Sai Baba

Vor der Liebe geht man automatisch in die Knie - so sollte man dann den ganzen Tag kniend verbringen. Diese Liebe ist überall. Im blauen Himmel , in einem Baum, in einer Wolke, in der Luft --- in der ganzen Schöpfung.
Freiheit ist, sich da nicht zu binden an einen bestimmten Menschen, sondern diesen Fluß der Liebe in sich selbst zu entdecken und immer wieder hervorzuholen.

Ja. :)
 
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Und zwar geht mir um die grundsätzliche Frage, warum sich jemand eine solch augenscheinlich ambivalente Person als Guru aussucht? Wird diese dunke Seite eigentlich komplett mit Erfolg ausgeblendet? Oder sucht man sich so jemanden ganz bewusst, um zu lernen *Gott in allem* zu sehen?

Was spiegelt eine solche Wesenheit für einen persönlich wider?

Und ist es ein bewusster Akt oder ein weitestgehend unbewusster?

Ich vermute mal ins Blaue, es wird es da keine eindeutigen Antworten geben, was dann allerdings auch wieder Antwort genug ist. Ansonsten bin ich interessiert, dies zu erfahren.
Wenn ich mich haargenau diesen Fragen anschließen dürfte, bittschön. Und vor allem der markierten.
 
Ich freue mich für dich Alana, ich bin bislang nur vor Gott auf die Knie gegangen, Sai Baba habe ich leider im Aussen noch nicht getroffen, darum weiß ich es nicht aber ich könnte es mir vorstellen, weil ich eigendlich nicht Sai Baba meine und doch meine ich Ihn.
Ich kann es nicht anders erklären.
Liebe Grüße
Sole

Sole, es IST ja Gott, der in all dem ist. Das Göttliche ist überall, es fällt nur so schwer, es zu empfinden. Es braucht keinen Ashram, keinen Sai Baba, keine Kirche, nur dich selbst, um all das zu spüren.
 
Danke Pyare für deinen ausführlichen Bericht.

Wen meint er mit Mich? Sich?

Und was ich dich auch schon lange fragen wollte: WER ist deine Süsse? Er?

Also das ist nicht polemisch, ironisch oder sonstwie gemeint, nur der Klarheit wegen gefragt.

Er meint Gott - denn es gibt nur ein wahres Ich. :-)
Er ist Süße - Gott ist Süße. In welcher Form auch immer. Ich könnte das auch im Kontakt mit Dir spüren. :-))
 
Wenn ich mich haargenau diesen Fragen anschließen dürfte, bittschön. Und vor allem der markierten.

Wird diese dunke Seite eigentlich komplett mit Erfolg ausgeblendet?

Liebe Kinny,
wenn ich das nur wüßte..... noch bin ich hin und hergerissen, ich habe von dieser Seite doch erst an diesem Karfreitag erfahren, durch die Links.

Es gab vorher schlicht und einfach keine dunkle Seite bei Baba, nicht für mich.

Wobei ich sagen muss........... mein Weg begann mit einem Buch über ihn, führte mich in seinen Ashram........ beschenkte mich mit wunderbaren Ereignissen und Träumen.
Ich suchte die Gruppe von selbst auf gelangte zum selbstlosen Dienen, wurde daraufhin mit transzendenten Erlebnissen durchflutet, erhielt kleine Lektionen.

Einfach alles, war gut und richtig für mich.
 
Wir wollten einander sagen, wenn uns sowas auffällt. Drum tu ichs jetzt. Hier wird von mir auf den anderen geschlossen und dem anderen etwas zugeschrieben, wovon ich gar nicht wissen kann, ob das stimmt - und geschlossen sagt uns (deutsche Sprache klare Sprache), ich mache zu. Das ist mir aufgefallen.



Liebe Kinnarih,
danke das du aufpasst, aber ich meine es nicht negativ sondern eher so wie wenn du von Wehen erzählst, und einer sagt, diese Schmerzen kannst du auch haben wenn du deine Hand an der Tür stößt, dann schließt du, so glaube ich, daraus das diese Person noch keine Wehen hatte.
Und dann ist es nicht böse gemeint.
Liebe Grüße
Sole
 
Für mich hat es eine Menge mit Selbstwertschätzung, Selbstachtung und in gewisser Weise einer beginnenden Souveränität zu tun, ob und an wen ich letztlich gerate bzw. an wem ich mich orientiere, wenn es denn so ist.

Wir wissen ja, wie das mit der Resonanz funktioniert und ungeachtet dessen, daß Gott in uns allen ist, also auch in einem Hitler, Stalin, Bush u. Co., also natürlich auch in einem Sai Baba, so stellt sich für mich die Frage, warum ich mir ausgerechnet solch einen aussuchen sollte, welcher mit jeder Menge Makeln behaftet (ist) oder zu sein scheint, um Gott dort in genau diesem erkennen - und zwar in einem wohl höchst unerleuchteten Zustand. Das ist zwar ein extremes Beispiel, aber warum eigentlich nicht. Es geht ums Prinzip, welches ich gerade zu ergründen versuche.

Und zwar geht mir um die grundsätzliche Frage, warum sich jemand eine solch augenscheinlich ambivalente Person als Guru aussucht? Wird diese dunke Seite eigentlich komplett mit Erfolg ausgeblendet? Oder sucht man sich so jemanden ganz bewusst, um zu lernen *Gott in allem* zu sehen?

Was spiegelt eine solche Wesenheit für einen persönlich wider?

Und ist es ein bewusster Akt oder ein weitestgehend unbewusster?

Ich vermute mal ins Blaue, es wird es da keine eindeutigen Antworten geben, was dann allerdings auch wieder Antwort genug ist. Ansonsten bin ich interessiert, dies zu erfahren.

Grüße

Ja.....*seufz*....diese Fragen habe ich mir natürlich irgendwann auch gestellt! :-)))

Besonders, als ich dann von allen Seiten angegriffen wurde, also man kann sagen, ich hab da schon eine Erfahrungspalette hinter mir. :-)
Im Grunde bin ich meinem eigenen Abgrund begegnet, durch das, was dann im Außen auf mich zukam. Meinen eigenen Ängsten, ziemlich tiefsitzende Ängste.
Durch diese ganze Kampagne ist nochmal eine Schicht in mir abgetragen worden.
Vor ein paar Jahren hätte ich solch einen Thread nie im Leben durchgestanden.
 
Sole, es IST ja Gott, der in all dem ist. Das Göttliche ist überall, es fällt nur so schwer, es zu empfinden. Es braucht keinen Ashram, keinen Sai Baba, keine Kirche, nur dich selbst, um all das zu spüren.
Es geht doch nicht darum das es *gebraucht wird*. Es ist lediglich auch nur eine individuelle Variante menschlicher Ausdrucksweise.

Wenn du sagst das es schwer fällt es zu empfinden, könnte es vielleicht sein, das es in einer Gemeinschaft einfacher ist ??
 
Sole, es IST ja Gott, der in all dem ist. Das Göttliche ist überall, es fällt nur so schwer, es zu empfinden. Es braucht keinen Ashram, keinen Sai Baba, keine Kirche, nur dich selbst, um all das zu spüren.

Liebe Alana
aber genau das ist doch SaiBabas Botschaft...........
wie meinte er einmal, man soll nicht bei ihm im Ashram sein, sondern statt dessen lieber diese Zeit nutzen um gutes zu tun.

Alles ist Göttlich, Alles ist Gott, nur die meisten sind sich dessen eben nicht bewusst.
Doch laut Sai Babas Botschaft sollen wir uns dessen bewusst sein.
 
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Wenn ich mich haargenau diesen Fragen anschließen dürfte, bittschön. Und vor allem der markierten.

Ich würde dann gerne noch eine nachlegen. Falls es also ein bewusster Akt ist, um zu lernen, Gott in allem zu sehen -

gehe ich recht in der Annahme, daß Übergriffe wie Mißbrauch von Kindern und auch Erwachsenen, hier wurde von Mord ? gesprochen u.a., somit im Falle Sai Babas einer Nichtbewertung zugeführt werden ?

Oder, um es noch klarer auszudrücken, gehe ich recht in der Annahme, (und durga, die meine ich jetzt nicht, oki :) ) daß die Befürworter jegliche Übergriffe dieser Art für in Ordnung und akzeptabel halten? Also unabhänig vom jeweiligen Rahmen, wo sie stattfinden? Können wir die These:

"Ich sehe Gott in allem, was ist und es ist (gut) wie es ist"

als eine Art Freifahrtschein für Übergriffe jeglicher Art verstehen? Sozusagen ein Aufruf zur kompletten Akzeptanz von allem und zum Nichthandeln?

Wäre jetzt mein Schluß, bei dem zumindest was, ich bisher gelesen habe, ohne polarisieren zu wollen, es interessiert mich einfach. Ich weiß selbst, wie schwer es ist, hier eine Balance zu finden, da einer meiner Lehrer in seiner Lebenszeit nicht gerade zimperlich war, sage ich mal so.

:)
 
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