Sai Baba

Sowas hab ich mich auch mal gefragt, wie es eigentlich ist, wenn Erleuchtete nur unter sich sind. Da ja jeder selbst seiner eigener Guru ist, ist dann auch wohl jeder ein Guru des anderen. Nur was machen die dann alle zusammen ?
Gegenseitig sich was *beibringen* oder von etwas *überzeugen* brauchen die doch nicht. Also werden die wohl lediglich ihre individuellen Perspektiven der einen inneren Wirklichkeit austauschen, die ja bei allen gleich ist. Jedenfalls haben die ne Menge Spaß untereinander.

Also was ich über diese Traditionen gelesen hab, wird so lange unterwiesen, bis die Meisterschaft erreicht ist und dann kann ein Guru zum Beispiel den Zögling als Nachfolger einsetzen. Trotzdem bleibt die innere Linie bestehen. Jeder Guru bleibt mit seinem Lehrer verbunden, der wiederum mit dem eigenen Lehrer verbunden ist... Da aber die Lehrer leer sind ist das ein Blick in die Unendlichkeit, in den Urgrund... So stellt sich mir das ungefähr dar...

K.S.
 
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Hallöchen,
also mit Gurus kenne ich mich nicht aus, ich bin noch mit keinem zusammen gekommen, aber mit Sai Baba, und für mich ist er kein Guru sondern ein Freund sowie Jesus.
Ich möchte euch erzählen wie ich zu Sai Baba gekommen bin.
Ich war mal bei einer Bekannten zu Hause und dort sah ich ein Bild von einem Mann mit einer Marscha Hunt(weiß nicht ob ich den Namen richtig geschrieben habe) Frisur und einen für mich gefährlichen Blick, und ich fragte sie, wer ist das denn?
Sie meinte es ist Sai Baba ein Avatar aus Indien.
Ich fragte , was ist ein Avatar , und sie erklärte es mir.
Ich fragte sie dann warum er so gefährlich guckt, ich bekomme richtig Angst.
Sie meinte es sei der Shiva-Blick, und erklärte mir den Blick.
Ich war faziniert und fragte sie, ob sie, wenn sie nach Indien fliegt mir so ein Foto von Ihm mitbringt. Sie meinte ja, und das tat sie dann auch, aber leider nicht eins mit dem Shiva-Bkick sondern eines indem er etwas zurückgelehnt sitzt und schmunzelt und ganz freundlich schaut.
Ich war endtäuscht, hängte es seitlich an der Wand neben meinem Altar und achtete nicht weiter darauf.
Über meinem Altar hatte ich ein Jesusbild, bis dahin ging ich meinen Weg mit Jesus.
Ich weiß nicht wie lange es dauerte, bis eines Abends, ich war total geschafft vom Tag, ich eine Liebesenergie fühlte die immer stärker wurde, so stark das ich weinen mußte.
Ich dachte was ist das, wo kommt denn die Liebe her, ich konnte sie nicht ausfindig machen.
Am nächsten und am übernächsten Tag war es das gleiche.Ich schaute auf Jesus, aber von dort kam die Energie nicht, dann fiel mein Blick auf Sai Baba und die Energie wurde stärker.
Ich fühlte das die Energie von Ihm kam ,aber warum dachte ich, und dann spielte sich alles über Gefühle ab, und die sind schlecht in Worte zu fassen, aber es ging darum das ich das Bild von Jesus mit seinem austauschen sollte.
In mir sträubte sich alles, ich liebte Jesus über alles und es kam mir vor wie ein Betrug gegen Ihn.
Er meinte Jesus und er wären Eins,naja um es abzukürzen es dauerte fast ein Jahr bis ich Ihn vollkommen annehmen konnte und verstanden habe das es nur eine Liebe gibt die alle gleich liebt und in der es kein Betrug gibt.
Dann fing Er an mit mir in den Meditationen zu arbeiten und wie ich schon sagte er hielt sich dabei immer im Hintergrund, dabei ging es nur um Vater und Mutter Gott/ Göttin und um mich, bis zu dem Punkt an dem ich verstand.
Dann hörten die Meditationen mit Ihm auf.
Ich bete weder Ihn noch Jesus an, das geht garnicht mehr, auch bete ich Gott nicht mehr an das geht genauso wenig, aber ich verehre Gott und liebe Ihn Über alles, und das beinhaltet alles was es gibt, und sollte ich einmal vor Sai Baba in die Knie gehen, dann nur weil ich die Präsenz Gottes in Ihm sehe und fühle, denn vor der Liebe geht man automatisch in die Knie.
Und wer das nicht versteht, hat sie noch nie gefühlt.
Und heute bin ich dankbar, für genau dieses Bild von Ihm das ich damals bekommen habe, denn immer wenn es mir schlecht geht und ich denke ich schaffe es nicht, schaue ich Ihn an und sein Blick sagt mir dann immer, natürlich schaffst du das, keine Angst, du schaffst alles.
Ich habe zu Ihm das gleiche Verhältnis wie zu Jesus, und Babaji obwohl zu Babaji es noch etwas verspielter ist.
So das wars.
Liebe Grüße
Sole

Hoi!
Das ist interessant!
Bei mir war das ähnlich!
Ein Jahr bevor ich Baba kennenlernte, wachte ich morgens auf und hatte ein Mantra im Kopf. Jesus Christus, Jesus Christus, Jesus Christus.
Das war wie verhext. Ich meine, ich hatte mich zu der Zeit mit Jesus nie sonderlich beschäftigt, ich bin für mich zu dem Schluß gekommen, daß er ein spiritueller Meister sei, so wie die, die ich auch vorher schon mal gesehen hatte. Naja, jedenfalls dieses Mantra hielt TAGE an. Bis ich mich regelrecht GENÖTIGT fühlte, mir Literatur über Jesus zu holen. Natürlich ging ich nicht dafür in die Kirche, sondern in eine Eso-Buchhandlung. Da hab ich dann also einiges über jesus gelesen und mich vollends in ihn verliebt. Ich hab mir dann ein Jesus - Bild gekauft, das bekannte, Abdruck vom Turiner Tuch. Das hing ich mir an die Wand. Es war eine ziemlich aufgewühlte Zeit für mich - mir ging es so, wie es einem geht, wenn man vollends verknallt ist. Auf Wolke 7 und innerlich aufgewühlt. Dann hing ich noch ein Bild von ihm auf. Irgendwann wurde mir das mit der Liebe zuviel, ich konnte sie nicht mehr aushalten. Ich sagte dann: Jesus, gib mir ne Pause. Ich kann nicht mehr. Fortan wurde es ruhig. Als ich mich ein bißchen erholt hatte, ging es wieder los. Ich hatte dann auch einen Traum. In diesem Traum blickte ich auf das besagte Bild in meinem Zimmer und das Bild wurde lebendig. Genau gesagt die AUGEN wurden lebendig. Und aus dem Bild selbst kam Liebesenergie. Ganz sanfte, sie ging sehr sanft sehr tief.
Nun ja, irgendwann in dieser Zeit ging ich vor Jesus auf die Knie und weinte. Und ich sagte: "Wenn Du jemals wieder auf dieser Erde bist, und sei es in der Form eines Hundes, dann laß mich niemals an Dir vorbeigehen und dich nicht erkennen. Laß mich Dich finden und Deine Schülerin sein!"

Ok. 1 Jahr später traf ich dann auf Baba. Den ich natürlich erst mal abwies, denn letztlich hatte ich meinen Jesus, wenngleich das alles sich etwas beruhigt hatte. Naja, und als ich dann im Ashram war, spürte ich dieselbe Energie von Baba ausgehen, wie ich sie bei Jesus gespürt hatte. Und ich spürte das Bedürfnis, mich auf EINEN Lehrer einzustimmen, nicht zwei. Und dann begann ein heftiger Konflikt. Irgendwann zog ich mich in den Ashram - Garten zurück und sprach mit Jesus. Ich saß dabei direkt vor der Jesus Figur, die im Ashram-Garten steht. Und ich fragte: "Was soll ich tun? Ich kann nicht mit zweien, das verwirrt mich irgendwie." Und innerlich kam mir dann: "Wende Dich an den, der Dir im Körper begegnen kann. Den Du sehen, erfahren und erleben kannst. Das ist, was zählt." Ich hatte letztlich nur die Form gewechselt, nicht den Inhalt. Und dem Inhalt ist es egal, in welcher Tasse er getrunken wird.
 
[und sollte ich einmal vor Sai Baba in die Knie gehen, dann nur weil ich die Präsenz Gottes in Ihm sehe und fühle, denn vor der Liebe geht man automatisch in die Knie.
Und wer das nicht versteht, hat sie noch nie gefühlt.


Vor der Liebe geht man automatisch in die Knie - so sollte man dann den ganzen Tag kniend verbringen. Diese Liebe ist überall. Im blauen Himmel , in einem Baum, in einer Wolke, in der Luft --- in der ganzen Schöpfung.
Freiheit ist, sich da nicht zu binden an einen bestimmten Menschen, sondern diesen Fluß der Liebe in sich selbst zu entdecken und immer wieder hervorzuholen.
 
So. Jetzt habe ich es geschafft, wieder einmal bis hierher nachzulesen.

Da wurden jetzt zwei sehr ehrliche Berichte erzählt, von Pyare und von Sole, wie man von Sai Baba berührt wird und wie man zu ihm kommt. Die sind sehr authentisch und haben viele Parallelen. Erstens einmal danke für die aufrichtigen Berichte, das ist sicher nicht ganz einfach, sind ja sehr intime Erlebnisse, nicht wahr.

Nun will ich euch ganz ebenso ehrlich sagen, was diese Erzählungen in mir auslösen. Vielleicht kommen wir ja drauf, warum.

Vorweg, genau dieser Art von Energie bin ich bei dem Guru begegnet, wo ich erzählte, ich wollte wissen, was da dahinter ist, und habe auf der stelle die Flucht ergriffen. Es war genau dieses auf einen zukommende - und das war es auch, das den Fluchtreflex auslöste.

Wenn ich nun diese Berichte lese, dann sag ich euch ganz ehrlich, da erwacht in mir ein Grauen, das ist kaum zu beschreiben. Allein die Vorstellung, da kommt was auf mich zu, das ich nicht gerufen habe, und ergreift von meinen Gefühlen Besitz, das ist für mich persönlich so entsetzlich, das kann ich gar nicht sagen. Mir persönlich kommt dazu nur schwarze Magie in den Sinn. Ob das nun an meiner begrenzten Wahrnehmungsfähigkeit liegt oder an Erlebnissen, die da vielleicht in fernster Vergangenheit liegen, vermag ich nicht zu sagen.

Was mir noch aufgefallen ist, und mich noch mehr erschreckt an euren Berichten, das ist die Tatsache, daß ihr euch beide ja anfangs gewehrt habt gegen das, was da auf euch zukam. Wißt ihr, wie das für mich aussieht? Spinnennetz, an dem man klebenbleibt. Und dann die Spinne, die einen gefangennimmt. Das ist etwa das, was dazu in mir entsteht.

Ihr wart ehrlich, ich war jetzt auch ehrlich. Ich möchte niemandem Unrecht tun, und damit unterstelle ich auch niemandem was. In mir lösen eure Berichte genau das aus, was ich jetzt beschrieben habe, und es fühlt sich genau so entsetzlich an, wie ich gesagt habe.

https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=970724&postcount=343

hier ist noch einmal mein Bericht verlinkt,
hattest du da auch so einen Eindruck, wie du es soeben beschrieben hast, als du meine Geschichte gelesen hast oder wenn du meine Geschichte liest?

Würde mich interessieren Kinny, ich geb zu ein Quentchen Neugierde ist auch dabei enthalten.

Alles Liebe durga
 
Mir hat gut gefallen, was Tommy geschrieben hat.

Mir auch! Bis zu dem Punkt, dass es die Vernunft sei, die einem dem Guru überlegen macht. Ihr kennt mich und wisst, dass ich eine Person bin, die sich viel um Wissen und auch um Logik kümmert, wenn ich was verstehen will. Gehe ich aber in Meditation, dann lasse ich das alles los. Und mir macht kein Babaji angst und auch kein Sai Baba, denn mich hat keiner von denen bisher besetzt, wohl aber bisweilen berührt. Ich habe aber genauso innere Resonanz zu ganz andren mystischen Kulturen und fühle mich frei darin. Denn es geht um die Essenz, nicht um den Vermittler...

K.S.
 
Mir auch! Bis zu dem Punkt, dass es die Vernunft sei, die einem dem Guru überlegen macht. Ihr kennt mich und wisst, dass ich eine Person bin, die sich viel um Wissen und auch um Logik kümmert, wenn ich was verstehen will. Gehe ich aber in Meditation, dann lasse ich das alles los. Und mir macht kein Babaji angst und auch kein Sai Baba, denn mich hat keiner von denen bisher besetzt, wohl aber bisweilen berührt. Ich habe aber genauso innere Resonanz zu ganz andren mystischen Kulturen und fühle mich frei darin. Denn es geht um die Essenz, nicht um den Vermittler...

K.S.

Angst hab ich auch nicht vor denen , nur ist für mich schon der Vermittler wichtig. In diesem Fall besonders. Denn da sind einige Punkte, nicht geklärte Punkte, z.B. die Verehrung als Gott, die mir überhaupt nicht behagen.
Und da schließe ich mich Kinny's Beitrag an, genau dieselben entsetzten Gefühle haben die Berichte teilweise bei mir ausgelöst.
Es gibt so viele Despoten, deren Botschaft möglicherweise ganze Völker begeisterten - und doch waren es Despoten und Tyrannen.
 
Freiheit ist, sich da nicht zu binden an einen bestimmten Menschen, sondern diesen Fluß der Liebe in sich selbst zu entdecken und immer wieder hervorzuholen.
Jetzt wird das noch etwas klarer in mir, was ich da dazu empfinde. Als Ergänzung zu dem, was ich vorhin geschildert habe. Es ist alles, was wir brauchen, in uns drin, immer. Das einzige, was wir tun müssen, ist, uns dessen bewußt zu werden. Ich weiß, das ist eine Tradition in Indien, die Sache mit den Lehrern, denen die Schüler folgen. Ich möchte von niemandem lernen müssen, der mir unheimliche Gefühle verursacht. Der meine Gedanken gefangennimmt, der mich dazu bringt, in Tränen auszubrechen und Bilder auszutauschen. Genau das - so erscheint es mir - geschieht dann nämlich. Es wird ein Bild ausgetauscht.

Das ist ein Satz, der löst die nächste Sache in mir aus.
aber es ging darum das ich das Bild von Jesus mit seinem austauschen sollte.
In mir sträubte sich alles, ich liebte Jesus über alles und es kam mir vor wie ein Betrug gegen Ihn.
Warum will einer, man soll sein Bild mit dem von Jesus austauschen??? Warum ist ihm das so wichtig??? Wenn er ein Meister ist, dann weiß er, daß es gleichgültig ist, aus welcher Tasse die Essenz getrunken wird, in der Tat. Warum muß man dann Bilder austauschen? Und vor allem, wenn es einem total widerstrebt, warum tut man es dann???? Was geht da vor? Wie bringt einen der soweit, Dinge zu tun, die man gar nicht will??

Das sind die Fragen, die da in mir dazu entstehen. Habt ihr eine Antwort drauf?
 
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Mir auch! Bis zu dem Punkt, dass es die Vernunft sei, die einem dem Guru überlegen macht. Ihr kennt mich und wisst, dass ich eine Person bin, die sich viel um Wissen und auch um Logik kümmert, wenn ich was verstehen will. Gehe ich aber in Meditation, dann lasse ich das alles los. Und mir macht kein Babaji angst und auch kein Sai Baba, denn mich hat keiner von denen bisher besetzt, wohl aber bisweilen berührt. Ich habe aber genauso innere Resonanz zu ganz andren mystischen Kulturen und fühle mich frei darin. Denn es geht um die Essenz, nicht um den Vermittler...

K.S.

Also das hat doch aber auch Baba gesagt....... das Göttliche ist in jedem und überall enthalten.
Für mich war genau darum der Weg mit ihm und in seiner Botschaft so befreiend.

ich konnte Jesus behalten, der mich seit meiner Kindheit berührt hatte.

Jesus wollte ich mit Sicherheit nicht aufgeben.
Jesus war in meinem Herzen
Jesus bedeutete mir soviel.
Ich hatte zwar nur die Bibel der Kinder, die ich mir in der Schulzeit wünschte,
doch die las ich wieder und wieder........... auch als Teenager und Erwachsene.

Wobei ich aber mit den Dogmen der Kirche keineswegs einverstanden war und die Messen und die Eucharistie waren nie meins.
Ich musste auch nicht jeden Sonntag in die Kirche gehen, meine Eltern waren da flexibel.

Doch ich war auf der Suche und vll hing da doch etwas in meinem Kopf wie, Gemeinschaft, zu Gott beten, usw.

Als ich dann erwachsen war, flammte diese Sehnsucht wieder auf......... nach Jesus und dem Glauben.
 
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