Hoi!
Das ist interessant!
Bei mir war das ähnlich!
Ein Jahr bevor ich Baba kennenlernte, wachte ich morgens auf und hatte ein Mantra im Kopf. Jesus Christus, Jesus Christus, Jesus Christus.
Das war wie verhext. Ich meine, ich hatte mich zu der Zeit mit Jesus nie sonderlich beschäftigt, ich bin für mich zu dem Schluß gekommen, daß er ein spiritueller Meister sei, so wie die, die ich auch vorher schon mal gesehen hatte. Naja, jedenfalls dieses Mantra hielt TAGE an. Bis ich mich regelrecht GENÖTIGT fühlte, mir Literatur über Jesus zu holen. Natürlich ging ich nicht dafür in die Kirche, sondern in eine Eso-Buchhandlung. Da hab ich dann also einiges über jesus gelesen und mich vollends in ihn verliebt. Ich hab mir dann ein Jesus - Bild gekauft, das bekannte, Abdruck vom Turiner Tuch. Das hing ich mir an die Wand. Es war eine ziemlich aufgewühlte Zeit für mich - mir ging es so, wie es einem geht, wenn man vollends verknallt ist. Auf Wolke 7 und innerlich aufgewühlt. Dann hing ich noch ein Bild von ihm auf. Irgendwann wurde mir das mit der Liebe zuviel, ich konnte sie nicht mehr aushalten. Ich sagte dann: Jesus, gib mir ne Pause. Ich kann nicht mehr. Fortan wurde es ruhig. Als ich mich ein bißchen erholt hatte, ging es wieder los. Ich hatte dann auch einen Traum. In diesem Traum blickte ich auf das besagte Bild in meinem Zimmer und das Bild wurde lebendig. Genau gesagt die AUGEN wurden lebendig. Und aus dem Bild selbst kam Liebesenergie. Ganz sanfte, sie ging sehr sanft sehr tief.
Nun ja, irgendwann in dieser Zeit ging ich vor Jesus auf die Knie und weinte. Und ich sagte: "Wenn Du jemals wieder auf dieser Erde bist, und sei es in der Form eines Hundes, dann laß mich niemals an Dir vorbeigehen und dich nicht erkennen. Laß mich Dich finden und Deine Schülerin sein!"
Ok. 1 Jahr später traf ich dann auf Baba. Den ich natürlich erst mal abwies, denn letztlich hatte ich meinen Jesus, wenngleich das alles sich etwas beruhigt hatte. Naja, und als ich dann im Ashram war, spürte ich dieselbe Energie von Baba ausgehen, wie ich sie bei Jesus gespürt hatte. Und ich spürte das Bedürfnis, mich auf EINEN Lehrer einzustimmen, nicht zwei. Und dann begann ein heftiger Konflikt. Irgendwann zog ich mich in den Ashram - Garten zurück und sprach mit Jesus. Ich saß dabei direkt vor der Jesus Figur, die im Ashram-Garten steht. Und ich fragte: "Was soll ich tun? Ich kann nicht mit zweien, das verwirrt mich irgendwie." Und innerlich kam mir dann: "Wende Dich an den, der Dir im Körper begegnen kann. Den Du sehen, erfahren und erleben kannst. Das ist, was zählt." Ich hatte letztlich nur die Form gewechselt, nicht den Inhalt. Und dem Inhalt ist es egal, in welcher Tasse er getrunken wird.