehalten hast. Aber das ist verständlich, Du wirst sie nicht abheben, bevor Du durch diese Angst durchgehst.
Daß mein Zugang zum göttlichen ein anderer ist als der von Menschen, die als Devotee einem Meister folgen, liegt an meiner persönlichen Frequenz. Wer das als Angst und Brillen definiert, denkt in Begriffen wie Angst und Brillen.
Ich sagte in vorigen Postings schon, daß der Guru eine Aufgabe erfüllt. Hat er das göttliche in Dir erweckt, für Dich spürbar gemacht, und Dir geholfen, all die Dinge, die dazwischen stehen zu verbrennen, ist seine Aufgabe vorbei.
Der Guru muß hinter sich gelassen werden.
Ein wahrer Lehrer tut nichts anderes. Ein wahrer Lehrer verlangt eben aus diesem Grund auch keine göttliche Verehrung. Wenn ein wahrer Lehrer einen Schüler frei sein läßt, dann hat der Schüler auch niemals Probleme damit, Verfehlungen seines Lehrers als solche zu sehen. Ein Schüler in einer freien Beziehung zu seinem Lehrer weiß, daß er seinen Lehrer achten kann für das, was er ihm gegeben hat, ohne alles schönfärben zu müssen, was der Lehrer tut. So wie es eben auch in dem Beispiel, daß Pyare weiter vorn gegeben hat, mit dem Sohn ist: als Mutter werde ich mein Kind lieben, was auch immer es tut. Was mich nicht daran hindern wird, ihm, sollte er ein Verbrechen begehen, in aller Liebe mitzuteilen, daß er Sch*** gebaut hat und das auslöffeln muß, was er sich eingebrockt hat. Das ist eben kein Problem, wenn man nicht meint, Liebe hieße, alles gutzuheißen, was einer tut.
Sowie letztlich ALLES, was mit der WELT zu tun hat.
Und wenn du dann alles, was mit der Welt zu tun hat, hinter dir gelassen zu haben meinen wirst und durch das letzte Tor gehst, wirst du erkennen, daß du dich immer noch in der Welt befindest, da die Welt eben alles ist und nicht hinter sich gelassen werden kann. Das ist der Punkt, wo manche - siehe Sat Naam, der das einmal wo geschildert hat - Tränen gelacht haben. Und aufgehört haben, sich selber zu verarschen.
Daß ich in Liebe entflammt bin, solltest Du zur Kenntnis nehmen und Du solltest auch an Dich heranlassen können, WARUM das so war.
Das haargenau habe ich ja - wie ich glaub ich erwähnt habe - durch Durgas Gedicht erfassen können. Daß und warum. soweit ich mich erinnere, mit dem ausdrücklichen Hinweis darauf, daß dieses eben nicht als Wertung zu verstehen ist.
Und wenn Du dann noch immer nicht Deinen Horizont etwas erweitern kannst und einfach mal diese Ratlosigkeit ob des für Dich nicht Nachvollziehbaren in Dir aufkommen lassen kannst, sondern festhälst an Deinen Ideen, mit denen die meisten Devotees nichts zu tun haben, dann ist Dir leider nicht geholfen.
Mir ist nicht bewußt, daß ich um Hilfe gebeten hätte...

ich habe den Lehrer, der zu meiner Frequenz paßt. Das ist nämlich sehr wichtig, denn der beste Lehrer kann einem Schüler nichts zieien, wenn der auf einer anderen Wellenlänge ist und einen anderen Sender eingestellt hat. Pyare hat den Lehrer gefunden, den sie gebraucht hat, ich habe den Lehrer gefunden, den ich gebraucht habe. Ich könnte in einem solchen Umfeld nichts annehmen.
Mir war schon klar, daß auch meine drei Gedichte genau dazu beitragen würden, Euch in Euren Vorstellungen zu bestätigen
Erstaunlich. Was da im Vorhinein schon alles klar zu sein gemeint wird. An sich findet Begegnung dann statt, wenn man aufgehört hat, sich im Vorhinein vom anderen einBbild zu machen, und begonnen hat, dan anderen anzuschauen.
Es ist nämlich genau das Gegenteil geschehen. Ich hatte eine vage Vorstellung - die hat sich nicht bestätigt, die hat sich in Luft aufgelöst. Ich habe etwas zu sehen bekommen, was ich vorher nicht wußte, und das hat mir etwas klar gemacht. Ich sagte schon zu Durga, genauer kann ich es im Moment nicht sagen, das braucht noch ein bissl.
Vor allem das Ende des Threads gefällt mir außerordentlich...

))
Welches Ende?????????
Liebe Durga,
Dir möchte ich noch sagen, daß es keinen Sinn macht, mit Menschen über solche Dinge zu sprechen, wenn sie nicht im gleichen Boot mit Dir sitzen. Du mußt Dich innerlich damit auseinandersetzen. Und laß Dir die schönen Erlebnisse nicht durch das psychologisieren Unerfahrener kaputtmachen.
Denkst du eigentlich gewohnheitsmäßig immer für die anderen mit? Das ist ein Problem, aber es läßt sich lösen.