Sai Baba

Kleine Korrektur, da war ich wohl zu unscharf in der Formulierung ;) - was ich da geschildert habe, ist die Praxis einer Meditationsgottheit, so wie ich sie gelehrt bekommen habe, die wollte ich dir kurz schildern, damit wir eine Vergleichsbasis haben. :) Wenn du das allerdings wiedererkennst in deinem Erleben, um so besser.

Und jetzt frag ich dich nochmal, weil ich einfach nicht hinkrieg. Warum dann dieser ganze Personenkult. Fragezeichen. Warum dieser Umweg? Damit du verstehst, warum das nicht in mein Hirn und auch in sonst nix von mir reingeht. Du siehst jetzt, was mein Lama vermittelt hat, liegt offenbar ganz in der Nähe. Pyare, um den entsteht sowas nicht, es entsteht das einfach nicht, er läßt es gar nicht erst so weit kommen. Der würde es einfach nicht dulden, daß im Internet seitenweise seine Göttlichkeit gepriesen wird und Legenden über die Außergewöhnlichkeit seiner Geburt samt namensförmig gestreuten Jasminblüten entstehen. (Schilderung meines Erlebens dazu: mir sträuben sich die Nackenhaare.)

Kann das tatsächlich daran liegen, daß es sich in der Tradition, die mir vermittelt wurde, um eine Religion ohne anzubetenden Gott handelt? Daß dieses Anbeten eben gar nicht erst vorkommt?

Ähm ja, und daß die Dankbarkeit für das, was gelehrt wurde, davon nicht berührt werden muß, daß Fehltritte vorgekommen sein könnten, das hab ich dir glaub ich auch schon mal vor etwa 100 Threadseiten ;) zu sagen versucht, aber... zu viel Getöse rundum wahrscheinlich.

Für mich kommt's drauf an, wieviele man ist.

Wenn ich hier alleine bin, brauche ich gar keinen.

Wenn ich mich in mir selber spiegele, also meine Gedankenemotionen reflektiere, dann bin ich zwei.(Weg, Buddha und ich)

Wenn ich beobachte, wie ich meine Gedankenemotionen reflektiere, dann bin ich Drei (trinitärer Mensch, von Gott geschaffen, Vater-Sohn-HG).

Wenn ich derjenige BIN, der beobachtet, wie ich meine Gedankenemotionen reflektiere, dann bin ich Vier (Gott=Vater+Sohn+HG+1, wobei 1 = "BIN"-->bin-är, 00101111000101101).

und jetzt kommt der zeitliche Sprung, der ds Aufsteigen in die Fünfte Dimension darstellt:

wenn ich derjenige WAR, der beobachte, wie ich meine Gedankenemotionen beobachtete, dann geschieht Evolution: ich verfielfältige mich, "teile" mich und gebe was ich habe hier in diese direktemang vorhandene Welt auf Erden und werde "schöpferisch" tätig. ("weltliches Schaffen", "wirken")

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jetzt ist dann da bei der 2 irgendwo der Kontakt des Alleine-Seienden mit einem Meister. Und bei Drei kommt der Heilige Geist hinzu, der beide führt. Und in der Vier endet der Weg der Zweiheit und es wird sichtbar: wow, man kann sich ja verdoppeln und es erscheint ein ausblick, eine Frage: wie sieht es denn damit aus, sich potenzieren zu wollen? Ginge das eventuell auch? Oder geht nur das, was wir kennen: 2,4,8,16,32,64,128,256,512,1024,2048 etc.?

Was ist dem Menschen gegeben-- mehr als das, was die Natur uns bisher zeigt (128,256,512....)? Wenn es mehr gibt, dann führt das in die sogenannte Frage der "Holographie". Da hätte Ein Teilchen die "Potenz", "Alles" darzustellen.

id est in der zwischen menschlichen Begegnung: ein freier Spiegel, wie eine chinesische Dame auf einer B&#252;hne oder eine argentinische K&#252;nstlerin der Comedia del'Arte. Nur "der Sinn" des Menschen sich &#252;bertragend, die "Lieblichkeit", und nicht die S&#252;sse, die auch die Schwere und die Bewu&#223;tseinstr&#252;bung macht. Nur reine "Schau", show, wauwauwau und schon ist wieder dog <--> god.

6 ist dann 6. Ein Ringelschw&#228;nzchen: das sieht der innere Schweinehund wie alle Schweine nur, wenn er vollst&#228;ndig den Wendehals gemacht hat und vollst&#228;ndig zur&#252;ckgeschaut hat. Und ergo die "R&#252;ckf&#252;hrung" von der Eins auf die 5-- man meint es geht vorw&#228;rts, aber genauso geht es ja r&#252;ckw&#228;rts. Da&#223; + Plus ist und - Minus ist ja nur eine So-Seiende Annahme des Jahres 2007, wo alles per Wechselstrom und "Gewinnung" etc. l&#228;uft und das Kind als Erstes mal lernen mu&#223;, da&#223; die Welt &#228;rgerlich ist und da&#223; hier Fig&#252;rchen fliegen.

:liebe1:
 
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Kleine Korrektur, da war ich wohl zu unscharf in der Formulierung ;) - was ich da geschildert habe, ist die Praxis einer Meditationsgottheit, so wie ich sie gelehrt bekommen habe, die wollte ich dir kurz schildern, damit wir eine Vergleichsbasis haben. :) Wenn du das allerdings wiedererkennst in deinem Erleben, um so besser.

Und jetzt frag ich dich nochmal, weil ich einfach nicht hinkrieg. Warum dann dieser ganze Personenkult. Fragezeichen. Warum dieser Umweg? Damit du verstehst, warum das nicht in mein Hirn und auch in sonst nix von mir reingeht. Du siehst jetzt, was mein Lama vermittelt hat, liegt offenbar ganz in der Nähe. Pyare, um den entsteht sowas nicht, es entsteht das einfach nicht, er läßt es gar nicht erst so weit kommen. Der würde es einfach nicht dulden, daß im Internet seitenweise seine Göttlichkeit gepriesen wird und Legenden über die Außergewöhnlichkeit seiner Geburt samt namensförmig gestreuten Jasminblüten entstehen. (Schilderung meines Erlebens dazu: mir sträuben sich die Nackenhaare.)

Kann das tatsächlich daran liegen, daß es sich in der Tradition, die mir vermittelt wurde, um eine Religion ohne anzubetenden Gott handelt? Daß dieses Anbeten eben gar nicht erst vorkommt?

Ähm ja, und daß die Dankbarkeit für das, was gelehrt wurde, davon nicht berührt werden muß, daß Fehltritte vorgekommen sein könnten, das hab ich dir glaub ich auch schon mal vor etwa 100 Threadseiten ;) zu sagen versucht, aber... zu viel Getöse rundum wahrscheinlich.

Liebe Kinnarih,

also meine Verneigung gilt Deiner HALTUNG, mit der Du gelesen hast. Hätte ich vielleicht besser ausdrücken sollen. Du hast versucht, zu verstehen....hättest mir auch an die Gurgel springen können. :-)

So - nun zu Absatz zwei. Dazu nehme ich dieses Posting zu Hilfe, um zu erläutern, worum es hier geht. Das kann man jetzt auf Sai Baba bezogen annehmen und auch lassen, aber grundsätzlich geht es genau darum.

Ja das Leben ist auch selber ein Lehrmeister ... und auch die Natur, weil Er ist ja in allem ... nur halt extrem abgewandelt in der untersten materiellen Ebene, wo wir sind. Aber am lebendigsten ist er in einem Gottmenschen Es heisst, der Blick in die Augen eines solchen Menschen ist soviel Wert wie 1000 Stunden Meditation. Ich meine, er hat so eine Ausstrahlung und er strahlt so eine göttliche Energie unter die Menschen ... sowas gibt es in keiner anderen Form. Hellsichtige Menschen können das sogar sehen .... da ist massenweise Licht, das von seinem ganzen Wesen zu den Leuten strahlt und viele Menschen haben innere Erfahrungen. Das gab es bei Jesus bestimmt auch ... und da kommt es auf die eigene Empfänglichkeit an. Wenn man da Annehmen kann (was viele nicht können *g*), bekommt man so die Ladung, dass man einen Zustand extremer Berauschung erlebt.

Das hier jedenfalls entspricht meiner persönlichen Erfahrung.
So - hm, also wenn man das jetzt mal als Hintergrund nähme, käme man vielleicht dem Phänomen Personenkult etwas näher. Sai Baba vertritt zwar eine Lehre, oder vermittelt eine Lehre, die bei näherem Hinschauen sämtliche Stufen beinhaltet. Aber im Grunde geht es um darum, daß der den Blick in seine Augen zur Verfügung stellt, seine potenzierte göttliche Energie, seine ungeheure Strahlkraft und sein Licht auf die Anwesenden ausschüttet. Hier ist er also nicht in diesem Sinne ein Guru, der hauptsächlich eine Lehre vertritt, sondern er ist in seiner PERSON Träger dieser Kraft. Es geht also schon um IHN. Es geht darum, in SEINEM Umfeld zu sitzen und sich berühren zu lassen.
Genauso geht er auch durch die Halle. Langsam, manchmal bleibt er stehen. Je langsamer er geht, umso kräftiger ist die Energie. Das ist SPÜRBAR. Wenn er stehenbleibt, ist es so, als würde sich die ganze Umgebung extrem aufladen. Ich habe einmal in seine Augen geschaut, als er in Zeitlupe an mir vorbeiging, und ich sah, wie seine Augen blitzschnell jeden einzelnen Umsitzenden erfaßt hatten. So kann man seine Augen gar nicht bewegen, dieses Augenspiel allein war schon irre. Millimeterweise gingen sie von rechts nach links, von oben nach unten, bis sie die ganze Ecke und jeden einzelnen kurz erfaßt hatten. Wie ein Scanner irgendwie.

Und er benennt das auch. Er sagt, wenn wir also den Darshan erhalten haben, sollen wir anschließend schweigen, damit die Energie in uns bleibt und arbeiten kann.

Sowas hat mir ein Baum noch nicht geboten. Und wenn ich mich innerlich mit Baba verbinde, dann kommt ein Teil dieser Energie bei mir sofort an. Bei Baba direkt zu sitzen, ist einfach nochmal viel stärker, man sitzt sozusagen direkt an der Steckdose und bekommt ne geballte Ladung Strom ab. Man will im Grunde am liebsten immer und immerfort in seiner Nähe sein, man ist wie eine Biene, die um den Nektar fliegt. Die Anziehungskraft seiner direkten Nähe ist sehr stark.
Die Veränderung oder die Verlagerung nach innen geschieht automatisch mit der Zeit. Da aber immer wieder neue Menschen nach Indien fliegen, wird es immer wieder *Anfänger* geben, die erst mal von seiner Energie umgehauen werden. Es gibt auch welche, die zu dieser Ebene wenig Zugang haben, aus welchen Gründen auch immer. Weil er aber weiß, daß auch bei ihnen Samen gelegt werden, läßt er sie da sein, und von seiner Energie kosten. Er wird niemanden wegschicken, und da er kein Guru ist, der in Gesprächskontakt geht, weil seine Hauptaufgabe das Energieverströmen ist, gibt es auch nicht diese persönliche Mitteilung: Du sollst nicht.
Du sollst nicht, gibt es eh nicht. Jeder Weg ist berechtigt auf seine Weise, jeder Weg bietet die Möglichkeit, ihn in seinem Herzen zu finden, jeder Weg wird so gegangen, wie der entsprechende Mensch ihn gehen kann. Es geht hier bei Baba nicht um das Prüfen spiritueller Reife, um dann den Schüler aufzunehmen, weil man weiß, er wird den *rechten* Weg einschlagen, er kann ihn aufnehmen und erfassen.
Auch der Bettler von nebenan wird im Darshan sitzen, in Baba die Verkörperung seines geliebten Ganeshas sehen dürfen, um sich dann anschließend unter den Baum zu setzen und zu sagen: "Sai Ganesha, gib mir 3 Rupies."
Dem Bettler geht es nämlich gar nicht um Gottverwirklichung, sondern dem geht es in erster Linie darum, sich neben dem Essen vielleicht noch einen kleinen Wunsch zu erfüllen. Und da ist es ihm auch völlig egal, ob er jetzt den Baba als Ganesha verehrt, oder als Gott in Person, oder als den *Mann*, der Kraft hat.
 
Ich meine, er hat so eine Ausstrahlung und er strahlt so eine göttliche Energie unter die Menschen ... sowas gibt es in keiner anderen Form. Hellsichtige Menschen können das sogar sehen .... da ist massenweise Licht, das von seinem ganzen Wesen zu den Leuten strahlt und viele Menschen haben innere Erfahrungen. Das gab es bei Jesus bestimmt auch ... und da kommt es auf die eigene Empfänglichkeit an. Wenn man da Annehmen kann (was viele nicht können *g*), bekommt man so die Ladung, dass man einen Zustand extremer Berauschung erlebt.

Siehst du. Und genau dort will ich nicht hin, und genau das kann nicht der Sinn sein. Kann nicht. Wahrheit ist Klarheit, nicht Berauschung. Worte sind da sehr deutlich, und man wählt sie nicht zufällig.



Das hier jedenfalls entspricht meiner persönlichen Erfahrung.
So - hm, also wenn man das jetzt mal als Hintergrund nähme, käme man vielleicht dem Phänomen Personenkult etwas näher. Sai Baba vertritt zwar eine Lehre, oder vermittelt eine Lehre, die bei näherem Hinschauen sämtliche Stufen beinhaltet. Aber im Grunde geht es um darum, daß der den Blick in seine Augen zur Verfügung stellt, seine potenzierte göttliche Energie, seine ungeheure Strahlkraft und sein Licht auf die Anwesenden ausschüttet. Hier ist er also nicht in diesem Sinne ein Guru, der hauptsächlich eine Lehre vertritt, sondern er ist in seiner PERSON Träger dieser Kraft. Es geht also schon um IHN. Es geht darum, in SEINEM Umfeld zu sitzen und sich berühren zu lassen.
Genauso geht er auch durch die Halle. Langsam, manchmal bleibt er stehen. Je langsamer er geht, umso kräftiger ist die Energie. Das ist SPÜRBAR. Wenn er stehenbleibt, ist es so, als würde sich die ganze Umgebung extrem aufladen. Ich habe einmal in seine Augen geschaut, als er in Zeitlupe an mir vorbeiging, und ich sah, wie seine Augen blitzschnell jeden einzelnen Umsitzenden erfaßt hatten. So kann man seine Augen gar nicht bewegen, dieses Augenspiel allein war schon irre. Millimeterweise gingen sie von rechts nach links, von oben nach unten, bis sie die ganze Ecke und jeden einzelnen kurz erfaßt hatten. Wie ein Scanner irgendwie.

Wir nähern uns dem Punkt, wo ich nicht mehr mitkönnen will, Pyare. ich bedaure. Was du mir hier schilderst, ist ein Magier, der ausnahmlos alles in seinen Bann ziehen möchte. Und was du schilderst, bestätigt genau mein Empfinden. Dem Herrn geht es eben nicht um eine Lehre, die er vermitteln will, sondern, wie du selbst sagst, um sich als Person. Und da könnt ihr jetzt noch 100 Seiten weiterreden, das kann es nicht sein. Kann nicht. Wer immer da in seinen Bann gerät, der ist drin. Und das ist Absicht. Ich lasse dahingestellt sein, was für eine. Also erzählt mir nicht und niemals mehr, er will den Kult um seine Person gar nicht und das machen nur seine Anhänger. Wer so auftritt, der will. Der kalkuliert das ein. Mag sein, daß man das nicht sehen kann, wenn man in den Bann geraten ist. Aber wenn es schon genügt, ein Bild von ihm anzuschauen und empfänglich zu sein, damit man in den Bann gerät, dann kann ich nur sagen OHA.

Und er benennt das auch. Er sagt, wenn wir also den Darshan erhalten haben, sollen wir anschließend schweigen, damit die Energie in uns bleibt und arbeiten kann.

Sowas hat mir ein Baum noch nicht geboten.
Das spricht in meinem Erleben durchaus für den BAUM.


Und wenn ich mich innerlich mit Baba verbinde, dann kommt ein Teil dieser Energie bei mir sofort an. Bei Baba direkt zu sitzen, ist einfach nochmal viel stärker, man sitzt sozusagen direkt an der Steckdose und bekommt ne geballte Ladung Strom ab. Man will im Grunde am liebsten immer und immerfort in seiner Nähe sein, man ist wie eine Biene, die um den Nektar fliegt. Die Anziehungskraft seiner direkten Nähe ist sehr stark.
Ja. Und haargenaudas steckt dahinter, Pyare. Das ist es, was er will. sonst wäre das nicht so. Wozu der Aufwand? Warum stellt er ein solches Gravitationsfeld um sich selbst her? Das birgt Gefahren, die kennt er, um die weiß er. Wer sich so in den Mittelpunkt stellt, dem macht das Spaß, sonst tut er es nicht.

Er wird niemanden wegschicken, und da er kein Guru ist, der in Gesprächskontakt geht, weil seine Hauptaufgabe das Energieverströmen ist, ...
... und seinen Schülern nicht beibringt, wie man unterscheidet, welche Art von Energie das ist, die da auf einen zuströmt, werden die dann auch nicht mehr reagieren, wenn ihnen diverse Scheußlichkeiten zu Ohren kommen. Da kann und darf dann alles nicht wahr sein.

Was ich hier gesagt habe, ist das, was ich dazu empfinde. Das wollte ich nochmal betonen. Schön ist das alles nicht.

PS: Ja und was ich noch dazu sagen wollte, das ist auch der Unterschied zu dem subtilen Band, das einen in meiner Tradition mit dem Lehrer verbindet. Das wird nicht dazu verwendet, Energie des Lehrers zu übertragen. Das würden die niemals tun, niemals. Das ist die Komponente, die auf Abhängigkeit abzielt.
 
Siehst du. Und genau dort will ich nicht hin, und genau das kann nicht der Sinn sein. Kann nicht. Wahrheit ist Klarheit, nicht Berauschung. Worte sind da sehr deutlich, und man wählt sie nicht zufällig.





Wir nähern uns dem Punkt, wo ich nicht mehr mitkönnen will, Pyare. ich bedaure. Was du mir hier schilderst, ist ein Magier, der ausnahmlos alles in seinen Bann ziehen möchte. Und was du schilderst, bestätigt genau mein Empfinden. Dem Herrn geht es eben nicht um eine Lehre, die er vermitteln will, sondern, wie du selbst sagst, um sich als Person. Und da könnt ihr jetzt noch 100 Seiten weiterreden, das kann es nicht sein. Kann nicht. Wer immer da in seinen Bann gerät, der ist drin. Und das ist Absicht. Ich lasse dahingestellt sein, was für eine. Also erzählt mir nicht und niemals mehr, er will den Kult um seine Person gar nicht und das machen nur seine Anhänger. Wer so auftritt, der will. Der kalkuliert das ein. Mag sein, daß man das nicht sehen kann, wenn man in den Bann geraten ist. Aber wenn es schon genügt, ein Bild von ihm anzuschauen und empfänglich zu sein, damit man in den Bann gerät, dann kann ich nur sagen OHA.
Musst du ja auch nicht. Aber du machst nun eine Behauptung, die aus dem Nicht-wollen entspringt, Kinny. Ich finde Topper Harley hat das ganz prima erklärt, um was es bei dieser hohen Energie geht, die ein Guru übertragen kann.

K.S.
 
Siehst du. Und genau dort will ich nicht hin, und genau das kann nicht der Sinn sein. Kann nicht. Wahrheit ist Klarheit, nicht Berauschung. Worte sind da sehr deutlich, und man wählt sie nicht zufällig.

Wir nähern uns dem Punkt, wo ich nicht mehr mitkönnen will, Pyare. ich bedaure. Was du mir hier schilderst, ist ein Magier, der ausnahmlos alles in seinen Bann ziehen möchte. Und was du schilderst, bestätigt genau mein Empfinden. Dem Herrn geht es eben nicht um eine Lehre, die er vermitteln will, sondern, wie du selbst sagst, um sich als Person. Und da könnt ihr jetzt noch 100 Seiten weiterreden, das kann es nicht sein. Kann nicht. Wer immer da in seinen Bann gerät, der ist drin. Und das ist Absicht. Ich lasse dahingestellt sein, was für eine. Also erzählt mir nicht und niemals mehr, er will den Kult um seine Person gar nicht und das machen nur seine Anhänger. Wer so auftritt, der will. Der kalkuliert das ein. Mag sein, daß man das nicht sehen kann, wenn man in den Bann geraten ist. Aber wenn es schon genügt, ein Bild von ihm anzuschauen und empfänglich zu sein, damit man in den Bann gerät, dann kann ich nur sagen OHA.

Das spricht in meinem Erleben durchaus für den BAUM.

Ja. Und haargenaudas steckt dahinter, Pyare. Das ist es, was er will. sonst wäre das nicht so. Wozu der Aufwand? Warum stellt er ein solches Gravitationsfeld um sich selbst her? Das birgt Gefahren, die kennt er, um die weiß er. Wer sich so in den Mittelpunkt stellt, dem macht das Spaß, sonst tut er es nicht.

... und seinen Schülern nicht beibringt, wie man unterscheidet, welche Art von Energie das ist, die da auf einen zuströmt, werden die dann auch nicht mehr reagieren, wenn ihnen diverse Scheußlichkeiten zu Ohren kommen. Da kann und darf dann alles nicht wahr sein.

Was ich hier gesagt habe, ist das, was ich dazu empfinde. Das wollte ich nochmal betonen. Schön ist das alles nicht.

PS: Ja und was ich noch dazu sagen wollte, das ist auch der Unterschied zu dem subtilen Band, das einen in meiner Tradition mit dem Lehrer verbindet. Das wird nicht dazu verwendet, Energie des Lehrers zu übertragen. Das würden die niemals tun, niemals. Das ist die Komponente, die auf Abhängigkeit abzielt.

Ja, Kinnarih,

daß Du da nicht hin willst, ist doch völlig ok! :-) Du siehst aber, daß es mir ganz gut geht, daß ich mein Leben lebe, einen ganz normalen Freundeskreis habe, im Park grillen gehe, ins Kino geh und alles mache, was andere auch machen. Berauscht zu sein ist ein tolles Gefühl, kann ich da nur sagen, und ich für mich habe das Gefühl, eine Führung zu haben, auf die ich mich verlassen kann. Einen Freund, den mir keiner nehmen kann, jemanden, der mich immer versteht, und Abhängigkeit! habe ich früher immer nur mit Menschen erlebt.
Die Verstickungen in der Familie, derWunsch, von anderen geliebt zu werden, anerkannt zu werden, gebraucht zu werden, verstanden zu werden und die Art von bedingter Liebe, bei der man sich an gewisse unausgesprochene Regeln zu halten hat. Wo Ent-Täuschung unerwünscht ist.

In meiner Verbindung zu Baba konnte ich das Stück für Stück abarbeiten, immer mehr ich selbst werden und mich nicht mehr an Menschen *anlehnen*, weil ich Liebe brauchte. Diese Liebe trage ich nun in mir, sie macht mich unabhängig von der Anerkennung durch andere, und wenn ich Ent-Täuscht bin, gehe ich mit meinem Schmerz zu meinem Freund. Da geschieht Heilung und Verständnis, Annahme und Trost. Ich *brauche* vieles nicht mehr, was für mich früher lebensnotwendig schien, und da atme ich immer noch tief durch ob der Erleichterung. :-))
 
Meinen inneren Kontakt zu Baba würde das nicht berühren. Es wäre irrelevant.
Um DAS jetzt zu verstehen, und sorry, da bin ich ziemlich entschieden, muß man die Beziehung von Guru Schüler erfassen können. Es ist sozusagen eine Zweierbeziehung, die keine Außenstehenden kennt. Wie zwei Leuts auf ner einsamen Insel. Jetzt bitte keine Interpretationen, einfach reinfühlen.
Zwei auf einer einsamen Insel. Mitten im Ozean. Es gibt da keine Geschichten. Es gibt nur zwei Menschen, völlig unberührt von der Zivilisation und der Gesellschaft, von der kompletten Welt. Nichts äußeres wirkt auf sie ein. Es ist ein unzerstörbares Band, zart, sanft und frei - aber unzerstörbar.

Hmmmmm, ich versuche ja wirklich zu verstehen und mich darüber zu informieren, was dieses innere Gefühl zu Sai baba auslöst und trotz der Kritik zu ihm zu halten. Auf einer Internetseite auf der ehemalige Baba-Anhänger berichten, die u.a. jahrelang mit ihm zusammengelebt haben, fiel mehr dieser Absatz ins Auge:

Für die meisten Devotees bedeutet ein Besuch, in den Darshanreihen zu sitzen, zu schauen, auf Interaktion zu hoffen und diese herbeizusehnen, während man den Geschichten anderer lauscht. Dies ist jedoch mit dem "Insidersein" nicht zu vergleichen - zu sehen, wie die Dinge hinter den Kulissen ablaufen.


Vielleicht muss man wirklich, wenn man sich an Sai Baba *gehängt* hat, wirklich erst mit ihm "zusammengelebt" haben um ihn kritisch gegenüber werden zu können?!
 
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Die Anschuldigungen, die gegen ihn erhoben sind, betrachte ich aufgrund meiner Kenntnisse mit Vorsicht. Ok. Aber nehmen wir mal an, es würde alles stimmen!

Meinen inneren Kontakt zu Baba würde das nicht berühren. Es wäre irrelevant. Um DAS jetzt zu verstehen, und sorry, da bin ich ziemlich entschieden, muß man die Beziehung von Guru Schüler erfassen können. Es ist sozusagen eine Zweierbeziehung, die keine Außenstehenden kennt. Wie zwei Leuts auf ner einsamen Insel. Jetzt bitte keine Interpretationen, einfach reinfühlen. Zwei auf einer einsamen Insel. Mitten im Ozean. Es gibt da keine Geschichten. Es gibt nur zwei Menschen, völlig unberührt von der Zivilisation und der Gesellschaft, von der kompletten Welt. Nichts äußeres wirkt auf sie ein. Es ist ein unzerstörbares Band, zart, sanft und frei - aber unzerstörbar.
Das ist genau das Gegenteil von allumfassender Liebe. Wenn man den süßen Klang der wohlklingenden Worte wegläßt, ist das beinharter Egoismus. Ich bin mit meinem Guru verbunden - und allfällige Missbrauchsopfer sind mir VÖLLIG wurscht. Hauptsache ich bin mit ihm zusammen. Mir geht's gut - und alles andere tangiert mich nicht.

Das ist Entsolidarisierung pur.

Auch blendest Du völlig aus, dass jemand, der ein Kind missbraucht auch Dich missbrauchen kann und wird. Missbrauch ist nicht eine isolierte Handlung - Missbrauch ist ein Wesenszug.

Das ist nicht Spiritualität - das ist die volle Hörigkeit einer Frau gegenüber einem Mann. Die erotische Komponente ist nicht zu überhören. Im Grunde sind Deine Beiträge ein einziger Liebesreigen um SB. Hier begegnet nicht Gott in einem Mann - hier wird ein Mann vergöttert.

Schwarze Magie ist eine hohe Kunst - man darf sie nicht unterschätzen. Und sie benützt besonders gerne den Weg der erotischen Bindung. (Siehe am Beispiel von Satlaya - die es begrüßt hätte, wenn SB ihr an die Scham greift. Zur Weckung der Kundalini natürlich. Was denn sonst.)

Reinhard
 
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