Sai Baba

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Ich würde dann gerne noch eine nachlegen. Falls es also ein bewusster Akt ist, um zu lernen, Gott in allem zu sehen -

gehe ich recht in der Annahme, daß Übergriffe wie Mißbrauch von Kindern und auch Erwachsenen, hier wurde von Mord ? gesprochen u.a., somit im Falle Sai Babas einer Nichtbewertung zugeführt werden ?

Oder, um es noch klarer auszudrücken, gehe ich recht in der Annahme, (und durga, die meine ich jetzt nicht, oki :) ) daß die Befürworter jegliche Übergriffe dieser Art für in Ordnung und akzeptabel halten? Also unabhänig vom jeweiligen Rahmen, wo sie stattfinden? Können wir die These:

"Ich sehe Gott in allem, was ist und es ist (gut) wie es ist"

als eine Art Freifahrtschein für Übergriffe jeglicher Art verstehen? Sozusagen ein Aufruf zur kompletten Akzeptanz von allem und zum Nichthandeln?

Wäre jetzt mein Schluß, bei dem zumindest was, ich bisher gelesen habe, ohne polarisieren zu wollen, es interessiert mich einfach. Ich weiß selbst, wie schwer es ist, hier eine Balance zu finden, da einer meiner Lehrer in seiner Lebenszeit nicht gerade zimperlich war, sage ich mal so.

:)

Tja - hm. Oioioi. :-)) *lach
Oioioi.....ich kann diese Frage soooo gut verstehen. Ojeeeeee. ;-)))

Jetzt bin ich ja in einem echten Dilemma!

Also - ich versuchs mal vorsichtig. *grins*
Die paar Geschichten, die ich gehört habe, machen für mich Sinn, weil ich Baba kenne. Das zum ersten.

Und zum zweiten: ich habe eine lebendige innere Verbindung mit Baba. auch sehr schwer zu vermitteln - aber wenn DU einen Guru hattest, kannst Du es vielleicht nachfühlen.
Diese Verbindung ist unabhängig von den Berichten über Verbindungen anderer. Ich weiß, daß jeder eine andere Verbindung hat. Mit den einen ist die innere Stimme streng, weil da Strenge notwendig ist. Mit den anderen ist die innere Stimme sanft, weil man mit Strenge das Gegenteil erreichen würde. Mit dem nächsten ist die innere Stimme nachgiebig, nachsichtig, langsam fordernd, schnell fordernd - je nach Mensch. Gott holt uns immer da ab, wo wir stehen.

Nagut, meine innere verbindung mit baba ist MEINE innere Verbindung mit Baba. Vielleicht habe ich eine innere verbindung mit seiner Seelenqualität. Keine Ahnung. Sie ist unpersönlich. Aber sie hat einen Namen.

Dann kommen meine eigenen Erfahrung mit dem Körper Baba hinzu. Und meine Dankbarkeit für alles, was ich durch ihn erkennen konnte. Er ist Teil meines Lebensweges! Und ich bin in Frieden mit meinem Lebensweg. Mit allem, was er vor Baba bereithielt, und mit allem was danach kam.

Die Anschuldigungen, die gegen ihn erhoben sind, betrachte ich aufgrund meiner Kenntnisse mit Vorsicht. Ok. Aber nehmen wir mal an, es würde alles stimmen!
Ja? Das ist doch, was interessiert, nicht?

Meinen inneren Kontakt zu Baba würde das nicht berühren. Es wäre irrelevant.
Um DAS jetzt zu verstehen, und sorry, da bin ich ziemlich entschieden, muß man die Beziehung von Guru Schüler erfassen können. Es ist sozusagen eine Zweierbeziehung, die keine Außenstehenden kennt. Wie zwei Leuts auf ner einsamen Insel. Jetzt bitte keine Interpretationen, einfach reinfühlen.
Zwei auf einer einsamen Insel. Mitten im Ozean. Es gibt da keine Geschichten. Es gibt nur zwei Menschen, völlig unberührt von der Zivilisation und der Gesellschaft, von der kompletten Welt. Nichts äußeres wirkt auf sie ein. Es ist ein unzerstörbares Band, zart, sanft und frei - aber unzerstörbar.
 
Meinen inneren Kontakt zu Baba würde das nicht berühren. Es wäre irrelevant.
Um DAS jetzt zu verstehen, und sorry, da bin ich ziemlich entschieden, muß man die Beziehung von Guru Schüler erfassen können. Es ist sozusagen eine Zweierbeziehung, die keine Außenstehenden kennt. Wie zwei Leuts auf ner einsamen Insel. Jetzt bitte keine Interpretationen, einfach reinfühlen.
Zwei auf einer einsamen Insel. Mitten im Ozean. Es gibt da keine Geschichten. Es gibt nur zwei Menschen, völlig unberührt von der Zivilisation und der Gesellschaft, von der kompletten Welt. Nichts äußeres wirkt auf sie ein. Es ist ein unzerstörbares Band, zart, sanft und frei - aber unzerstörbar.

Reingefühlt. Mitgespürt. Frage aufgetaucht.

Also. Ich versuchs jetzt kurz zu erklären, damit klar wird, wie die Frage gemeint ist, denn da sind wir jetzt auf einer Ebene, die sehr sehr heikel ist.

Wenn ich in einer Sadhana zu einer Meditationsgottheit, die ich aus mir selbst erwecke, anfangs den Kontakt aufbaue, dann ist da traditionell immer der Gruß an den Lehrer mit drin, der mir die Tradition dieser meditationsform übermittelt hat. Das gehört so und das hat auch seinen Sinn. Es bedeutet ganz real, man stellt sich den Lehrer vor und erlebt seine Essenz als von der Essenz der Gottheit nicht unterschieden. Übersetzt könnte man sagen, man grüßt das im Lehrer, was eben genau die Qualität hat, die man mit der nachfolgenden Übung in sich selbst wachrufen möchte. Das ist ein Kontakt zu einer sehr subtilen Ebene des Lehrers, die mit seiner Person im Alltagsleben nur so weit zu tun hat, daß er eben momentan in dieser Alltagsperson in Erscheinung tritt und einem daher die Tradition so übermittelt hat.

Läßt sich das mit deinem Band zum Lehrer vergleichen? Wo sind Parallelen? Wo sind Unterschiede? Und meine ursprüngliche Frage, die ich stellen wollte:

Wohin verbindet das Band - welche Unzerstörbarkeit ist da angesprochen?
 
Jo. Das ist eine Erklärung des Lehrer-Schüler-Verhältnisses, das sich stark an der indischen Lehrtradition orientiert. Dort ist das so. Es gibt natürlich andere Traditionen auch, im tantrischen Buddhismus besteht allerdings auch eine sehr starke Lehrer-Schüler-Beziehung, in den Texten der Vergangenheit geht das tatsächlich so weit, daß vom Schüler verlangt wird, wenn er einmal Tschela eines Lamas geworden ist, hat er niemals mehr schlecht über ihn zu denken, ihn nicht zu kritisieren und sich niemals von ihm abzuwenden. Das sind sehr widersprüchliche und vor allem leicht mißzuverstehende Passagen, über die Lama Yeshe allerhand erhellendes gesagt hat in seinem kurzen Leben. Das war im Osten eben eine lang geübte Tradition, und daraus entstehen im Westen allerhand Probleme, wie ich sehe.

Über Lehrer-Schüler-Beziehung im Westen gäbe es jetzt natürlich auch einiges, dazu sag ich nochmal was. Jetzt im Moment will ich dich was anderes fragen. Du sagst, die Dinge, die du hinsichtlich der dunklen Seite gelesen und erfahren hast, machen dich ratlos. Jetzt stell ich dir die Frage noch einmal, die ich dir schon einmal zu stellen versucht habe, aber da war rundum vielzuviel Getöse, in uns und um uns, da ging das offenbar nicht. Warum bereitet es einem so viel Mühe, einfach zu sagen, wenn er das gemacht haben sollte, wäre das einfach unmöglich. Warum kommt dieser Satz nicht und nicht über eure Lippen? Wo liegen da die inneren Widerstände? Wenn ihr doch nun schon erkannt habt, wie ihr sagt, Sole und du habt das jetzt mehrfach betont, ihr wißt jetzt, das alles ist in uns selbst zu finden - warum dann diese Mühe damit, Sachen beim Namen zu nennen?

Du hast einmal den Vergleich verwendet, was würden wir tun, wenn unsere Söhne sowas täten. Ich liebe meine Söhne, ich würde sie weiterlieben und hätte dennoch keine Mühe, zu sagen, was sie getan haben, war unmöglich.

1. Absatz: Eine Erklärung dessen, was ich erfahren habe. Von Traditionen weiß ich nix.
2. Absatz: Es macht mich nicht ratlos - mit Ratlosigkeit:-) habe ich lediglich Dich wiederholt. Die Dinge beim Namen nennen. Ok. Ja, aber soweit ich mich erinnere, habe ich doch schon erwähnt, daß ich Berichte auch aus erster Hand kenne. Deshalb macht es das schwer, zu sagen, die anderen Berichte stimmten nicht, höchstens könnte ich sagen, sie stimmen SO nicht.
3. Absatz: Es geht ja hier um den Vorwurf von Pädophilie und Homosexualität. Vor allem um Vergewaltigung zur eigenen Bereicherung. Sorry, aber ich traue es ihm einfach nicht zu. Das geht mit nichts einher, was ich erlebt habe. Und geht auch nicht mit den Berichten einher, die ich gehört habe. Und geht auch nicht einher mit allem, was ich im Ashram erlebt habe.
Es ist einfach ein Unding.

Um mir das zu beweisen, muß ich es selbst sehen. Und wenn ich das sehe, und auch soweit bin, seine Motivation zu erkennen, und sich herausstellen sollte, daß er sein Ego damit beweihräuchert, dann müßte ich wohl denken, er sei abgefallen in seiner Ebene der bedingungslosen Liebe. Trotz allem aber würde die innere Verbindung bestehen bleiben. Denn die lebt und ist gut. Was auch immer sein Körper tut.
 
Reingefühlt. Mitgespürt. Frage aufgetaucht.

Also. Ich versuchs jetzt kurz zu erklären, damit klar wird, wie die Frage gemeint ist, denn da sind wir jetzt auf einer Ebene, die sehr sehr heikel ist.

Wenn ich in einer Sadhana zu einer Meditationsgottheit, die ich aus mir selbst erwecke, anfangs den Kontakt aufbaue, dann ist da traditionell immer der Gruß an den Lehrer mit drin, der mir die Tradition dieser meditationsform übermittelt hat. Das gehört so und das hat auch seinen Sinn. Es bedeutet ganz real, man stellt sich den Lehrer vor und erlebt seine Essenz als von der Essenz der Gottheit nicht unterschieden. Übersetzt könnte man sagen, man grüßt das im Lehrer, was eben genau die Qualität hat, die man mit der nachfolgenden Übung in sich selbst wachrufen möchte. Das ist ein Kontakt zu einer sehr subtilen Ebene des Lehrers, die mit seiner Person im Alltagsleben nur so weit zu tun hat, daß er eben momentan in dieser Alltagsperson in Erscheinung tritt und einem daher die Tradition so übermittelt hat.

Läßt sich das mit deinem Band zum Lehrer vergleichen? Wo sind Parallelen? Wo sind Unterschiede? Und meine ursprüngliche Frage, die ich stellen wollte:

Wohin verbindet das Band - welche Unzerstörbarkeit ist da angesprochen?

Wow! Meine Verneigung! Sehr sehr gut gelesen!!!!!

Übersetzt könnte man sagen, man grüßt das im Lehrer, was eben genau die Qualität hat, die man mit der nachfolgenden Übung in sich selbst wachrufen möchte

Das trifft es gut.
 
Ja. Das ist wohl so. Doch es bleibt das große ABER: aber es gibt heilige Sexualität - wenn wir eben unser Ego lassen können.
Ja da haben wir doch glatt eine gemeinsame Ebene gefunden :)

Ich verstehe, was du meinst. Doch ich denke, daß ein verwirklichter Meister nicht nur einen bestimmten Weg gehen MUSS, es kann viele verschiedene Wege geben.
Hmmm ... ein verwirklichter Meister braucht eigentlich gar keinen Weg mehr gehen, weil er ja in völliger Gotterkenntnis lebt. Er selber ist völlig frei und kann nach oben gehen wann immer er will. Wir MÜSSEN bestimmte Wege beschreiten weil unser Karma das so vorgibt. ER ist aber ohne Karma. Also alle meine Postings beziehen sich nicht auf eine bestimmte Person auf die ich anspielen möchte, genausowenig sollte man meinen, ich schreibe jetzt über Sai Baba. Ich schreibe hier einfach was nach meinen Erfahrungen einen Gottmenschen ausmacht ... und neben diesem gibt es eben viele Gurus, die ein sehr weites Bewusstsein haben, aber noch nicht die Erfahrung gemacht haben in das Gottesbewusstsein einzugehen ... aber die haben oft Zustände der Erleuchtung erlebt, wie es derer viele gibt.

Nach Erlangung der Gotterkenntnis kommt kein Mensch mehr zurück ... außer ... ja außer der Eine der von der Meisterkraft/Christuskraft mit dieser Aufgabe beauftragt wird. Seine einzige Aufgabe ist es die Seelen aus den unteren Schöpfungsebenen herauszuholen, die bereit dafür sind bzw. erstreckt sich seine Gnade auf sehr viele Menschen, die nichts davon ahnen und die Dinge ergeben sich zufälligerweise.

Das alles ist für den westlichen Menschen oft schwer anzunehmen. Das mit den Meistern hat eher indische und tibetische Tradition, und dort ist man sich viel bewusster, dass man einen spirituellen Lehrer benötigt um spirituelle Fortschritte zu erzielen. Ist ja überall so auf der Welt ... wenn man einen guten Lehrer hat, dann bringt man es zu etwas. Wo war Jesus im Alter von 12 - 30? In der Bibel findet man deswegen keine Aufzeichnungen, weil Jesus in fremden Ländern unterwegs war (Persien und Indien).

Huch, danke, gilt auch für dich! Meine Lehren ziehe ich aus diesem und jenem, besonders aus dem Leben und der Natur . Aus dem Göttlichen in Allem
Das göttliche Amen *ggg* Ja das Leben ist auch selber ein Lehrmeister ... und auch die Natur, weil Er ist ja in allem ... nur halt extrem abgewandelt in der untersten materiellen Ebene, wo wir sind. Aber am lebendigsten ist er in einem Gottmenschen :) Es heisst, der Blick in die Augen eines solchen Menschen ist soviel Wert wie 1000 Stunden Meditation. Ich meine, er hat so eine Ausstrahlung und er strahlt so eine göttliche Energie unter die Menschen ... sowas gibt es in keiner anderen Form. Hellsichtige Menschen können das sogar sehen .... da ist massenweise Licht, das von seinem ganzen Wesen zu den Leuten strahlt und viele Menschen haben innere Erfahrungen. Das gab es bei Jesus bestimmt auch ... und da kommt es auf die eigene Empfänglichkeit an. Wenn man da Annehmen kann (was viele nicht können *g*), bekommt man so die Ladung, dass man einen Zustand extremer Berauschung erlebt oder augenblicklich das Körperbewusstsein übersteigt.

Ansonsten denke ich ...

Wichtig ist jetzt nicht, welchen Zugang man hat ... sondern es kommt viel eher darauf an, wie man selber als Mensch ist. Wie man sich im Leben bemüht ... die eigene Lebensweise ... wie man mit anderen Menschen/Lebewesen umgeht ... wie liebevoll und jähzornig man ist *g* usw. Alles Dinge wo du dich also jetzt schon anstregst. Und vor allem kommt es auf das Verlangen ... den Wunsch an das Göttliche zu finden. Wenn das da ist wird sich auch der Weg dazu ebnen. Und es wird einem von allen Seiten geholfen ihn auch gehen zu können. Dennoch wird alles sehr anspruchsvoll bleiben und man muss sich selber am Riemen reissen ...

Bin ich halt anderer Ansicht - die Seele wird nach unten gedrückt durch Gier, durch Haß und Neid. Wo Liebe ist, da kann sie schweben. Und durch menschliche Liebe kann der Fluß göttlicher Liebe erst geweckt werden in manchen Fällen. Du weißt schon, diese EINE Liebe, die das göttliche Licht sehen läßt, die schließt Menschen und Sexualität nicht aus. Weil sie eben IST.
andere Ansicht? ich seh das auch so :) Und bei der Sexualität denke ich auch ... der einzige Weg ... führt hindurch. Sexualität nimmt auch solange ihren Platz ein, bis sie durch etwas Höheres ersetzt wird. Du möchtest an der Sexualität festhalten weil es für dich ein Symbol der Vereinigung ist ... ich sehe Sexualität aber weltlicher und daraus ergeben sich verschiedene Sichtweisen. Ich sage eben, dass die Sexualität wie wir sie kennen von etwas Höherwertigerem ersetzt wird. Ich nenne es deswegen nicht mehr Sexualität, weil darin kein Ego mehr vorhanden sein wird und es hat deswegen einen völlig anderen Charakter, weil es völlig rein, ehrlich, intim, offen ... alles gebend sein wird. Da sind keine Grenzen mehr => das Ego grenzt nämlich ab und verweigert sich ... sucht seinen Nutzen zu maximieren ... zieht irgendwann zurück ... hat Angst (vor dem völligen Aufgeben/Loslassen) ... ist zurückhaltend ... stellt Bedingungen etc. Das Wesen der göttlichen Extase ist völlig anders. Es schenkt dir alles sobald du aufmachst ... lässt dich an allem teilhaben bis in den intimsten Bereich. Ja das kann man wohl kaum erklären.

Die Sexualität (des Egos) hat ihre Wurzeln aber sehr sehr tief geschlagen und wir halten sie in den höheren Ebenen für völlig rein, ja weil wir noch nie eine so hohe Erfahrung gemacht haben ... natürlich übertrifft das alles bisher erlebte ... aber wir kennen da noch immer Gott nicht. Es heisst dass sehr sehr viele Menschen diesem Irrtum unterlegen sind und in den oberen Ebenen genau deswegen festhalten ... weil sie denken bereits am Ende angelangt zu sein. Gott kann niemandem helfen, wenn jemand seine Hilfe nicht annimmt. Ist vielleicht so wie wenn man einen Eingekifften erzählt es gäbe noch viel was besseres ... der lacht einen wahrscheinlich nur aus.

Oh ja!

Grüsse von Alana
Genau! Dem stimme ich völlig zu! :D

lg
Topper
 
Wow! Meine Verneigung! Sehr sehr gut gelesen!!!!!



Das trifft es gut.
Kleine Korrektur, da war ich wohl zu unscharf in der Formulierung ;) - was ich da geschildert habe, ist die Praxis einer Meditationsgottheit, so wie ich sie gelehrt bekommen habe, die wollte ich dir kurz schildern, damit wir eine Vergleichsbasis haben. :) Wenn du das allerdings wiedererkennst in deinem Erleben, um so besser.

Und jetzt frag ich dich nochmal, weil ich einfach nicht hinkrieg. Warum dann dieser ganze Personenkult. Fragezeichen. Warum dieser Umweg? Damit du verstehst, warum das nicht in mein Hirn und auch in sonst nix von mir reingeht. Du siehst jetzt, was mein Lama vermittelt hat, liegt offenbar ganz in der Nähe. Pyare, um den entsteht sowas nicht, es entsteht das einfach nicht, er läßt es gar nicht erst so weit kommen. Der würde es einfach nicht dulden, daß im Internet seitenweise seine Göttlichkeit gepriesen wird und Legenden über die Außergewöhnlichkeit seiner Geburt samt namensförmig gestreuten Jasminblüten entstehen. (Schilderung meines Erlebens dazu: mir sträuben sich die Nackenhaare.)

Kann das tatsächlich daran liegen, daß es sich in der Tradition, die mir vermittelt wurde, um eine Religion ohne anzubetenden Gott handelt? Daß dieses Anbeten eben gar nicht erst vorkommt?

Ähm ja, und daß die Dankbarkeit für das, was gelehrt wurde, davon nicht berührt werden muß, daß Fehltritte vorgekommen sein könnten, das hab ich dir glaub ich auch schon mal vor etwa 100 Threadseiten ;) zu sagen versucht, aber... zu viel Getöse rundum wahrscheinlich.
 
Und jetzt frag ich dich nochmal, weil ich einfach nicht hinkrieg. Warum dann dieser ganze Personenkult. Fragezeichen. Warum dieser Umweg? Damit du verstehst, warum das nicht in mein Hirn und auch in sonst nix von mir reingeht. Du siehst jetzt, was mein Lama vermittelt hat, liegt offenbar ganz in der Nähe. Pyare, um den entsteht sowas nicht, es entsteht das einfach nicht, er läßt es gar nicht erst so weit kommen. Der würde es einfach nicht dulden, daß im Internet seitenweise seine Göttlichkeit gepriesen wird und Legenden über die Außergewöhnlichkeit seiner Geburt samt namensförmig gestreuten Jasminblüten entstehen. (Schilderung meines Erlebens dazu: mir sträuben sich die Nackenhaare.)
Dieser *Umweg* ist für Leute die diesen Umweg brauchen. Das sind eben nicht wenige. Außerdem ist sowas traditionsbegründet - gerade im Osten.
Um den Papst wird hier auch ein Personenkult abgezogen. Und ob der spirituell das gleiche zu vermitteln hat, laß ich einfach mal so stehen.

Einige Lehrer beziehen das eben mit ein und lassen es zu - andere nicht.

Ich kenne auch einen spirituellen Lehrer aus der indischen Tradition, der ebenfalls den *Personenkult* um sich selbst in dieser Form abgeschafft hat. Trotzdem gibt es auch da immer wieder jede Menge *Anhänger*, die das für sich einfach aufrechterhalten.
 
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Kleine Korrektur, da war ich wohl zu unscharf in der Formulierung ;) - was ich da geschildert habe, ist die Praxis einer Meditationsgottheit, so wie ich sie gelehrt bekommen habe, die wollte ich dir kurz schildern, damit wir eine Vergleichsbasis haben. :) Wenn du das allerdings wiedererkennst in deinem Erleben, um so besser.

Liebe Kinny,
du hast dich zwar an Pyare gewandt, doch den folgenden Absatz versuche ich dir aus meiner und der indischen Sicht zu erklären.

Und jetzt frag ich dich nochmal, weil ich einfach nicht hinkrieg. Warum dann dieser ganze Personenkult. Fragezeichen. Warum dieser Umweg? Damit du verstehst, warum das nicht in mein Hirn und auch in sonst nix von mir reingeht. Du siehst jetzt, was mein Lama vermittelt hat, liegt offenbar ganz in der Nähe. Pyare, um den entsteht sowas nicht, es entsteht das einfach nicht, er läßt es gar nicht erst so weit kommen. Der würde es einfach nicht dulden, daß im Internet seitenweise seine Göttlichkeit gepriesen wird und Legenden über die Außergewöhnlichkeit seiner Geburt samt namensförmig gestreuten Jasminblüten entstehen. (Schilderung meines Erlebens dazu: mir sträuben sich die Nackenhaare.)

Da ich mit einem Inder verheiratet war und insbesondere 4 mal monatelang viel Zeit im indischen Alltag verbracht hatte....... erklärt sich mir deine Frage bezüglich des Personenkults daher, dass es begann mit indischen Anhängern.

Für die, die in der indischen Kultur aufwuchsen, ist es schlicht und einfach gang und gäbe Älteren, Eltern, Menschen, die älter sind und die sie lieben, Menschen, die sie besonders respektieren, die Füße zu berühren,
nicht so direkt eine Andeutung eben......... ich habe dies, als ich in Indien war sehr oft getan, bei Verwandten und ich empfand es keineswegs als erniedrigend.
Es ist dort halt Tradition und icht tat es gerne.......... frag mich nicht warum, es war einfach so .......... im Gegenzug erhielt man den Segen der Älteren, und viel Liebe.
Das soll nun nicht so verstanden werden, dass man ohne diese Geste, von denjenigen keine Liebe erhalten würde.

Nun übertragen wir das ganze auf einen Lehrer, noch besser auf einen spirituellen Lehrer........ der mir Schritt für Schritt die Verbundenheit des Kosmos, die Einheit von allem und meine eigene Göttlichkeit bewusst macht, oder besser gesagt mich darauf aufmerksam macht...... denn bewusst machen muss ich es mir selbst, doch da er tief mit mir drinnen verbunden ist, so doch dann wieder er.

Hinzu kommt, dass die Inder schon immer Götterbilder anbeteten, wobei sie niemals das Bild selbst meinten, sondern, die Essenz die sich in dem Bild befindet, oder in der Statue.
Der Glaube an Avatare ist in den Indern tief im Herzen, der Gedanke an die Reinkarnation von Kindheit an vertraut.
Und nun erleben sie so einen Avatar, der für sie spiritueller Lehrer zugleich ist, für jeden gemäß dem Stand seiner inneren Entwicklung.

Glaube mir eins, das was sich die Inder am meisten wünschen, ist dessen Füße zu berühren und hier im wahrsten Sinne des Wortes berühren, anfassen....... weil auch die Energie bei dieser Berührung gespürt werden kann, auf einen übergehen soll.

Nun kann ich wieder nur von mir sprechen....... da ich schon öfter in Indien war und deren Kultur bezogen auf diese Geste verinnerlicht hatte, akzeptiert hatte, war es natürlich einer meiner größten Wünsche Babas Füße zu berühren und beim 2. Besuch, wurde mir ja auch dieser erfüllt.
Dem auch noch ein Traum vorangegangen war. Februar 1996 Traum, November 1996 Realität.

Kann das tatsächlich daran liegen, daß es sich in der Tradition, die mir vermittelt wurde, um eine Religion ohne anzubetenden Gott handelt? Daß dieses Anbeten eben gar nicht erst vorkommt?

Wenn du meine obigen Ausführungen liest ja....... so wird es wohl sein

Ähm ja, und daß die Dankbarkeit für das, was gelehrt wurde, davon nicht berührt werden muß, daß Fehltritte vorgekommen sein könnten, das hab ich dir glaub ich auch schon mal vor etwa 100 Threadseiten ;) zu sagen versucht, aber... zu viel Getöse rundum wahrscheinlich.

Ja manches ging wohl unter, sowohl vom Inhalt her, anders empfunden, als auch tatsächlich der Post, ganz einfach, weil zugepostet.

Alles Liebe durga
 
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