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Erwachen, Erleuchtung und die Suche nach dem Sinn des Lebens

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Gladhwen, 13. Januar 2021.

  1. Evatima

    Evatima Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Das würde ich in den Bereich des Aberglaubens einordnen, dies zu glauben. Schwarze Katzen bringen auch kein Unglück. Dieses Buch hätte übrigens dann auch dieses Verbrechen begangen durch die darüber geschriebenen Worte. Und Du hast es gelesen!!!! :D
     
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  2. Chaosmagie1820

    Chaosmagie1820 Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    1.650
    deshalb kann man es auch nicht mehr kaufen ;) und mein Fehler ich hätte es etwas deutlicher formulieren sollen. Macht nichts.
     
  3. Ultim4te

    Ultim4te Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    4.542
    Ich finde hier wird Karma und der Gott des alten Testaments vermengt. Karma kann man nicht aus einem monotheistischen System herleiten und als Belohnung oder Strafe betrachten. Aber gut, so entstehen Abwandlungen und neue Versionen von traditionellen Glaubenslehren. In der Menschheitsgeschichte passiert das ständig und ist genauso selbstverständlich wie sich unsere Sprache und unser Denken verändern.

    @Chaosmagie1820 es ist übrigens jetzt nicht bloß auf deinen Beitrag bezogen oder wegen deines Beitrags, aber ich würde gerne nochmal auf das konzeptionelle Denken zurückkommen und mal ein Bild erschaffen an dem man sich lang hangeln kann, einfach um einmal zu zeigen was ich überall beobachten kann, besonders aber ist es interessant wenn Menschen merken, dass sie ihre Erfahrungen nicht teilen können ohne misverstanden zu werden.
    Es gibt durch die Sprache nämlich Grenzen. Letztlich ist es auch nichts besonderes und der eine oder andere wird sagen: Ach das meint der.

    Ich hatte ja geschrieben dass es Meditationen gibt die das konzeptionelle Denken durchbrechen.
    Vielleicht kann man da mal ansetzen mit einer Vorstellung.

    Als Bild könnte man zwei Verliebte nehmen oder zwei die Streiten. Ich tendiere lieber zum Bild der streitenden, denn die konzeptionelle Liebe zu desillusionieren, bzw. die Konzepte davon zu durchbrechen ist sehr unromantisch. :D, vor allem weil sich das Bild auf die Konzepte fokussiert, aber nicht auf die erstaunlichen, wunderbaren Qualitäten die der Beobachter beim durchbrechen dieser Konzepte erfahren wird. Das ist nämlich, meine ich, unmöglich.
    Man könnte vielleicht sagen etwas relatives wird beobachtet, von etwas das nicht relativ ist.
    Aber das relative kennt man selbst perfekt, denn es ist die Welt des täglichen und konzeptionellen Denkens das gerade durchbrochen wurde.

    Wir haben also das konzeptionelle durchbrochen und befinden uns in einem ruhigen verweilen oder sogar samadhi und sehen zwei streitende:
    Weil Peter zu lange getrödelt hat, ist kein Schokokuchen mehr beim Konditor, auf den (Petra geht nicht) Gabi sich gefreut hat. Das letzte Stück wurde vor ihrer Nase verkauft.
    Wir sehen das Gabi enttäuscht ist, denn der Kuchen ist etwas auf das sie sich freute, und jetzt ist da nur Enttäuschung. Entäuschte Erwartung um genau zu sein. Wir können es mitfühlen. Wir sehen auch Peter, der das gar nicht sehen kann.

    Peter: Nimm halt ein Stück Karotten Kuchen.
    Karotten Kuchen ist aber kein Schokokuchen, Schokokuchen macht Gabi glücklich.

    Gabi: Nur weil du getrödelt hast!, sagt Gabi wütend, "Jedesmal das Selbe."

    Wir fühlen die enttäuschte Erwartung von Gabi und wissen Gleichzeitig, das im Kuchen kein Glück steckt. Im Kuchen selbst ist die Abwesenheit von Glück (Leerheit), Gabis Geist spielt ihr aber eine Geschichte vor, dass der Kuchen lecker ist und sie sich darum wohl fühlen würde (Konzept/Vorstellung/Erwartung)wenn es noch welchen gäbe. Jetzt kann sie das aber nicht haben.

    Ihr unwohl sein hat mit dem Kuchen nichts zu tun. Nur im konzeptionellen Sinne davon, dass der Geist vorgaukelt der Kuchen macht dich glücklich.

    Will man nun aber über die Qualitäten und Einsichten des Beobachters beschreiben die nicht mehr konzeptionell Gedacht werden, muss man ein Konzept erfinden, bzw etwas das es schon gibt, nämlich Begriffe, und diese dafür verwenden. Dann gaukelt der Geist aber sofort und im selben Augenblick eine Geschichte vor, das da etwas wäre, das aus sich selbst heraus, im Wesen existent wäre. Was aber nicht ist.
    Im Schokokuchen ist nicht einmal "Leckerer Geschmack". Auch das gaukelt der Geist vor, während er jemand anderem vorgaukelt: Äh widerlich. Selbst der Schokokuchen ist nicht aus sich selbst heraus existent. Er besteht aus Milch, Zucker, Backpulver, Schokolade, vermischt und gut umgerührt: Tada das Konzept eines Schokokuchens. Bestreitet jemand die Existenz von Schokokuchen? Wozu auch, in der relativen Betrachtung gibt es ihn ja auch. Aber wer in die "Natur" (auch so ein schönes Wort) blickt, wird eben auch sehen, das in den Formen Leerheit ist und der Geist sein übriges dazu tut. An dem Punkt wo das konzeptionelle Denken durchbrochen wird.

    Und genau da sehe ich immer wieder viele misverständnisse. Es ist keine große Kunst sich ins ruhige verweilen oder samadhi zu denken. Daraus etwas entdecktes zu berichten, funktioniert nur wenn man es auf die konzeptionelle Welt anwenden kann.

    Hier im Forum, kann dann der nächste Lesende das Konzept aufgreifen, das doch eigentlich ganz anders gemeint war, sich ins Samadhi denken und in Begriffe Formen und fällt dann selbst damit herein. Und dann drehen sich alle im Reigen, Ringelpietz mit Anfassen.

    Es macht aber auch keinen Sinn sich nicht auszutauschen. Das ist doch kein Problem. Gerade als Westler in der es keine Gurus, Lamas oder sonstige Menschen gibt, oder nur sehr wenige.

    Wenn ich das durchbrechen des konzeptionellen Denkens schreibe, dann meine ich also Schokokuchen in dem die Abwesenheit von all jenem ist, was den Geist gewöhnlich in "Erregung" bringt.
     
  4. Evatima

    Evatima Sehr aktives Mitglied

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    3.357
    Es gibt auch im Judentum Richtungen, welche die Reinkarnationslehre vertreten, ebenso im Christentum, welche sich dabei auf mehrdeutige Aussagen von Jesus berufen. Das wäre also nichts Neues.

    Mir persönlich fällt es grundsätzlich schwer, solche kompletten Konzepte zu übernehmen. Ich verstehe, dass Du Konzepte zerbrechen willst. Nur wird aus dieser Konzeptlosigkeit auch irgendwo wieder ein Konzept. Deshalb halte ich es für authentischer, zu einem eigenen Konzept zu stehen, dieses jedoch genug offen und allgemein zu halten und es eben als Nur-Konzept zu sehen, das etwas nicht Abbildbares sprachlich unvollständig erfassen möchte, ohne es festtackern zu wollen, was sowieso nie erfolgreich gelingen kann. Das wären aufgespiesste Schmetterlinge.
     
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  5. Wandermönch

    Wandermönch Sehr aktives Mitglied

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    erleuchtung und gott kann man nicht trennen

    also den schöpfer ... oder das schöpfende ... das tao

    erst wenn man versteht wie man in jeder sekunde aus sich selbst heraus geschaffen wird ... und es fühlt ... es zu einem lebensgefühl macht ... dann macht man nen sprung nach vorn

    aber alle meister sagen strebe nicht nach erleuchtung (weil wer strebt ?)

    besser ist zu verstehen dass man es bereits ist ... in jeder sekunde deines ewigen daseins :)

    fühle das ... wisse das ... lebe das
     
  6. Ultim4te

    Ultim4te Sehr aktives Mitglied

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    Genau, und heutzutage, live on Air aus dem Westen, trifft der Karma Gedanke auf Gott. Karma als Strafe und Belohnung.

    Welches, dass des Schokokuchens oder der Leerheit?
    Hehe, warum sollte ich das wollen? Nehmen wir mal unsere Postleitzahlen. Wie soll ich dir denn ohne die Postleitzahl ein Päckhen schicken? Warum sollte ich Konzepte zerbrechen wollen und viel wichtiger, wieso würdest du das verstehen?

    Das ist etwas zu radikal gedacht. Mir geht es nicht darum die Konzepte zu zerbrechen, damit schieße ich mich selbst ins aus. Ich schrieb davon das konzeptionelle Denken zu durchbrechen. Auch dieses will ich nicht. Es ist sinnlos mit einem Willen oder einer Erwartung in eine Meditation zu gehen.

    Hier gilt es ein analytisches Verständnis von Leerheit und dem ganzheitlichen erleben dieser zu unterscheiden. Darum sprach ich ja auch die Qualitäten an, die auf alles passen was jeder hier im Thread schon schrieb. Darum glaube ich auch, dass wer davon berichtet sie nicht bloß analytisch betrachtet, so wie ich im Moment oder mit dem Bild der streitenden sondern, dass jeder Einzelne es wirklich und ganzheitlich erlebt hat, nun aber merkt dass er Probleme bekommt es in die Sprache zu übersetzen und Verstanden zu werden. Warum sollte ich anders darüber denken? Ich sehe einfach nicht überall Mangel oder Ego dass sich profilieren will. Das ist eine miese perspektive. Mir reicht die analytische Seite, denn letztlich betrifft es mich, und nicht den über den ich so oder so denke. Darum spare ich mir gewöhnlich das austauschen über solche Themen und fokussiere mich lieber auf allerweltliches, konzeptionelles.

    Auf der relativen Seite sind die konventionellen Wahrheiten, wie Postleitzahlen oder Straßennamen, kulturelle Vereinbarungen die man akzeptieren kann oder dagegen ist. Diese Welt akzeptiere ich. Diese Welt ist aber auch eine Perspektive, manches darin sehr sinnvoll anderes überhaupt nicht.

    Leerheit findet sich auch im Mikrokosmos wieder. Wenn du in eine Tischplatte schaust, immer tiefer bis in die Atomare Ebene, ist das nirgends das "Wesen des Tisches-Teilchen". Und noch viel verwirrender, aus den gleichen Teilchen besteht dein Herz, deine Hand, dein Gehirn. Nur das sich plötzlich Proteinketten bewegen und sagen: Kuchen macht glücklich!

    Ach, wenn ich Kuchen esse denke ich nicht darüber nach. Auf der spirituellen Seite zählt mir da die Erfahrung.

    LG
     
  7. Evatima

    Evatima Sehr aktives Mitglied

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    Es wurde ja lange wissenschaftlich von einer kosmischen Leere ausgegangen, bis man herausfand, dass es dunkle Materie ist und keine Leere. Von daher ist das alles sehr spekulativ. Die Leere ist für mich denn auch eher ein Vakuum des Wurmlochs, das etwas kommen lässt. Also kein Nichts. Zugegeben: Ich mag Schokolade. Es mag sein, dass mein Belohnungszentrum mir oft in die Quere kommt. Trotzdem kann ich auch schmerzhaften Erlebnissen etwas Wahres und Schönes abgewinnen. Ich hätte hassen können, habe es aber nie getan. Es war nicht einmal schwer zu verzeihen, wo andere nicht hätten vergeben können. Vielleicht bin ich doch nicht so sehr eingespannt in diese doch sehr emotionalen Motivationsmomente, weswegen ich eher dazu tendiere, mich bewusst zu etwas motivieren zu müssen, damit ich in die Handlung komme. Verstand und Intuition sind bei mir stark, aber gefühlsmäßig bin ich doch ziemlich zugeschüttet, außer der Liebe, die habe ich. Liebe und Gottvertrauen. Gleichmut ist eigentlich sehr treffend bei mir.
     
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  8. Chaosmagie1820

    Chaosmagie1820 Sehr aktives Mitglied

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    was redest du da? es ist sogar relativ egal ob du an gott glaubst oder nicht, du kannst auch als atheist erleuchtet werden und jeder guter meister sagt dir das erleuchtung anzustreben von vorteil ist und dann auch Erdung.
     
  9. Wandermönch

    Wandermönch Sehr aktives Mitglied

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    sicher man kann auch weit auf andere arten kommen

    aber ich machte erst so richtig fortschritte als ich den urgrund verstand

    und dann erst so richtig als ich aufhörte ihn nur zu verstehen ... sondern zu leben

    atheismus ist gar nicht so verkehrt ... gott ist kein lebewesen ... damit wär er ja beschränkt

    ich werde hier jetzt nicht offenbaren, wie ich die erste ursache sehe

    aber die frage woher kommen wir und wie kann es etwas geben ? das führt einen dahin
     
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  10. Ultim4te

    Ultim4te Sehr aktives Mitglied

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    Hehe, darum schmeckt also dem einen der Kuchen lecker und dem anderen nicht(Leerheit von Geschmack). Darum ist Kuchen gut, es sei denn man isst zu viel davon, dann ist er schlecht für das wohlbefinden und die Gesundheit(Wandelbarkeit des Seins). Bist du dir da wirklich sicher, dass es an der dunklen Materie liegt, und nicht vielleicht doch der Geist selbst sein könnte in seiner Fülle, der diese ganzen Perspektiven und Eigenschaften dahinein "zaubert"?
    Ist es die dunkle Materie die Zorn fühlt weil etwas geschieht, oder die dunkle Materie, die enttäuschte Erwartungen empfindet.
    Glücklich sein will und nicht leiden will. Von einer Erwartung in die andere Erwartung geht, das ganze Leben einem versprechen folgend, das kann ich tun, dann werde ich glücklich, denn in diesem Kuchen steckt Glück.

    Ja, alles sehr spekulativ. Neulich meinte jemand zu mir; du musst dieses und jenes beachten. Ja, das muss ich beachten.
    Du hast mir in einem anderen Thread geantwortet wie schwer es ist, als aussteiger. Ja sehr schwer. Ich habe einen bekannten der ist aussteiger, der meinte: Ging alles wie von alleine. Ja,läuft alles wie von alleine.
    Was soll ich dazu sagen?
    Hehe, Leerheit und Nichts wird oft als identisch betrachtet, die definitionen der Worte sind sich halt sehr ähnlich und darum gibt es auch Probleme bei der Vorstellung von Leerheit. Ich denke letztlich sind es einfach andere Qualitäten des Geistes, und ja, sie sind unfassbar schön.

    Das klingt nach einer Stärke von dir. Ich glaube, dass du schwer in Ordnung bist.
    Liebe und Gottvertrauen, das ist ein schöner Gedanke. Eine schöne Art dem Leben zu begegnen.
    Ich vertraue auf die Leerheit. Da unterscheiden wir uns ein wenig, aber das ist auch vollkommen in Ordnung.

    lg
     
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